Atma Pöschl

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Unser Körper ist das Tor zur Lust, zur Selbsterkenntnis und zur Stille.
Atma Pöschl

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BDSM - Grenzerfahrungen für mehr Bewusstheit

BDSM als Prozessbegleitung

Starke Sinnesreize können Kontakt schaffen

BDSM steht für die Begriffe „Bondage & Disziplin, Dominanz & Submission, Sadismus & Masochismus“. Als Coach für Körpersensibilisierung interessiert mich das weder als cooler Lifestyle noch als Maske, hinter der wir uns verstecken. BDSM kann eine von vielen Möglichkeiten tiefer Berührung sein. Es umfasst ein breites Spektrum unterschiedlicher Sinnesreize, Körperempfindungen und Gefühle.

Mein Interesse gilt der heilsamen Arbeit mit Gefühlen. Auf Wunsch integriere ich intensive Sinnesreize und Dominanz in den Rahmen achtsamer Körperarbeit, sehe mich dabei aber klar als Coach für Körpersensibilisierung, nicht als Domina. Heilung (im Sinne von heil bzw. ganz werden) kann durch das Erleben des Gegenteils dessen passieren, was wir erfahren haben (Tantra), oder durch eine homöopathische Dosis desselben (BDSM).

Deine Anliegen & Schwerpunkte

Du hast das Gefühl, immer wieder festzuhängen? Wo steckengeblieben zu sein? Möchtest du dich ausgeliefert fühlen, deine Grenzen spüren und dich da durcharbeiten? Was du mit BDSM intensiv spüren und mit Bewusstheit aufarbeiten kannst, sind ...

  • Gefühle von Scham, Schuld oder "Ich spüre nichts"
  • Erfahrungen sexueller, sexualisierter, körperlicher und/oder emotionaler Gewalt
  • Ohnmachtsgefühle
  • Dominanz als starre Rolle, die Kontakt vermeidet
  • Gefangensein in starren Rollen

Gerne arbeite ich mit Menschen, die als Kinder oder Erwachsene emotionale, körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren haben. Du suchst Kontakt mit deinen Gefühlen? Als Kind warst du anderen hilflos ausgeliefert (die für dich nicht greifbar waren, körperlich gewalttätig und/oder erbarmungslos in ihren emotionalen Ansprüchen an dich)? Es kann eine heilsame Erfahrung sein, das als Erwachsene_r im sicheren Rahmen anders zu erleben.

 

Feedback:

"Ich habe für mich nach dem Termin so viel gewonnen und mich damit wirklich wochenlang beschäftigt. BDSM bei dir ist einzigartig und unübertrefflich. Ich möchte dich bitten, mir einen weiteren Termin zu ermöglichen."
Felix, 42J., Drehbuchautor

Mir geht es in unserem Kontakt nicht nur um BDSM. Mein Hauptthema ist, dass ich mich nicht öffnen kann und deshalb wenig spüre. Das möchte ich behutsam ändern."
Mike, 49 J., Personalreferent einer Pfarre

"Es geht mir um's Experimentieren mit BDSM. Aber ich kann dir nicht sagen, was das für mich bedeutet, so sehr bin ich am Anfang damit. Ich weiß nur, dass ich da hinschauen muss, um ganz zu werden. In den letzten Monaten konnte ich dieses verschlossene Zimmer mit meinem Therapeuten betreten und darüber sprechen. Ich habe bemerkt, dass mir das gut tut. So wurde mir auch klar, dass der nächste Schritt jetzt das Tun ist - mit der Möglichkeit, über meine Gefühle zu sprechen. Vielleicht helfen dir folgende Stichworte, um zu verstehen, wie neu, schwierig und herausfordernd das für mich ist: Verbot, nicht normal sein, sexuell gestört sein, Anziehung und Abscheu, Angst vor der Lust am Schmerz. Ich merke, dass ich extrem schüchtern, zurückhaltend und ein wenig hilflos bin. Und ich spüre, wie etwas in mir in Fluss kommt, allein dadurch, dass ich mit dir Kontakt aufgenommen habe. ( ... ) Ich freue mich auf das nächste Mal, wie immer mit etwas Zittern, weil das Ganze meine Seele stärker berührt als ich vermutet hatte. ( ... ) Heute habe ich mit meinem Therapeuten gesprochen. Er hat mich darauf hingewiesen, dass ich aufhören könnte zu fragen, warum ich das alles brauche, und zulassen sollte, dass ich das will. Das führt mich zu mehr Klarheit: Ich will diesen Weg gehen, mit Schmerz und Lust experimentieren und mich dabei erfahren! Vielen Dank für deine Achtsamkeit und Herausforderungen bisher."
Anna, 59 J., Ordensfrau

"Die Wellen meiner Gefühle sind hoch! Was wir gemacht haben war genau richtig. Es hat mich in Berührung gebracht mit alten Gefühlen, die offenbar in Zusammenhagn mit meiner Psychotherapie jetzt an der Oberfläche waren. In diesem Zustand bin ich empfänglicher für deine feinen, achtsamen Berührungen, die wie eine Salbe wirken. Gleichzeitig waren die Herausforderungen in der Erregung auch stimmig! Dadurch konnte ich erkennen, dass meine Lust auf BDSM mehr mit Jetzt zu tun hat.
Dass wir beide in der Situation wahrnehmen können, was es braucht, ist ein Geschenk. Für mich ist die Arbeit mit dir nie nur Befriedigung gewesen, sondern immer auch ein therapeutisches Tun und Experimentieren. Das hat sich auch beim letzten Mal wieder gezeigt.
Wenn ich einen Privatjet hätte, würde ich auf der Stelle kommen, die schöne Sprossenwand und anderes ausprobieren. Danke für deine Achtsamkeit und Geduld."

Anna, 59 J., Ordensfrau

"Ich war von deiner Art, mich zu begleiten, total überwältigt: Du hast verkörpert, was du beschreibst. Und du hast mich auf eine Reise mitgenommen, die mich zutiefst ergriffen hat. Alles war so stimmig: Ich habe mich gespürt, ich habe dich gespürt, und jede Berührung ergab einen Sinn und ein Gefühl. Du warst sehr achtsam.
Und dann kamen so geniale Dinge wie Nase und Mund zuhalten: Ich wusste bisher gar nicht, dass mir das gefallen könnte. Dank deiner zusätzlichen Kreativität habe ich viele neue Facetten bei meinem Strumpf-Thema erahnen können. Ich danke dir für alles.
Ich habe keine Verspannungen und keinen Muskelkater, was bedeutet, dass ich nicht nur seelisch, sondern auch körperlich besser empfangen kann. Dieses Potenzial macht mich überglücklich. Ich habe in dir eine tolle Begleiterin für diesen Weg gefunden."

Manuel, 47 J. Bauleiter

"Es ist nicht einfach, das in verständliche Worte zu fassen: Ich habe im Sommer weder auf die braungebrannten Beine der weiblichen Badegäste gestarrt, noch Begeisterung für die neu angebrochene herbstliche Strumpfsaison bekommen. Ich habe mir auch nichts dabei vorgestellt oder erträumt - das gab es noch nie!
Es fühlt sich an, als sei mit unseren Settings eine alte, noch offene Rechnung in meinem Leben beglichen worden. Etwas, das in mir drängte, hat durch unsere herrlich offene Themenabhandlung keine Gewalt mehr über mich.
Es fühlt sich gut an, wenn ich nicht dauernd von fixen Ideen und Fantasien gepiesackt werde! Danke für unser Zusammenwirken, der Weg ist großartig."

Manuel, 47 J. Bauleiter

"Ich bin sehr froh, dich kennengelernt zu haben und von dir lernen zu dürfen. Ich würde mir sehr wünschen, abgesehen von der persönlichen Arbeit von dir mit mir, mehr von dir über Tantra bzw. deine Arbeitsweise, egal wie du sie nennst, und deinen Zugang dazu zu lernen. Diese Methode fasziniert mich sehr."
Hans, 59 J., Psychotherapeut, Universitätsprofessor

"Gestern hatte ich die Scheidung. Wie du weißt, hat es im Vorfeld einige Turbulenzen gegeben, zuletzt haben wir uns aber geeinigt. Ich bin stolz auf mich, weil ich mir Hilfe geholt habe und mit deiner Unterstützung den Weg des Widerstandes bis zum für mich passenden Ergebnis gegangen bin. Das hätte ich mir noch vor kurzem nicht vorstellen können. Es ist schön, wenn man/frau mit weit über 50 noch so wachsen kann."
Carla, 55J., Künstlerin


Aus dem Dunkel an's Licht

BDSM bietet viele Möglichkeiten, von der meditativen Erfahrung bis zum Vergewaltigungsszenario. Ich lade dich ein, alle Gefühle zu genießen, die durch BDSM auftauchen können: Freude und Traurigkeit, sexuelle Lust und Unlust, Unsicherheit, Angst oder auch Wut. Deine Gefühle wertzuschätzen hat für mich oberste Priorität. Bei mir bist du in besten Händen, wenn du fühlst: "Ich habe ein Thema, das plagt mich seit Jahren, dazu will ich Sitzungen machen. Wenn es 5 Sitzungen braucht, damit's besser wird, machen wir 5, wenn's 10 sind, machen wir 10, Hauptsache, mein Thema erlöst sich ..."

Werde, der/die du bist

  • Suchst du einen sicheren Raum, in dem du offen über deine Sexualität sprechen kannst, ohne Sexualität auszuklammern, von der du der Meinung bist oder andere meinen, sie sei abseits der Norm?
  • Separierst du deine liebevolle Seite vom dunklen Anteil und möchtest beides verbinden?
  • Schätzt du Tantra und BDSM? Bewusste Sexualität ist dir wichtig?
  • Suchst du kompetente Begleitung für die Begegnung mit einem alten Trauma. Du willst deinem Schmerz begegnen und damit gesehen werden?
  • Suchst du Licht statt Dunkelheit?
  • Möchtest du die Sehnsucht stillen, die dich dein Leben lang begleitet: Du sehnst dich nach Raum für konkrete körperliche Erfahrung in Kontakt mit all deinen Gefühlen?
  • Suchst du einen geschützten Ort, wo du einen Anteil von dir erforschen kannst, der es genießt, einem anderen Macht über dich zu geben?
  • Bist du dir nicht sicher, ob du BDSM magst. Du suchst achtsamen ersten Kontakt?
  • Hast du schlechte Erfahrungen mit BDSM gemacht und möchtest der Sache noch einmal auf den Grund gehen?
  • Möchtest du deine Grenzen nicht mehr überschreiten? Du wünschst dir ein einfühlsames, starkes Gegenüber?
  •  Sehnst du dich danach, einen Fetisch im bewussten Rahmen zu reflektieren?
  • Möchtest du das Tabu Nazi-Fetisch offen, ehrlich und mit Tiefgang reflektieren? Du suchst Austausch zur Frage: Wie kann ein bewusst gefühlter Umgang mit der Täter_innenschaft unserer (Groß)Eltern im Nationalsozialismus aussehen?
  • Schätzt du eine Gesprächspartnerin, die BDSM seit mehr als 20 Jahren hinterfragt, sich selbst reflektiert und gefunden hat?

BDSM als Prozessbegleitung

Ich biete BDSM als Serie von drei Sitzungen in Form von Prozessbegleitung an mit Gespräch, ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit als Einstieg.

Voraussetzungen

Du empfindest BDSM als Zwang oder zwischenmenschliche Sackgasse, benutzt andere oder lebst ein Doppelleben? Möchtest du das ändern? Mein Angebot richtet sich an Menschen mit gut ausgeprägter Selbstwahrnehmung, Interesse an Entwicklung und Heilung. Voraussetzung ist dein Wunsch, Bedürfnisse zu formulieren/formulieren zu lernen. Möglicherweise braucht das ein wenig Zeit, wenn du selten über deine Gefühle und Grenzen sprichst. Deine Gefühle wertzuschätzen hat für mich oberste Priorität: Ich lade dich ein, dasselbe zu tun. "Mach mit mir, was du willst" passt nicht zu BDSM als tiefem Kontakt, macht abhängig und einsam.

Noch ein Hinweis zum Schluss

Möchtest du tiefer in das Thema BDSM einsteigen, empfehle ich meinen Fachartikel "Dunkler Eros. Sexuelle Lust, Schmerz und der katholische Glaube" unter Publikationen.

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