Atma Pöschl

Atma Pöschl

Unser Körper ist das Tor zur Lust, zur Selbsterkenntnis und zur Stille.
Atma Pöschl

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Wut-Arbeit - Die Basis für Intimität schaffen

Wut als positive Kraft verkörpern

Wut ist eine positive Kraft. Wir brauchen positive Wutkraft, um klar Nein und aus ganzem Herzen Ja zu uns selbst zu sagen! Aktiv und vital zu sein, Entscheidungen zu treffen, klare Ziele zu haben, für andere Menschen wirklich greifbar zu sein und ernst genommen zu werden, Position zu beziehen, Sachen auszumisten und loszuwerden, Dinge in's Leben zu rufen und zu beenden, zu wissen was wir wollen und wer wir sind.

Jedes Nein ist ein Ja zu dir selbst

Jedes Nein ist ein Ja zu dir selbst, das darfst du aus ganzem Herzen genießen. Du meinst, Wut sei peinlich und gefährlich? Frauen fällt es in unserer Gesellschaft besonders schwer, Wut zu verkörpern. Wir Frauen dürfen Angst haben und traurig sein: Aber zornig sein!? Oh Gott, ist das hysterisch, voll peinlich! Männer unterdrücken ihre Wut aus Angst, gewalttätig zu sein. Auch für das Mannsein existieren in unserer Gesellschaft kaum positive Vorbilder.

Positive Wutkraft ermöglicht echten Kontakt

Eines ist klar: Beziehungen sind gestört, wenn Aggression dominiert, aber auch dann, wenn die Wutkraft völlig fehlt! Dann mangelt es häufig auch an der Lust am Sex. Apropos: Ursache sexueller "Funktionsstörungen" wie Lustlosigkeit, Anorgasmie, vorzeitiger und verspäteter Ejakulation ist nie unsere bewusste, immer die verdrängte Aggression.
 

Feedback:
 

"Berührung macht mich unwohl, da wär's viel ehrlicher zu sagen: 'Nein, mit mir nicht!' Nein, ich will keine Tantramassage, kein weiteres Tantraseminar besuchen, um zum tausendsten Mal Ja-Sagen zu üben. Ich möchte endlich mal Nein sagen dürfen, damit ich auch Ja sagen kann mit Lust in jeder Pore."
Miriam, 47J. Souffleuse

"Es ist schön, über Wut nicht nur zu reden, sondern das auch spüren zu dürfen. Es ist toll, über positive Wut zu lernen: wie sie wirkt, und wozu sie da ist."
Maria, 34J., Lehrerin

"Ich wollte die Wut auf meinen Vater aufarbeiten, um sie endlich gehen zu lassen. Dass beides - Liebe und Wut - nebeneinander bestehen kann, ohne sich gegenseitig einzuschränken, ist eine neue Erkenntnis für mich."
Franz, 37J., Kameramann

"Ich bin dem wilden Kind in mir begegnet. Jetzt weiß ich, der Weg zu mir liegt um die Ecke! Ich habe ganz doll Lust auf mich selbst gekriegt."
Johanna, 23J. Studentin

"Es tat gut, wieder Wertschätzung und auch Liebe gegenüber meiner Mutter zu empfinden. Sie zu verabschieden tat weh, aber es fühlte sich richtig und wichtig an! Danach empfand ich sie als eigenständig, kraftvoll und trotzdem verbunden mit mir. Ein weiteres Stück Freiheit, Kraft und Individualität für sie und mich."
Michael, 56J., Personalmanager

"Vielen Dank für Deine liebevolle Unterstützung! Ich habe Deinen Umgang mit meinem Thema 'Ich gehöre nicht dazu' sehr unterstützend erlebt."
Martha, 31J., Sekretärin

"Die Sitzung hat mir nicht nur geholfen, den hochemotionalen gestrigen Tag zu überstehen. Das Training macht mich viel ruhiger, entspannter und selbstbewusster. Danke für deine Arbeit, die mir soviel vor Augen führt."
Anna, 39 J., Webdesignerin

"Ich habe mich in den letzten 14 Monaten verändert, bin mehr ich selbst geworden, kann mich besser spüren, und es gelingt mir zusehends Grenzen zu ziehen. Ich bin so glücklich, dass ich wieder mit meiner Familie zusammen bin!"
Wilhelm, 49J., Chirurg

"Vielen Dank für unsere letzte Sitzung zur aktuellen Beziehungskrise. In punkto Kommunikation in der Beziehung haben wir beide riesigen Aufholbedarf, wir hatten ein super erstes Zwiegespräch! Das war eine neue und sehr wertvolle Erfahrung, die wir beide so noch nicht kannten. Wir wollen das jetzt regelmäßig praktizieren. Ich werde ab jetzt auf meine Grenzen achten, um nicht wieder wütend zu werden und Astrid zu verletzen. Bei ihr habe ich mich von Herzen entschuldigt. Unsere neugewonnene Nähe ist absolut spürbar. Die Arbeit mit dir fruchtet und macht Spaß. Danke!"
Markus, 42J., Fussballtrainer

„Unsere Sitzungen sind sehr intensiv. Nach jedem Termin dringt ein bisschen Helle in das Dunkle. Viele Jahre war ich nach außen orientiert, habe meine Körperempfindungen und Gefühle weggeschlossen und vergraben. Das wird mir immer bewusster. So klar ich im beruflichen Alltag bin: Wenn es mich selbst betrifft, fehlen mir oft die Worte. Da bist du da und formulierst punktgenau. Hilfst mir mit deinen Fragen meine Gefühle und Empfindungen in Worte zu fassen. Ich habe das Gefühl, daß sich etwas verändert, sich entwickelt – auch das Gefühl ‚ich darf wütend sein’, ‚ich darf traurig und verletzt sein’. Vom großen Wütendsein bin ich weit entfernt, aber langsam erlaube ich mir ‚Ideen’ von Gefühlen dieser Art!“
Manuela, 52J., Hundetrainerin

"Gestern hatte ich die Scheidung. Wie du weißt, hat es im Vorfeld einige Turbulenzen gegeben, zuletzt haben wir uns aber geeinigt. Ich bin stolz auf mich, weil ich mir Hilfe geholt habe und mit deiner Unterstützung den Weg des Widerstandes bis zum für mich passenden Ergebnis gegangen bin. Das hätte ich mir noch vor kurzem nicht vorstellen können. Es ist schön, wenn man/frau mit weit über 50 noch so wachsen kann."
Carla, 55J., Künstlerin

"Ich musste die letzten Tage an unsere Sitzungen denken wegen der Thematik Mich-Zumuten. Das ist im Moment unverhofft sehr wichtig für mich geworden. Die Erfahrungen aus unserer Arbeit sind dabei aus meinem Hinterkopf gepurzelt und stärken mir sehr den Rücken. Mir ist danach, dir ein kurzes Danke zu schicken!"
Beate, 23J., Yogalehrerin

"Es ist nicht leicht, mich meinen Gefühlen zu stellen, die so gut vergraben waren - um meinen Schmerz nicht zu spüren. Manchmal hängt mein Schmerz wie eine triefend nasse tropfende Regenwolke in meinem Magen, das Herz blutet wie frisch geritzt, und die Kreise erweitern sich, wie im Wasser durch einen Stein berührt. Das Zentrum des Schmerzes (unsere Trennung, der Hinauswurf aus ihrem Leben, gleichzeitig ein Zurückwerfen auf mich selbst und Hineinwerfen in mein Leben) zieht Kreise über die Verletzungen und Gefühle aus meiner Kindheit. Das so bewusst zu fühlen fühlt sich um so viel lebendiger an, als meine Gefühle in Arbeit zu ersticken! Gestern habe ich übrigens zum ersten Mal über eine Person gesagt: Die kommt mir zu nahe, ich will das nicht! Ich denke, ich habe erstmals aktiv eine Grenze gezogen. Das fühlt sich gut an. Und die Berührung von dir - das Gefühl, mich anlehnen zu können, und du fällst nicht um und willst auch nichts dafür - hat gut getan."
Manuela, 52J., Hundetrainerin

"Die letzte Stunde war wieder sehr intensiv und gut. Mir sind einige Dinge klarer geworden! Es ist mir jedoch sehr unangenehm mich mit meiner Familie zu beschäftigen. Aber dann sind wir ja auf der richtigen Spur ;-)"
Carla, 36J., Tierärztin

"Ich konnte viel mitnehmen, über das ich noch immer nachdenke. Vielleicht sollte ich aus dem Nachdenken in's Fühlen kommen ;-) Danke für den Raum, den du eröffnest! Ich freue mich auf die nächste Sitzung."
Manuel, 29J., Gärtner


Dein Anliegen

Du ...

  • bist nie wütend?
  • fühlst dich ständig wütend und gereizt?
  • fühlst dich depressiv und antriebslos?
  • hast Angst, durch's Ausdrücken deiner Wut einsam zu werden und das nicht zu überleben?
  • befürchtest, die Kontrolle zu verlieren und andere mit deiner Wut zu verletzen?
  • möchtest lernen, deine Wünsche und Grenzen - klare Nein's und Ja's aus ganzem Herzen - in gegenseitiger Wertschätzung zu kommunizieren?
  • möchtest deine Lebensfreude mit neuen Augen sehen?
  • hast Lust auf lebendige Beziehungen?

Es lohnt sich, eine freundschaftliche Beziehung zu unserer Wut zu pflegen. Gerade beim Aufarbeiten emotionaler, körperlicher und/oder sexualisierter Gewalt ist Wut ein wichtiges Thema. Sie kann in unseren Genitalien sitzen, im Kiefer und Sitzbereich, Magen und Darm. Oft sind körperliche und psychische Symptome nichts anderes als unsere geschluckte, unverdaute Wut. Nicht gelebte Wut trübt den Blick, drückt auf's Gemüt, liegt im Magen und macht krank.

Sicherheit und Vertrauen gewinnen

Hier findest du einen sicheren Raum, wo deine Wut endlich mal Platz hat und als Geschenk an dich selbst gefeiert werden kann. Das braucht Vertrauen, das braucht Zeit. Lass uns einen Umgang mit deiner Wut finden, ganz in deinem Tempo, der gut tut.
 

Feedback einer Klientin:

"Ich möchte meiner Wut Ausdruck verleihen und mich dafür nicht schämen müssen. Ich möchte meine Sexualität entdecken. Die ich nicht kenne. Ich weiß nur, dass ich eine Frau bin. Ich möchte meinen Körper spüren und meine Gefühle. Mich spüren durch körperlichen Schmerz, das kenne ich. Ich möchte mir das Thema Lust so erarbeiten, dass ich damit weder Schuld noch Scham verbinde. Das Wort 'Lust' fühlt sich für mich unangenehm fremd an, es erschreckt mich. Ich möchte lernen, mich bei Berührung nicht 'abzudrehen', sondern zu fühlen. Ich möchte frei über Sexualität reden können und mich dabei nicht distanziert sondern nahe fühlen. Ich möchte mich selbst in meiner ganzen Bandbreite entdecken! Und ich möchte mich dabei nicht alleine fühlen. Bei dir spüre ich etwas, das mich innerlich berührt und aufmachen lässt. Step by Step."
Karin, 50J., Bankkauffrau

"Ich will spüren: Deswegen komme ich! Aber das 'Nichtspüren' war in der zweiten Sitzung so fühlbar. Es tut mir weh, dass ich mir Leistungsdruck mache. Wie: "Ich muss jetzt fühlen!" Oder: "Ich habe mich zu wenig angestrengt." Total blöd. Viele Seminare, die ich machte, waren so aufgebaut, dass etwas passieren musste - oft nicht sanft, sondern mit Pushen -, und dass das Seminar/ich nur gut war, wenn's heavy war! Ich habe schlechte Erfahrungen mit Seminaren gemacht und bin damit gewachsen. Aber es hat innere Spuren hinterlassen, wie vorgestern in der Arbeit mit dir: Dass ich glaube, mich anstrengen zu müssen, damit 'was passiert'. Die Sitzungen mir dir sind sehr einfühlsam und achtsam, was mich total berührt: Weil das auch geht! Und weil es sich viel tiefer anfühlt."
Karin, 50J., Bankkauffrau

"In der dritten Sitzung bin ich durch deine Berührung zu mir selbst aufgebrochen: Zu der, die es hinter dem Schutzpanzer zu entdecken gibt. Nach vielen Jahren verschiedener 'Stationen der Arbeit an mir' habe ich bei dir endlich einen Ort gefunden, wo ich mich traue, mich wirklich berühren zu lassen, mich tief hinein in mich zu begeben. Denn du gibst mir die Möglichkeit, Nein oder Ja zu sagen: Würde ich Nein sagen, habe ich die Gewissheit, dass auch mein Nein geachtet wird! Dadurch, dass du Nein seine Berechtigung zurückgibst, bekomme ich gleichzeitig die Möglichkeit, mein Nein in ein Ja zu wandeln - das dann behutsam behandelt wird.
Du machst meinen Schutzpanzer porös: So kann er sich plättchenweise von selbst lösen. Wo er sich löst, ist Körpergefühl möglich! Es ist, als ob mein Körper endlich atmen kann. Bis jetzt habe ich mich nur unter Spannung körperlich gespürt: Anspannung, das war für mich Körperspüren. Das möchte ich nicht mehr. Ich habe Sehnsucht nach Berührung, mit der ich wirklich gemeint bin. Bei dir ist das möglich."
Karin, 50J., Bankkauffrau

"Nach der letzten Sitzung empfand ich tiefe Traurigkeit. Ich habe mir immer gesagt, dass meine Kindheit nicht so schlimm war. In der letzten Sitzung wurde mir bewusst, dass alles megakrass und konfus war! Die Erkenntnis der Realität hat tiefe Traurigkeit in mir hochkommen lassen.
Bisher habe ich alles im Kopf als 'Ereignisse' herumgetragen und bin damit nie tief in meine Gefühlswelt gegangen (auch die Psychotherapie damals war eher ein Reden als ein Fühlen). Mit dem Kopf konnte ich den Schmerz gut in Schach halten.
In manchen Seminaren bekam ich diverse Erklärungen (für den Kopf), warum das alles so war: Ich hätte mir das als Seele eben so ausgesucht; ich müsse meinen Eltern dankbar sein, dass sie sich in dieser Rolle mir zur Verfügung gestellt hätten, damit ich meine Erfahrungen mache; darum müsste ich ihnen auch verzeihen. Ich bräuchte diese 'Blickwinkel' nur in's Gefühl/in's Herz bringen, dann wäre alles in Ordnung. NICHTS war je in Ordnung - ich konnte es nicht ins Herz kriegen - und damit fühlte ich mich erst recht wieder 'schuldig'.
Wenn ich den Mut erlange, je wieder Seminare zu besuchen, dann nur mehr solche, wo meine Gefühle sein dürfen. Ich würde mir nur noch Seminare gönnen, in denen meine Gefühle gefragt sind und nicht irgendwelche 'Kopfakrobatik' als Werkzeug des Verdrängens.
Ich habe genug davon, dass meine verdrängten Gefühle beschwichtigt werden und als nicht o.k. hingestellt werden! Dass ich mich selbst boykottiere aus Scham. Der wichtigste Mensch, der diesen Gefühlen endlich ihre Daseinsberechtigung gibt und so in Berührung mit sich selbst kommt, bin ICH!
Bei dir in den Sitzungen erlebe ich zum ersten Mal die Möglichkeit, wirklich in's Gefühl gehen zu können - wenn ich den Mut dazu habe, sogar total tief. Dabei ist auch der körperliche Kontakt wichtig für mich.
Apropos: Aus der letzten Sitzung habe ich etwas Wichtiges mitgenommen. Ich bringe meinen eigenen Teil ein, um die Intimität mit meinem Mann wieder zu beleben. Und ich habe das Gefühl, er geht mit."

Karin, 50J., Bankkauffrau
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