Atma Pöschl

Atma Pöschl

Unser Körper ist das Tor zur Lust, zur Selbsterkenntnis und zur Stille.
Atma Pöschl

zurück zur Übersicht

ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit - Begegnung mit dir selbst

ab 1,5 Stunden

Das Wesen der Intimität erforschen

Gefühls- und Körperarbeit bietet vielfältige Möglichkeiten, körperliche Nähe, Intimität und Sexualität zu erforschen: Fällt es dir schwer, über deine Bedürfnisse und Gefühle zu sprechen? Du hast zahllose Sexualkontakte und sehnst dich dennoch nach Intimität? Hast deine Sexualität noch nie geteilt? Fühlst dich gefangen hinter einer Mauer? Hier bist du mit deinem Wunsch nach berührender Beziehung und Sexualität richtig.

Sexualtherapie findet meist in Form von Gesprächen und Anleitungen zu Übungen statt. Im Gegensatz dazu bieten (Tantra)massagen neue Spürerfahrungen. Auch das greift nicht tief genug, um Änderungen im Verhalten herbeizuführen. Sexualität beginnt bekanntlich im Kopf: Beziehungsfähigkeit wird damit nicht gestärkt. Gefühls- und Körperarbeit begegnet dir prozessorientiert. Prozessorientiert bedeutet: Ich begleite das, was du bereit bist, im Gespräch an Gefühlen zu teilen, und was sich durch deinen Körper im Moment zeigt.

Als Coach für Körpersensibilisierung verknüpfe ich Sexualberatung mit erlebter Körperlichkeit. Einerseits gestützt auf die eigene Erfahrung, dass das was körperlich erlebt wurde, viel nachhaltiger verinnerlicht, in den Alltag integriert und verstanden werden kann. Andererseits gestützt auf die Beobachtung, dass oft alles Erklären, Erzählen und Ermutigen nichts nützt ohne konkretes, körperliches Erleben in geschützter Atmosphäre.

Wahrnehmen, was in dir ist

Berührung im Rahmen von Gefühls- und Körperarbeit kann all das bedeuten: An Berührung denken (und was das in dir auslöst), über Berührung und Sexualität sprechen (deine Worte, deine Sprache finden), bloße körperliche Anwesenheit (einander gegenüber sitzen), (flüchtiger) Augenkontakt, Anlehnen lassen, stilles Umarmen oder Halten. Vielleicht möchtest du auch Berührung am nackten Körper ganz bewusst erleben dürfen. Oder deine Wutkraft positiv verkörpern lernen. Wenn wir aus ganzem Herzen Ja! zu körperlicher Nähe und Berührung sagen wollen, braucht's erstmal ein klares Nein! Wir brauchen Grenzen, um uns öffnen zu können.

Nachnähren durch Berührung: Was ist das?

Als Kinder folgen wir unserem Bedürfnis nach Berührung ganz natürlich. Wir alle haben dabei aber auch schmerzhafte Erfahrungen gemacht - und manchmal meidet das Kind in uns immer noch die körperliche Nähe, Berührung oder Intimität, die wir uns als Erwachsene wünschen.

Befriedigende erwachsene Sexualität entwickelt sich aus der liebevollen Zuwendung, die wir als Kind bekommen haben. Das ist klar: Der zweite braucht diesen ersten Schritt. Hirnforscher haben auch herausgefunden, dass es dabei keine Rolle spielt, ob die liebevolle Berührung in der Kindheit erlebt wurde oder später: Erlebt ist erlebt! Fällt es dir also schwer, im Alltag Berührung zu bekommen, nach der du dich sehnst, biete ich dir gerne ein Nachnähren durch Berührung an. Da kannst du die schöne Erfahrung machen, wie es sich anfühlt, dich anzulehnen (statt selbst immer nur stark zu sein).
 

Feedback:

"Ich kann dir vertrauen und muss nicht Co-Therapeut spielen. Das ist ein gutes Gefühl."
Franz, 50J., Psychologe, Psychotherapeut

"Die Sitzung hat mir nicht nur geholfen, den hochemotionalen gestrigen Tag zu überstehen. Das Training macht mich viel ruhiger, entspannter und selbstbewusster. Danke für deine Arbeit, die mir soviel vor Augen führt."
Anna, 39 J., Webdesignerin

"Ich musste die letzten Tage an unsere Sitzungen denken wegen der Thematik Mich-Zumuten. Das ist im Moment unverhofft sehr wichtig für mich geworden. Die Erfahrungen aus unserer Arbeit sind dabei aus meinem Hinterkopf gepurzelt und stärken mir sehr den Rücken. Mir ist danach, dir ein kurzes Danke zu schicken!"
Beate, 23J., Yogalehrerin

"Die zwei Stunden waren sehr intensiv. Zuhause hatte ich gemischte Gefühle: Einerseits waren es die schmerzlichen Erinnerungen, zum anderen ganz neue Empfindungen, die ich noch selten gespürt oder schon vergessen hatte. Ich war abends erschöpft, habe mich ausgeschlafen und war danach total entspannt.
Gestern hatte ich einen ruhigen, nachdenklichen Tag. Ich glaubte mich zu kennen, aber seit Donnerstag hat sich etwas verändert: Ich entdecke mich neu! Die Zeit dafür habe ich nie zugelassen, ich habe mich immer gestresst und angetrieben. Jetzt entdecke ich meine zärtliche Seite: Sie ist tief in mir drinnen, ich möchte sie langsam wachsen lassen. Ich werde mich nicht zum BDSM-Seminar anmelden! Ich will nichts mehr forcieren: Ich habe immer gut funktioniert, um alles durchzusetzen und auszuhalten. Gestern sagte ich Stopp!, als ich in's nächste Geschäft einkaufen gehen sollte, und fuhr heim.
Ich bin endlich angekommen und fühle mich wohl, dank deiner Unterstützung."
Lea, 29 J., Sekretärin

"Nobody has ever told me I’m OK like I am. My body feels very heavy now, I’ve never felt that relaxed before. I feel very old, like anscient. My soul feels good."
Karen, 40J., Projektmanagerin

"Es gibt viele Menschen, die meinen: ‚Für ein bisschen Berührung zahle ich doch nicht so viel Geld’, oder: ‚Dadurch mache ich mich als Behinderter nur abhängig.’ Ich seh's anders: Deine Berührung bedeutet Entwicklung zu mir selbst, zu meinen Möglichkeiten und zu dem, was ich vorher noch nicht spürte."
Manfred, 30J., Webmaster

"Unsere Zusammenarbeit hat mir über eine sehr schwere Phase meines Lebens hinweggeholfen. Du hast meine uralten emotionalen Wunden sanft und liebevoll weggestreichelt und mir den Weg für Neues geebnet. So kommt es, dass ich es geschafft habe mich zu öffnen, mich im Rahmen eines Tanzkurses berühren zu lassen, Schritt für Schritt. Für mich ist das ein Riesenerfolg. Weiters habe ich es geschafft, meine Gewalterlebnisse zu verarbeiten, etwas, das für mich vor einem Jahr noch unvorstellbar schwierig schien. Durch deine Geduld, deine guten Ideen, deine Werkzeuge und deine sanften Hände habe ich es geschafft, einen neuen Blickwinkel einzunehmen. Auch wenn ich noch einen langen Weg vor mir habe: aus unseren gemeinsamen Sitzungen werde ich noch eine sehr lange Zeit schöpfen können. Ich bedanke mich tausend Mal für deine einfühlsame, schonungslose, ehrliche, direkte und achtsame Art und Weise, wie du mich in den letzten neun Monaten behandelt und begleitet hast. Du warst mir eine riesengroße Hilfe."
André 26J., Astronom

"Die Begegnungen mit dir in Einzelsitzungen, Seminaren oder durch deine Texte, die ich so gerne lese, haben Spuren in mir hinterlassen, Spuren, die ich auf manchen Wegen auch als Pfade lesen kann. Es gibt einiges, was mich sehr tief im Inneren berührt hat. Ganz besonders einzigartig waren die Gespräche mit dir."
Stefan, 42 J., Krankenpfleger

"Dank deiner Mithilfe hat sich das Zusammenleben mit Petra stark verbessert und wird täglich schöner. Dafür bin ich dir sehr dankbar."
Friedrich, 67J., Installateur

"Ich habe mich in den letzten 14 Monaten verändert, bin mehr ich selbst geworden, kann mich besser spüren, und es gelingt mir zusehends Grenzen zu ziehen. Ich bin so glücklich, dass ich wieder mit meiner Familie zusammen bin!"
Wilhelm, 49J., Chirurg

"Vielen Dank für unsere letzte Sitzung zur aktuellen Beziehungskrise. In punkto Kommunikation in der Beziehung haben wir beide riesigen Aufholbedarf, wir hatten ein super erstes Zwiegespräch! Das war eine neue und sehr wertvolle Erfahrung, die wir beide so noch nicht kannten. Wir wollen das jetzt regelmäßig praktizieren. Ich werde ab jetzt auf meine Grenzen achten, um nicht wieder wütend zu werden und Astrid zu verletzen. Bei ihr habe ich mich von Herzen entschuldigt. Unsere neugewonnene Nähe ist absolut spürbar. Die Arbeit mit dir fruchtet und macht Spaß. Danke!"
Markus, 42J., Fussballtrainer

"Hin und wieder trifft man einen einzigartigen Menschen, der die Art und Weise, wie man sich selbst und die Welt wahrnimmt, stark verändert. Ich bin froh, dass Google mich zu dir geführt hat, und dass du das bist."
Verena, 51 J., Lehrerin

"Gestern hatte ich die Scheidung. Wie du weißt, hat es im Vorfeld einige Turbulenzen gegeben, zuletzt haben wir uns aber geeinigt. Ich bin stolz auf mich, weil ich mir Hilfe geholt habe und mit deiner Unterstützung den Weg des Widerstandes bis zum für mich passenden Ergebnis gegangen bin. Das hätte ich mir noch vor kurzem nicht vorstellen können. Es ist schön, wenn man/frau mit weit über 50 noch so wachsen kann."
Carla, 55J., Künstlerin

„Unsere Sitzungen sind sehr intensiv. Nach jedem Termin dringt ein bisschen Helle in das Dunkle. Viele Jahre war ich nach außen orientiert, habe meine Körperempfindungen und Gefühle weggeschlossen und vergraben. Das wird mir immer bewusster. So klar ich im beruflichen Alltag bin: Wenn es mich selbst betrifft, fehlen mir oft die Worte. Da bist du da und formulierst punktgenau. Hilfst mir mit deinen Fragen meine Gefühle und Empfindungen in Worte zu fassen. Ich habe das Gefühl, daß sich etwas verändert, sich entwickelt – auch das Gefühl ‚ich darf wütend sein’, ‚ich darf traurig und verletzt sein’. Vom großen Wütendsein bin ich weit entfernt, aber langsam erlaube ich mir ‚Ideen’ von Gefühlen dieser Art!“
Manuela, 52J., Hundetrainerin

"Es ist nicht leicht, mich meinen Gefühlen zu stellen, die so gut vergraben waren - um meinen Schmerz nicht zu spüren. Manchmal hängt mein Schmerz wie eine triefend nasse tropfende Regenwolke in meinem Magen, das Herz blutet wie frisch geritzt, und die Kreise erweitern sich, wie im Wasser durch einen Stein berührt. Das Zentrum des Schmerzes (unsere Trennung, der Hinauswurf aus ihrem Leben, gleichzeitig ein Zurückwerfen auf mich selbst und Hineinwerfen in mein Leben) zieht Kreise über die Verletzungen und Gefühle aus meiner Kindheit. Das so bewusst zu fühlen fühlt sich um so viel lebendiger an, als meine Gefühle in Arbeit zu ersticken! Gestern habe ich übrigens zum ersten Mal über eine Person gesagt: Die kommt mir zu nahe, ich will das nicht! Ich denke, ich habe erstmals aktiv eine Grenze gezogen. Das fühlt sich gut an. Und die Berührung von dir - das Gefühl, mich anlehnen zu können, und du fällst nicht um und willst auch nichts dafür - hat gut getan."
Manuela, 52J., Hundetrainerin

"In deinem Beitrag auf Facebook finde ich mich total wieder! 'Verkörperte Präsenz setzt Geduld voraus: Es ist ein Entspannen, ein Erlauben, ein Prozess ähnlich dem, eine Hand zu öffnen, die lange Zeit zur Faust geballt war: Du öffnest und lässt los, öffnest und lässt los, langsam, behutsam. (Chameli Ardagh) Was bedeutet Loslassen, was Sein, was Zuhause Sein? Was bedeutet Loslassen für Dich?' Loslassen bedeutet Traurigkeit, Verlust, Befreiung, Leichtigkeit, Neubeginn, Bewegung. Sein bedeutet, mit meinen Füssen den Boden zu spüren, leben ohne zu denken ‚was braucht der andere?’. Zuhause sein bedeutet Ankommen beim Du, Ruhe, Vertrauen, Offenheit, angenommen sein, einlassen können und ich selbst sein dürfen, Zuneigung zeigen, Reden, Schweigen und Zusammensein. Aber auch mit mir sein, still werden, mich spüren. Meine Hand öffnen, die lange zur Faust geballt war: Warum habe ich 3 HandOp's hinter mir? Warum werden meine Hände taub, wenn ich meine Bedürfnisse missachte, arbeite und arbeite, Ruhezeiten missachte? Geduld habe ich ganz viel mit allen anderen, mit mir wenig. Daran arbeite ich. Danke für den schönen Input. Liebe Grüße, Manuela"
Manuela, 52J., Hundetrainerin

 

"Die letzte Stunde war wieder sehr intensiv und gut. Mir sind einige Dinge klarer geworden! Es ist mir jedoch sehr unangenehm mich mit meiner Familie zu beschäftigen. Aber dann sind wir ja auf der richtigen Spur ;-)"
Carla, 36J., Tierärztin

"Ich konnte viel mitnehmen, über das ich noch immer nachdenke. Vielleicht sollte ich aus dem Nachdenken in's Fühlen kommen ;-) Danke für den Raum, den du eröffnest! Ich freue mich auf die nächste Sitzung."
Manuel, 29J., Gärtner

"Noch einmal vielen herzlichen Dank. Die gestrige Stunde war wirklich der Wahnsinn. Auf einmal lassen sich so viele Dinge erklären. Es fühlt sich zwar noch sehr ungewohnt an, aber ich habe das Gefühl, dass sich nun einige Dinge lösen bzw. weiterentwickeln werden, ich damit auch endlich Zeit haben und leben kann."
Maria, 29J., Studentin

"Mich meinen Gefühlen zu stellen ist anstrengend. Einfacher ist es, Gefühle wegzuschieben und 'Ist eh nicht schlimm' zu denken. Woher kommt meine Traurigkeit? Woher kommt der Schmerz? Wenn ich fühle, bemerke ich, daß das Gefühle meiner Kindheit sind: Verlassen, alleine sein, nicht als Person wahrgenommen werden. Das Beiseiteschieben von Gefühlen hat eine große Leere in mir verursacht. Jetzt habe ich das Gefühl, daß ich nicht mehr hohl und dunkel wie ein Schokohase bin! Jeden Tag kommen viele Gefühle auf, die kaum mit meinem Gegenüber zu tun haben. Ihnen nachzuspüren ist anstrengend, aber das zahlt sich aus! Leicht fällt es mir mittlerweile, meinem Gefühl nachzugeben, wenn mir wer zu nahe kommt: Menschen meiden, Kontakt abbrechen, kein Telefonat führen. Das klappt sogar meiner Mutter gegenüber."
Clara, 50J., Hundetrainerin

"Ich möchte meine große Traurigkeit fühlen, damit ich dieses mich schon ewig begleitende schwere Gefühl in meiner Brust endlich frei geben kann. Ich habe Angst vor dieser Dimension, Schwere, Vehemenz: Dass sie so groß ist, dass sie mich überrollt, ich untergehe, in ihr verschwinde. Wie wenn im Weltall ein schwarzes Loch einen Planeten verschluckt. Traurigkeit ist ein Generationenthema in meiner Familie. 

Ich bin sehr dankbar, dass ich bei dir Sitzungen nehmen kann, deine Arbeit gefunden habe. Das lässt mich dran bleiben, egal welche inneren Monster da daher kommen. Ich gehe diesen Weg, weil er sich als 'Weg des Herzens' anfühlt."
Corinna, 32J., Hausfrau


Beziehung bewusst erleben

Du möchtest dich "auf Biegen und Brechen" gut fühlen? Meine Berührung will nichts kitten, kein Pflaster sein, das Wunden nur verdeckt. Sie versteht sich als konkrete körperliche Unterstützung zur Weiterentwicklung. Wenn dabei das Gefühl der Langeweile oder „ich spüre nichts“ auftaucht, geht es genau darum. Du bist willkommen mit allem, was da ist, auch mit "nichts", Traurigkeit, Unsicherheit, Angst, Schmerz und allen Nuancen der ganzen bunten Gefühlspalette. So bietet Berührung Raum für folgende Fragen:

  • (Wie) Kann ich Kontakt zulassen, ohne innerlich wegzugehen?
  • Was unterstützt mich dabei?
  • Was brauche ich dafür?
  • Was schenkt mir Entspannung im Kontakt mit anderen? 
  • Wo bin ich, wenn ich berührt werde? 
  • Bin ich fähig, Gefühle wahrzunehmen, und wo in meinem Körper sind sie spürbar?
  • Bin ich überhaupt fähig dranzubleiben, oder schweife ich dauernd in Gedanken ab?
  • Bin ich im Kopf ganz woanders, während mein Körper berührt wird, und wie wirkt sich das auf meine Empfindungsfähigkeit aus?

In die Welt hinaus mit offenem Herzen

Aus diesem vielfältigen Übungsfeld meines Angebotes heraus - mit diesem sicheren Boden - sind oft die nächsten Schritte möglich: in die Welt hinaus mit offenem Herzen.
 

Feedback zu einer Begleitung
(2-stündige Sitzungen alle 3 Wochen):


"Zwei Wochen vor meinem Geburtstag hatte ich mein Erstgespräch bei dir. Das war das beste Geburtstagsgeschenk, das ich mir machte, bei dir Sitzungen zu nehmen. Die Entscheidung, mich auf mich einzulassen (und nicht immer äußere Dinge wie meine Kindheit vorzuschieben, warum das nicht möglich ist), ist wie der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Es fühlt sich wie Heimkehren aus.
Seit ich bei Dir beim Erstgespräch war, veränderte sich in mir und auch im Außen viel: Ich spüre mich mehr und intensiver, nehme meinen Körper in der Bewegung bewusster und mit mehr Gefühl wahr.
Mein ‚Nicht-Spüren’ in der ersten Sitzung war ein total wichtiges und impulsgebendes Gefühlserlebnis. Ich fühlte zum ersten Mal bewusst, was ich im Alltag unbewusst lebte, mein nicht Spüren und mich nur über Äußeres spüren. Durch die Bewusstmachung und daraus resultierende Wut traf ich eine Entscheidung: Ich will so – das ‚lebendige’ Verkümmern - nicht mehr leben.
Ich bin nicht mehr die, die ich beim Erstgespräch war: Die Veränderung ist sehr intensiv. Ich fühle mehr und nehme das Außen anders wahr. Ich habe begonnen, mich selbst mehr zu spüren und gebe Verantwortlichkeiten dem zurück, dem sie gehören. Ich habe mehr das Gefühl von Eigenverantwortlichkeit und spreche meine Grenzen aus - rechtzeitig und nicht erst dann, wenn sie bereits überschritten wurden. Ich spüre mich viel mehr im Hier und Jetzt! In meinem Kopf ist etwas verschwunden, es ist ruhiger geworden in mir. Und ich nehme es an, mir Zeit zu nehmen.
Das alles hat natürlich mit mir selbst zu tun. Aber auch mit deiner Art, ein Gespräch zu führen und mit deiner Achtsamkeit in der Berührung. Mein Vertrauen wächst, und ich bin froh, dass du mich immer wieder auf das ‚Zeit-Lassen’ aufmerksam machst, das in den Sitzungen verkörperst: Ich erlebe in deiner Sitzung keinen Druck. Gleichzeitig spüre ich deine Fähigkeit, mich mit Behutsamkeit über innere Ängste oder momentane ‚Schwellen’ gehen zu lassen.Ich widme diesen Sonntag der Freude, dass ich bei dir Sitzungen nehme. Es sind nicht einfach nur Sitzungen: Es sind intensive Stunden, in denen ich Befreiendes und Berührendes in mir spüre, das ich in meinen Alltag mitnehme – und das mich von einer Sitzung zur nächsten nicht verlässt. Für mich sind unsere Sitzungen ein Geschenk auf dem Weg zu mir selbst. Danke, dass es dich auf diese Weise in meinem Leben gibt."

Karin, 50J., Craniosacral Therapeutin

"Ich möchte meiner Wut Ausdruck verleihen und mich dafür nicht schämen müssen. Ich möchte meine Sexualität entdecken. Die ich nicht kenne. Ich weiß nur, dass ich eine Frau bin. Ich möchte meinen Körper spüren und meine Gefühle. Mich spüren durch körperlichen Schmerz, das kenne ich. Ich möchte mir das Thema Lust so erarbeiten, dass ich damit weder Schuld noch Scham verbinde. Das Wort 'Lust' fühlt sich für mich unangenehm fremd an, es erschreckt mich. Ich möchte lernen, mich bei Berührung nicht 'abzudrehen', sondern zu fühlen. Ich möchte frei über Sexualität reden können und mich dabei nicht distanziert sondern nahe fühlen. Ich möchte mich selbst in meiner ganzen Bandbreite entdecken! Und ich möchte mich dabei nicht alleine fühlen. Bei dir spüre ich etwas, das mich innerlich berührt und aufmachen lässt. Step by Step."
Karin, 50J., Craniosacral Therapeutin

"Ich will spüren: Deswegen komme ich! Aber das 'Nichtspüren' war in der zweiten Sitzung so fühlbar. Es tut mir weh, dass ich mir Leistungsdruck mache. Wie: "Ich muss jetzt fühlen!" Oder: "Ich habe mich zu wenig angestrengt." Total blöd. Viele Seminare, die ich machte, waren so aufgebaut, dass etwas passieren musste - oft nicht sanft, sondern mit Pushen -, und dass das Seminar/ich nur gut war, wenn's heavy war! Ich habe schlechte Erfahrungen mit Seminaren gemacht und bin damit gewachsen. Aber es hat innere Spuren hinterlassen, wie vorgestern in der Arbeit mit dir: Dass ich glaube, mich anstrengen zu müssen, damit 'was passiert'. Die Sitzungen mir dir sind sehr einfühlsam und achtsam, was mich total berührt: Weil das auch geht! Und weil es sich viel tiefer anfühlt."
Karin, 50J., Craniosacral Therapeutin

"In der dritten Sitzung bin ich durch deine Berührung zu mir selbst aufgebrochen: Zu der, die es hinter dem Schutzpanzer zu entdecken gibt. Nach vielen Jahren verschiedener 'Stationen der Arbeit an mir' habe ich bei dir endlich einen Ort gefunden, wo ich mich traue, mich wirklich berühren zu lassen, mich tief hinein in mich zu begeben. Denn du gibst mir die Möglichkeit, Nein oder Ja zu sagen: Würde ich Nein sagen, habe ich die Gewissheit, dass auch mein Nein geachtet wird! Dadurch, dass du Nein seine Berechtigung zurückgibst, bekomme ich gleichzeitig die Möglichkeit, mein Nein in ein Ja zu wandeln - das dann behutsam behandelt wird.
Du machst meinen Schutzpanzer porös: So kann er sich plättchenweise von selbst lösen. Wo er sich löst, ist Körpergefühl möglich! Es ist, als ob mein Körper endlich atmen kann. Bis jetzt habe ich mich nur unter Spannung körperlich gespürt: Anspannung, das war für mich Körperspüren. Das möchte ich nicht mehr. Ich habe Sehnsucht nach Berührung, mit der ich wirklich gemeint bin. Bei dir ist das möglich. "
Karin, 50J., Craniosacral Therapeutin

"Nach der letzten Sitzung empfand ich tiefe Traurigkeit. Ich habe mir immer gesagt, dass meine Kindheit nicht so schlimm war. In der letzten Sitzung wurde mir bewusst, dass alles megakrass und konfus war! Die Erkenntnis der Realität hat tiefe Traurigkeit in mir hochkommen lassen.
Bisher habe ich alles im Kopf als 'Ereignisse' herumgetragen und bin damit nie tief in meine Gefühlswelt gegangen (auch die Psychotherapie damals war eher ein Reden als ein Fühlen). Mit dem Kopf konnte ich den Schmerz gut in Schach halten.
In manchen Seminaren bekam ich diverse Erklärungen (für den Kopf), warum das alles so war: Ich hätte mir das als Seele eben so ausgesucht; ich müsse meinen Eltern dankbar sein, dass sie sich in dieser Rolle mir zur Verfügung gestellt hätten, damit ich meine Erfahrungen mache; darum müsste ich ihnen auch verzeihen. Ich bräuchte diese 'Blickwinkel' nur in's Gefühl/in's Herz bringen, dann wäre alles in Ordnung. NICHTS war je in Ordnung - ich konnte es nicht ins Herz kriegen - und damit fühlte ich mich erst recht wieder 'schuldig'.
Wenn ich den Mut erlange, je wieder Seminare zu besuchen, dann nur mehr solche, wo meine Gefühle sein dürfen. Ich würde mir nur noch Seminare gönnen, in denen meine Gefühle gefragt sind und nicht irgendwelche 'Kopfakrobatik' als Werkzeug des Verdrängens.
Ich habe genug davon, dass meine verdrängten Gefühle beschwichtigt werden und als nicht o.k. hingestellt werden! Dass ich mich selbst boykottiere aus Scham. Der wichtigste Mensch, der diesen Gefühlen endlich ihre Daseinsberechtigung gibt und so in Berührung mit sich selbst kommt, bin ICH!
Bei dir in den Sitzungen erlebe ich zum ersten Mal die Möglichkeit, wirklich in's Gefühl gehen zu können - wenn ich den Mut dazu habe, sogar total tief. Dabei ist auch der körperliche Kontakt wichtig für mich.
Apropos: Aus der letzten Sitzung habe ich etwas Wichtiges mitgenommen. Ich bringe meinen eigenen Teil ein, um die Intimität mit meinem Mann wieder zu beleben. Und ich habe das Gefühl, er geht mit."

Karin, 50J., Craniosacral Therapeutin

"Du nimmst dir außerhalb der Sitzungen Zeit, meine Mails zu lesen  und mir zu antworten - und das seit Anfang an, egal ob sie kurz oder lang ausfallen. Das ist für mich keine Selbstverständlichkeit! Ich wertschätze das sehr."
Karin, 50J., Craniosacral Therapeutin

"In der letzten Sitzung war es für  mich sehr wichtig, dass ich durch das Halten des Seils spürte, wie ich bei meiner Mutter jahrzehntelang versuchte, die Beziehung zwischen ihr und mir zu halten und Verantwortung dafür übernahm. Die ‚praktische’ Darstellung hat so ein nebuloses Gefühl in mir aufgelöst. Es fühl sich befreiend an, dass ich das gefühlt und angeschaut habe: Ich weiß jetz, was ich nachgelaufen bin - auch bei meinem Partner und unserem Sohn. Mit dem Seil ist mir vor Augen geführt worden, was ich unserem Sohn in Wirklichkeit 'umhänge'. Deine Gefühlsarbeit ist für mich so zielführend: Erarbeiten und erkennen, was mir als Kind fehlte, wie ich in der Enge war, ohnmächtig, ausgeliefert, für mich unfassbar. Dieses Fehlen bewusst anschauen, es bewusst fühlen, (nochmals) durch den Schmerz gehen und dann rauswachsen hinein in die Gegenwart."
Karin, 50J., Craniosacral Therapeutin

„Ohne die bisherigen Sitzungen mit einem langsamen Aufbau einer Vertrauensbasis hätte sich unsere erste Berührungs-Sitzung letztes Mal sicher anders angefühlt. Es ist so ein Vertrauen da, dass ich mich gerne auch körperlich von dir berühren lasse. Für mich agierst du wie eine Pferdeflüsterin, die sich mit Hinfühlen und Behutsamkeit einem Pferd mit schlimmer Vergangenheit angenähert hat und nun das erste Mal über den Pferdekörper streicheln durfte, ohne dass das Pferd scheute – es also nicht weg lief – oder in Starre verfiel. Das ist für mich die Bestätigung dessen, was ich mal schrieb: Zuerst muss für mich innerliche Berührung stattfinden, wo Vertrauen und innere Nähe geschaffen wird. So kann ich körperliche Berührungen mit einer ganz anderen Qualität - einem inneren „Ja“ dazu - spüren und neu erfahren.
Meine Verunsicherung war groß, als ich merkte, dass ich nichtmal ausdrücken konnte, wie ich berührt werden will. Körperliche Berührung ist eine brachliegende Landschaft in mir, die aufgeforstet werden will. ‚Wie ich was haben will’ zu sagen fehlt auch in der Sexualität mit meinem Mann.
Du hast im richtigen Moment deine Hand angeboten, dass ich meine reinlegen darf. Ich spürte, dass da jemand ist und mich mit meinem Gefühl von Traurigkeit nicht alleine lässt. Auch das über den Körper streichen war für mich wie ein Handhalten: nur eben ein ‚bewegtes Halten’. Deine sich bewegenden Hände schaffen einen sicheren, geschützten und geborgenheitsgebenden Raum. Hier kann ich meinen Gefühlen begegnen.
Ich merke, dass ich mich dir mehr und mehr verletzbar zeige. Ich lasse dich in Räume, die ich bisher gut geschützt habe: Da hing immer das Schild ‚no entry’. Dass das jetzt möglich ist, zeichnet dich und deine Arbeit aus.
Die körperliche Berührung in der Sitzung macht mich auch berührbarer mit mir selbst. Du bist mit deinem Tun eine Brücke zu mir selbst nach innen. Deine Hände und Bewegungen fühlten sich total angenehm an. Die Kopfmassage hat meinen Kopf frei gemacht. Das Trippeln mit den Fingern hat sich angefühlt, als wenn ein Fohlen verspielt über eine Wiese läuft. Und du hast meine Beine nicht einfach auseinandergeschoben, sondern hast sie nach dem Niederlegen weiter seitlich abgelegt und konntest so dazwischen Platz nehmen. Auf diese Weise war es nicht unangenehm, dass du in diesem Bereich Platz genommen hast. Anders hätte es sich sicher unangenehm angefühlt.
Und jetzt das Highlight der letzten Sitzung: Deine Einladungan mich, eine Bitte zu formulieren, dass du in meinen Raum eintrittst, und das Abgrenzen meines Raumes mit einem Seil, das war eine sehr super Idee! Es macht mir bewusst, dass ich für meinen Raum verantwortlich bin. Mit meiner Bitte, reinzukommen, fließt etwas von Herz zu Herz. Alles bekommt eine tiefere Qualität (Herzensqualität): Meine Bitte an dich, dein Ja, dein Eintreten in meinen Raum, dein Sein in meinem Raum, dein Dich-Bewegen in meinem Raum, mein Berührtwerden in meinem Raum - das alles hat Tiefe. Meine Bitte kommt aus einer ganz anderen Stelle im Körper (aus dem Herz) als ein ‚ich möchte’ (das kommt für mich eher aus dem Kopf). Du fühlst dich für mich aufgrund meiner Bitte willkommen an, erwünscht und bereichernd. So habe ich das noch nie gespürt. Meine Bitte hat was Ehrendes, Achtendes dir gegenüber. Gleichzeitig gebe ich mir das damit selbst. Und ich spüre damit so eine Weichheit. Es macht mich glücklich, mit meiner Bitte so eine Gefühlswelt zu spüren. Du hilfst mir so sehr, dass ich Herzensqualität in meinem Leben wachsen lasse! Danke dafür.“

Karin, 50J., Craniosacral Therapeutin

"Du besitzt die Fähigkeit, innerhalb einer Sitzung viel zu vermitteln und zu bewirken. Danach brauche ich drei bis vier Tage, bis ich alles in mir auf-gespürt und durch-gefühlt habe: Alles sinkt zuhause noch mehr in die Tiefe. Mit jeder Sitzung findet in mir Veränderung statt, und ich schaffe es, mich auf diesen Prozess einzulassen, und der Prozess läuft zuhause weiter bis zum nächsten Termin. Ich fühle mich immer freier! Heute bin ich einer Frau begegnet, die ich zuletzt im April gesehen habe. Sie hat mich total verwundert angesehen; das war lustig wahrzunehmen. Sie meinte, ich hätte mich so verändert: Ich würde so lebendig, energievoll und jünger wirken. Das beflügelt mich, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.
Du, deine Berührung, deine Art der Herangehensweise an Dinge, die sich im Augenblick zeigen, die Atmosphäre des Raumes, die Atmosphäre des Instituts an sich (ich gehe sehr gerne da rein): Das alles bewirkt in mir sehr viel.
Zur letzten Sitzung: Was wir geredet haben, war wichtig für mich. Besonders tiefgehend war, dass ich etwas verbal ausgedrückt habe, das subtil immer präsent war: Ich habe keine Lust, mich um meine Mutter zu kümmern. Ich halte ihre Berührung nicht aus, weil es mich ekelt. Die Worte Lust und Ekel habe ich jetzt zumindest mal verbal ausgedrückt. Nichtausdrücken ist ein Energiefresser: Jetzt fühle ich Kraft in mir. Weil ich zu etwas stehe, das so ist, wie es ist? Das ich nicht länger wegen dem in Religion eingebläuten Gebot ‚Du sollst Vater und Mutter ehren’ von einer Ecke in die andere schiebe. In unseren Gesprächen lerne ich viel über die Qualität von Worten! Ich bekomme Impulse, besser darauf zu achten, wie ich Gefühle verbal ausdrücke oder umgehe. Es ist spannend zu erkennen, wie oberflächlich Sprache werden kann, wenn Gefühle nicht eindeutig benannt werden! Wie Kommunikation damit an Tiefe und Nähe verliert.

Deine Berührung verschafft mir Zugang zu meiner Gefühlswelt. Ich kann mich dem jetzt öffnen: Jetzt bin ich froh, dass ich in den ersten Sitzungen gespürt habe, wie es sich anfühlte, als ich nichts spürte. Deine Berührung hilft mir, durch Schmerz bewusst durchzugehen: Ich fühle mich im Schmerz begleitet, geborgen, wahrgenommen, angenommen und beachtet. Hier darf ich mit meinen Gefühlen sein, egal welche es sind. Du erwartest nichts Bestimmtes von mir und gibst nichts vor. Es ist diese Erfahrung, dass das Sanfte tiefgehend im Körper spürbar ist und die Eigenschaft hat, sich in seiner Weichheit auszudehnen, die für mich so wertvoll ist.
Ich fühle mich reich beschenkt, dass ich in meine Gefühlswelt eingetreten bin und diese Welt mehr und mehr Raum bekommt. Ich glaube, dieser Raum ist noch sehr vergrößerbar."

Karin, 50J., Craniosacral Therapeutin

"Danke, dass Du gesagt hast, dass ich das nächste Mal meinen Wunsch sagen soll. Das ist mein Lebensprogramm: Wünschen darf ich mir viel, aber ich muss nehmen was kommt. Meine Wünsche bleiben in mir drin, das macht mich traurig. Bei mir Zuhause gab es das nicht, dass ich ein Bedürfnis anmelde! Wünscheäußern ist mir fremd und fühlt sich anmaßend an. Wünscheäußern macht mir Angst: Da ist immer das Gefühl, dass damit Unangenehmes verbunden ist.
Ich habe gelernt, mit dem zufrieden zu sein, was andere mir von sich aus geben. Auch bei meinem Partner habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich einen Wunsch anmelde. Dabei würde mir mein Mann die Sterne vom Himmel holen, wenn es ihm möglich wäre. So kann auch in der Sexualität kein Wunsch geäußert werden: Weil ich es mir nicht zugestehe. Dieses Gefühl „Wenn ich mir etwas wünsche, macht es der andere nur gnadenhalber“ fühlt sich doof an. Da sage ich lieber nichts.
Ich wünsche mir Berührung. Ich spüre eine Ur-Traurigkeit und habe das Gefühl, es könnte mir die Brust zerreißen, wenn ich wieder alleine bin mit meinem Schmerz. Ich möchte in der Sitzung Berührung spüren. Das Berühren soll mehr Zeit bekommen als das Reden. Ich hätte mir nie gedacht, dass mein Bedürfnis nach Berührung einmal so stark sein wird! Die Sehnsucht ist so stark.
Ich möchte in unseren Sitzungen meinen Gefühlen begegnen. Ich möchte nicht mehr über das kranke Verhalten meiner Mutter sprechen. Ich will mich durch Berührung spüren, körperlich und gefühlsmäßig. Ich möchte nicht mehr über meine Mutter analysieren. Ich möchte die kostbare Zeit in der Sitzung für mich alleine wahrnehmen, meine Gefühle anschauen – fühlen – durchgehen. Wenn Gefühle auftauchen, gehe ich durch und bleibe bei mir. Ich freue mich auf die nächste Sitzung!"

Karin, 50J., Craniosacral Therapeutin

"Bei jeder Sitzung fühlt sich dieser Raum anders an: Es fühlt sich an, als ob sich mein Körpergefühl ausdehnt, mein Mich-Spüren nicht mehr so gefangen im Körper ist. Das freut mich! Ich komme gerne ins Institut und fühle mich dort sehr wohl. Dieser Raum ist mir vertraut geworden. Du bist mir vertraut geworden durch dein klares, behutsames Reden und Berühren. Nähe ist langsam entstanden: Sie dient als Basis für Berührung, um mich und meine Gefühle zeigen können, um ganz langsam auch das Thema Sexualität aufzugreifen. Das Institut ist für mich ein Geburtsort, an dem ich mich zu der hinarbeite, die ich in Wahrheit bin.
Die letzte Sitzung war ganz besonders. Meine Traurigkeit anzuschauen, ihren großen Facettenreichtum zu beleuchten, das war förderlich: Dadurch ist der Druck in mir leichter geworden. Unsere Gespräche helfen mir sehr, zuhause an mir weiter zu arbeiten.
Zur Berührung: Wenn du meine Hand berührst, beginnen Tränen zu fließen. Welche Welten des Spürens liegen zwischen der ersten Berührung, wo ich mich das erste Mal anlehnte und nur wenig fühlte, und dieser Sitzung! Die Art deines Über-den-Körper-streichens ist für mich wirklich tiefgehend: Ich fühle mich darin geborgen und sicher, angenommen und wahrgenommen. Es war das Gefühl verschiedener blauer Farben, die sich wie Wellen bewegen: Jede deiner Berührungen war angenehm! Danke für das Ankündigen des Endes der Berührung. Du hast deine Hände auch nicht abrupt weggenommen, sondern die Berührung total fein über zwei Fingerspitzen ausklingen lassen. Das tut mir so gut. Danach konnte ich noch liegen und ganz ohne Berührung fühlen: Das rundet es für mich super ab! Nach der letzten Sitzung fühlte ich mich umhüllt von etwas, das mich als Gesamtes einschließt. Das war ein tiefgehendes Erlebnis. Du berührst so fein und gefühlvoll, das ist fabelhaft.

Ich ging diesmal nicht traurig weg, sondern umhüllt von etwas. Zuhause hielt mein Gefühl bis zum Abend an. Dann meldete sich die Traurigkeit, und ich fing an, in mein Buch zu schreiben. Ich schrieb und schrieb: So viel kam da aus mir raus. Schlussendlich habe ich in 4 Tagen über 30 Seiten geschrieben, soviel wie noch nie seit der ersten Sitzung. Ich schreibe dir, weil du mir damit einen Raum zur Verfügung stellst, wo ich meine Gedanken und Gefühle hinlegen kann, damit sie gut und sicher liegen. Es ist anders, wenn ich das nur in mein Schreibbuch schreibe: Wenn ich dir schreibe, habe ich das Gefühl, dass da jemand ist, die spürt, mit wieviel Vertrauen das verbunden ist. Ich danke dir für den Raum des Schreibens. Er ist ein Geschenk für mich! Für meinen Prozess und mein Vorwärtskommen ist das Schreiben total förderlich.
Seit der letzten Sitzung habe ich das Gefühl, dass meine Traurigkeit endlich fließen kann. Mich Öffnen und Spüren ist schmerzvoll: Aber endlich bekommt meine Traurigkeit Ausdruck. Sie kann endlich sprechen und sich zeigen. Du redest sie nicht klein, im Gegenteil, du spürst die Größe dieser Traurigkeit. Das erlebe ich das erste Mal, sie wird wahrgenommen. Das habe ich in meinem Leben noch nie gespürt. Danke.

Karin, 50J., Craniosacral Therapeutin

"Es freut mich, dass ich in unseren Sitzungen meine Gefühlswelt in ihrer Tiefe und ihrem Facettenreichtum kennenlernen und spüren darf. Meine Fühl-Stationen bisher: Mich überhaupt nicht spüren (im Kreis mit dem Seil). Mich steif spüren (beim  ersten Mal Anlehnen). Bestimmte Körperbereiche spüren und andere nicht (das erste Mal auf der Matte liegend). Nur dort spüren, wo ich berührt werde (beim zweiten Mal Anlehnen). Mich aus mir selbst heraus spüren (mit dem Wut-Polster und Stock). Ausdrücken, wo ich berührt werden will (meine bewusste Einladung an dich, in meinen Raum zu kommen). Hände auf Brust: Ich spürte den schwarzen Fleck der Traurigkeit mit seiner unendlich scheinenden Tiefe. Ich äußere meinen Wunsch nach Berührung nicht und gehe frustriert ohne Berührung nach Hause (im Nachhinein ein wichtiges und prägendes Erlebnis). Ich äußere meinen Wunsch nach Berührung – das war die letzte Sitzung – und spüre, dass sich in mir etwas befreit hat, dass ich viel mehr spüre. Das war stark.
Ich freue mich, dass du mich auf meinem Weg begleitest und deine Arbeit einfach megatoll ist! ich freue mich auf das, was du ab Herbst 2018 anbieten wirst!! Bis dorthin bin wieder ein Stück gewachsen und das, was du da anbietest, wird sicher eine Bereicherung für mich. Ich möchte von dir auch als Profi lernen, auch in meiner Arbeit als Cranio Sacral Therapeutin.
Überleben – Leben – Erleben: Ich habe überlebt (meine Kindheit). Ich habe gelebt (mich um andere gekümmert und habe meine Erfüllung darin gefunden, anderen hilfreich zu sein, meiner Familie, meiner Schwiegermutter, jahrelang in der Schule meines Sohnes umsonst mitgeholfen). Ich will jetzt erleben (mich selbst)."

Karin, 50J., Craniosacral Therapeutin

"Es ist, als ob etwas Fehlendes zu mir zurückgefunden hat. Bisher fühlte ich mich wie ein Kind, das am Rockzipfel hängt und glaubt, ohne die Sitzungen nicht mehr leben zu können. Wenn mir das jemand genommen hätte, wäre es wie ein Todesurteil gewesen. Jetzt ist es etwas in mir weiter geworden, meine Abhängigkeit hat sich gelöst. Meine Bedürftigkeit hat sich gewandelt. Ich spüre mich mehr auf meinen zwei Beinen stehend. Was in den Sitzungen in mir passiert ist, ist von unschätzbarem Wert. Es ist wie ein Wunder, was damit in Gang gekommen ist. Ich bin dankbar, dass ich auf deine Website gestoßen bin und mich für Sitzungen entschieden habe. Es war eine Megaentscheidung in meinem Leben.
Wenn ich mein Leben als Bild betrachte, ist die Arbeit mit dir kein Bleistiftstrich, wo die Gefahr besteht, dass er verschwindet oder wegradiert wird. Es ist ein farbiger, fixer Bildteil, der mein Lebensbild bereichert und nicht mehr wegzudenken ist, denn i
n und durch unsere Sitzungen entwickeln sich ganz viele Dinge. Aus dem einen Schritt ergibt sich der nächste - den ich vorher nicht weiß. Hier ist nichts stereotyp nach starren Vorgaben, es ist ein freier Raum für das, was kommen mag. 
Ich merke, wie sich neue Räume in mir auftun. Durch die Möglichkeit, dir zu schreiben, können sich noch mehr Räume öffnen. Danke für das, was du mir auch durch das Schreiben möglich machst."

Karin, 50J., Craniosacral Therapeutin

"Der letzte Termin gab mir sehr viel Wertvolles in der Sitzung selbst und was sich daraus nun an Erkenntnissen und an Gefühlen zeigt.

Positiv Erlebtes und Gefühltes:

  • Ich spüre mich wirklich anders in der Sitzung – kann dir viel besser zuhören und was sagen. Die Aufgeregtheit ist fast verschwunden. Ich fühle mich klarer und bewusster.
  • Wenn ich zur Sitzung komme, ist es wie ein Date, das ich mit mir selbst habe.
  • Gleichzeitig sitzt da jemand, die es mir ermöglicht, Dinge auszusprechen, die ich bis jetzt noch nie ausgesprochen habe. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich jemanden überfordere und brauche keine Scheu zu haben.
  • Du sprichst Dinge so selbstverständlich aus, wo ich herumwürge. Dadurch ermöglichst du mir, dass ich Worte ausspreche, die sich für mich unangenehm anfühlen.
  • Es ist das Gefühl, dass nicht nur ich mich auf meinen Prozess einlasse, sondern dass auch du dich auf mich mit meinen momentanen Gefühlen einlässt, indem du mit dem umgehen kannst, was von mir kommt. Ich schätze es, dass meine Tränen und mein Schmerz sein dürfen und nicht irritieren.
  • Im Gespräch und im Berühren bist du innerlich bei mir: Du arbeitest aus so einer Art Ganzheit heraus, das spüre ich besonders beim Berühren.
  • Es war befreiend, als ich bestimmte Dinge trotz viel Mühe aussprach. Das hat ein bisschen meine Hemmung schwinden lassen, darüber zu sprechen.

Das Berühren:

  • Die Arbeit am Kopf mit den Haaren war total angenehm. Ich fühlte dabei im ganzen Körper; alleine, wenn ich jetzt daran denke, spüre ich dieses Gefühl im Solar Plexus und Herzbereich.
  • Das Zudecken war schutzgebend. Du hast die Decke nicht nur über mich gegeben, sondern ich spürte mich von der Decke berührt - ein Gefühl von liebevoll eingebettet sein.
  • Je öfter und leiser du den Satz ‚Ich liebe dich wie du bist, und nicht für die Dinge, die du tust’ gesprochen hast, umso mehr habe ich mich davon berührt gefühlt. Es war wie ein ‚die Seele streicheln’ mit deinen Berührungen dazu.
  • Das ‚sanfte Kraulen’ auf meiner Herzgegend hat viel Gefühl (auch Schmerz) in mir ausgelöst. Es hatte etwas ganz Behutsames.
  • Durch Berührung komme ich in eine ganz andere ‚Berührung mit mir selbst’ als durch nur Reden.

Was meine Veränderungen betrifft:
Es zeigt sich Schritt für Schritt, wer ich wirklich bin (ich hatte bis jetzt eine andere Wahrnehmung von mir, weil angepasst und ja – fad - echt fad und farblos). Ich blicke auf die Dinge, wie sie in Wahrheit sind. Natürlich auch in meiner Ehe, wo ich im gewohnten, angepassten Alltag lebte und etwas unmerklich abzusterben drohte. Ich spüre, wie ich an einen Punkt komme, wo ich ein bisschen Bammel habe, was meine Veränderungen an Konsequenzen im Alltag verursachen: Oberflächliche Kontakte verabschieden sich. Ich spüre, dass meine Veränderung irritiert, Begegnungen werden anders. Gleichzeitig sind meine Veränderung wie ein Motor für mich: Ich spüre mich in einer Stärke, die ich bis dato nicht kannte. Es macht mir Spaß, mit mir in diesem Kontakt zu sein! Das fühlt sich lebendig an.

Was mir Angst macht:
Jetzt, wo ich immer mehr ins Fühlen komme, Mauern um mich weggebrochen sind, spüre ich Angst vor dem, was noch kommt. Ich spüre mich momentan sehr im Gefühl, dass ich ‚wo durch muss – ich muss das schaffen’. Das ‚Etwas nicht schaffen’ macht mir Angst. Da komme ich jetzt in so eine Art Stress. Darum war es gut, dass du das mit ‚mich überfordern’ angesprochen hast. Ich übersehe leicht, dass ich mich überfordere, mir selbst gegenüber keine Grenzen spüre oder setze (weil ich mich sonst wertlos fühle). Ich versuche dann mit aller Mühe, in dieses Gefühl zu kommen: Ich habe es geschafft! Was wieder mit Leistung zu tun hat. Langsamkeit und leise Töne, wie du das ausdrückst: Ich fühle, dass das wirklich notwendig ist, damit ich in den Sitzungen nicht vom Fühlen wegkomme (ich nur noch in der Anstrengung bin, etwas schaffen zu müssen, was doch bloß nur im Kopf stattfindet). Was mir trotz meiner Angst hilft ist, dass in den Sitzungen ein tiefes Vertrauen gewachsen ist. Mit deiner Begleitung gehe ich weiter.
Ich muss nirgends mehr durch. Es darf mir gut gehen - das fühlt sich befreiend an. Vielleicht ist tiefgehendes Fühlen das, was mir einfach fremd ist, und darum glaube ich, wo durch zu müssen. Dabei geht das auch auf sanfte und wohltuende Weise. Der Weg zu mir nach Hause muss keine Qual sein. Er darf schön sein."

Karin, 50J., Craniosacral Therapeutin (1.12. 2017)

 

zurück zur Übersicht