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ATMA Touch® / Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen genießen – 2018

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  • 19.09., 26.09., 10.10., 17.10.2018
    19.09.2018 - 17.10.2018
    18:30 - 21:00
  • 07.11., 14.11., 21.11., 28.11.2018
    07.11.2018 - 28.11.2018
    18:30 - 21:00

Neue Impulse für mehr Intimität in deinem Leben

Du möchtest tiefe Verbundenheit erleben? Kontakt mit dir selbst genießen? Das nötige Handwerkszeug für erfüllende Sexualität und Partnerschaft haben? Willst du nicht nur reden, sondern Antworten auch fühlen? „Lebe die Fragen,“ meint Rainer Maria Rilke, „so lebst du allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.“ Diese Gruppe erforscht das tiefere Wesen von Intimität.

Kontakt mit dir selbst genießen

Intimität hat nichts mit Nacktheit, Sex oder Geschlechtsverkehr zu tun, sie beginnt mit der Fähigkeit, uns zu zeigen: Ich zeige mich mit meinen Gefühlen, du zeigst deine Gefühle, wir zeigen uns einander. Hier beginnt Intimität, lange bevor wir einander auch physisch berühren.

Berührung als nährende Kraft erfahren

Die Gruppe wird komplett bekleidet in einem respektvollen, sicheren Rahmen abgehalten. Sie geht über 6 Wochen. Von Woche zu Woche bilden wir Duos/Trios , in denen ihr eingeladen seid, einander einmal zu treffen (am Telefon, per Skype oder live), um über Gefühltes zu sprechen: Die Gruppe bietet vielfältige Möglichkeiten, hier Erfahrendes in deinen Alltag zu integrieren. Sie ermöglicht, dir immer wieder Feedback zu holen.

Beziehung bewusst erleben

Du überlegst: Einzelsitzung oder Kleingruppe? Wenn du’s mit Einzelarbeit angehen magst, lässt sich’s in der Gruppe oft noch rascher lösen. Die Kleingruppe hat 6 bis 8 Teilnehmende. Mein Fokus ist gleichmäßig auf alle gerichtet, das schafft mehr Spürraum für jede Person. Du profitierst, wenn andere das Thema für sich lösen und „musst es nicht alleine tun,“ wie Chameli Ardagh so schön sagt.

In die Welt hinaus mit offenem Herzen

Mit meiner Sensitivität und scharfen Intuition kann ich dich vertrauensvoll auf eine Reise begleiten, auf der du dich wohl und sicher fühlst, gesehen und gehört. Aus dem vielfältigen Übungsraum der Gruppe – mit diesem sicheren Boden – sind oft die nächsten Schritte möglich: In die Welt hinaus mit offenem Herzen.

Die Gruppe wirkt oft lange nach. Sie trägt zu einer wunderbaren Vertiefung der Beziehung zu dir selbst und anderen Menschen bei.

An dieser Gruppe kannst du immer wieder teilnehmen.

ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit

Suchen wir mehr Tiefe in unserem Alltag und in der Sexualität, findet klassische (Sexual)Therapie meist in Form von Gesprächen und Anleitung zu Übungen statt. Tantramassagen ermöglichen konkrete neue Spürerfahrungen. Vom Profi konsumiert, greifen sie nicht tief genug, um tiefgreifende Veränderungen herbeizuführen. Massage-Konsum schenkt nicht die Fähigkeit, Intimität selbst zu kreieren, Intimität wirklich zuzulassen.

Kontakt mit allen Gefühlen genießen

ATMA Touch® begegnet dem Wunsch nach erfüllender Sexualität und Partnerschaft körper- und prozessorientiert: Gearbeitet wird mit dem, was sich im Kontakt (mit dem eigenen Körper) zeigt, mit Körperempfindungen, Gefühlen und Gedanken. Grenzen werden sensibilisiert, die Bandbreite der Gefühle erweitert. Ziel der Methode ist Ermächtigung: Menschen unabhängig zu machen, auch von unserem Angebot.

Berührung als nährende Kraft erfahren

Unsere Berührung sollte kein „Pflaster“ sein, das Wunden bloß verdeckt. ATMA Touch® nutzt Berührung als konkrete körperliche Intervention zur Veränderung. Willkommen sind alle Gefühle, die dabei auftauchen: Freude und Traurigkeit, Lust und Unlust, Unsicherheit, Angst, Scham oder auch Wut. Ziel ist, Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen zu genießen, heil und ganz zu werden: in Kontakt auf Augenhöhe mit anderen zu sein – und dabei ganz bei uns selbst.

Beziehung bewusst erleben

Unsere Berührung sagt: „Ich bin für dich da und stehe dir zur Seite, wie immer du dich fühlen magst.“ Berührende Präsenz (die nichts fordert, nur da ist) ist ein Geschenk, das manche von uns in der Kindheit nie erfahren haben. Präsenz (wo jemand da ist und bleibt, physisch wie emotional) bietet Raum für folgende Fragen:

  • Kann ich Kontakt zulassen, ohne innerlich wegzugehen?
  • Was unterstützt mich dabei?
  • Was schenkt mir Entspannung?
  • Wo bin ich, wenn ich berührt werde?
  • Kann ich Gefühle wahrnehmen, und wo in meinem Körper sind sie spürbar?
  • Bin ich fähig dranzubleiben, oder schweife ich dauernd in Gedanken ab?
  • Bin ich im Kopf ganz woanders, während mein Körper berührt wird?
  • Wenn ja: Wie wirkt sich das auf meine Empfindungsfähigkeit aus?

Sprache (wieder)finden

Worte für unsere Gefühle – auch für unseren Schmerz – zu finden, ist eine wichtige Voraussetzung für das gemeinsame Erschaffen von Intimität. Das herzverbundene Gespräch – verbale Reflexion von Berührung – spielt bei ATMA Touch® eine wichtige Rolle. ATMA Touch® beginnt beim therapeutischen Gespräch und endet im Reflexionsgespräch am Ende einer Sitzung: Worte für unser Fühlen zu finden ist wichtig, um Berührung selbst aktiv gestalten zu können.

 

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Begegnung mit der eigenen Sexualität (Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud Privatuniversität Wien)

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  • 21.09.2018 - 22.09.2018
    14:00 - 17:00

Alle Infos bekommst du direkt an der Uni:
Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud Privatuniversität Wien / Curriculum / Folder

Anmeldung:
Univ.Ass. MMag. Dr. Ernst Vitek, M.Sc
ernst.vitek@sfu.ac.at

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Die positive Kraft der Wut 1

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  • 28.09.2018 - 30.09.2018
    18:00 - 17:00

Wut als positive Kraft nutzen

Wut ist eine positive Kraft. Wir brauchen Wut, um klar Nein und aus ganzem Herzen Ja zu uns selbst zu sagen, um Ziele zu haben, Entscheidungen zu treffen, Sachen auszumisten und Situationen zu beenden. Positiv verkörperte Wut sagt: Das bin ich, ich steh‘ dazu.

Klare Nein’s wagen und Ja’s aus ganzem Herzen gewinnen

Es lohnt sich, guten Kontakt zu unserer Wut zu pflegen! Beziehungen kippen, wenn Aggression dominiert, aber auch dann, wenn die Wutkraft fehlt; dann mangelt es häufig auch an der Lust auf Sex. Auslöser von Lustlosigkeit, Anorgasmie, vorzeitiger und verzögerter Ejakulation ist nie unsere gelebte, immer die verdrängte Wut. Sie sitzt in unseren Genitalien, im Kiefer und Sitzbereich, Magen und Darm: Oft sind diese körperlichen und psychischen Symptome nichts anderes als reingefressene, geschluckte unverdaute Wut.

Abgrenzen heißt Angrenzen

Frauen fällt es in unserer Gesellschaft oft besonders schwer, ihre Wut zu verkörpern: Wir dürfen Angst haben und traurig sein, aber mal zornig sein!? Oh Gott, ist das hysterisch, voll peinlich. Männer unterdrücken ihre Wut oft aus Angst, gewalttätig zu sein: Auch für männliche Wut/Kraft haben wir kaum positive Vorbilder.

Wutkraft braucht Vertrauen

Das Seminar schafft einen sicheren, vertrauten Raum, wo deine Wut endlich mal Platz hat und als Geschenk an dich selbst gefeiert werden kann! Wir nutzen Aufstellungsarbeit, IBP und BDSM. Lernen unsere Gefühle wahrzunehmen, klar zu kommunizieren. Und auch das Relaxen kommt nicht zu kurz.

Beziehung wagen

Nicht zuletzt wollen wir Opfer-Täter_in-Dynamiken betrachten und erfühlen, die in Österreich und Deutschland über 3 Generationen weitergegeben wurden und Wut als gefährlich abtun. Wir spüren: Positive Wutkraft schafft Beziehung! So wird unser „Nein“ ein „Ja“ zu uns selbst.

Lust auf mehr Text? Lies hier weiter!

Willkommen sind alle Menschen, die …

  • sich ständig wütend und gereizt fühlen.
  • nie wütend sind.
  • depressiv und antriebslos sind.
  • ihre Lebenskraft neu spüren wollen.
  • fürchten, andere durch ihre Lebendigkeit zu verletzen.
  • Grenzen in gegenseitiger Wertschätzung kommunizieren möchten.
  • ihr „Nein, mit mir nicht!“ als bewusstes Ja zu sich selbst erforschen wollen.
  • ihr „Nein“ authentisch verkörpern wollen – denn sonst hört’s keine_r.
  • sich erfüllende Beziehungen wünschen, nicht nur zu anderen, auch zu sich selbst.
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Bondage / Von Seilen umarmt und gehalten

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  • 27.09.2019 - 29.09.2019
    6:00 - 5:00

Lustvolle Impulse mit Seilen

Die meisten Seminare zum Thema japanische Bondage befassen sich in erster Linie mit Technik. Bondage ist mehr als das. Bondage darf schmutzig und heiß sein, still und berührend. Es hat (manchmal) mit Erotik und Sex zu tun, (immer) mit Hingabe, Macht/Ermächtigung und Vertrauen. So manche_r sagt: „Bin ich gefesselt, bin ich frei.“ Seile sind direkter Ausdruck unseres Willens. Es geht dabei nicht um starre Rollen, sondern um Komplizenschaft beim Ausloten der Möglichkeiten, die wir mit Seilen haben.

Kraftvoll verbunden

Sind wir in Kontakt mit unseren Gefühlen, ist Bondage mehr als bloße Technik, ein gemeinsamer Tanz: Seile werden zu Armen, die berühren, umarmen und halten. In Fesseln fühlen wir uns schöner oder einfach nur hilflos. Eines ist klar: Befriedigende Bondage braucht gefühlten Kontakt. Fehlt echte Verbundenheit, machen das im Außen auch Seile nicht wett.

Stark und berührbar

Im Seminar darfst du im sicheren, vertrauten Raum Freude und Traurigkeit spüren, Lust und Unlust, Unsicherheit, Angst, Scham, Wut und alle Nuancen der ganzen bunten Gefühlspalette … was auch immer da ist, ist gut! Du erlernst die (Basis)Techniken japanischer Bondage und bekommst Tipps für sicheres Fesseln (beim Liebesspiel), das wirklich berührt.

Hingabe und Vertrauen

Uns verletzlich zu zeigen und berührbar zu sein – im Alltag und beim Fesseln – ist das größte Geschenk, das wir einander machen können. Das Geschenk, das du im Seminar bekommst heißt Intimität: ehrlicher, lebendiger Kontakt, der berührt.

Frei und leicht

Neugierig? Der erste Abend endet mit einer Performance von Matthias und Nicole: Wir wollen fesselnden Kontakt in allen Facetten zeigen und die Freude daran.

Matthias und Nicole in „Seilschaften der Liebe“ (Spiegel-TV, 24.7. 2012)

Komm in’s Seminar, wenn du …

  • Seile spannend findest.
  • Bondage liebst oder Angst davor habst.
  • einem alten Schmerz begegnen und damit gesehen werden möchtest.
  • Berührung mit Kraft und Kreativität suchst.
  • nicht genau weißt, ob Bondage dein’s ist und dem jetzt auf den Grund gehen magst.
  • schlechte Erfahrungen damit machen musstest und das schade findest.
  • Kontakt mit Gleichgesinnten suchst, denen Bondage genauso wichtig ist wie ehrliches Feedback und das Teilen von Gefühlen.
  • offen über Sexualität sprechen willst, ohne Sexualität auszuklammern, von der du selbst der Meinung bist oder andere meinen, sie sei abseits der Norm.
  • deine „liebevollen“ von den „dunklen“ Anteilen trennst und das endlich verbinden willst.
  • eigene und fremde Grenzen nicht (mehr) überschreiten möchtest.
  • Spaß und Leichtigkeit liebst.
  • neugierig bist.
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ATMA Touch® / Ausbildung für Profis in Gefühls- und Körperarbeit nach Atma Pöschl (2018/19)

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  • Modul 5, Tantramassage als Tool in der Körperarbeit II
    03.05.2019 - 05.05.2019
    18:00 - 16:00
  • Modul 6, Selbstkontakt und Grenzen II
    14.06.2019 - 16.06.2019
    18:00 - 16:00

ATMA Touch®
Gefühls- und Körperarbeit nach Atma Pöschl

Ausbildung in 6 Modulen

Der Fokus von ATMA Touch® liegt auf Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen: Freude und Traurigkeit, Lust und Unlust, Angst, Scham, Unsicherheit oder Wut, was auch immer Berührung in uns auslöst, ist gut! Die Ausbildung gibt dir Tools an die Hand, mit denen du anderen Menschen Türen in innere Räume öffnen kannst, die liebevolle Aufmerksamkeit brauchen. Sie schafft Bewusstsein für ganzheitliche Berührung und wird deine Arbeit und dein Leben bereichern.

ATMA Touch® besteht zu 10% aus Technik, zu 90% aus Intuition und feinen Berührungsqualitäten. Die wichtigsten Qualitäten von dir als Profi sollten klare Grenzen, gute Intuition und das Bedürfnis nach ganzheitlicher Berührung eines Menschen sein. Für die Teilnahme an der Ausbildung ist es egal, ob du im Job physisch oder energetisch berührst. Berührung hat viele Ebenen.

Von Profi zu Profi

„In der Ausbildung geht es um dich. ‚We are given the very wounds, we are meant to teach others to heal,‘ meint die spirituelle Lehrerin Teal Swan. Es braucht neben Technik auch Mitgefühl für uns selbst, um Menschen in ihre Gefühle begleiten zu können. Ich selbst habe einen langen Weg hinter mir, meine eigene Gewalterfahrung soweit aufzuarbeiten und zu integrieren, dass ich sagen kann, meinen Körper heute wieder lustvoll zu bewohnen. Dabei hat mir ganzheitliche Berührung sehr geholfen. Meine Erfahrung gebe ich gerne an andere Profis weiter. Als Profi schöpfst du aus meiner professionellen Klarheit, reichen Erfahrung und Empathie. Als Nicht-Profi kannst du die Ausbildung nach Rücksprache mit mir absolvieren, wenn ich dich von einer anderen Veranstaltung als Teilnehmer_in kenne.

Die Ausbildung schafft einen sicheren, vertrauten Raum. Sie wird dein Leben und deine Arbeit bereichern. Ich freue mich, dich ein Stück des Weges zu begleiten!

Herzlich,
Atma Pöschl“

ATMA Touch®
Persönlichkeitsentwicklung durch ganzheitliche Berührung

Suchen wir mehr Tiefe in unserem Alltag und in der Sexualität, findet klassische (Sexual)Therapie meist in Form von Gesprächen und Anleitung zu Übungen statt. Tantramassagen ermöglichen konkrete neue Spürerfahrungen. Vom Profi konsumiert, greifen sie nicht tief genug, um tiefgreifende Veränderungen herbeizuführen. Massage-Konsum schenkt nicht die Fähigkeit, Intimität selbst zu kreieren, Intimität wirklich zuzulassen.

Kontakt mit allen Gefühlen

ATMA Touch® begegnet dem Wunsch nach erfüllender Sexualität und Partnerschaft körper- und prozessorientiert: Gearbeitet wird mit dem, was sich im Kontakt (mit dem eigenen Körper) zeigt, mit Körperempfindungen, Gefühlen und Gedanken. Grenzen werden sensibilisiert, die Bandbreite der Gefühle erweitert. Ziel der Methode ist Ermächtigung: Menschen unabhängig zu machen, auch von unserem Angebot.

Berührung als nährende Kraft

ATMA Touch® nutzt Berührung nicht als „Pflaster“, das Wunden nur verdeckt, sondern als konkrete körperliche Intervention zur Veränderung. Willkommen sind alle Gefühle, die bei Berührung auftauchen: Freude und Traurigkeit, Lust und Unlust, Unsicherheit, Angst, Scham oder auch Wut. Ziel ist, Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen zu genießen, heil und ganz zu werden: in Kontakt auf Augenhöhe mit anderen zu sein – und dabei ganz bei uns selbst.

Bewusste Beziehung

ATMA Touch® sagt: „Ich bin für dich da und stehe dir zur Seite, wie immer du dich fühlen magst.“ Echte Präsenz (eine Haltung, die beim Berühren nichts fordert, bloß da ist) ist ein Geschenk, das viele Menschen in der Kindheit nie erfahren haben. Präsenz (die da ist und da bleibt, physisch wie emotional) schafft in unseren Klient_inn_en Raum für folgende Fragen:

  • Kann ich Kontakt zulassen, ohne innerlich wegzugehen?
  • Was unterstützt mich dabei?
  • Was schenkt mir Entspannung?
  • Wo bin ich, wenn ich berührt werde?
  • Kann ich Gefühle wahrnehmen, und wo in meinem Körper sind sie spürbar?
  • Bin ich fähig dranzubleiben, oder schweife ich dauernd in Gedanken ab?
  • Bin ich im Kopf ganz woanders, während mein Körper berührt wird?
  • Wenn ja: Wie wirkt sich das auf meine Empfindungsfähigkeit aus?

Sprache (wieder)finden

Die verbale Reflexion von Berührung spielt eine wichtige Rolle. ATMA Touch® beginnt beim therapeutischen Gespräch und endet im Reflexionsgespräch am Ende einer Sitzung: Worte für unser Fühlen zu finden ist wichtig, um Berührung selbst aktiv gestalten zu können. „Mach mal“ oder „ich brauche Befriedigung“ wäre die falsche Haltung, mit der Menschen unser Angebot wahrnehmen. Das passt nicht.


Stärken der Methode

Neue Impulse für Intimität im sicheren Rahmen

ATMA Touch® fokussiert auf Berührung und alle Gefühle, die dabei auftauchen, auf erfüllende Sexualität und Partnerschaft. Ich zeige mich mit meinen Gefühlen, du zeigst dich mit deinen Gefühlen, wir zeigen uns einander: Hier beginnt Intimität. Das hat weder mit Nacktheit, noch mit Sex oder Geschlechtsverkehrt zu tun: Intimität beginnt mit unserer Fähigkeit, Gefühle zu teilen. ATMA Touch® unterstützt diese Fähigkeit.

Berührendes (Nach)Nähren

Taktiles Nachnähren spielt eine wichtige Rolle. Haben Klient_inn_en Berührung als Kind nicht erfahren oder mussten das erleiden, ist Nachnähren durch Berührung („Re-Parenting“, „Nach-Bemuttern/Bevatern“) ein wichtiges Werkzeug von ATMA Touch®, um erfüllende erwachsene Sexualität an der Wurzel (statt an der Oberfläche oder mit dem x-ten Tantraseminar) zu stärken. Das Pferd vom Schwanz aufzuzäumen bringt nichts, wenn unser inneres Kind und unsere_r innere_r Mann/Frau einander behindern. ATMA Touch® nährt die Basis erfüllender erwachsener Sexualität.

Lösung von Gewalterfahrung

Fokussiert wird auf das Stärken lebendiger Grenzen und (nach)nährende Berührung, auf Lösung destruktiver Beziehungs- und Gewalterfahrung und deren Folgen: Angst vor Nähe, „Nettsein“, Übersexualisierung, Overeating, (selbst)verletzendes Verhalten, starre Mauern, unterdrückte Wut, Opferrolle (mit Projektion der „bösen Mama“/des „bösen Papa“ auf andere, ohne eigene Täter_innenschaft zu erkennen), grenzenlose Bedürftigkeit, Prostitution und Helfersyndrom.

Politisches Bewusstein

Arbeiten wir am Körper, sind wir immer auch mit den Folgen von (emotionaler, körperlicher, sexueller) Gewalt konfrontiert, Auswirkung der Körper- und Sexfeindlichkeit unserer Gesellschaft. Sexuelle Gewalt hat nichts mit dem Trieb einiger weniger zu tun und dem daraus resultierenden „Heilungsbedürfnis“ vieler anderer. Die Frage ist nicht: Wer ist gesund, rein, schmutzig oder gar krankt? Die Frage ist: Wie ist das Ganze beschaffen? Wer wird darin wie und von wem eingeübt?

ATMA Touch® legt Wert auf politisches Bewusstsein. Zentrales Angebot ist Wertschätzung. Ob Tantra, BDSM, Hochsensibilität, Angst vor Nähe oder Berührung: Es ist eine Stärke der Methode, scheinbar Konträres harmonisch zu vereinen und das Entwicklungspotenzial jedes Schrittes an’s Licht zu holen. Vielfalt birgt die Kraft der Komplettierung.

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Handarbeitsabend 2 (Die weibliche Intimmassage)

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  • 09.11.2018
    19:00 - 22:00

Lerne die weibliche Intimmassage am künstlichen Modell

Wir üben die weibliche Intimmassage simple & easy am künstlichen Modell. Ich erkläre weibliche Anatomie, sinnliche Körperstellen der Frau und einzelne Massagegriffe. Schritt für Schritt. Du lernst, eine Frau (dich als Frau) zu verwöhnen und kannst alle Griffe sofort üben. Im zweiten Teil des Abends lernst du, wie du die G-Fläche finden und erwecken kannst. Geteilt werden Tipps und Tricks und kleine Kniffe, die das Liebesleben schöner machen.

Ein wichtiger Teil des Abends ist sexuelle Kommunikation: Du lernst, so zu kommunizieren, dass du gemeinsam mit deinem/deiner Partner_in eure Vorlieben und Bedürfnisse erforschen und deine Bedürfnisse als Frau kommunizieren kannst. So wird Sex lustvoller und bringt mehr Freude.

Wie geht es dir, wenn du eine Frau oder dich als Frau lustvoll berühren möchtest?

Manche Menschen fühlen sich unsicher, wenn sie eine Frau berühren. Viele haben sich bisher nicht getraut, ihre Partnerin zu fragen, wie sie berührt werden möchte. Oder gefragt und keine hilfreiche Antwort bekommen. Wir Frauen tun uns manchmal nicht grad leicht zu kommunizieren, was sich für uns gut anfühlt.

Andere erleben, dass nach anfänglicher Intensität in der Partnerschaft Ruhe einkehrt, und noch mehr Ruhe, und jetzt möglicherweise ein bisschen zu viel Ruhe. Der Ablauf bei Sex oder Selbstliebe erinnert an eine einstudierte Choreographie: Man weiß, was als nächstes folgt. Langeweile schleicht sich ein: Suchst du/sucht ihr neue Ideen?

So manche_r ist einfach neugierig, was es so alles an Möglichkeiten gibt. Willst du deine Partnerin oder dich selbst als Frau ein wenig raffinierter verwöhnen können?

Du suchst neue Impulse für dein Liebesleben?

Willst du dich nicht länger unsicher fühlen? Du wünschst dir mehr Intimität mit deiner Partnerin oder dir selbst? Das Gefühl, wirklich in Kontakt zu sein? Willst du mehr Freude und Lust bereiten? Mit deiner Frau eine gute Zeit haben? Dir Gutes tun? Du fragst dich: Wie geht das?

1. Lade deine Partnerin zu einer sinnlichen Massage ein – berühre dich als Frau selbst

Erforsche und bespiele den Körper d(ein)er Frau, indem du sie verwöhnst. Verwöhne dich selbst als Frau: Leistung raus, Spüren rein! Herzstück einer sinnlich-erotischen Massage ist die klare Rollenverteilung: Eine Person ist aktiv, massiert und berührt. Die andere Person ist rezeptiv und entgegennehmend: wie beim Geschenke-Bekommen am Geburtstag. Das klappt auch, wenn du dich als Frau selbst berührst.

2. Mache dich mit Intimmassage-Techniken vertraut

Das Sahnehäubchen auf einer sinnlich-erotischen Massage ist die Intimmassage. Es ist superspannend, wie viele unterschiedliche Massagegriffe es für den Intimbereich der Frau gibt! Meistens kennen wir Frauen selbst nur ein kleines Repertoire. Das kann eintönig werden für beide. Ein bisschen Abwechslung bringt wieder mehr Aufmerksamkeit ins Liebesspiel.

Gekonnte Intimberührung besteht aus variantenreicher Berührung. Wenn du weißt, was du tust, kannst du Berührung schenken, die wirklich berührt: lustvoll-erotisch, aber auch neugierig, liebevoll, entspannt und leistungsfrei. Statt den Kick zu jagen, noch schneller den Orgasmus herbeizurubbeln, bleibe ergebnisoffen: Erfüllende Sexualität bemisst sich dann nicht mehr an vielen Orgasmen, Schweiß und Atemnot, sondern am Kontakt und Spüren.

Es muss nicht immer explosive Lust sein! Sei einfach mal neugierig: Was erlebt die Frau oder was erlebst du als Frau im Moment? Berührungen können ein großes Spektrum an Gefühlen auslösen. Nur im Intimbereich wird als Resonanz ausschließlich Lust erwartet! Und noch mehr Lust! Stell dir vor, dass „mehr“ auch tiefes Loslassen sein kann, Angenommen fühlen, Berührtsein, Entspannen, gut mit dir selbst sein als Frau.

3. Redet miteinander

Um zu erfahren, was ihr gefällt, hilft nur eines: reden! Um zu bekommen, was dir gefällt, hilft nur eines: reden! Dir fällt das Reden über Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse nicht so leicht? Du hast das Gefühl, Reden während der Massage stört? Das stimmt, solange es ungewohnt ist. Mit Mut/Übung kann sich das „Minenfeld Kommunikation“ ganz schnell zur Goldmine entwickeln. Erster Schritt in diese Richtung ist, dass du während der Massage konkrete Fragen stellst, beispielsweise: „Brauchst du hier mehr oder weniger Druck? Wo genau ist die Stelle, die dir das letzte Mal so gut getan hat?“ Oder: „Das fühlt sich gut an, bitte mach weiter. Bitte merk dir diese Stelle.“

Sexualität spielerisch genießen

Menschen, die die weiblich Intimmassage erlernt haben, können ihr Liebesleben abwechslungsreicher gestalten: Sie fühlen sich durch die Fertigkeit unterstützt, ihre Partnerin, deren Bedürfnisse und Vorlieben besser kennen zu lernen. Sich als Frau bewusster zu berühren. Sie haben einen wertschätzenden Blick auf das weibliche Geschlecht und viel Freude am Berühren. Nicht zuletzt geht es für sie nicht um Selbstoptimierung, sondern darum, in innigem Kontakt zu sein und Sexualität leistungsfrei und spielerisch zu erfahren.

Warum Berührung am nicht-menschlichen Modell erlernen!?

Du fragst dich, warum ich Intimberührung nicht nur in Massageseminaren für Paare lehre, sondern auch am nicht-menschlichen Modell? Ganz einfach: Weil das alle in’s Boot holt – auch Menschen, die keine Partnerin haben, deren Partnerin keine Lust auf „sowas“ hat, denen ein Seminar erstmal „too much“ ist, die von Männern/Frauen in der Vergangenheit verletzt wurden, ihre eigenen Grenzen nicht überschreiten und sich langsam rantasten wollen. Nicht zuletzt biete ich Handarbeitsabende an, weil es mir Spaß macht, der Ideologie des Tantra mit Nüchternheit und Humor zu begegnen.

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BDSM / Playing by Heart 1

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  • 16.11.2018 - 18.11.2018
    18:00

BDSM als spannendes Entwicklungspotenzial

BDSM steht für die Begriffe „Bondage & Disziplin, Dominanz & Submission, Sadismus & Masochismus“. Es kann eine von vielen Möglichkeiten tiefer Berührung sein und umfasst ein breites Spektrum unterschiedlicher Sinnesreize, Körperempfindungen und Gefühle. So manche_r verwechselt BDSM mit Gewalt. In Wahrheit passiert Gewalt, wenn wir unsere Gefühle nicht lieben und anderen Menschen unsere Schmerzen um die Ohren schlagen. In vielen Familien ist das der Alltag. Im Gegensatz dazu kann BDSM lustvolles Spiel mit gleich starken Partner_inne_n sein, bewusster Austausch von Macht und intensiven Gefühlen.

Licht und Schatten

Du unterscheidest zwischen heiligem hellen und abartigem dunklen Sex? Diese Unterteilung ist unnötig und destruktiv. Heilig kommt von „heil“ und meint ganz. Erleuchtung erlangen wir nicht, indem wir das Licht imaginieren, sondern im Erforschen des Schattens.

Heil und ganz

Jede Berührung kann tief berühren, verunsichern und Angst machen: Vom Streicheln bis zum Schlagen. Denn unser Körper speichert negative Erinnerungen, friert sie ein, und wird dadurch gefühllos. Bei körperlicher Nähe öffnen wir uns wieder ein Stück, und die eingefrorenen Gefühle können wieder an die Oberfläche steigen. Passiert das in einem sicheren, bewussten Rahmen und liebevollem Kontakt, geschieht Heilung. Ein wichtiger Aspekt von Heilung liegt darin, wieder (alle Gefühle) fühlen zu können, ganz/“heil“ zu sein.

Verbunden und in Kontakt

Als Kind warst du anderen (die nicht greifbar waren, gewalttätig oder erbarmungslos in ihren emotionalen Ansprüchen an dich) hilflos ausgeliefert? Tantra ermöglicht Heilung durch das Erleben des Gegenteils dessen, was wir erfahren haben (z.B. durch eine Massage). Bewusstes BDSM ermöglicht’s durch eine homöopathische Dosis desselben.

Berührbar und verletzlich

Bewusste und unbewusste Gewalterfahrungen in der Kindheit – wir alle haben sie – können Wegbereiter in lebenslanges Opferverhalten sein. Ein anderer Weg, verletzte Gefühle nicht zu spüren, ist die Identifikation mit dem/der Täter_in: Damit unterdrücken wir Schwächere. Der Teufelskreis endet dort, wo „Opfer“ aktiv werden und im Jetzt Verantwortung für ihr Leid übernehmen, wo Mächtige berührbar und verletzlich sind.

Authentisch und kreativ

Das Seminar schafft einen sicheren, vertrauten Raum, wo all deine Gefühle Platz haben und als Geschenk an dich selbst gefeiert werden können. „Gewalt“ kommt nicht zuletzt vom althochdeutschen „waltan“ und meint die Stärke, eine Sache in ihrem Inneren zu verändern. Genau das wollen wir tun: Dem/unserem Schmerz ins Gesicht zu schauen kann sinnlich, sexy und erotisch sein. So spielen wir mit Lust und Unlust, Freude und Traurigkeit, Angst, Scham, Wut und ganz feinen, leisen Gefühlsnuancen. Was auch immer da ist, ist gut! Sexualität ist kein Synonym für Harmonie, sondern authentischer Selbstausdruck im intimen Kontakt.

Du selbst

Im Seminar erwartet dich eine Reise in’s Herz von BDSM: Neugieriges Erforschen innerer und äußerer Haltungen authentischer Dominanz und Hingabe, unterschiedlicher Sinnesreize, Körperempfindungen und Gefühle. Lerne, klar Nein zu sagen! Damit du aus ganzem Herzen Ja sagen kannst. Gib ehrlich Feedback: Was war gut? Was nicht? Was du riskierst, ist eine Begegnung mit einem spannenden Menschen: Dir selbst.

Willkommen ist jede_r, die/der …

  • BDSM als spannendes Potenzial für persönliche Entwicklung und gemeinsames Wachstum kennenlernen möchte.
  • ein BDSM-Seminar sucht, das nicht in erster Linie auf Technik fokussiert, sondern auf die Gefühle, die dabei auftauchen. Nicht auf BDSM als Identität, sondern auf tiefe Berührung.
  • einen spannenden Menschen – sich selbst – kennenlernen will.
  • sich mehr Lebendigkeit in der Sexualität und auch im Alltag wünscht.
  • guten Kontakt mit den eigenen Grenzen, Gefühlen und Bedürfnissen sucht als wichtige Voraussetzung erfüllender Intimität.
  • sich noch nicht über BDSM getraut hat und das Leben auf morgen verschiebt. Weil’s öde ist!
  • viel Erfahrung mit BDSM hat und Gefühle vermisst. Weil’s einsam macht!
  • sich aufgrund der eigenen Hochsensibilität in der BDSM-Szene nicht zuhause fühlt und Kontakt mit Gleichgesinnten sucht.
  • schlechte Erfahrungen mit BDSM gemacht hat und dem auf den Grund gehen möchte.
  • einem alten Schmerz begegnen und damit gesehen werden will.
  • Tantra und BDSM verbinden möchte und erkannt hat: Labels sind uns verarmende Schubladen. Es geht darum, mit- und voneinander über Berührung zu lernen.
  • einen geschützten Ort sucht, wo jener Persönlichkeitsanteil erforscht werden kann, der es genießt, anderen Menschen Macht über uns zu geben.
  • einen geschützten Ort sucht, wo jener Persönlichkeitsanteil erforscht werden kann, der es genießt, Macht über andere auszuüben.
  • bei der „Sub Rosa Dictum“ BDSM-Party spürt „da haben viele Menschen nichtmal Spaß“ und BSDM als coolen Lifestyle und Fassade satt hat.
  • Menschen auf der „Sub Rosa Dictum“ beneidet – weil die sich zeigen – und sich nicht länger verstecken will. Weil’s kraftlos macht.
  • eigene und fremde Grenzen nicht (mehr) überschreiten möchte.
  • eine Seminarleitung schätzt, die mit Empathie und Klarheit leitet, BDSM seit mehr als 20 Jahren hinterfragt, sich reflektiert und gefunden hat
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Berührung als reifungsfördernde Intervention (Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud Privatuniversität Wien)

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  • 18.01.2019 - 19.01.2019
    14:00 - 17:00

Alle Infos bekommst du direkt an der Uni:
Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud Privatuniversität Wien / Curriculum / Folder

Anmeldung:
Univ.Ass. MMag. Dr. Ernst Vitek, M.Sc
ernst.vitek@sfu.ac.at

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Die positive Kraft der Wut 2

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  • 25.01.2019 - 27.01.2019
    18:00 - 17:00

Wut als positive Kraft nutzen

Wut ist eine positive Kraft. Wir brauchen Wut, um klar Nein und aus ganzem Herzen Ja zu uns selbst zu sagen, um Ziele zu haben, Entscheidungen zu treffen, Sachen auszumisten und Situationen zu beenden. Positiv verkörperte Wut sagt: Das bin ich, ich steh‘ dazu.

Klare Nein’s wagen und Ja’s aus ganzem Herzen gewinnen

Es lohnt sich, guten Kontakt zu unserer Wut zu pflegen! Beziehungen kippen, wenn Aggression dominiert, aber auch dann, wenn die Wutkraft fehlt; dann mangelt es häufig auch an der Lust auf Sex. Auslöser von Lustlosigkeit, Anorgasmie, vorzeitiger und verzögerter Ejakulation ist nie unsere gelebte, immer die verdrängte Wut. Sie sitzt in unseren Genitalien, im Kiefer und Sitzbereich, Magen und Darm: Oft sind diese körperlichen und psychischen Symptome nichts anderes als reingefressene, geschluckte unverdaute Wut.

Abgrenzen heißt Angrenzen

Frauen fällt es in unserer Gesellschaft oft besonders schwer, ihre Wut zu verkörpern: Wir dürfen Angst haben und traurig sein, aber mal zornig sein!? Oh Gott, ist das hysterisch, voll peinlich. Männer unterdrücken ihre Wut oft aus Angst, gewalttätig zu sein: Auch für männliche Wut/Kraft haben wir kaum positive Vorbilder.

Wutkraft braucht Vertrauen

Das Seminar schafft einen sicheren, vertrauten Raum, wo deine Wut endlich mal Platz hat und als Geschenk an dich selbst gefeiert werden kann! Wir nutzen Aufstellungsarbeit, IBP und BDSM. Lernen unsere Gefühle wahrzunehmen, klar zu kommunizieren. Und auch das Relaxen kommt nicht zu kurz.

Unsere Gefühle sind wie Kinder, sie wollen geliebt werden

„Unsere Emotionen sind wie Kinder und wollen geliebt werden“ meint Teal Swan. „Wir lieben sie bedingungslos, wenn wir bereit sind, sie zu spüren.“ Als Kind hat Swan (emotionale, körperliche, sexuelle) Gewalt erfahren. Als spirituelle Lehrerin meint sie: „Um authentisch zu sein, musst du deine Schatten genauso zugeben wie deine lichten Aspekte.“ Sie lebt es vor. Wir spüren: Positive Wutkraft schafft Beziehung! So wird unser „Nein“ ein „Ja“ zu uns selbst.

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Willkommen sind alle Menschen, die …

  • sich ständig wütend und gereizt fühlen.
  • nie wütend sind.
  • depressiv und antriebslos sind.
  • ihre Lebenskraft neu spüren wollen.
  • fürchten, andere durch ihre Lebendigkeit zu verletzen.
  • Grenzen in gegenseitiger Wertschätzung kommunizieren möchten.
  • ihr „Nein, mit mir nicht!“ als bewusstes Ja zu sich selbst erforschen wollen.
  • ihr „Nein“ authentisch verkörpern wollen – denn sonst hört’s keine_r.
  • sich erfüllende Beziehungen wünschen, nicht nur zu anderen, auch zu sich selbst.
huhu

Lust auf Berührung (Sanfter Weg in deine Kraft)

huhu

  • 01.03.2019 - 03.03.2019
    18:00 - 17:00

Lust auf Berührung

„Ich lasse mich nicht mehr berühren.“ Nicht den Zeitpunkt, ich erinnere meinen Gedanken und das Gefühl: Schmerz. Den Schmerz über Berührung, die mir keine Freude machte, verkörperte ich als Kind mit Asthma. Im Kindergarten riss ich mir die Haare aus und sagte: „Keiner hat mich lieb.“ Als Teenager war’s Komatrinken, Rasierklingen. Und in den frühen 20ern war mein Leitsatz: „Grenzen zu haben, die ich nicht überschreiten kann, ist keine Stärke.“

Es ist was es ist, sagt die Liebe

Meine Geschichte ist die Geschichte vieler anderer. Erich Fried erzählt’s mit Poesie: „Es ist lächerlich, sagt der Stolz. Es ist leichtsinnig, sagt die Vorsicht. Es ist nichts als Schmerz, sagt die Angst. Es ist was es ist, sagt die Liebe.“ Und deine Geschichte? Mir tut es leid um die Jahre, wo ich es nicht wagte, Liebe und den Schmerz zu spüren, der mir als Kind zuviel war.

Kontakt mit allen Gefühlen genießen

Du versuchst, positiv zu denken? Dich selbst davon zu überzeugen, dass alles perfekt ist? Willst du dich nicht in „tiefere Frequenzen“ runterziehen lassen? Trauer bedeutet nicht, Negatives zu füttern! Mir sind oft Menschen begegnet, die stolz auf ihr positives Denken waren, damit aber vor ihrem Schmerz geflüchtet sind. Echtes Lebendigsein braucht den Mut, uns unseren Gefühlen und auch dem Schmerz zu stellen.

Spüren ist schön

Mit 27 Jahren entdeckte ich Tantra, mich selbst und Berührung neu, und erkannte: Es ist ein Segen. Zu spüren, mehr zu spüren als andere, Indigo oder hochsensibel zu sein, ist schön. Die Tantraseminare, die ich damals besuchte, gingen brachial an’s Eingemachte, Grenzen wurden gepusht, feste Beziehungen abgewertet. Das ist Tantra, dachte ich, und so gut mir der neue Input teilweise tat, heute weiß ich: Ich brauche es anders.

Unsere Bedürfnisse wertschätzen

Als Coach für Körpersensibilisierung begleite ich heute andere zu ihrem eigenen Ausdruck in Berührung und in der Sexualität. Mein Weg hat mich gut darauf vorbereitet: In meinen Seminaren werden Grenzen sensibel erspürt und nicht gepusht, Individualität wird wertgeschätzt, „uncoole“ Gefühle sind liebe Gäste. Es ist mir nicht wichtig, ob das Tantra ist oder nicht. Es ist, was ich mir damals gewünscht hätte.

„Ich bin für dich da“, sagt unsere Berührung

„Ich bin für dich da,“ sagt unsere Berührung. Im Seminar kann das ein Streicheln, Kuscheln oder Halten sein, Umarmen oder für einander da Sein. Es wird komplett bekleidet in einem respektvollen, sicheren Rahmen abgehalten. Sexualität als intimste Form der Berührung bleibt außen vor. Wir setzen tiefer an. Wir wollen alle Gefühle in’s Boot holen, bevor wir (in einem anderen Seminar oder zu hause) weitergehen. Dazu nutzen wir Werkzeuge aus IBP, Reparenting, bewegter Meditation und achtsamer Berührung.

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Willkommen sind alle Menschen, die …

  • Lust auf Berührung haben.
  • ihre Körperempfindungen und Gefühle vertiefen wollen.
  • Berührung als sanften Weg zu mehr Lebendigkeit – positiver Wutkraft – erfahren möchten.
  • viele Sexualkontakte haben und sich nach „mehr“ sehnen.
  • genug von ihrer Sexsucht haben und ihrer Sehnsucht begegnen wollen.
  • Entkleidungs-Profi sind (als Aktmodell, Künstler_in, „Massagejunkie“, Prostituierte_r) und ahnen, dass ein Teil des Spürens (dabei) auf der Strecke bleibt.
  • in ihrer Kindheit Gewalt erfahren haben, früh sexualisiert wurden und sich mit Sex „leicht“ tun: Du ahnst, das hat eine Kehrseite, es gibt mehr zu fühlen?
  • körperliche Berührung aus Angst vor emotionaler Nähe vermeiden.
  • mangelnde Berührung mit Arbeit kompensieren, mit Essen, Sport, beziehungslosem Sex, ungeerdeter Spiritualität, Alkohol, Selbst- oder Fremdverletzung.
  • das Gefühl haben, zuviel zu essen und doch nie satt werden.
  • noch nie Sex hatten und sich dafür schämen.
  • in einem helfenden/heilenden Beruf arbeiten, wo ihre Berührbarkeit auf der Strecke bleibt.
  • als Therapieprofi Inspiration für ihren Werkzeugkasten suchen und dabei ihrer Berührbarkeit begegnen möchten.
  • Tantraerfahrung haben und Lust auf ein Seminar, wo die Kleidung endlich mal anbleibt.
  • wenig Tantraerfahrung haben und Achtsamkeit schätzen.
  • ihre sexuelle Vorliebe/Fixierung als Einschränkung empfinden und ihre Gefühle vertiefen wollen.
  • als Paar liebevolle Berührung im vertrauten, sicheren Rahmen kennenlernen möchten.
  • sich eine erfüllende Beziehung wünschen, nicht nur zu anderen, auch zu sich selbst.