Atma Pöschl

Atma Pöschl

We are given the very wounds we are meant to teach others to heal.
Teal Swan

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Schulungen für Institutionen - Miteinander Wachsen

Sexualität die stärkste Lebenskraft!?

Sosehr das Thema Sexualität überall präsent ist, sosehr kann es verunsichern. Ist es nicht paradox, dass Gesundheitsberufe Gesundheit, nicht aber einen wertschätzenden Umgang mit Sexualität lehren? Sexualität ist die stärkste Lebenskraft, soviel ist klar.

Begegnen wir der Sexualität unserer Klientinnen, Massagegäste und Patienten bewusst, begegnen wir uns selbst: Wir spüren Unsicherheit, Angst, Wut, Scham (und möglicherweise sind wir selbst erregt). Sind das unsere Gefühle? Oder gehen wir damit in Resonanz mit dem/der anderen? Nehmen wir eigene Gefühle klar wahr, können wir auch die Gefühle anderer achten. Wir bieten Nähe an, ohne distanzlos und abwertend zu agieren und schaffen Räume für Vertrauen und Heilung.

Zusammen Klarheit erlangen

Als Coach für Körpersensibilisierung habe ich oft mit den Folgen sexueller und sexualisierter Gewalt zu tun: Zur sexualisierten Gewalt zählt auch das Ignorieren und Geringschätzen von Sexualität mit allen unterdrückten, auf andere projezierten Gefühlen, die das bringt. Viele von uns haben das als Kind so erlebt und lassen es als Erwachsene andere spüren.

Aber Berührung und Kontakt bedeuten nichts anderes als emotionale Berührung, wirklich gefühlten Kontakt, der Freude macht. Auch im Job. Und sexualisierte Gewalt hat nichts mit dem Trieb einiger weniger zu tun. Die Frage ist nicht: Wer ist gesund, rein, schmutzig oder gar krank? Die Frage ist: Wie ist das Ganze beschaffen? Wer wird darin wie und von wem eingeübt? Teal Swan meint: "We are given the very wounds we are meant to teach others to heal."

Professionelles Selbstvertrauen gewinnen

Institutionen und Teams von Massagepraxen biete ich Fortbildungen an, die Profis neues Selbstvertrauen schenken und deren Grenzen sensibilisieren. Die Formate sind flexibel, Inhalte werden auf den jeweiligen Berufskontext abgestimmt. Ziel ist ein wertschätzender Umgang mit körperlicher Nähe, Berührung und Sexualität und das dafür nötige innere Wachstum.

Schulen für Massage-, Pflege- und Therapieberufe biete ich spartenübergreifende Ausbildungsmodule an, in denen ein bewusster Umgang mit körperlicher Nähe, eigenen und fremden Grenzen reflektiert und geübt wird.

Hoch- und niederschwellige Angebote

Gerne halte ich Impulsreferate bei Symposien und im Rahmen anderer öffentlicher Veranstaltungen, reflektiere (m)einen professionellen Umgang mit Sexualität in Fachartikeln und biete Medienauftritte auf hohem Reflexionsniveau.

Referenzen für
Seminare, Kurzworkshops, Vorträge, Impulsreferate, Medienauftritte

  • ATV-Reportage "Lust auf Berührung", Protagonistin einer 50 minütigen Reportage zum Thema Berührung mit 15 Minuten Sendezeit, Oktober 2016
  • Xplore - Festival zur Kunst der Lust, 2014, Kurzworkshop "Nazi Fetisch - Spiel mit dem Trauma" (http://www.wien.xplore-festival.com)
  • Xplore – Festival zur Kunst der Lust, 2013, Kurzworkshops „Lust auf Grenzen“, „BDSM/Playing by Heart“, „Gefühle im Mund“ (www.xplore-berlin.de)
  • Ninlil – Empowerment und Beratung für Frauen mit Behinderung, 2013, Workshop „Ich bin eine Frau: Mein Frau Sein – Mein Körper – Meine Sexualität“ (www.ninlil.at)
  • Kinks unlimited, Women Only BDSM-Osterkonferenz 2013, Kurzworkshop „BDSM/Playing by Heart“ (www.kinksunlimited.com)
  • Xplore – Festival zur Kunst der Lust, 2012, Kurzworkshop „BDSM/Playing by Heart“ (www.xplore-berlin.de)
  • Ninlil – Empowerment und Beratung für Frauen mit Behinderung, 2011, Workshop „Ich bin eine Frau: Mein Frau Sein – Mein Körper – Meine Sexualität“ (www.ninlil.at)
  • TransX – Verein für Transgender Personen, 2010, Vortrag „Sexuelle Körperarbeit“ (www.transx.at)
  • Verein I.S.I. – Initiativen für Soziale Integration, Fachtagung: Jugend - Kultur - Prävention, 2006, Fachreferentin und Kurzworkshop zum Thema „Ritzen und Schneiden bei Jugendlichen“ (http://verein-isi.at)
  • WienerKunstSchule, 2004 - 2006, Workshops & Empowerment zum Thema Ritzen und Schneiden für Betroffene „No Wound ever speaks for itself“ (www.kunstschule.at)
  • Frauenhetz, 2004 - 2005, Workshops „Körper und Erinnerung 1 + 2“ (www.frauenhetz.at)
  • HBK Braunschweig, 2004, Workshop und Veranstaltungsreihe „Wunden, Narben, Tattoos“ (www.hbk-bs.de)
  • Autonomes Frauenzentrum im WUK, 2004, Vortrag "Körper und Erinnerung" (http://fz-bar.wolfsmutter.com/fz-html/index.html)
  • Medienzentrum der Stadt Wien, 2002, Workshop für Mädchen „Love me tender. Mein Körper, mein Bild“ (www.medienzentrum.at)
  • Lebenshilfe Braunschweig, 2000 - 2001, Theaterkurs für Menschen mit Behinderungen „Mein Körper“ (www.lebenshilfe-braunschweig.de)
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