
„In Beziehung werden wir geboren, in Beziehung werden wir verletzt, und in Beziehung heilen wir.“
Atma Pöschl„Wachsen heißt, ganz behutsam die uns eigene und angemessene Größe entwickeln, bis wir den Himmel in uns berühren.“
Jochen Mariss

„In Beziehung werden wir geboren, in Beziehung werden wir verletzt, und in Beziehung heilen wir.“
Atma Pöschl„Wachsen heißt, ganz behutsam die uns eigene und angemessene Größe entwickeln, bis wir den Himmel in uns berühren.“
Jochen Mariss
Wenn Berührung wieder Verbindung schafft: Die Tantramassage als Weg zu dir selbst.
Einzelne und Paare, die Intimität neu erfahren wollen, sich mehr Tiefe im Alltag und in ihrer Sexualität wünschen. Profis der Therapie und Körperarbeit sowie Laien, die ihr Wissen um erfüllende Nähe, Berührung und Sexualität mit Hilfe eines traumasensitiven, bindungs- und körperorientierten Ansatzes weiter vertiefen möchten. Frauen, Männer und Trans*Personen, die ihre Liebeskompetenz erweitern wollen (um ihr Standing als Profi zu stärken). Alle Menschen, ob mutig oder scheu, erfahren oder unerfahren, die Persönlichkeitsentwicklung durch bewusste Berührung schätzen.
Das Seminar schafft einen sicheren Raum, um intimen Kontakt mit allen Gefühlen bewusst zu genießen, zu erlernen und zu schenken. Vermittelt wird Tantramassage-Technik mit Fokus auf die davon ausgelösten Gefühle: Traumasensitives Massieren als bewusstes Tool für Therapie und Partnerschaft. Lerne tiefgehend zu berühren, laute und leise Gefühle entspannt sicher zu begleiten und damit Raum für Kontakt zu schaffen, tiefe Entspannung oder gar Heilung.
Du möchtest fundierte Tantramassage-Technik mit Fokus auf das Zulassen, Genießen und gemeinsame Erschaffen von Intimität erlernen? In Kontakt sein? Mit (deiner) Freude und Traurigkeit? Lust und Unlust? Angst, Scham oder auch Wut? Die Basisausbildung lädt ein, in uns Heimat zu finden: Verbundenheit zu schaffen, wo Kontakt – mit uns selbst, anderen, dem Leben, der Welt – schmerzhaft fehlt, und behutsam erneuert oder vertieft werden möchte.
Die ATMA Touch® Tantramassage ist eine bewusste Massage mit warmem Öl, die den Intimbereich ganz natürlich miteinbezieht: “Ich bin für dich da,“ sagt die Berührung, „wie immer du dich fühlen magst.” Willkommen sind Lust und Unlust, Freude und Traurigkeit, Angst, Scham, Wut, laute und ganz leise Gefühle. Im Gegensatz zur “klassischen Tantramassage” gibt’s keine starren Rituale, Federn, Fellchen, nassen Waschlappen – kein Chichi – sondern „nur“ bewusste Hands-on-Berührung: Mit Elementen aus Tantra- und Ayurvedamassage, Ego State Therapie und Integrativer Körperpsychotherapie, Somatic Experiencing und Clean Language.
Du möchtest deine Liebeskompetenz erweitern? Und suchst ein qualitativ hochwertiges Tantramassage-Seminar? Oder ist dir Tantra(massage) egal: Du hast Sehnsucht nach erfüllender Nähe? Wünschst dir mehr Tiefe im Alltag und in deiner Sexualität? Positive neue Spürerfahrungen im sicheren Rahmen? Ein bewusstes Tool, das dich dorthin bringt? Du möchtest dein Wissen über trauma-informierte Sexualität vertiefen? Dich als Profi persönlich weiterentwickeln? Fortbilden? Und schätzt Persönlichkeitsentwicklung durch bewusste Berührung? Hier bist Du richtig.
In Beziehung werden wir geboren, in Beziehung werden wir verletzt. Und in Beziehung heilen wir: Die „Basisausbildung für traumasensible Berührung und erfüllende Nähe“ schafft Raum für Kontakt, tiefe Entspannung oder gar Heilung. Grenzen werden wertgeschätzt, sensibilisiert und gestärkt: Nur klare Neins ermöglichen Ja’s aus ganzem Herzen.
Verbundenheit mit uns selbst. Verbundenheit mit anderen. Verbundenheit mit dem Leben und der Welt. Trauma zu überwinden bedeutet, den Weg zurück in die Verbundenheit zu finden oder sie zum ersten Mal im Leben wirklich zu entdecken. Menschen, die sich einander verbunden fühlen, erleben sich als eingebunden in etwas, das hält. Geteilte Freude ist doppelte Freude und geteiltes Leid ist halbes Leid. Uns mit der Welt oder einem Menschen verbunden zu fühlen hat allerdings eine Grundvoraussetzung: Verbindung zu uns selbst. (Hier ein paar ausführlichere Gedanken zum Thema Trauma und Sexualität: Für alle, die mehr dazu lesen wollen.)
Trauma-informierte Sexualität anerkennt, dass unsere Sexualität oft tiefgehend von Trauma (in der Regel Bindungs-, Entwicklungstrauma, sexuelle Gewalterfahrung) geprägt ist. Ihr Fokus liegt auf Sicherheit, Grenzen, Körper-Gewahrsein – und einer Neudefinition von Intimität als langsame Annäherung mit Vertrauensaufbau und Nähe auch ohne sexuelle Handlungen. Vermeidungsverhalten wird respektiert und bewusst gemacht. Die 6-tägige Basisausbildung vermittelt fundierte Tantramassage-Technik als Tool am Weg (zurück) in’s Spüren.
Wie (über Generationen) ungelöstes Trauma agiert, wird in unserer Welt schmerzhaft sichtbar: Bewusste Arbeit am Verstehen und Heilen unserer Verwundungen hat den Status einer Priorität in unserem Leben verdient.
“In der Ausbildung geht’s um dich. Nicht darum, andere glücklich zu machen. ‘We are given the very wounds, we are meant to teach others to heal,’ meint die spirituelle Lehrerin Teal Swan: Es braucht zuallererst Mitgefühl für uns selbst, um andere Menschen in’s Spüren begleiten zu können. Ich selbst habe einen langen Weg hinter mir, meine eigenen Gewalterfahrungen soweit zu verarbeiten und zu integrieren, dass ich sagen kann, meinen Körper heute wieder lustvoll zu bewohnen. Dabei hat mir auch ganzheitliche Berührung geholfen: Meine Erfahrung gebe ich gerne weiter. Du schöpfst aus meiner reichen Erfahrung, Klarheit und Empathie.
Wir wollen Tantramassagen nicht als ‚oberflächliches Pflaster‘ nutzen, sondern tiefer gehen: ‘Besserwisser’ und ‚Helfer‘ (Menschen, die ‚helfend‘, ‚heilend‘, ‚therapierend‘ Eigenes verdrängen) haben im Seminar nichts verloren, denn es fühlt sich einsam an, von Menschen berührt/begleitet zu werden, die – um ihren eigenen Schmerz nicht zu spüren – am Ich-bin-der-(Tantramassage-)Heiler-Trip sind. Die sich nicht spüren, und daher auch Gefühlen anderer nicht wertschätzend begegnen können. Mein Angebot an dich ist Selbstermächtigung (nicht Abhängigkeit von bzw. Kompensation mit Berührung): Die ‚Basisausbildung für erfüllende Nähe‘ schafft einen sicheren Raum für persönliche Entwicklung und gemeinsames Wachstum. Sie wird dein Leben und deine Arbeit bereichern.
Ich freue mich, dich ein Stück des Weges zu begleiten!
Herzlich,
Atma Pöschl“
„Es geht darum zu leben. Lebe deine Fragen. Vielleicht lebst du dann – allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages – in die Antwort hinein.“ (Rainer Maria Rilke)
„Spüren ist ein Entspannen und Erlauben, ein Prozess ähnlich dem, eine Hand zu öffnen, die lange zur Faust geballt war. Du öffnest und lässt los, langsam, behutsam.“ (Chameli Ardagh)
„Erleuchtung erlangen wir nicht, indem wir Licht imaginieren, sondern im Erforschen des Schattens.“ (C.G. Jung)
Klassische Sexualtherapie findet meist in Form von Gesprächen statt. Die ATMA Touch® Tantramassage begegnet dem Wunsch nach erfüllender Nähe körper- und prozessorientiert: Gearbeitet wird traumasensitiv mit dem, was sich bei Berührung an Körperempfindungen und Gefühlen zeigt. Lust und Unlust, Freude und Traurigkeit Angst, Scham, Wut, lauten und ganz leisen Gefühlen. Grenzen werden wertgeschätzt, gestärkt und behutsam erweitert: Das ermöglicht positive neue Spürerfahrungen im sicheren, bewussten Rahmen.
Unsere Berührung sagt: „Ich bin für dich da, wie immer du dich fühlen magst.“ Berührung, die nichts fordert (Tränen nicht einfach wegstreichelt, keine Besitzansprüche stellt, und auch nicht erregen möchte), ist ein Geschenk, das viele von uns als Kind nicht bekommen haben. Es ist diese spezielle Berührungsqualität (nicht perfekte Massagetechnik!), die immer auch Raum schafft für folgende Fragen: Kann ich in Kontakt (mit meinen Gefühlen) bleiben? Was unterstützt mich dabei? Was schenkt mir Entspannung? Wo bin ich, wenn ich berührt werde? Kann ich Gefühle wahrnehmen, und wo in meinem Körper sind sie spürbar? Bin ich fähig dranzubleiben, oder schweife ich dauernd in Gedanken ab? Bin ich im Kopf ganz woanders, während mein Körper berührt wird? Wenn ja: Wie wirkt sich das auf meine Empfindungsfähigkeit aus? Erfüllende Sexualität braucht mehr als Mit-maximaler-Geschwindigkeit/Reibung-übers-Nichtspüren-Drübernudeln: Wir wollen tiefer gehen.
Trauma ist der Schutzreflex unseres Körpers in einer bedrohlichen Situation: Wir blockieren unerträgliche Gefühle, indem wir den Atem anhalten und unseren Körper anspannen. Löst sich dieser Schutzreflex nach Beendigung der Ausnahmesituation nicht, bleiben die ungeliebten Gefühle in unserem Körper eingefroren: Ungefühlt (wir fühlen sie nicht, aber sie sind noch da). Das Verdrängen von Gefühlen macht on the long Run Beschwerden – beispielsweise Ängste, Schlaflosigkeit, Depressionen, Schmerzen, Herzleiden oder Essstörungen – und ein tiefes Gefühl der Entfremdung: Wir fühlen uns weder mit uns selbst noch mit anderen jemals völlig wohl.
Das ist wichtig zu wissen: Nicht nur Gewalterfahrungen und Sexualisierungssituationen können traumatisieren, auch scheinbar „normale“ Erlebnisse wie medizinische Eingriffe, Geburten oder von außen harmlos scheinende Kindheitserlebnisse. Das ist wichtig zu wissen: Im Körper eingefrorene Gefühle (Trauma) haben wir alle (nicht nur „ein paar arme Würschtln“, die als Kind sexuelle Gewalt erfahren haben): Manche von uns haben mehr davon, manche weniger, aber haben tun wir’s alle! Das Resultat ist immer gleich: Wir fühlen weniger.
ATMA Touch® Tantramassagen schaffen Kontakt, wo er verloren ging. Sie bieten „berührenden Schutz“ an, um im Hier und Jetzt Grenzen neu zu ziehen: So kann erfahren werden, was in der Vergangenheit möglicherweise gut gewesen wäre, damit eine Begebenheit nicht traumatisierend geworden wäre. Bewusste Berührung kann alte Erstarrung lösen und verloren geglaubte Gefühle wieder in’s Boot holen. Dabei geht es nicht darum, ein Trauma erneut zu erleben! Es geht um positive neue Spürerfahrungen im sicheren, bewussten Rahmen.
Die Massage beginnt und endet im Gespräch. Unsere Bedürfnisse, unsere Grenzen und Gefühle zu spüren ist wichtig: Erfüllende Intimität braucht aber auch Worte, die Kontakt schaffen (statt Kontakt zu verhindern): „Mach mal (und wenn ich’s nicht mag, bin ich das Opfer und du Täter_in)“ ist nicht der Bringer. Wir wollen in Kontakt mit uns selbst und einander in unsere Größe wachsen: Ein beherzt bewusster Umgang mit Worten gehört dazu.
Die Ausbildung vermittelt die Fähigkeit tief zu berühren, Gefühle traumasensibel zu begleiten und damit den Rahmen zu schaffen für Kontakt, tiefe Entspannung oder gar Heilung. Zielgruppe sind Profis der Körperarbeit, Therapie, (Tantra)Massage sowie Laien, die Persönlichkeitsentwicklung durch bewusste Berührung schätzen.
Manche Profis verkaufen Tantramassagen als „Allheilmittel“ intimer Probleme: Das stimmt nicht. Viele Menschen haben Berührung als Kind nicht erfahren oder mussten das erleiden: Dieser „verletzte Kindanteil” in uns (wir alle haben ihn) will keinen Sex: Verletzte Kinder wollen in ihrem Schmerz gesehen (in den Arm genommen) werden. Kein Wunder, dass wir Sexualität als unbefriedigend erleben, wenn wir über (eigene und fremde) Gefühle immer wieder brachial “drübernudeln”. Re-Parenting (Nachnähren durch Berührung) und ATMA Touch® Seilarbeit (Arbeit mit Seilen zum Thema Grenzen) können Kontakt schaffen, wo Tantramassagen im Dunkeln tappen: Nur eine große Toolbox kann Sex vermeiden, der lust- und kontaktlos an die Wand fährt.
Die Basisausbildung für erfüllende Nähe lehrt traumasensitive Tantramassage-Technik als wertvolles Tool für Therapie und Partnerschaft. Die ganze Toolbox für erfüllende Nähe und Distanz (klare Nein’s und Ja’s aus ganzem Herzen) wird mit der ATMA Touch® Jahresfortbildung erworben: Teil 1 / Coach in trauma-informierter Berührung (4 Wochenenden), Teil 2 / Coach in trauma-informierter Sexualität (5 Wochenenden) .
ATMA Touch® – Tantramassage / Basisausbildung für traumasensible Berührung und erfüllende Nähe
6-tägige Kleingruppe zum Lösen tiefer Themen
Für Einzelne und Paare, Berührungs-, Therapieprofis und Laien, die Persönlichkeitsentwicklung durch bewusste Berührung schätzen
28. April – 3. Mai 2027
ist Coach für Körpersensibilisierung. Sie hat an der UC Los Angeles Intime Heilmassage und prozessorientierte Körperarbeit studiert und leitet in Wien seit 2011 ihr eigenes Institut, wo sie ihre Methode ATMA Touch® lehrt. Atma war Dozentin an der Sigmund Freud Privatuniversität. Sie lehrt in Österreich, Deutschland und der Schweiz.
ATMA Touch® ermöglicht neue positive Bindungs-, Beziehungs- und Spürerfahrungen. Vermittelt werden Tools für erfüllende Nähe und Distanz, klare Nein’s und Ja’s aus ganzem Herzen. Die Methode adaptiert Werkzeuge aus integrativer bindungsbasierter Körperpsychotherapie, Ego State Therapie und Somatic Experiencing, Tantra und BDSM, kreativer Aufstellungs-, Achtsamkeits- und Seilarbeit, sowie Clean Language. ATMA Touch® entstand über 20 Jahre aus Atma’s tiefgehender Reflexion eigener professioneller Arbeit mit Sexualität, Tantra und BDSM.
In Beziehung werden wir geboren, in Beziehung werden wir verletzt, und in Beziehung heilen wir. In Atma’s Gruppen und Ausbildungen kann der Körper als Tor zur Lust, zur Selbsterkenntnis und zur Stille erfahren werden: Alle Körperempfindungen und Gefühle sind willkommen, auch die, die uns oft lange verwehrt waren. Atma’s Stärke ist das Erschaffen sicherer Räume für bewussten Kontakt mit allen Gefühlen. Im Zentrum ihrer Arbeit mit erfüllender Nähe und Distanz steht positive Wutkraft: Nur klare Nein’s ermöglichen auch Ja’s aus ganzem Herzen.
Atma’s Wunsch: Individualität als wertvolle Gabe vermitteln. Unsere Einzigartigkeit zu zeigen ermöglicht nicht zuletzt auch beruflichen Erfolg (egal wie oft uns als Kind gesagt wurde, unser „anders“ sei falsch, peinlich oder krank). Atma’s Motto: „Geh nicht dahin, wo der Weg dich hinführt. Geh dahin, wo es keinen Weg gibt, und hinterlasse eine Spur.“
Fortbildung:
Im Herbst 2027 startet der 4. Jahrgang der Jahresfortbildung „ATMA Touch® PRO / Jahresfortbildung in Gefühls- und Körperarbeit nach Atma Pöschl“, Teil 1: „Coach in trauma-informierter Berührung“, Teil 2: „Coach in trauma-informierter Sexualität“. Zielgruppe sind Menschen, die mit Menschen arbeiten oder am Weg dorthin sind, Einzelne und Paare.
Publikationen (u.a.):
„Berührung. Gedanken zum taktilen Nachnähren des inneren Kindes als lebendige Basis erwachsener Sexualität“, in: Connection 92/2013.
„Positive Wutkraft – Ja sagen mit Lust in jeder Pore“, in: Séparée – Erotik ist weiblich, No.16, 1/2018.
„BDSM und Aggression – Sexualität in Kontakt mit allen Gefühlen“, in: Sein, Juli 2017.
„Nazi-Fetische. Mit dem Tabu spielen“, in: Connection 96/2015.
18. Jänner 2020
„Liebe Atma, ich bemerke gerade, dass ich die Jahresfortbildung leider erst im Herbst machen kann. Mich würde auch die Basisausbildung interessieren: Bin ich damit ausgebildete Tantramasseurin? Darf ich dann den Begriff ‚Tantramasseurin‘ verwenden? Liebe Grüße, Anna“
20. Jänner 2020
„Liebe Anna, das Thema kommt in beiden Angeboten zur Sprache: ‚Tantramasseurin‘ ist kein geschützter Begriff, so nennen sich auch Prostituierte, die Geschlechtsverkehr anbieten. Klar kannst du den Begriff verwenden, weil er nicht geschützt ist, aber er bürgt nicht für Qualität. Du kannst jeden Mist ‚Tantramassage‘ nennen. Wannimmer es geht, vermeide ich das Wort ‚Tantra‘. Aber ich weiß: Menschen, die mich finden, googeln in der Regel Sexualtherapie, Paartherapie oder Tantra. Das bedeutet: Ich benötige den Begriff, um mein Angebot zu bewerben.
Noch was: Intimberührung gegen Bezahlung gilt in Österreich als Prostitution: Davon ausgenommen sind nur Ärzt_innen und Beckenbodentrainer_innen. Auch aus diesem Grund bewegen sich professionelle Tantramassagen in einem Graubereich. Mein Tun der letzten 20 Jahre ging daher stark in Richtung politische Arbeit: Ich habe viel über mein Angebot publiziert (während sich andere hinter Pseudonymen und ‚Massage-Studios‘ verstecken). Dringend notwendig sind Menschen mit Hirn, Bildung und Selbstreflexion: Mit einer Vision die mehr kann als die strunzdumme Annahme ‚Männern gegen Bezahlung einen runterholen ist heilsam‘. Dringend notwendig sind Menschen, die tief reflektiertes Tun in inspirierende Worte fassen: Statt sich nach Annoncen in der ‚Krone’/’Bild‘ zu wundern, warum die Polizei anklopft, nicht der nächste Klient, dem man gut gelaunt einen von der Palme wedelt.
Professionelle Arbeit mit Intimberührung braucht nicht zuletzt Selbstreflexion, Selbstreflexion, Selbstreflexion: Dazu regt meine Jahresfortbildung an, wo neben der Tantramassage auch jene Tools vermittelt werden, die ich über 20 Jahre für tiefgehend professionelle Arbeit mit erfüllender Nähe UND Distanz entwickelt habe: Denn nur wer klar Nein sagt, kann auch aus ganzem Herzen Ja sagen. Im Gegensatz zur Jahresfortbildung richtet sich die 6-tägige Basisausbildung an Menschen, deren Hauptinteresse der Tantramassage gilt. An alle, die auf die nächste Jahresfortbildung nicht warten wollen, sondern gleich loslegen möchten. An Menschen, die die Jahresfortbildung bereits absolviert haben und ihr Tun weiter vertiefen wollen. Egal in welcher Reihenfolge: Von einer Aus-/Fortbildung in die andere zu wechseln ist willkommen (und macht Sinn). Nicht zuletzt richtet sich die Basisausbildung an alle, die schon mal dabei waren: Die Kleingruppe lädt ein, immer wieder gemacht zu werden. Unser Fokus liegt auf Persönlichkeitsentwicklung durch traumasensitive (Intim)Berührung.
Mein Angebot ist ein sicherer Raum für persönliche Entwicklung (und professionelles Wachstum): Darin teile ich mein tiefes Wissen und Können. Was dir bezüglich professioneller Arbeit mit Tantramassagen freilich niemand bieten kann – auch ich nicht – ist Sicherheit: Ist Sicherheit dein Wunsch, musst du Shiatsu anbieten 🙂 Liebe Grüße, Atma“
20. Jänner 2020
„WOW! Danke liebe Atma für deine ausführliche professionelle Antwort. Genau deswegen will ich bei dir die Jahresfortbildung machen, leider erst im Herbst. Ich werde im Februar mit der Basisausbildung beginnen. Liebe Grüße, Anna
Es macht einen Unterschied, ob ich Tantramassagen hauptberuflich anbiete oder als Hobby, als Frau oder Mann, ob ich von der Arbeit leben möchte oder nicht, Männer, Frauen, queere Personen oder Menschen mit Behinderung massiere, ob ich in meiner Privatwohnung arbeite, einer angemieteten Wohnung oder Gemeinschaftspraxis für Körperarbeit. Ob ich mit meinem Namen rausgehe, oder mich hinter einem Pseudonym oder Massagestudio verstecke. Ob ich fähig bin, mein Angebot zu reflektieren: Welche Vision ich dafür habe, wie und wo ich werbe. Ein großer Knackpunkt ist auch der Preis. All das wird beeinflussen, welche Klient_innen mich kontaktieren.
Meine Erfahrung ist die einer Frau, die von Anfang an von ihrer Arbeit leben wollte und konnte (als Hobby hat mich das nie interessiert). Von Anfang an mit Frauen und Männern gearbeitet hat (im Gegensatz zum Großteil hauptberuflicher Tantramasseurinnen, die nur Männer massieren, weil das auf’s erste einfacher scheint). Ihr Angebot als politisch begreift: Gesellschaftliche Strukturen von Macht/Ohnmacht hinterfragt, diverse „Sprachen“ spricht – auch „Academia“ – und die herrschenden Strukturen damit unterwandert. Spannende Texte (ihre eigene Geschichte) schreibt. Mit tantrischer Ideologie nichts am Hut hat: Weil Ideologie alle über denselben Kamm schert, wobei so manche_r durch den Rost fällt. Gefühle fein spürt und ihre besondere Gabe im Job nutzt. Viel Geld in Supervision investiert hat, um im Job nicht unter die Räder zu kommen, sondern erfolgreich damit zu wachsen.
Ich hätte mir Infos über trauma-informierte Arbeit mit Sexualität gewünscht. Kein Behübschen von Sexarbeit mit Eso-Geschwafel à la „Du musst aus spirituellen Gründen nackt massieren.“ Kein Verklären der Tantramassage als Heilungstool: Ihr heilsames Potenzial hängt davon ab, ob ich als Gebende Meins gelöst habe oder nicht. Ich habe mir ein Vorbild gewünscht: Keines zu haben (mein Angebot mit seinen Grenzen selbst zu entwickeln) war kraftraubend, inklusive Burnout 2015. Alle Tantramassage-Ausbildungen, die ich besucht habe, waren für mich „Schrott mit Retraumatisierung“. In keiner habe ich den Satz gehört: Nur klare Nein’s ermöglichen Ja’s aus ganzem Herzen. Keine hat mich gelehrt, was danach im Job (an energetischem Müll) auf mich zukam. Und für Tantramassage-Profis (und -Klient_innen) so wichtig ist: (Intim)Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen/Grenzen.
Die Tantramassage hat das Potenzial zu heilen: Nicht nur unsere Klient_innen, auch uns selbst. Vorausgesetzt, wir machen unsere Heilung (nicht das Wohlbefinden anderer) zur Priorität in unserem Leben. Fundiertes Wissen um trauma-informierte Sexualität betrachte ich als Herzstück professioneller Arbeit mit der Tantramassage: Regelmäßige Supervision als notwendiges Fundament. Mein Erfolg basiert nicht auf Massagegriffen, die ich in Ausbildungen erlernt habe: Mein Erfolg basiert auf meiner Fähigkeit, mich und mein Angebot immer wieder zu reflektieren, zu verändern, und Eigenes zu schaffen, das trägt. Zum Wohle aller.
28. Februar 2026
„Liebe Atma, die Ausbildungsinhalte und vor allem Du als Vermittlerin sprechen mich sowas von total an: Ich ahne, wie gut ich davon profitieren und mich weiterentwickeln könnte. Der Haken ist mein Budget: Ich brauche eine neue Brille und stemme beide Ausgaben nicht. Daher kann ich leider nicht teilnehmen. Liebe Grüße, Tom“
1. März 2026
„(…) PS / Du hast ja auch Erfahrung mit Männern: Ich lege meine Seminare nicht als ‚Mann-Frau ist des Pudel’s Kern‘ an. Vorder- und Rückseite massieren Frau-Mann, Mann-Mann und Frau-Frau, wie es das Los bringt (einzig bei der Intimmassage kommt man fix mit Mann/Frau zusammen). Daher fand die so gefühlt größte Heilung in der Basisausbildungswoche 2025 unter Männern statt: Ein Mann, der extra aus Deutschland angereist war, weil er mich bereits aus anderen Seminaren kannte (verheiratet, zwei Kleinkinder, seine Partnerin hat ihm die Reise ermöglicht), kam beim Massieren mit einem Mann drauf, dass er als Kind von einem Mann missbraucht wurde. Es war die Rückenmassage, wo er das erstmals spürte: Woe die Reise für ihn begann. All das hat hier Platz. Und natürlich sind auch Menschen dabei, die nur ‚Schönes‘ erleben. Liebe Grüße, Atma“
5. März 2026
„Liebe Atma, das Universum hat offenbar gewollt, dass Du mir diese Zeilen schreibst. Im Vertrauen sage ich Dir, was nur 2 Menschen wissen, es ist kürzlich aufgepoppt: Ich wurde als Teenager von einem Mann missbraucht. Das war verdrängt, weggewischt, vergessen. Im Unterbewusstsein aber wahrscheinlich immer vorhanden: Mit Auswirkungen wie enormem sexuellem Leistungsdruck und Erektionsproblemen aufgrund der Gefühle ‚Ich muss leisten‘ und ‚Das darf nicht sein‘. Ich sehne mich so, das zu heilen! Aber ob sich das in dem Leben noch ausgeht, ob sich der Aufwand noch lohnt, oder ob ich vielleicht lieber sagen soll ‚Das war’s dann‘ – ich weiß es nicht. Manchmal bin ich total motiviert, und manchmal fühlt es sich einfach nur Scheiße an.
Ob die Ausbildung mir helfen kann, weiß ich nicht. Wahrscheinlich kann mir das auch niemand sagen. Jedenfalls habe ich mich seit unserem Erstgespräch sehr verändert in Bezug auf Offenheit, Mut und Lust auf Neues. Aber beim Loslassen, Kontrolle abgeben und Mich hingeben hat’s noch Luft nach oben! Die Zeit vom 29.4. bis 4.5. hätte ich. Wenn ich den Betrag auf 2 Teilbeträge aufteilen könnte, wäre mir sehr geholfen. Liebe Grüße, Tom“
1. April 2026
„Liebe Atma, in der Schlussrunde des Wutseminares habe ich das Wort ‚heilsam‘ verwendet, weil ich den Eindruck hatte, in Richtung Annehmen-Können ein Stück weitergekommen zu sein. Ob sich mein Stress beim Sex dadurch reduziert hat, weiß ich nicht: Wenn ich reinfühle, merke ich eigentlich keine Veränderung, und meine Geduld mit mir ist auch begrenzt. Mir ist klar: Es gibt keine Erfolgsgarantie für ein erfüllendes Sexualleben, und bisher waren alle Ansätze erfolglos. Das verstärkt die heraufdämmernde Hoffnungslosigkeit. Mir fehlt da auch die Vorstellung, was die Basisausbildungswoche bewirken kann/wird, und welches Risiko ich damit zusätzlich eingehe: Welches Thema poppt da vielleicht zusätzlich noch hoch!?
Das Einzige, wovon ich überzeugt bin ist, dass Du diesen Settings den ganz besonderen Rahmen geben kannst – und Klarheit in die Themen bringst. Auch wenn Teilnehmer wie ich es nicht immer auf Anhieb verstehen. Liebe Grüße, Tom“
5. April 2026
„Lieber Tom, ach Mann, meine Gedanken dazu: Es könnte lohnen, Dich auch lesend mit dem Thema ‚Trauma‘ zu beschäftigen. Es geht bei Trauma auch um Psychoedukation: Nur so kann man begreifen, warum das, was verwirrt und scheinbar keinen Sinn macht – Sinn macht. Damit lässt sich slow Progress leichter akzeptieren. Das Bedürfnis, es schnell wegzumachen (oder wegmachen zu lassen) ist eine Traumafolge: Wäre man im Spüren, hätte man dieses Mindset nicht. Es geht um’s Spüren: Das ist der Weg. Auch wenn das fad – nicht nach großem Feuerwerk – klingt. Ich empfehle die Bücher von Verena König zum Thema Trauma: Leicht und spannend zu lesen.
Natürlich habe auch ich meine Geschichte. Das ist meine Erfahrung: Es braucht auch Demut. Und es braucht Freude am Spüren. Was es definitiv nicht braucht, ist das Rumreiten auf ‚Ich will (tollen) Sex‘. Sexuelle ‚Probleme‘ sind (meist nur) Symptom von etwas anderem. Anders formuliert: Es klappt nicht, sich auf die Spitze des Eisbergs zu konzentrieren, weil dort in Wahrheit nichts zu holen ist. Es braucht Settings, wo das überforderte Kind von damals neue positive Spürerfahrungen machen darf. Wie ich Tantramassage lehre, ist das möglich: Die Basisausbildung lädt (auch) dazu ein.
Salopp formuliert: Dir ’scheißt‘ das ‚Kind‘ ständig in Deine Sexualität. Nicht Du als Erwachsener: Das Kind hat keine Lust auf Sex – das ist in Wahrheit normal. Das Kind (Deine Überforderungsgefühle von damals) muss mit in’s Boot: Sein ‚Nein‘ möchte gehört werden. Deine Gefühle von damals wollen nicht, dass man sie immer noch übergeht: Ein Kind, das nicht sein darf, wie es ist, dem geht es schlecht.
Es ist schade, wenn Du das, was Du im Wutseminar gespürt hast, schmälerst. Das nimmt Dir etwas, das Du in Wahrheit bekommen hast. Salopp: Das ist ein Schas. Liebe Grüße, Atma“
10. April 2026
„Liebe Atma, Deine Zeilen habe ich gefühlt 10mal gelesen: Ein bissl was in mir gerät da schon in Schwingungen. Zum Seminar habe ich mich jetzt angemeldet. Das geht zwar auf Kosten des Sommerurlaubs, aber vielleicht wird es ja auch eine Art von Reise. Mit hoffnungsvollen, vertrauensvollen und vorsichtig otimistischen Grüßen, Tom.“
Tom’s Anmeldenotiz
„Mein Wunsch: Ein glückliches Leben, eine erfüllte Partnerschaft.“
„Am ersten Tag
fiel es mir echt nicht leicht, auf jene Person zuzugehen, mit der ich am wenigsten massieren wollte (die mir ‚ein komisches Gefühl‘ machte). Und auch der nächste Schritt war nicht leicht: Meine Projektionen auf diese Frau ihr gegenüber auszusprechen und dabei für mich zu reflektieren. Meiner Übungspartnerin fiel das leichter als mir.
Am zweiten und dritten Tag
zog ich beide Mal den X: Das war nicht mein großer Wunsch, aber OK. Gute neue Erfahrungen mit Berührungsqualität und -technik waren auf jeden Fall dabei! Emotional war nichts dabei: Möglicherweise hat X was getriggert. Denn obwohl beim Berühren ganz viel Freude und Leichtigkeit war, fühlte ich danach: ‚Das war nichts.‘ Und das kenne ich: Die Freude bleibt nicht, was bleibt ist ein ‚Nichts‘. Am Ende des dritten Tages war ich daher voll im Loch: Lohnt es sich, weiterzumachen? Da war auch Wut: War ich doch auf der Suche nach Heilung! Genau das hat mich zum 4. Tag kommen lassen.
Am vierten Tag
endete die Lingam-Massage aufgrund meiner riesigen Erwartungen an mich selbst (‚Es muss zur Erektion kommen, sonst bin ich nichts wert‘) in einem ‚Fiasko‘. Viel ‚erbärmlicher‘ bin ich mir selten vorgekommen: X als Massierende, Y meine Hand haltend, Z mit ihrer mütterlichen Kraft … soviel Unterstützung hatte ich wohl nötig. Obwohl ich die Massage sehr genossen habe: Unterstützung anzunehmen fiel mir so schwer.
Am fünften Tag
waren Deine Einführung und Demo wie immer sehr gut. Und die Massage mit X hat dann alles wieder gut gemacht. Es war viel Geben dabei, ich habe dabei auch meine Hingabe gefühlt und konnte tatsächlich aus den Berührungen für mich was – und gar nicht wenig – mitnehmen. Ich war sehr gerührt, berührt, emotionalisiert und ergriffen, wie ich es wahrscheinlich noch nie im Leben war: Alleine für diesen Tag hat es sich gelohnt, zu leben.
Am letzten Tag
war die Feedbackübung extrem gut: Ich habe mit allen persönlich gesprochen. Sehr berührt hat mich X, als sie sagte: ‚Ich mag Dich.‘ Es mag lächerlich klingen, aber für mich war das Labsal für die Seele. Bei den Elternsätzen habe ich mir ‚ich liebe Dich‘ ausgesucht: Diese Übung habe ich sehr intensiv erlebt. X hat den Satz nicht sehr oft gesagt: Aber ich bin sicher, dass es öfter war, als ich es im Leben davor gehört habe. Ich hoffe inständig, dass ich den Satz irgendwann wieder hören darf, und auch ich ihn aussprechen kann.
Seit dem Seminar
fällt es mir leichter, dem Übergriff in meiner Jugend einen geringeren Stellenwert zu geben: Mit neuen positiven Spürerfahrungen verblasst das. Zum selbst auferlegten sexuellen Leistungsdruck konnte ich seitdem auch eine gute Erfahrung beim Sex mit einer Frau machen. Ich habe mein Thema davor offen angesprochen: Und überraschend viel Verständnis geerntet. Wir hatten mehr als 3 Stunden viel Fun miteinander. Das hat mir den größten Auftrieb der letzten 3 Jahre gegeben – und ein bislang anhaltendes Glücksgefühl vermittelt.
Ich bin sehr dankbar für das, was aus dem Seminar nachklingt, und was ich verinnerlichen konnte.
Im Moment habe ich Lebensfreude, gehe leicht und zuversichtlich durchs Leben. Ich sehe mich nicht mehr als hoffnungslosen Fall, sondern erkenne einen Silberstreif am Horizont. Alles Liebe, Tom“
„Die Tantramassage in ein Seminar einzubauen ist genauso seriös wie das Bauen eines Floßes in der Gruppendynamik: Da wie dort lernt man durch Machen, Kommunizieren, Spüren, Beobachten und Reflektieren.
Das Seminar ist eine absolut runde Sache. Es schafft die Verbindung von 1.) in Beziehung treten und dabei präsent bleiben, sich dem Leben aktiv zuwenden und Grenzen haben (dürfen), Körperempfindungen, Gefühle und Gedanken wahrnehmen und benennen können, sowie 2.) wunderschöne körperliche Berührung erleben. In Kombination schafft das eine großartige positive Motivation für das Leben, und für die Gestaltung von Beziehung (à la: ‚Jetzt weiß ich, wofür es sich lohnt zu leben‘). Mir war so wichtig, dass am letzten Tag noch alle da sind, und noch Offenes bewusst ab- und angesprochen werden kann: Den letzten Tag hast Du großartig gestaltet, achtsam, wertschätzend und abschließend. Wie ich es erträumt hatte.
Seit dem Seminar fühle ich mich stark verbunden mit mir selbst: Das fühlt sich gut an. Ich konnte sogar mit meiner dementen Mutter über das Seminar und Genitalberührung sprechen: Sie erzählte mir, mit welcher Einstellung sie uns Kinder damals berührt und für uns gesorgt hat. Es war rührend. Auch von ihrer eigenen Missbrauchserfahrung mit einem Onkel hat sie erzählt: Das war mir vollkommen neu, das hatte ich noch nie zuvor von ihr gehört.“
“Das Seminar war richtig, richtig gut. Besonders bereichernd empfand ich dein Wahrnehmen von dem, was in der Gruppe in jedem Moment da war: Dein Nicht-Drübernudeln und flexibles Reagieren. Du hast eine sehr individuelle, starke Führungsqualität und schaffst es, damit Menschen dort abzuholen, wo sie gefühlsmäßig sind: Um einen gemeinsamen Weg zu gehen. Dabei arbeitest du nicht nach Schema F, sondern prozessorientiert, flexibel und intuitiv. Einfach super.“
“Danke, dass du diese Ausbildung ins Sein gebracht und getragen hast. Es mag krass klingen, aber nach der Intimmassage hatte ich das ganz reale, physische Empfinden, kastriert worden zu sein: Knapp nach der Geburt wurde ich beschnitten, diese Gewalterfahrung kommt jetzt in die Heilung, das ist toll. Ich habe mir in Hamburg eine Therapiesitzung dazu gegönnt. Die Ausbildung hatte ganz viel Heilungspotenzial für mich. Danke!”
„Für mich war’s (auch wenn du keine Psychotherapeutin bist) Körperpsychotherapie mit tollen Inhalten und dem Miteinbeziehen gekonnter, sicherer und ganz natürlicher Berührung des Intimbereiches.
Für mich liegt das Heilungspotential der Tantramassage darin, dass mich jemand achtsam, behutsam, wertschätzend und liebevoll berührt: Und mir damit das Gefühl gibt, dass ich wertvoll und wichtig bin, so wie ich bin, mit all meinen Talenten und Gaben, Ecken, Kanten, Wehwehchen, Scham und schmerzvollen Erfahrungen. Ein tiefgehendes Gefühl von ‚Ich bin gemeint‘, und die andere Person hält das: Hält das aus, hält das durch, bleibt ruhig und sicher. Nach der Yonimassage habe ich X rückgemeldet, dass er mich berührt hat, als wäre ich ein ‚Wunder‘. Es klingt kitschig: Das ist die Magie der Massage.
Ich bin mit positiver Vorerfahrung ins Seminar gestartet. Ein Mann hatte mir dieses Gefühl bereits gegeben: Jede Berührung mit Liebe geschenkt, absichtsloser, bedingungsloser Liebe ohne versteckter Absicht. So viel habe ich mit diesem Mann im Bett geweint! So viele Tränen! Endlich kam raus, was erlöst werden wollte: Eine Art ‚Weglegung‘ hat mich als Neugeborenes in ein frühes Bindungstrauma gebracht, das ich erst viel später so richtig verstand. Davor war ich lange in einer Ehe und habe Kinder: Aber echte Intimität konnte ich nicht zulassen. Aus Angst/Schutz: Immer stark sein, es alleine schaffen. Vor vielen Jahren hat mir ein Osteopath ein Vagusnerv-Trauma bestätigt: Tot stellen, damit es nicht (wieder) wehtut. Danach habe ich mich ein wenig damit beschäftigt. Aber erst nach der Trennung von meinem Exmann konnte mir ein anderer Mann das ‚Nest‘ geben, das ich damals nicht hatte: So schön, nie wieder etwas anderes, alles aufgefüllt, endlich erlöst. – Das war die Vorgeschichte.
Dein wunderbarer Kurs war der ‚Tupfen auf dem i‘: Ich kann Nähe jetzt zulassen – so fühlt es sich an. Gerne sogar: Ich kann mit ‚wildfremden‘ Menschen ganz natürlich Intimität zulassen und mich auf andere – und mich selbst – einlassen. Ich bin gerne eine Frau (auch das war in meiner Jugend nicht immer so) und lebe meine Sexualität in allen Facetten (in der Ehe war das leider ‚verhaut‘): Jetzt mit 40 bin ich endlich ganz Ich!
Du hast die Seminarinhalte super vermittelt: Manches hat mich aus meiner Komfortzone geholt, aber jede einzelne Übung war wichtig. Gerne würde ich bei dir weitere Kurse machen und mich weiter vertiefen.
Gibt’s heuer noch einen Kurs? Ich wär sofort wieder dabei.“
Ich finde dich sehr authentisch. Du machst das sehr professionell und hast ein ganz besonders tiefes Wissen: Gerne hätte ich noch mehr über Sexualität erfahren, warum sind Menschen wie sie sind? Was geht in einem Menschen vor, der vergewaltigt? Warum BDSM? Usw. Es ist nach wie vor mein großer Wunsch, noch mehr von dir zu lernen, und damit das Fundament meiner eigenen Arbeit noch weiter zu stärken.“
Lina (Energetikerin, 49 J., Innsbruck)
„Ich bin sehr dankbar für den geschützten Raum, in dem so viel langsames Zulassen und Erkennen möglich war, auch für mich als Neuling, der es bisher eher fern war, sich so genau mit den eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen. Der Fokus beim Spüren auf Körper, Gefühl und Kopf war ein Schlüssel für mich, auch jetzt noch im Alltag: Ich konnte das auch im Umgang mit meinen Kindern achtsam einsetzen.
Im Zusammensein mit meinem Partner konnte ich im Seminar vieles über unsere Dynamik verstehen: Zart und klar. Die gemeinsame Erfahrung war ein Geschenk voll Präsenz. Ich nehme sehr viel mit. Herausfordernd war die Konfrontation mit den tiefen Themen, die in der Gruppe aufgetaucht sind, insbesondere die Häufung sexueller Missbrauchserfahrungen von Männern und Frauen: Es hat mich berührt, wie liebevoll all das gehalten wurde.
Ich bewundere dich für dein Gespür und deine analytischen, offenen Ausführungen, an denen wir wachsen konnten. Und auch für deine klare Strenge: Ich finde es cool, wenn jemand so für sich einsteht.“
Lisa (Yogalehrerin, 33 J., Salzburg), Teilnahme zusammen mit Partner
“Das war ein richtig geiles, knalliges und berührendes Seminar. DANKE.“
Karl (Shiatsu Praktiker, 35 J., Wien)
„Ich schätze Deinen Mut, Dinge anzusprechen die nicht kuschelig, aber wichtig sind: Das hat in mir viel bewegt. Danke für alles, was Du gibst, ich freue mich auf ein Wiedersehen.“
Klara (Tantramasseurin, 55 J., Wien)
„Du machst die Ausbildungen mit deiner authentischen Art zu etwas sehr Besonderem.“
Bernd (Gärter, 65 J., Berlin)
„Hochachtungsvoll (das schreibe ich selten, aber hier meine ich es so), Sabine“
Sabine (Uniprofessorin, 49 J., Wien)
„Ich war 2017 zweimal bei deinen BDSM-Seminaren und wollte mich bereits 2018 für die Jahresfortbildung anmelden: Hatte da aber eine große Reise im Konflikt. Darauf habe ich meine Frau gefunden. Dann kamen die Kinder. Es sind einige Themen hochgekommen, und oft habe ich daran gedacht, dir zu schreiben. Auch wollten wir immer mal als Paar zu dir, aber Wien ist nicht um die Ecke – und wohin mit den Kindern. So ist es dabei geblieben, dass wir uns nur über deine Newsletter freuen. Deinen letzten fand ich wieder so berührend, dass ich ihn meiner Frau weitergeleitet habe. Und sie sagte: ‚Du fühlst es doch, Du musst dahin, ich nehme die Kinder.‘ Ich konnte es erst gar nicht fassen, dass sie mir den Raum freihalten würde.
Dann: Wow, welch Wunder, go! Dann: OK, 2000 Euro, woher nehmen wir die? Dann: Ja klar, ich kann mein Gewerbe ummelden bzw. meinen Tätigkeitsbereich erweitern, und den Betrag von meinem Geschäftskonto bezahlen. Dann: Wow, das darf ich sein! Das mache ich nicht nur für mich. Ich kann vielleicht wirklich was weitergeben, für andere über Berührung da sein, und das darf mein Tätigkeitsfeld werden.“
Leo (Architekt, 31 J., Hamburg)
„Es mag übertrieben klingen, ich kann es nicht anders ausdrücken: Ich sehe mich als deine Schülerin, die in deinem Geiste mit anderen Frauen arbeiten möchte. Ich bin so begeistert und berührt von dem, was du Menschen gibst. Und auf welche Weise du es gibst.“
Berta (Baby-Masseurin, 57 J., Eisenstadt)
„Ich mache die Ausbildung, weil ich anderen Frauen Berührung anbieten möchte, wie du es machst: Weil ich an mir selbst erfahren habe, wie heilsam diese Berührung ist.“
Emily (Cranio Sacral Therapeutin, 34 J., Baden)
„Mir haben bis jetzt alle Seminare, die ich bei dir besucht habe, sehr gut getan. Ich möchte dranbleiben und freue mich auf mehr Kontakt. Dafür nehme ich gerne die weite Anreise aus Hamburg auf mich.“
Rolf (Schauspiellehrer, 49 J., Hamburg)
“Du kommst so ehrlich und echt rüber, und auch deine Klarheit ist für mich eine wichtige Qualität, um anderen im Seminar zu vertrauen, mich öffnen und meine Grenzen sensibilisieren zu können.”
Christin (ATMA Touch® Practitioner, 54 J., Mödling)
“Ich mag dein Wahrnehmen von dem, was in der Gruppe da ist: Dein achtsames Reagieren statt Drübernudeln. Zweitens besitzt du die Fähigkeit, Menschen zu einer Gruppe zusammenzuführen und einen gemeinsamen Nenner zu kreieren: Dabei ermöglichst du Menschen, sich in der Gruppe ihren Raum zu nehmen, indem du sie in Kontakt mit ihren Gefühlen bringst. Es ist bewundernswert, wie du Verschiedenes für einen Teil des Weges in eine Gemeinsamkeit führst. Seminarteilnehmende in Kontakt mit ihren Gefühlen hältst. Den gemeinsamen Weg mit Klarheit, Kompetenz und Freude vorgibst. Das Führungsseil locker lässt – damit alle ihren Spielraum nutzen können. Und bei Bedarf wieder klar anspannst, klar bist. Es ist toll, dass du die Gruppe so führst, dass jede_r er/sie selbst bleiben kann! Danke für die wunderbare Ausbildung.”
Vero (ATMA Touch® Practitioner, 32 J., Feldkirch), Teilnahme zusammen mit Partner
“Für mich ist es etwas sehr Besonderes, deine Schülerin zu sein. Du hast in mir das Feuer entfacht, in der Richtung, in der du arbeitest, tätig zu sein. In diesem Bereich, wo ich selbst verletzende Erfahrungen machte: Da will auch ich andere Frauen begleiten, so wie du.“
Corinna (Polizistin, 39 J., Innsbruck)
