
„Your were wild once; don’t let them tame you.“
Isadora Duncan

„Your were wild once; don’t let them tame you.“
Isadora Duncan
Vortrag im Umfang von 20 – 30 Minuten mit anschließender Möglichkeit, Fragen zu stellen – im Rahmen der Sexolution „Sexpositiv“ Konferenz in Wien.
Konferenz-Teilnehmende
Weil’s bei dem Thema nicht mit einem Vortrag getan ist, biete ich zwei Wutseminare an. Sie bauen nicht aufeinander auf, ergänzen einander perfekt und können unabhängig besucht werden.
„Die positive Kraft der Wut / Sag Nein“
Vormals: „Die positive Kraft der Wut 1“
„Die positive Kraft der Wut / Damit du aus ganzem Herzen Ja sagen kannst“
Vormals: „Die positive Kraft der Wut 2“
Ich mag das Wort „Sexpositivity“ nicht. Es tönt für mich ein wenig nach den 70ern, als sich alles um’s Thema Sex/Ja-Sagen drehte, ohne dass das Thema Trauma/Nein-Sagen Platz im Boot fand. Eine Klientin meinte vor Jahren zu mir: „Ich habe keine Lust mehr, ständig Ja-Sagen zu üben im hundertsten Tantraseminar. Ich möchte endlich mal Nein-Sagen dürfen!“ Ich ziehe das Wort „Person-Positivity“ vor. Es impliziert Grenzen. Wir brauchen Grenzen, um uns öffnen zu können. Nur klare Nein’s ermöglichen Ja‘s aus ganzem Herzen.
Wie können wir die Kraft unserer Wut positiv nutzen? Wie mit positiver Wutkraft Beziehung gestalten? Warum ist das für erfüllende Sexualität so wichtig? Der Vortrag beschäftigt sich mit Wutkraft als zentraler Zutat gelungener Berührung, Beziehung und Sexualität. Haben wir keine lebendigen Grenzen, sondern starre Mauern, oder sind wir grenzenlos bedürftig, bleibt „Sexpositivität“ ein bloßes Wort. Authentische Sexpositivität bedeutet: Ich bin in Kontakt mit meinen Gefühlen, du bist in Kontakt mit deinen Gefühlen. Wir zeigen uns damit einander.
ATMA Touch® adaptiert Tools aus Achtsamkeits- und Aufstellungsarbeit, IBP und Somatic Experiencing, BDSM und Tantra. Genutzt werden beispielsweise Seile, die die Qualität von Grenzen und Beziehung sicht- und erfahrbar machen. Die Methode wurde über 10 Jahre aus Atma’s tiefer Reflexion von professionellem Tantra(massagen) und BDSM entwickelt: Ermöglicht werden konkrete neue Bindungs-, Beziehungs- und Spürerfahrungen.
Atma’s Interesse als Coach für Körpersensibilisierung gilt der bewussten Arbeit mit Nähe, Berührung und allen Gefühlen, die dabei auftauchen. In ihren Seminaren kann der Körper als Tor zur Lust, zur Selbsterkenntnis und zur inneren Stille erfahren werden: Alle Körperempfindungen und Gefühle sind willkommen, auch die, die uns oft lange verwehrt waren – Freude und Traurigkeit, Lust und Unlust, Unsicherheit, Angst oder auch Wut.
Atma’s Motto als Lehrende: „Geh nicht dahin, wo der Weg dich hinführt. Geh dahin, wo es keinen Weg gibt, und hinterlasse eine Spur.“ Atma’s tiefster Wunsch: Individualität als wertvolle Gabe zu vermitteln, persönliche Grenzen zu stärken als Voraussetzung für berührende Nähe und befriedigende Sexualität, inspirierende Räume für alle Gefühle zu schaffen und damit Menschen in ihre eigene Ermächtigung zu begleiten.
Arbeitsschwerpunkte:
Endlich erfüllende Sexualität leben. Wut als positive Kraft nutzen. BDSM als Entwicklungspotenzial. Opfer, Täter, Retter von der NS Zeit bis heute – Begegnung mit unseren Ahnen in uns. Arbeit mit Genießer_innen, Menschen mit Gewalt- und ohne Berührungserfahrung, Frauen, Männern und allen anderen.
Publikationen (u.a.):
„Berührung. Gedanken zum taktilen Nachnähren des inneren Kindes als lebendige Basis erwachsener Sexualität“, in: Connection 92/2013.
„Opfer, Täter, Retter von der NS-Zeit bis heute. Begegnung mit unseren Ahnen in uns“ (Connection 96/2015)
„BDSM und Aggression – Sexualität in Kontakt mit allen Gefühlen“, in: Sein, Juli 2017.
„Positive Wutkraft – Ja sagen mit Lust in jeder Pore“, in: Séparée – Erotik ist weiblich, No.16, 1/2018.
