Atma Pöschl

Atma Pöschl

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Lust auf Berührung

Wochenendseminar

Lass deinen Körper sanft werden.

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Seminarleitung:
Atma Pöschl

Datum:
9. - 11. März 2018
Fr 18 - 22 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr, So 10 - 17 Uhr

Zielgruppe:
Menschen, die ihre Körperempfindungen und Gefühle vertiefen wollen. Männer und Frauen, Transfrauen, Transmänner und alle, die sich als queer identifizieren. Menschen diverser sexueller Orientierung, ob mutig oder scheu, dick oder dünn, jung oder alt.

Info:
info@institut-atma.at

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"Ich lasse mich nicht mehr berühren." Ich weiß nicht mehr den Zeitpunkt, ich erinnere meinen Gedanken und das Gefühl: Schmerz. Den Schmerz über Berührung, die mir keine Freude machte, verkörperte ich mit Asthma. Im Kindergarten riss ich mir die Haare aus und sagte: "Keiner hat mich lieb." Als Teenager war's Komatrinken, Rasierklingen. Und in den frühen 20ern war mein Leitsatz: Grenzen zu haben, die ich nicht überschreiten kann, ist keine Stärke.

Meine Geschichte ist die Geschichte vieler anderer. Erich Fried erzählt seine Geschichte mit Poesie: "Es ist lächerlich, sagt der Stolz. Es ist leichtsinnig, sagt die Vorsicht. Es ist nichts als Schmerz, sagt die Angst. Es ist was es ist, sagt die Liebe." Heute tut es mir leid um die Jahre, wo ich es nicht wagte, Liebe und auch den Schmerz zu spüren, der mir als Kind zu viel war.

Du versuchst, positiv zu denken? Dich selbst davon zu überzeugen, dass alles perfekt ist? Willst du dich nicht in "tiefere Frequenzen" runterziehen lassen? Trauer bedeutet nicht, Negatives zu füttern! Trauer ist Liebe, das ist Medizin und heilt uns. Mir sind oft Menschen in der sogenannten spirituellen Szene begegnet, die stolz auf ihr positives Denken waren, damit aber vor ihrem Schmerz geflüchtet sind. Echtes Lebendigsein braucht den Mut, uns unseren Gefühlen und auch dem Schmerz zu stellen.

Mit 27 Jahren entdeckte ich Tantra, mich selbst und Berührung neu, und erkannte: Es ist ein Segen. Zu spüren, mehr zu spüren als andere, Indigo oder hochsensibel zu sein, ist schön. Die Tantraseminare, die ich damals besuchte, gingen brachial ans Eingemachte, Grenzen wurden gepusht, feste Beziehungen abgewertet. Das ist Tantra, dachte ich, und so gut mir der neue Input teilweise tat, heute weiß ich: Ich brauche es anders.

Als Coach für Körpersensibilisierung begleite ich heute andere zu ihrem eigenen Ausdruck in Berührung und in der Sexualität. Mein Weg hat mich gut darauf vorbereitet: In meinen Seminaren werden Grenzen sensibel erspürt und nicht gepusht, Individualität wird wertgeschätzt, "uncoole" Gefühle sind liebe Gäste. Es ist mir nicht wichtig, ob das Tantra ist oder nicht. Es sind Seminare, die ich mir damals gewünscht hätte.

„Ich bin für dich da," sagt unsere Berührung. Im Seminar kann das ein Streicheln, Kuscheln oder Halten sein, Umarmen oder für einander da Sein. Es wird komplett bekleidet in einem respektvollen, sicheren Rahmen abgehalten. Sexualität als intimste Form der Berührung bleibt außen vor. Wir setzen tiefer an. Wir wollen alle Gefühle in's Boot holen, bevor wir (in einem anderen Seminar oder zu hause) weitergehen. Dazu nutzen wir Werkzeuge aus IBP, Reparenting, bewegter Meditation, Tantra und achtsamer Berührung.

Lust auf mehr Text? Lies hier weiter!
Atma Pöschl, "Lust auf Berührung", in: Sein, 1/2018.

Willkommen sind einzelne und Paare, ob mutig oder scheu, dick oder dünn, jung oder alt, Menschen diverser sexueller Orientierung, Männer und Frauen, Transfrauen, Transmänner und alle, die sich als queer identifizieren.
 

Seminarfeedback:
 

"Ich habe viele Seminare besucht, Familienaufstellungen und Therapie gemacht, und bin noch nie so gesättigt nach Hause gegangen. Jede Berührung hat viel ausgelöst. Die behutsame Auseinandersetzung mit mir selbst hat viele Blockaden gelöst.“
Maria (Shiatsu Praktikerin, 28 J.)

„Ich finde es toll, wie du ganz unterschiedliche Menschen dazu anleitest, in Kontakt mit sich selbst und anderen zu sein. Ich bin von deiner Art sehr angetan, weil du verschiedene konträre Bereiche harmonisch zu vereinen weißt."
Bettina (Studentin, 22 J.)

"Es gefällt mir, wie du bist und anleitest, so natürlich, herzoffen und direkt. Das langsam anwachsende Vertrauen in die Gruppe, und die Berührung, das hat mir sehr gut getan. Ich konnte mich wirklich fallen lassen.“

Sally (Grinbergpraktikerin, 38 J.)

„Zu berühren hat etwas Magisches, meine Batterien sind maximal aufgeladen."
Rolf (Immobilienmakler, 36 J.)

„Im Seminar spürte ich Traurigkeit, weil ich im Burnout bin und nicht arbeiten kann. Gleichzeitig meine Sehnsucht, wieder mit Menschen zu arbeiten, zu lieben, zu berühren und meine Fülle nach außen zu bringen. All das ist endlich wieder spürbar, danke!“
Martina (Körpertherapeutin, 43 J.)

„Ich habe begriffen, was mich am Leben hindert. Wäre es Angst, wie ich immer dachte, hätte ich den Weg nicht ins Seminar gefunden: Es ist die Scham. Spüren zu dürfen ‚Berührung ist nicht falsch, sondern sowas von richtig! Ich bin richtig mit meinem Wunsch’, genau das macht deine Arbeit so wichtig. Das war wunderbar.“
Petra (Elektrotechnikerin, 42 J.)

„Was für ein steiles Seminar mit Tiefgang! Ich habe nette Leute kennengelernt und habe mich selbst wiedergefunden. Es muss nicht immer BDSM sein. “
Martin (Versicherungsmakler, 51 J.)

„Ich kannte dich von der Yoni-Massage letztes Jahr und hatte Vertrauen, mich auf das Seminar einzulassen. Meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Das Seminar war besser, passender und hilfreicher, als ich erhofft hatte.“
Susanne (Lehrerin, 48 J.)

„In mir löst der geringste Anspruch, etwas tun oder spüren zu müssen eine Abwehrhaltung aus. Durch deine Nichts-muss-alles-kann-Einstellung machst du viel möglich. Das Seminar war eine wunderbare Zeit.“
Georg (Computerfachmann, 35 J.)

„Im Alltag brauche ich oft Rückzug, um Erlebtes zu verarbeiten. Es ist, ob ich mich nur alleine spüren kann. Im Seminar konnte ich mich gut spüren: Ich war präsent, verankert in mir selbst und hatte alle Zeit der Welt für’s Spüren! Das war eines der besten Seminare, die ich je besucht habe. Eine Initiation in eine neue Dimension: Jetzt kann ich spüren, dass Kontakt nur möglich ist, wenn ich mit mir selbst in Kontakt bin."
Fritz (PR-Spezialist, 34 J.)

„Du hast uns immer wieder daran erinnert, unsere Grenzen wertzuschätzen. Das hat mir am besten gefallen.“
Petra (Steuerberaterin, 39 J.)

„Ich bin sehr dankbar, das Seminar mit meinem Mann gemacht zu haben. Ohne es zu besprechen, war es für uns klar, dass wir keine Übung zusammen machen: Unsere ganz persönliche Art, unsere Beziehung zu leben, habe ich sehr genossen, Freiheit und Verbindlichkeit, Nähe und Distanz, Tiefe, Ernsthaftigkeit und Humor.“
Berta (Babymasseurin, 31 J.

"Du hast uns sehr gut angeleitet und strahlst eine unglaubliche Authentizität aus. Du bist klar und stehst zu dir, das gefällt mir. So bin ich an Gefühle herangekommen, die tief in mir verborgen waren, das Seminar hat viel in mir bewegt."
Stefan (Krankenpfleger, 32J.)

 


Willkommen sind alle Menschen, die ...

  • Berührung lieben.
  • ihre Körperempfindungen und Gefühle vertiefen wollen.
  • viele Sexualkontakte haben und sich nach "mehr" sehnen.
  • genug von ihrer Sexsucht haben und ihrer Sehnsucht begegnen möchten.
  • Entkleidungs-Profi sind (als Aktmodell, Künstler_in, "Massagejunkie", Prostituierte_r) und ahnen, dass ein Teil des Spürens auf der Strecke bleibt.
  • in der Kindheit Gewalt erfahren haben, früh sexualisiert wurden und sich mit Sex "leicht" tun. Du ahnst, das hat eine Kehrseite, es gibt mehr zu fühlen?
  • körperliche Berührung aus Angst vor emotionaler Nähe vermeiden.
  • mangelnde Berührung mit Arbeit kompensieren, Essen, Sport, beziehungslosem Sex, ungeerdeter Spiritualität, Alkohol, Selbst- oder Fremdverletzung.
  • das Gefühl haben, zuviel zu essen, und nie satt werden.
  • noch nie Sex hatten und sich dafür schämen.
  • in einem helfenden/heilenden Beruf arbeiten, wo ihre Berührbarkeit auf der Strecke bleibt. Wir wollen das begreifen und ändern.
  • als Therapieprofi Inspiration für ihren Werkzeugkasten suchen und ihrer eigenen Berührbarkeit begegnen wollen.
  • Tantraerfahrung haben und Lust auf ein Seminar, wo die Kleidung endlich mal anbleibt.
  • wenig Tantraerfahrung haben und Achtsamkeit schätzen.
  • ihre sexuelle Vorliebe/Fixierung als Einschränkung empfinden und alle ihre Körperempfindungen und Gefühle vertiefen möchten.
  • als Paar liebevolle Berührung im vertrauten, sicheren Rahmen kennenlernen wollen.
  • sich eine erfüllende Beziehung wünschen, nicht nur zu anderen, auch zu sich selbst.

Du bist während des gesamten Seminares eingeladen, Grenzen wertzuschätzen und persönliche Grenzen zu setzen, wann immer du möchtest. Und natürlich darfst du das immer wieder neu korrigieren, denn starre Mauern machen einsam, lebendige Grenzen frei.

Seminarleitung

Atma Pöschl
studierte prozessorientierte Körperarbeit und intime Heilmassage an der UCLA und arbeitet als Coach für Körpersensibilisierung in ihrem Institut in Wien. Atma liebt starke und achtsame Körperarbeit. In ihren Seminaren kann der Körper als Tor zur Lust, zur inneren Stille und zur Selbsterkenntnis erfahren werden. Das schafft neue und spannende Formen der Intimität. Alle Gefühle und Emotionen sind willkommen, auch die, die uns lange verwehrt waren. Für Atma beginnt Intimität weder mit Nacktheit noch mit Sex, sondern mit unserer Fähigkeit zu fühlen, was wirklich da ist – und das zu schätzen und zu teilen. ATMA©-Gefühls- und Körperarbeit befasst sich mit positiver Wutkraft, bewusstem Nachnähren durch Berührung und allen Gefühlen, die eine erfüllende Sexualität braucht.

Allgemeine Information

Termine
Das Seminar findet an den untenstehenden Terminen/Orten statt.

Seminarzeiten
Fr 18 – 22 Uhr, Sa 10 – 18 Uhr, So 10 – 17 Uhr / Ankommen ab 17.30 Uhr
Bitte sei pünktlich. Indem du von Anfang an dabei bist, gibst du dir und anderen die Möglichkeit, einander zu begegnen. Berührung braucht Vertrauen.

Kosten
EUR 290,00 (inkl. Mwst.)

Anmeldung

  • Bequem per Online-Überweisung
    Du meldest dich über den entsprechenden Anmeldebutton an und bezahlst bequem per Online-Banking: Mit dem Eingehen des Geldes auf unser Konto ist dein Platz fix.
  • Verwendungszweck
    Bitte notiere als Verwendungszweck deiner Überweisung "Rechnungsnummer/dein Name/Wut", damit wir deinen Kontoeingang sicher zuordnen können.
  • Schlau sparen, dein Vorteil
    Bitte vermeide Bar- und Zahlscheineinzahlungen am Kassenschalter oder Selbstbedienungsautomat: Wir verrechnen die Spesen von 10 Euro, die für uns dabei anfallen.
  • Kontodaten
    IBAN: AT28 6000 0101 1016 7348
    BIC: BAWAATWW
    Verwendungszweck: "Rechnungsnummer/Dein Name/Berührung"
    Konto lautend auf: "Institut ATMA"
  • Anmeldebestätigung
    Sobald die Anmeldung in unserem Postfach und dein Seminarbeitrag am Konto eingegangen sind, ist deine Anmeldung abgeschlossen. Damit ist dein Platz fix. Die Mitbringliste versenden wir rechtzeitig eine Woche vor Seminarbeginn.

Veranstaltungsorte/Termine:

Institut ATMA, Zieglergasse 54/10, 1070 Wien

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