ATMA Touch® – Tantramassage
Gefühls- und Körperarbeit nach Atma Pöschl
Trauma-informierte Sexualität für Körper und Seele
Genuss- und Basisausbildungswoche
Die ATMA Touch®-Tantramassage ist eine bewusste Massage mit warmem Öl, die den Intimbereich ganz natürlich miteinbezieht. “Ich bin für dich da,“ sagt die Berührung, „wie immer du dich fühlen magst.” Willkommen sind Lust und Unlust, Freude und Traurigkeit, Angst, Scham, Wut, laute und ganz leise Gefühle. Im Gegensatz zur “klassischen Tantramassage” werden keine starren Rituale benutzt, Federn, Fellchen und Chichi, sondern neben bewusster Hands-on-Berührung Elemente aus Somatic Experiencing, Integrativer Körperpsychotherapie und Ego State Therapie, Tantra- und Ayurvedamassage, kreative Seilarbeit und Clean Language.
Die Ausbildung lehrt tiefgehende Tools für Körperarbeit, Therapie und Partnerschaft. Zielgruppe sind Profis und berührungserfahrene Laien: Vermittelt wird die Fähigkeit tief zu berühren, Gefühle trauma-sensibel zu begleiten und damit den Rahmen zu schaffen für Kontakt, tiefe Entspannung oder gar Heilung.
Von Profi zu Profi/Laie
“In der Ausbildung geht es um dich. ‘We are given the very wounds, we are meant to teach others to heal,’ meint die spirituelle Lehrerin Teal Swan: Es braucht zuallererst Mitgefühl für uns selbst, um Menschen in ihre Gefühle begleiten zu können. Ich selbst habe einen langen Weg hinter mir, meine eigene Gewalterfahrung soweit aufzuarbeiten und zu integrieren, dass ich sagen kann, meinen Körper heute wieder lustvoll zu bewohnen. Dabei hat mir ganzheitliche Berührung sehr geholfen. Meine Erfahrung gebe ich gerne weiter. Du schöpfst aus meiner reichen Erfahrung, Klarheit und Empathie.
‘Besserwisser’ (Menschen mit Helfersyndrom und Mitleid, die sich über andere stellen und damit Eigenes verdrängen) haben in der Ausbildung nichts verloren: Es fühlt sich einsam an und mitunter re-traumatisierend, von Menschen berührt zu werden, die sich nicht spüren, und daher auch die Gefühle anderer nicht wahrnehmen, wertschätzen und empathisch begleiten können. Die Ausbildung schafft einen sicheren, vertrauten Raum. Sie wird dein Leben und deine Arbeit bereichern: Ich freue mich, dich ein Stück des Weges zu begleiten!
Herzlich,
Atma Pöschl“
Tantra. Ein Wort. Ein Label. Eine Schublade
Neugierde
„Es geht darum zu leben. Lebe deine Fragen. Vielleicht lebst du dann – allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages – in die Antwort hinein.“ (Rainer Maria Rilke)
Freude am Spüren
„Spüren ist ein Entspannen und Erlauben, ein Prozess ähnlich dem, eine Hand zu öffnen, die lange zur Faust geballt war. Du öffnest und lässt los, langsam, behutsam.“ (Chameli Ardagh)
Licht und Schatten
„Erleuchtung erlangen wir nicht, indem wir das Licht imaginieren, sondern im Erforschen des Schattens.“ (C.G. Jung)
ATMA Touch® – Tantramassage
Gefühls- und Körperarbeit nach Atma Pöschl
Blockaden in Liebe und Lust auflösen
Neue Wege gehen
Klassische Sexualtherapie findet meist in Form von Gesprächen statt. Im Gegensatz dazu begegnet die ATMA Touch®-Tantramassage dem Wunsch nach erfüllender Sexualität körper- und prozessorientiert: Gearbeitet wird trauma-sensitiv mit dem, was sich bei (Intim)Berührung an Körperempfindungen und Gefühlen zeigt: Lust und Unlust, Freude und Traurigkeit Angst, Scham, Wut, lauten und ganz leisen Gefühlen. Grenzen werden sensibilisiert, gestärkt und behutsam erweitert: Das ermöglicht positive neue Spürerfahrungen im sicheren Rahmen.
Die ATMA Touch® Tantramassage …
- Lädt ein zum Spüren ohne Leistungsdruck, unterstützt das liebevolle Annehmen des eigenen Körpers und kann ein tiefes Gefühl von Angenommensein als ganzes Wesen vermitteln.
- Ist ein kraftvolles Werkzeug im Rahmen einer Sexual- oder Psychotherapie, um über sogenannte sexuelle “Funktionsstörungen” (erektile Dysfunktion, Vaginismus, Lustlosigkeit, Spannungen im Becken – nach lieblosem Sex, Gewalterfahrungen, schweren Geburten) nicht nur zu reden, sondern konkret damit zu arbeiten.
- Kann (nach Geburten, gynäkologischen Eingriffen, Hysterektomien oder der Operation einer Phimose) die Selbstannahme von verletztem Gewebe unterstützen und neues, positives Empfinden wecken.
- Kann traumatische Gewebe- und Gefühlserstarrung lösen, den Kontakt zu den eigenen Gefühlen, Bedürfnissen und Grenzen stärken und intensivieren: Das ermöglicht erfüllende Nähe auch zu anderen Menschen.
- Beugt hormonellem Ungleichgewicht vor, Stress und mentaler Anspannung: Synchronisiert werden linke (analytisch-rationale) und rechte (ganzheitlich-intuitive) Gehirnhälfte, das Gefühl ist entspannt geborgen und kraftvoll lebendig. Das kann Burnout, Tinnitus, Rücken- und Regelschmerzen vorbeugen oder solche Belastungssymptome lindern.
- Eröffnet Zugang zu einer Sexualität, die unabhängig von hormonellem Druck und äußeren Reizen bis ins hohe Alter nähren und begleiten kann.
Im inspirierend sicheren Rahmen
Intimität neu erfahren
Die ATMA Touch®-Tantramassage sagt: „Ich bin für dich da, wie immer du dich fühlen magst.“ Berührung, die nichts fordert (keine Tränen wegstreichelt, keine Besitzansprüche stellt, nicht erregen möchte), ist ein Geschenk, das viele Menschen als Kind nie bekommen haben. Diese besondere Berührungsqualität (nicht perfekte Massagegriffe) schafft Raum für folgende Fragen: Kann ich Kontakt zulassen, ohne innerlich wegzugehen? Was unterstützt mich dabei? Was schenkt mir Entspannung? Wo bin ich, wenn ich berührt werde? Kann ich Gefühle wahrnehmen, und wo in meinem Körper sind sie spürbar? Bin ich fähig dranzubleiben, oder schweife ich dauernd in Gedanken ab? Bin ich im Kopf ganz woanders, während mein Körper berührt wird? Wenn ja: Wie wirkt sich das auf meine Empfindungsfähigkeit aus? Erfüllende Intimität braucht mehr als mit maximaler Reibung/Action „drüberzunudeln“. Es braucht einen bewussten Umgang mit allen Gefühlen, nicht nur im Alltag, auch in der Sexualität.
Trauma-informierte Sexualität genießen
Wissen um trauma-informierte Sexualität lohnt. Ein Trauma ist der Schutzreflex des Körpers in einer bedrohlichen Situation: Wir blockieren unerträgliche Gefühle, indem wir den Atem anhalten und unseren Körper anspannen. Löst sich der Schutzreflex nach Beendigung der Ausnahmesituation nicht, bleiben die ungeliebten Gefühle im Körper „eingefroren“ – ungefühlt. Das macht on the long Run Beschwerden wie Ängste, Schlaflosigkeit, Depressionen, Schmerzen, Herzleiden, Essstörungen … Und ein tiefes Gefühl der Entfremdung: Wir fühlen uns weder mit uns selbst noch mit anderen jemals völlig wohl. Hier ist wichtig zu wissen: Auch scheinbar „normale“ Erlebnisse können traumatisieren, medizinische Eingriffe, verschiedenste (von außen harmlos scheinende) Kindheitserlebnisse und Geburten. Konkrete Sexualisierungssituationen und Gewalterfahrungen. Das ist der Punkt: Wir alle haben „eingefrorene“ Gefühle im Körper, manche haben mehr, manche weniger davon. Aber wir alle haben sie. Das kostet (mehr oder weniger) Kraft, die uns in der Folge beim Fühlen fehlt: Was auch die Sexualität blockiert
Neue positive Spürerfahrungen machen
ATMA Touch®-Tantramassagen schaffen Kontakt, wo er verloren ging. Wir bieten „berührenden Schutz“ an: Die Möglichkeit, Grenzen im Hier und Jetzt neu zu ziehen. So kann erfahren werden, was in der Vergangenheit möglicherweise gut gewesen wäre, damit eine Begebenheit nicht traumatisierend geworden wäre. Bewusste Berührung (von einem präsenten, empathischen, klaren Gegenüber) kann alte Erstarrung lösen, verloren geglaubte Gefühle wieder in’s Boot holen, und damit heil/ganz machen. Dabei geht es natürlich nicht darum, ein Trauma erneut zu erleben: Es geht um positive neue Spürerfahrungen in Kontakt mit unseren Grenzen/Gefühlen.
Mit Worten berühren
Die Massage beginnt und endet im Gespräch: Unsere Bedürfnisse, Grenzen und Gefühle in Worte zu fassen ist genauso wichtig, wie das zu spüren. Erfüllende Intimität braucht Worte, die Kontakt stiften, statt Nähe zu vermeiden: „Mach mal (und wenn du das Falsche machst, bin ich das Opfer und du Täter_in)“ ist die falsche Herangehensweise. Wir wollen Grenzen sensibilisieren und in Kontakt damit in unsere Größe wachsen.
Tiefgehende Tools für Körperarbeit, Therapie und Partnerschaft gewinnen
Die Ausbildung lehrt intime Berührung (körperlich, verbal, emotional), mit der sich unser Gegenüber wirklich gemeint fühlt: Vermittelt wird die Fähigkeit tief zu berühren, Gefühle trauma-sensibel zu begleiten und damit den Rahmen zu schaffen für Kontakt, tiefe Entspannung oder gar Heilung. Zielgruppe sind Profis der Körperarbeit, Therapie, Tantramassage und berührungserfahrene Laien.
ATMA Touch® / Eine starke Methode
Gefühls- und Körperarbeit nach Atma Pöschl
Nähe und Distanz genießen
Den Schritt wagen
Auch wenn die Tantramassage von so manchem als „Allheilmittel“ sexueller Probleme propagiert wird: Das ist sie nicht. Ein paar Gedanken dazu: Viele Menschen haben Berührung als Kind nicht erfahren oder mussten das erleiden: Unsere verletzten “Kindanteile” (wir alle haben sie) wollen keinen Sex, egal wie perfekt die Berührung ist. Kinder wollen mit ihrem Schmerz gesehen und einfach in den Arm genommen werden. Kein Wunder, dass wir unsere Sexualität als unbefriedigend erleben, wenn wir über Grenzen und Gefühle immer wieder brachial “drübernudeln”. Re-Parenting (bewusstes Nachnähren durch Berührung) und ATMA Touch®-Seilarbeit (zu Grenzen und Bindungsverletzung) kann Kontakt schaffen, wo er (in der Kindheit/Massage) verloren ging. Keine noch so perfekte Tantramassage, nur eine große Toolbox kann Kontakt vermeiden, der „lustlos an die Wand fährt”.
Zwei spannende Ausbildungen
Die Genuss- und Basisausbildungswoche stellt starke Zusatz-Werkzeuge zur Tantramassage in der Theorie vor, nicht in der Praxis: Das sprengt unseren zeitlichen Rahmen. Eine umfassende Toolbox für erfüllende Nähe und Distanz – klare Nein’s und Ja’s aus ganzem Herzen – kann in der Jahresfortbildung zum ATMA Touch® Practitioner erlernt werden, die “das ganze Bild” vermittelt. Jahresfortbildung Teil 1 (4 Wochenenden): „Coach in trauma-informierter Berührung“. Jahresfortbildung Teil 2 (5 Wochenenden): „Coach in trauma-informierter Sexualität“. Die Genuss- und Basisausbildungswoche lehrt einen kleinen, feinen Ausschnitt davon.