
„In Beziehung werden wir geboren, in Beziehung werden wir verletzt, und in Beziehung heilen wir.“
Atma Pöschl„Wachsen heißt, ganz behutsam die uns eigene und angemessene Größe entwickeln, bis wir den Himmel in uns berühren.“
Jochen Mariss

„In Beziehung werden wir geboren, in Beziehung werden wir verletzt, und in Beziehung heilen wir.“
Atma Pöschl„Wachsen heißt, ganz behutsam die uns eigene und angemessene Größe entwickeln, bis wir den Himmel in uns berühren.“
Jochen Mariss
Die Ausbildung vermittelt traumasensitive Tantramassage-Technik als tiefgehendes Tool für Therapie und Partnerschaft, das berührenden Kontakt (mit uns selbst) schafft und dadurch tiefe Entspannung oder gar Heilung ermöglicht.
Einzelne und Paare, die Intimität neu erfahren wollen, sich mehr Tiefe im Alltag und in ihrer Sexualität wünschen, und traumasensitive Tantramassage-Technik als bewusstes Tool für Partnerschaft und/oder Therapie nutzen möchten. Profis der Massage, Körperarbeit, Therapie sowie Laien, die intime Berührung genießen, bewusst erlernen und schenken wollen. Frauen, Männer und Trans*Personen, die ihre Liebeskompetenz erweitern und/oder ihr Standing als Profi stärken möchten. Alle Menschen – ob mutig oder scheu, erfahren oder unerfahren – die bewusste Berührung schätzen.
Das Seminar schafft einen sicheren Raum, um intimen Kontakt mit allen Gefühlen bewusst zu genießen, zu erlernen und zu schenken. Vermittelt wird Tantramassage-Technik mit Fokus auf die davon ausgelösten Gefühle: Traumasensitives Massieren als bewusstes Tool für Therapie und Partnerschaft. Lerne tiefgehend zu berühren, Gefühle sicher zu begleiten und damit Raum für Kontakt zu schaffen, tiefe Entspannung oder gar Heilung.
Du möchtest fundierte Tantramassage-Technik mit Fokus auf das Zulassen, Genießen und gemeinsame Erschaffen von Intimität erlernen? In Kontakt sein? Mit (deiner) Freude und Traurigkeit? Lust und Unlust? Angst, Scham oder auch Wut? Die Basisausbildung vermittelt die Fähigkeit, mit Berührung im/in’s Spüren zu begleiten, und lädt ein, in uns selbst Heimat zu finden: Neue Verbundenheit zu schaffen, wo Kontakt – mit uns selbst, mit anderen, mit dem Leben und der Welt – schmerzhaft fehlt, behutsam erneuert und vertieft werden möchte.
Die ATMA Touch® Tantramassage ist eine bewusste Massage mit warmem Öl, die den Intimbereich ganz natürlich miteinbezieht: “Ich bin für dich da,“ sagt die Berührung, „wie immer du dich fühlen magst.” Willkommen sind Lust und Unlust, Freude und Traurigkeit, Angst, Scham, Wut, laute und ganz leise Gefühle. Im Gegensatz zur “klassischen Tantramassage” gibt’s keine starren Rituale, Federn, Fellchen, nassen Waschlappen – kein Chichi – sondern „nur“ bewusste Hands-on-Berührung: Mit Elementen aus Tantra- und Ayurvedamassage, Ego State Therapie und Integrativer Körperpsychotherapie, Somatic Experiencing und Clean Language.
Du möchtest deine Liebeskompetenz erweitern? Und suchst ein qualitativ hochwertiges Tantramassage-Seminar? Oder ist dir (die) Tantra(massage) egal: Du hast Sehnsucht nach erfüllender Nähe? Wünschst dir mehr Tiefe im Alltag und in deiner Sexualität? Positive neue Spürerfahrungen im sicheren Rahmen? Und ein bewusstes Tool, das dich dorthin bringt? Du willst dein Wissen über trauma-informierte Sexualität vertiefen? Dich als Profi persönlich weiterentwickeln und/oder fortbilden? Und schätzt bewusste Berührung? Hier bist Du richtig.
In Beziehung werden wir geboren, in Beziehung werden wir verletzt. Und in Beziehung heilen wir: Die „Basisausbildung für erfüllende Nähe“ schafft einen sicheren Raum für Kontakt, tiefe Entspannung oder gar Heilung. Nur klare Neins ermöglichen Ja’s aus ganzem Herzen: Grenzen werden wertgeschätzt, sensibilisiert und gestärkt.
Verbundenheit mit uns selbst. Verbundenheit mit anderen. Verbundenheit mit dem Leben und der Welt. Trauma zu überwinden bedeutet, den Weg zurück in die Verbundenheit zu finden oder sie zum ersten Mal im Leben wirklich zu entdecken. Menschen, die sich einander verbunden fühlen, erleben sich als eingebunden in etwas, das hält. Geteilte Freude ist doppelte Freude und geteiltes Leid ist halbes Leid. Uns mit der Welt oder einem Menschen verbunden zu fühlen hat allerdings eine Grundvoraussetzung: Verbindung zu uns selbst. (Hier ein paar ausführlichere Gedanken zum Thema Trauma und Sexualität: Für alle, die mehr dazu lesen wollen.)
Trauma-informierte Sexualität anerkennt, dass unsere Sexualität oft tiefgehend von Trauma (in der Regel Bindungs-, Entwicklungstrauma, sexuelle Gewalterfahrung) geprägt ist. Ihr Fokus liegt auf Sicherheit, Grenzen, Körper-Gewahrsein – und einer Neudefinition von Intimität als langsame Annäherung mit Vertrauensaufbau und Nähe auch ohne sexuelle Handlungen. Vermeidungsverhalten wird respektiert und bewusst gemacht. Die 6-tägige Basisausbildung vermittelt fundierte Tantramassage-Technik als Tool am Weg (zurück) in’s Spüren.
Wie (über Generationen) ungelöstes Trauma agiert, wird in unserer Welt schmerzhaft sichtbar: Bewusste Arbeit am Verstehen und Heilen unserer Verwundungen hat den Status einer Priorität in unserem Leben verdient.
“In der Ausbildung geht’s um dich. Nicht darum, andere glücklich zu machen. ‘We are given the very wounds, we are meant to teach others to heal,’ meint die spirituelle Lehrerin Teal Swan: Es braucht zuallererst Mitgefühl für uns selbst, um andere Menschen in’s Spüren begleiten zu können. Ich selbst habe einen langen Weg hinter mir, meine eigenen Gewalterfahrungen soweit zu verarbeiten und zu integrieren, dass ich sagen kann, meinen Körper heute wieder lustvoll zu bewohnen. Dabei hat mir auch ganzheitliche Berührung geholfen: Meine Erfahrung gebe ich gerne weiter. Du schöpfst aus meiner reichen Erfahrung, Klarheit und Empathie.
Wir wollen Tantramassagen nicht als ‚oberflächliches Pflaster‘ nutzen, sondern tiefer gehen: ‘Besserwisser’ und ‚Helfer‘ (Menschen, die ‚helfend‘, ‚heilend‘, ‚therapierend‘ Eigenes verdrängen) haben im Seminar nichts verloren, denn es fühlt sich einsam an, von Menschen berührt/begleitet zu werden, die – um ihren eigenen Schmerz nicht zu spüren – am Ich-bin-der-(Tantramassage-)Heiler-Trip sind. Die sich nicht spüren, und daher auch Gefühlen anderer nicht wertschätzend begegnen können. Mein Angebot an dich ist Selbstermächtigung (nicht Abhängigkeit von bzw. Kompensation mit Berührung): Die ‚Basisausbildung für erfüllende Nähe‘ schafft einen sicheren Raum für persönliche Entwicklung und gemeinsames Wachstum. Sie wird dein Leben und deine Arbeit bereichern.
Ich freue mich, dich ein Stück des Weges zu begleiten!
Herzlich,
Atma Pöschl“
„Es geht darum zu leben. Lebe deine Fragen. Vielleicht lebst du dann – allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages – in die Antwort hinein.“ (Rainer Maria Rilke)
„Spüren ist ein Entspannen und Erlauben, ein Prozess ähnlich dem, eine Hand zu öffnen, die lange zur Faust geballt war. Du öffnest und lässt los, langsam, behutsam.“ (Chameli Ardagh)
„Erleuchtung erlangen wir nicht, indem wir Licht imaginieren, sondern im Erforschen des Schattens.“ (C.G. Jung)
Klassische Sexualtherapie findet meist in Form von Gesprächen statt. Die ATMA Touch® Tantramassage begegnet dem Wunsch nach erfüllender Nähe körper- und prozessorientiert: Gearbeitet wird traumasensitiv mit dem, was sich bei Berührung an Körperempfindungen und Gefühlen zeigt. Lust und Unlust, Freude und Traurigkeit Angst, Scham, Wut, lauten und ganz leisen Gefühlen. Grenzen werden wertgeschätzt, gestärkt und behutsam erweitert: Das ermöglicht positive neue Spürerfahrungen im sicheren, bewussten Rahmen.
Unsere Berührung sagt: „Ich bin für dich da, wie immer du dich fühlen magst.“ Berührung, die nichts fordert (Tränen nicht einfach wegstreichelt, keine Besitzansprüche stellt, und auch nicht erregen möchte), ist ein Geschenk, das viele von uns als Kind nicht bekommen haben. Es ist diese spezielle Berührungsqualität (nicht perfekte Massagetechnik!), die immer auch Raum schafft für folgende Fragen: Kann ich in Kontakt (mit meinen Gefühlen) bleiben? Was unterstützt mich dabei? Was schenkt mir Entspannung? Wo bin ich, wenn ich berührt werde? Kann ich Gefühle wahrnehmen, und wo in meinem Körper sind sie spürbar? Bin ich fähig dranzubleiben, oder schweife ich dauernd in Gedanken ab? Bin ich im Kopf ganz woanders, während mein Körper berührt wird? Wenn ja: Wie wirkt sich das auf meine Empfindungsfähigkeit aus? Erfüllende Sexualität braucht mehr als Mit-maximaler-Geschwindigkeit/Reibung-übers-Nichtspüren-Drübernudeln: Wir wollen tiefer gehen.
Trauma ist der Schutzreflex unseres Körpers in einer bedrohlichen Situation: Wir blockieren unerträgliche Gefühle, indem wir den Atem anhalten und unseren Körper anspannen. Löst sich dieser Schutzreflex nach Beendigung der Ausnahmesituation nicht, bleiben die ungeliebten Gefühle in unserem Körper eingefroren: Ungefühlt (wir fühlen sie nicht, aber sie sind noch da). Das Verdrängen von Gefühlen macht on the long Run Beschwerden – beispielsweise Ängste, Schlaflosigkeit, Depressionen, Schmerzen, Herzleiden oder Essstörungen – und ein tiefes Gefühl der Entfremdung: Wir fühlen uns weder mit uns selbst noch mit anderen jemals völlig wohl.
Das ist wichtig zu wissen: Nicht nur Gewalterfahrungen und Sexualisierungssituationen können traumatisieren, auch scheinbar „normale“ Erlebnisse wie medizinische Eingriffe, Geburten oder von außen harmlos scheinende Kindheitserlebnisse. Das ist wichtig zu wissen: Im Körper eingefrorene Gefühle (Trauma) haben wir alle (nicht nur „ein paar arme Würschtln“, die als Kind sexuelle Gewalt erfahren haben): Manche von uns haben mehr davon, manche weniger, aber haben tun wir’s alle! Das Resultat ist immer gleich: Wir fühlen weniger.
ATMA Touch® Tantramassagen schaffen Kontakt, wo er verloren ging. Sie bieten „berührenden Schutz“ an, um im Hier und Jetzt Grenzen neu zu ziehen: So kann erfahren werden, was in der Vergangenheit möglicherweise gut gewesen wäre, damit eine Begebenheit nicht traumatisierend geworden wäre. Bewusste Berührung kann alte Erstarrung lösen und verloren geglaubte Gefühle wieder in’s Boot holen. Dabei geht es nicht darum, ein Trauma erneut zu erleben! Es geht um positive neue Spürerfahrungen im sicheren, bewussten Rahmen.
Die Massage beginnt und endet im Gespräch. Unsere Bedürfnisse, unsere Grenzen und Gefühle zu spüren ist wichtig: Erfüllende Intimität braucht aber auch Worte, die Kontakt schaffen (statt Kontakt zu verhindern): „Mach mal (und wenn ich’s nicht mag, bin ich das Opfer und du Täter_in)“ ist nicht der Bringer. Wir wollen in Kontakt mit uns selbst und einander in unsere Größe wachsen: Ein beherzt bewusster Umgang mit Worten gehört dazu.
Die Ausbildung vermittelt die Fähigkeit tief zu berühren, Gefühle traumasensibel zu begleiten und damit den Rahmen zu schaffen für Kontakt, tiefe Entspannung oder gar Heilung. Zielgruppe sind Profis der Körperarbeit, Therapie, (Tantra)Massage sowie Laien, die bewusste Berührung schätzen.
Manche Profis verkaufen Tantramassagen als „Allheilmittel“ intimer Probleme: Das stimmt nicht. Viele Menschen haben Berührung als Kind nicht erfahren oder mussten das erleiden: Dieser „verletzte Kindanteil” in uns (wir alle haben ihn) will keinen Sex: Verletzte Kinder wollen in ihrem Schmerz gesehen (in den Arm genommen) werden. Kein Wunder, dass wir Sexualität als unbefriedigend erleben, wenn wir über (eigene und fremde) Gefühle immer wieder brachial “drübernudeln”. Re-Parenting (Nachnähren durch Berührung) und ATMA Touch® Seilarbeit (Arbeit mit Seilen zum Thema Grenzen) können Kontakt schaffen, wo Tantramassagen im Dunkeln tappen: Nur eine große Toolbox kann Sex vermeiden, der lust- und kontaktlos an die Wand fährt.
Die Basisausbildung für erfüllende Nähe lehrt traumasensitive Tantramassage-Technik als wertvolles Tool für Therapie und Partnerschaft. Die ganze Toolbox für erfüllende Nähe und Distanz (klare Nein’s und Ja’s aus ganzem Herzen) wird mit der ATMA Touch® Jahresfortbildung erworben: Teil 1 / Coach in trauma-informierter Berührung (4 Wochenenden), Teil 2 / Coach in trauma-informierter Sexualität (5 Wochenenden) .
ATMA Touch® / Tantramassage – Trauma-informierte Sexualität für Körper und Seele
6-tägige Basisausbildungswoche für erfüllende Nähe
Für Einzelne und Paare, Berührungs-, Therapieprofis und Laien, die bewusste Berührung schätzen
29. April – 4. Mai 2026
ist Coach für Körpersensibilisierung. Sie hat an der UC Los Angeles Intime Heilmassage und prozessorientierte Körperarbeit studiert und leitet in Wien seit 2011 ihr eigenes Institut, wo sie ihre Methode ATMA Touch® lehrt. Atma war Dozentin an der Sigmund Freud Privatuniversität. Sie lehrt in Österreich, Deutschland und der Schweiz.
ATMA Touch® ermöglicht neue positive Bindungs-, Beziehungs- und Spürerfahrungen. Vermittelt werden Tools für erfüllende Nähe und Distanz, klare Nein’s und Ja’s aus ganzem Herzen. Die Methode adaptiert Werkzeuge aus integrativer bindungsbasierter Körperpsychotherapie, Ego State Therapie und Somatic Experiencing, Tantra und BDSM, kreativer Aufstellungs-, Achtsamkeits- und Seilarbeit, sowie Clean Language. ATMA Touch® entstand über 20 Jahre aus Atma’s tiefgehender Reflexion eigener professioneller Arbeit mit Sexualität, Tantra und BDSM.
In Beziehung werden wir geboren, in Beziehung werden wir verletzt, und in Beziehung heilen wir. In Atma’s Gruppen und Ausbildungen kann der Körper als Tor zur Lust, zur Selbsterkenntnis und zur Stille erfahren werden: Alle Körperempfindungen und Gefühle sind willkommen, auch die, die uns oft lange verwehrt waren. Atma’s Stärke ist das Erschaffen sicherer Räume für bewussten Kontakt mit allen Gefühlen. Im Zentrum ihrer Arbeit mit erfüllender Nähe und Distanz steht positive Wutkraft: Nur klare Nein’s ermöglichen auch Ja’s aus ganzem Herzen.
Atma’s Wunsch: Individualität als wertvolle Gabe vermitteln. Unsere Einzigartigkeit zu zeigen ermöglicht nicht zuletzt auch beruflichen Erfolg (egal wie oft uns als Kind gesagt wurde, unser „anders“ sei falsch, peinlich oder krank). Atma’s Motto: „Geh nicht dahin, wo der Weg dich hinführt. Geh dahin, wo es keinen Weg gibt, und hinterlasse eine Spur.“
Fortbildung:
Im Herbst 2027 startet der 4. Jahrgang der Jahresfortbildung „ATMA Touch® PRO / Jahresfortbildung in Gefühls- und Körperarbeit nach Atma Pöschl“, Teil 1: „Coach in trauma-informierter Berührung“, Teil 2: „Coach in trauma-informierter Sexualität“. Zielgruppe sind Menschen, die mit Menschen arbeiten oder am Weg dorthin sind, Einzelne und Paare.
Publikationen (u.a.):
„Berührung. Gedanken zum taktilen Nachnähren des inneren Kindes als lebendige Basis erwachsener Sexualität“, in: Connection 92/2013.
„Positive Wutkraft – Ja sagen mit Lust in jeder Pore“, in: Séparée – Erotik ist weiblich, No.16, 1/2018.
„BDSM und Aggression – Sexualität in Kontakt mit allen Gefühlen“, in: Sein, Juli 2017.
„Nazi-Fetische. Mit dem Tabu spielen“, in: Connection 96/2015.
18. Jänner 2020
„Liebe Atma, ich bemerke gerade, dass ich die Jahresfortbildung leider erst im Herbst machen kann. Mich würde auch die Basisausbildung interessieren: Bin ich damit ausgebildete Tantramasseurin? Darf ich dann den Begriff ‚Tantramasseurin‘ verwenden? Liebe Grüße, Anna“
20. Jänner 2020
„Liebe Anna, das Thema kommt in beiden Angeboten zur Sprache: ‚Tantramasseurin‘ ist leider kein geschützter Begriff, so nennen sich auch Prostituierte, die Geschlechtsverkehr anbieten. Klar kannst du den Begriff verwenden: Weil er weder geschützt ist, noch für Qualität bürgt – eher das Gegenteil. Den Beruf ‚Tantramasseurin‘ gibt es nicht als etwas Qualitätsgeschütztes. Du kannst jeden Mist ‚Tantramassage‘ nennen. Ich selbst vermeide den Begriff, wann immer es geht. (Ich brauche ihn dennoch, um mein Angebot zu bewerben: Menschen, die mich finden, googeln in der Regel Sexualtherapie, Paartherapie oder Tatnra.) Mein Bestreben ist und war immer, meine Arbeit in der öffentlichen Wahrnehmung im Kontext von Persönlichkeitsentwicklung zu verorten.
Noch was: Berührung im Intimbereich gilt in Österreich als Prostitution, davon ausgenommen sind nur Ärzt_innen und Beckenbodentrainer_innen. Meine Arbeit bewegt sich damit in einem Graubereich. Daher ging mein Tun der letzten 20 Jahre stark in Richtung politische und Öffentlichkeitsarbeit: Ich habe viel über meine Arbeit publiziert (während sich andere hinter Pseudonymen und ‚Massage-Studios‘ verstecken). Dringend notwendig sind Menschen, die fundiertes Tun in inspirierende Worte fassen (statt sich nach Annoncen in der ‚Krone’/’Bild‘ zu wundern, warum die Polizei anklopft, nicht der nächste Klient, dem ‚einer von der Palme gewedelt‘ wird).
Fundierte Arbeit mit der Tantramassage braucht nicht zuletzt Selbstreflexion. Inspiration dazu bietet auch meine Jahresfortbildung: In der Jahresfortbildung vermittle ich neben der Tantramassage viele andere Tools, die ich über 20 Jahre für tiefgehende Arbeit mit erfüllender Nähe und Distanz entwickelt habe. Die ‚Basisausbildung für erfüllende Nähe‘ richtet sich im Gegensatz dazu an Menschen, deren Hauptinteresse der Tantramassage gilt. An Menschen, die die Jahresfortbildung bereits absolviert haben und ihr Tun weiter vertiefen wollen. Und an all jene, die auf die nächste Jahresfortbildung nicht warten wollen, sondern gleich loslegen möchten. Egal in welcher Reihenfolge: Von einer Aus-/Fortbildung in die andere zu wechseln ist willkommen (macht Sinn).
Was dir bezüglich professioneller Arbeit mit Tantramassagen niemand bieten kann, auch ich nicht, ist Sicherheit: Ist Sicherheit dein zentraler Wunsch, musst du Shiatsu anbieten 🙂 Liebe Grüße, Atma“
20. Jänner 2020
„WOW! Danke liebe Atma für deine ausführliche professionelle Antwort. Genau deswegen will ich bei dir die Jahresfortbildung machen, leider erst im Herbst. Ich werde im Februar aber auf jeden Fall mit der 6-tägigen Basisausbildung beginnen. Liebe Grüße, Anna
Es macht einen Unterschied, ob ich Tantramassagen hauptberuflich anbiete oder als Hobby, als Frau oder Mann, ob ich von der Arbeit leben möchte oder nicht, Männer, Frauen, queere Personen oder Menschen mit Behinderung massiere, ob ich in meiner Privatwohnung arbeite, einer angemieteten Wohnung oder Gemeinschaftspraxis für Körperarbeit. Ob ich mit meinem Namen rausgehe, oder mich hinter einem Pseudonym oder Massagestudio verstecke. Ob ich fähig bin, mein Angebot zu reflektieren: Welche Vision ich dafür habe, wie und wo ich werbe. Ein großer Knackpunkt ist auch der Preis. All das wird beeinflussen, welche Klient_innen mich kontaktieren.
Meine Erfahrung ist die einer Frau, die von Anfang an von ihrer Arbeit leben wollte und konnte (als Hobby hat mich das nie interessiert). Von Anfang an mit Frauen und Männern gearbeitet hat (im Gegensatz zum Großteil hauptberuflicher Tantramasseurinnen, die nur Männer massieren, weil das auf’s erste einfacher scheint). Ihr Angebot als politisch begreift: Gesellschaftliche Strukturen von Macht/Ohnmacht hinterfragt, diverse „Sprachen“ spricht – auch „Academia“ – und die herrschenden Strukturen damit unterwandert. Spannende Texte (ihre eigene Geschichte) schreibt. Mit tantrischer Ideologie nichts am Hut hat: Weil Ideologie alle über denselben Kamm schert, wobei so manche_r durch den Rost fällt. Gefühle fein spürt und ihre besondere Gabe im Job nutzt. Viel Geld in Supervision investiert hat, um nicht unter die Räder zu kommen, sondern erfolgreich zu wachsen.
Ich hätte mir Infos über trauma-informierte Arbeit mit Sexualität gewünscht. Kein Behübschen von Sexarbeit mit Eso-Geschwafel à la „Du musst aus spirituellen Gründen nackt massieren.“ Kein Verklären der Tantramassage als Heilungstool: Ihr heilsames Potenzial hängt davon ab, ob ich als Gebende Meins gelöst habe oder nicht. Ich habe mir ein Vorbild gewünscht: Keines zu haben (mein Angebot mit seinen Grenzen selbst zu entwickeln) war kraftraubend, inklusive Burnout 2015. Alle Tantramassage-Ausbildungen, die ich besucht habe, waren für mich „Schrott mit Retraumatisierung“. In keiner habe ich den Satz gehört: Nur klare Nein’s ermöglichen Ja’s aus ganzem Herzen. Keine hat mich gelehrt, was danach im Job (an energetischem Müll) auf mich zukam. Und für Tantramassage-Profis (und -Klient_innen) so wichtig ist: Berührung in Kontakt allen Gefühlen und Grenzen.
Die Tantramassage hat das Potenzial zu heilen: Nicht nur unsere Klient_innen, auch uns selbst. Vorausgesetzt, wir machen unsere Heilung (nicht das Wohlbefinden anderer) zur Priorität in unserem Leben. Fundiertes Wissen um trauma-informierte Sexualität betrachte ich als Herzstück professioneller Arbeit mit der Tantramassage: Regelmäßige Supervision als notwendiges Fundament. Mein Erfolg basiert nicht auf Massagegriffen, die ich in Ausbildungen erlernt habe: Mein Erfolg basiert auf meiner Fähigkeit, mich und mein Angebot immer wieder zu reflektieren, zu verändern, und Eigenes zu schaffen, das trägt. Zum Wohle aller.
“Die Ausbildungswoche war richtig, richtig gut. Besonders bereichernd empfand ich Dein Wahrnehmen von dem, was in der Gruppe in jedem Moment da war: Dein Nicht-Drübernudeln und flexibles Reagieren. Du hast eine sehr individuelle, starke Führungsqualität und schaffst es, damit Menschen dort abzuholen, wo sie gefühlsmäßig sind: Um einen gemeinsamen Weg zu gehen. Dabei arbeitest Du nicht nach Schema F, sondern prozessorientiert, flexibel und intuitiv. Einfach super.“
Arno (Führungskräftecoach, 40 J., Bludenz)
„Ich bin sehr dankbar für den geschützten Raum, in dem so viel langsames Zulassen und Erkennen möglich war, auch für mich als Neuling, der es bisher eher fern war, sich so genau mit den eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen. Der Fokus beim Spüren auf Körper, Gefühl und Kopf war ein Schlüssel für mich, auch jetzt noch im Alltag: Ich konnte das auch im Umgang mit meinen Kindern achtsam einsetzen.
Im Zusammensein mit meinem Partner konnte ich im Seminar vieles über unsere Dynamik verstehen: Zart und klar. Die gemeinsame Erfahrung war ein Geschenk voll Präsenz. Ich nehme sehr viel mit. Herausfordernd war die Konfrontation mit den tiefen Themen, die in der Gruppe aufgetaucht sind, insbesondere die Häufung sexueller Missbrauchserfahrungen von Männern und Frauen: Es hat mich berührt, wie liebevoll all das gehalten wurde.
Ich bewundere dich für dein Gespür und deine analytischen, offenen Ausführungen, an denen wir wachsen konnten. Und auch für deine klare Strenge: Ich finde es cool, wenn jemand so für sich einsteht.“
Lisa (Yogalehrerin, 33 J., Salzburg), Teilnahme zusammen mit Partner
“Das war ein richtig geiles, knalliges und berührendes Seminar. DANKE.“
Karl (Shiatsu Praktiker, 35 J., Wien)
„Ich schätze Deinen Mut, Dinge anzusprechen die nicht kuschelig, aber wichtig sind: Das hat in mir viel bewegt. Danke für alles, was Du gibst, ich freue mich auf ein Wiedersehen.“
Klara (Tantramasseurin, 55 J., Wien)
„Du machst die Ausbildungen mit deiner authentischen Art zu etwas sehr Besonderem.“
Bernd (Gärter, 65 J., Berlin)
„Hochachtungsvoll (das schreibe ich selten, aber hier meine ich es so), Sabine“
Sabine (Uniprofessorin, 49 J., Wien)
„Ich war 2017 zweimal bei deinen BDSM-Seminaren und wollte mich bereits 2018 für die Jahresfortbildung anmelden: Hatte da aber eine große Reise im Konflikt. Darauf habe ich meine Frau gefunden. Dann kamen die Kinder. Es sind einige Themen hochgekommen, und oft habe ich daran gedacht, dir zu schreiben. Auch wollten wir immer mal als Paar zu dir, aber Wien ist nicht um die Ecke – und wohin mit den Kindern. So ist es dabei geblieben, dass wir uns nur über deine Newsletter freuen. Deinen letzten fand ich wieder so berührend, dass ich ihn meiner Frau weitergeleitet habe. Und sie sagte: ‚Du fühlst es doch, Du musst dahin, ich nehme die Kinder.‘ Ich konnte es erst gar nicht fassen, dass sie mir den Raum freihalten würde.
Dann: Wow, welch Wunder, go! Dann: OK, 2000 Euro, woher nehmen wir die? Dann: Ja klar, ich kann mein Gewerbe ummelden bzw. meinen Tätigkeitsbereich erweitern, und den Betrag von meinem Geschäftskonto bezahlen. Dann: Wow, das darf ich sein! Das mache ich nicht nur für mich. Ich kann vielleicht wirklich was weitergeben, für andere über Berührung da sein, und das darf mein Tätigkeitsfeld werden.“
Leo (Architekt, 31 J., Hamburg)
“Danke, dass du diese Ausbildung ins Sein gebracht und getragen hast. Es mag krass klingen, aber nach der Intimmassage hatte ich das ganz reale, physische Empfinden, kastriert worden zu sein: Knapp nach der Geburt wurde ich beschnitten, diese Gewalterfahrung kommt jetzt in die Heilung, das ist toll. Ich habe mir in Berlin eine Therapiesitzung dazu gegönnt. Die Ausbildung hatte ganz viel Heilungspotenzial für mich. Danke!”
Hans (Kameramann, 39 J., Graz)
„Es mag übertrieben klingen, ich kann es nicht anders ausdrücken: Ich sehe mich als deine Schülerin, die in deinem Geiste mit anderen Frauen arbeiten möchte. Ich bin so begeistert und berührt von dem, was du Menschen gibst. Und auf welche Weise du es gibst.“
Berta (Baby-Masseurin, 57 J., Eisenstadt)
„Ich mache die Ausbildung, weil ich anderen Frauen Berührung anbieten möchte, wie du es machst: Weil ich an mir selbst erfahren habe, wie heilsam diese Berührung ist.“
Emily (Cranio Sacral Therapeutin, 34 J., Baden)
„Mir haben bis jetzt alle Seminare, die ich bei dir besucht habe, sehr gut getan. Ich möchte dranbleiben und freue mich auf mehr Kontakt. Dafür nehme ich gerne die weite Anreise aus Hamburg auf mich.“
Rolf (Schauspiellehrer, 49 J., Hamburg)
“Du kommst so ehrlich und echt rüber, und auch deine Klarheit ist für mich eine wichtige Qualität, um anderen im Seminar zu vertrauen, mich öffnen und meine Grenzen sensibilisieren zu können.”
Christin (ATMA Touch® Practitioner, 54 J., Mödling)
“Ich mag dein Wahrnehmen von dem, was in der Gruppe da ist: Dein achtsames Reagieren statt Drübernudeln. Zweitens besitzt du die Fähigkeit, Menschen zu einer Gruppe zusammenzuführen und einen gemeinsamen Nenner zu kreieren: Dabei ermöglichst du Menschen, sich in der Gruppe ihren Raum zu nehmen, indem du sie in Kontakt mit ihren Gefühlen bringst. Es ist bewundernswert, wie du Verschiedenes für einen Teil des Weges in eine Gemeinsamkeit führst. Seminarteilnehmende in Kontakt mit ihren Gefühlen hältst. Den gemeinsamen Weg mit Klarheit, Kompetenz und Freude vorgibst. Das Führungsseil locker lässt – damit alle ihren Spielraum nutzen können. Und bei Bedarf wieder klar anspannst, klar bist. Es ist toll, dass du die Gruppe so führst, dass jede_r er/sie selbst bleiben kann! Danke für die wunderbare Ausbildung.”
Vero (ATMA Touch® Practitioner, 32 J., Feldkirch), Teilnahme zusammen mit Partner
“Für mich ist es etwas sehr Besonderes, deine Schülerin zu sein. Du hast in mir das Feuer entfacht, in der Richtung, in der du arbeitest, tätig zu sein. In diesem Bereich, wo ich selbst verletzende Erfahrungen machte: Da will auch ich andere Frauen begleiten, so wie du.“
Corinna (Polizistin, 39 J., Innsbruck)
