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Die positive Kraft der Wut / Sag Nein

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Wut als positive Kraft nutzen

Wut ist eine positive Kraft. Wir brauchen Wut, um klar Nein und aus ganzem Herzen Ja zu uns selbst zu sagen, um Ziele zu haben, Entscheidungen zu treffen, Sachen auszumisten und Situationen zu beenden. Positiv verkörperte Wut sagt: Das bin ich, ich steh‘ dazu.

Klare Nein’s wagen und Ja’s aus ganzem Herzen gewinnen

Es lohnt sich, guten Kontakt zu unserer Wut zu pflegen! Beziehungen kippen, wenn Aggression dominiert, aber auch dann, wenn die Wutkraft fehlt; dann mangelt es häufig auch an der Lust auf Sex. Auslöser von Lustlosigkeit, Anorgasmie, vorzeitiger und verzögerter Ejakulation ist nie unsere gelebte, immer die verdrängte Wut. Sie sitzt in unseren Genitalien, im Kiefer und Sitzbereich, Magen und Darm: Oft sind diese körperlichen und psychischen Symptome nichts anderes als reingefressene, geschluckte unverdaute Wut.

Abgrenzen heißt Angrenzen

Frauen fällt es in unserer Gesellschaft oft besonders schwer, ihre Wut zu verkörpern: Wir dürfen Angst haben und traurig sein, aber mal zornig sein!? Oh Gott, ist das hysterisch, voll peinlich. Männer unterdrücken ihre Wut oft aus Angst, gewalttätig zu sein: Auch für männliche Wut/Kraft haben wir kaum positive Vorbilder.

Wutkraft braucht Vertrauen

Das Seminar schafft einen sicheren, vertrauten Raum, wo deine Wut endlich mal Platz hat und als Geschenk an dich selbst gefeiert werden kann! Wir nutzen Aufstellungsarbeit, IBP und BDSM. Lernen unsere Gefühle wahrzunehmen, klar zu kommunizieren. Und auch das Relaxen kommt nicht zu kurz.

Beziehung wagen

Nicht zuletzt wollen wir Opfer-Täter_in-Dynamiken betrachten und erfühlen, die in Österreich und Deutschland über 3 Generationen weitergegeben wurden und Wut als gefährlich abtun. Wir spüren: Positive Wutkraft schafft Beziehung! So wird unser „Nein“ ein „Ja“ zu uns selbst.

Lust auf mehr Text? Lies hier weiter!

Komm in’s Seminar, wenn du …

  • fürchtest, andere Menschen durch deine Lebendigkeit zu verletzen.
  • dich ständig wütend und gereizt fühlst.
  • nie wütend bist.
  • deine Lebenskraft neu spüren möchtest.
  • depressiv und antriebslos bist.
  • Grenzen in gegenseitiger Wertschätzung kommunizieren willst.
  • dein „Nein, mit mir nicht!“ als bewusstes Ja zu dir selbst erforschen möchtest.
  • dein „Nein“ authentisch verkörpern willst – denn sonst hört’s keine_r.
  • dir erfüllende Beziehungen wünschst, nicht nur zu anderen, auch zu dir selbst.
  • 25.09.2020 - 27.09.2020
    6:00 - 5:00
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ONLINE Info-Abend / Lass dich inspirieren

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Der Info-Abend bietet die schöne Gelegenheit, mich persönlich zu ATMA Touch® zu befragen, zu Einzelarbeit, Seminaren und Ausbildungen. Ich stelle meine Arbeit kurz vor. Wir sammeln Fragen. Danach beantworte ich in freundlich ungezwungener Atmosphäre in der Runde alle Fragen. Ich freue mich auf dich!

Komm zum Info-Abend, wenn du …

  • bewusste Berührung spannend findest (egal ob das nun Tantra, BDSM, Hinz oder Kunz genannt wird, oder keinen Namen hat) und Neues über Intimität erfahren möchtest.
  • ATMA Touch® noch nicht kennst und wissen möchtest: Welche Möglichkeiten habe ich?
  • ATMA Touch® bereits kennst, viele Angebote spannend findest und Entscheidungshilfe brauchst.
  • ATMA Touch® erlernen willst und Fragen zur Ausbildung hast.
  • Jänner 2021
    15.01.2021
    19:30 - 21:15
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Bondage / Von Seilen umarmt und gehalten

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Bondage. Ein Seil. Ein starkes Gefühl.

„Within Rope I find home.“ (Madison Young)

Die meisten Seminare zum Thema japanische Bondage befassen sich in erster Linie mit Technik. Bondage ist mehr als das! Bondage darf schmutzig und heiß sein, still und berührend. Es hat mit Erotik und Sex zu tun, mit Hingabe, Macht und Vertrauen. So manche_r sagt: „Bin ich gefesselt, bin ich frei.

Bondage ist gemeinsame Komplizenschaft beim Ausloten der Möglichkeiten, die die gefesselte Person hat, Fesseln ein gemeinsamer Tanz: Unsere Seile werden zu Armen, die berühren, umarmen und halten. Wir fühlen uns in Fesseln schöner oder einfach nur hilflos. Ein’s ist klar: Befriedigende Bondage braucht berührenden Kontakt! Mit bloßer Technik bleiben wir in müden Klischees vom Fesseln hängen, ohne Power.

Das größte Geschenk, das wir einander machen können, ist berührbar und verletzlich zu sein: Beim Fesseln darfst du Lust und Unlust spüren, Freude und Traurigkeit, Unsicherheit, Angst, Scham oder auch Wut. Was auch immer auftaucht, ist gut. Hier sind alle Gefühle willkommen. Im Seminar erlernst du die (Basis)Techniken japanischer Bondage und bekommst Tipps für sicheres Fesseln (beim Liebesspiel).

Du hast Lust auf Fesseltechnik, die Freude macht? Dich raus aus dem Kopf und rein in den Körper holt? Komm in’s Seminar! Es lohnt sich. Suchst du lebendigen Kontakt, der berührt? Wage den Schritt. Der erste Abend endet mit einer Performance von Matthias und Nicole, die seit vielen Jahren zusammen auftreten.

Körperkontakt. Sichere Bindung. Klare Grenzen.

When the ropes go on the outside, they come off the inside: Many inhibitions can be released, when it’s clear that there are definite boundaries.“ (Lady Gold)

Matthias und Nicole in „Seilschaften der Liebe“ (Spiegel-TV, 24.7. 2012)

  • Oktober 2020:
    09.10.2020 - 11.10.2020
    18:00 - 17:00
  • Herbst 2021:
    08.10.2021 - 10.10.2021
    18:00 - 17:00
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Ein Tag zu Selbstwert, Selbstbewusstsein und Ermächtigung für Frauen

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Neue Impulse für schöpferische, starke Frauen

Du hast Lust auf erdige Ermächtigung, kraftvollen Selbstwert und so richtig Selbstbewusstsein? Hier darfst du das fühlen, erforschen, deine Kraft aus ganzem Herzen genießen (ja, du darfst das!) und leben.

Wild und weich werden

Du wünschst dir funkelndes Leben statt fades Bremsen? Starkes im Raum Stehen statt mit dem Rücken zur Wand Stehen? Geradestehen statt Rumeiern, Entschuldigen, Entziehen und „die blöde Opferrolle“? Lass es uns angehen. Du hast es in der Hand.

Stark und verletzlich sein

Nein, Selbstbewusstsein ist nicht Härte! Härte bricht uns. Sag Ja zur Kraft, die Verbundenheit schafft! Selbstbewusstsein ist eine Kraft, die weich ist zu dir selbst und klar, auch im Kontakt mit anderen. Eine liebevolle Kraft, die Stärke und Verletzlichkeit mag und beide Qualitäten in dir umarmt. Diese Kraft ist dir fremd? An diesem Tag lernst du’s kennen.

Die Schönheit des Lebens genießen

Du möchtest dich als Frau schön fühlen und deinen Körper lieben? Endlich Partnerschaft auf Augenhöhe leben? Zu Berührung Ja sagen? Dieses Seminar vermittelt den Mut dazu. Keine_r sieht dich!? Übersiehst du dich selbst? Komm mit! Du hast keine Lust mehr, ständig zu essen, zu arbeiten, nach (sexueller) Bestätigung zu suchen, lieb und nett zu sein!? Möchtest du wissen, wie sich Selbstwert anfühlt? Satt. Was das Seminar bringt? Selbstwert, liebevolle Verbundenheit und Schöpferkraft.

Ermächtigung in deinem Leben und in der Sexualität erfahren

Aus dem vielfältigen Übungsraum des Seminares, mit diesem sicheren Boden, sind oft die nächsten Schritte möglich: In die Welt hinaus mit offenem Herzen – in Kontakt mit deiner Kraft.

Neugierig sein

Wage den Schritt, komm mit!

„Sei wild und frech und wunderbar.“
Astrid Lindgren (Kinderbuchautorin, 1907 – 2002)

„Gib mir die Kraft, meine Wut und Enttäuschung in kraftvolles Handeln zu transformieren, damit ich mich und die Welt heilen kann.“
Gebet an die Göttin Kali (Indien)

„Wir setzten den Fuß in die Luft, und sie trug.“
Hilde Domin (Lyrikerin, auch Holocaustüberlebende, 1909 – 2006)

  • 03.10.2020
    3:28 - 18:30
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Lust auf Berührung / Intimität kreieren und zulassen

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Sinnlichkeit und Sexualität / Das Leben lieben

Als Kinder genießen wir Berührung als Geschenk und Nahrung. Diese Erfahrung bildet die Basis erfüllender erwachsener Sexualität. Du hast Berührung damals anders erfahren!? Heute kannst du diese Erfahrung nachholen! Erlebt ist erlebt. Unsere Berührung im Seminar sagt: „Ich bin für dich da, wie immer du dich fühlen magst.“ Beziehungsloser Sex, exzessives Essen, Arbeiten, Sporteln, Meditieren erfüllen dich nicht!? Der Panzer nervt? Echte Kraft braucht Verletzlichkeit. Wie sich das anfühlt!? Stark. Satt.

Intimität / Verletzlichkeit wagen

Du möchtest Intimität neu erfahren? Ja sagen? (Nicht schaumamal oder bittebitte?) Wünschst du dir mehr Liebe im Leben? Partnerschaft auf Augenhöhe? Kontakt mit dir selbst!? Das Seminar vermittelt den Mut dazu. Du hast deine perfekte Performance als Chefin, (Sex)Partner, Anwältin, Therapeut – wasauchimmer – satt? Wage den Schritt. Willst du lieber tun lassen und berührbar sein!? Nimm dein Herz unter die Füße und geh! Erfüllende Sexualität braucht die Fähigkeit, zu nehmen und zu geben: Es lohnt.

Grenzen / Genießen

Du möchtest einen spannenden Menschen kennenlernen? Dich selbst!? Go for it! Grenzen werden im Seminar gestärkt, wertgeschätzt und sensibilisiert. Es gibt viele Wege in’s Spüren. Ich begleite dich auf deinem Weg.

Zwei Seminare / Eine horizonterweiternde Begegnung mit deiner Berührbarkeit, Sexualität und Sinnlichkeit

Zwei wunderschöne Wochenenden erwarten dich. Beide Seminare vermitteln tiefes Wissen. Sie ergänzen einander perfekt. Grenzen werden gestärkt und sensibilisiert.

„Lust auf Berührung / Intimität kreieren und zulassen“ erforscht das tiefere Wesen von Intimität und stärkt dein Empfinden. Sexualität bleibt dabei außen vor, das Seminar wird komplett bekleidet abgehalten. Wir genießen berührendes Nachnähren als starke Basis erfüllender erwachsener Sexualität.

„Lust auf Berührung“ lädt ein zur bewussten „Begegnung mit der eigenen Sexualität und Sinnlichkeit“. Wir wollen uns selbst spüren, bevor wir den Fokus auf die Interaktion mit anderen legen. Hier geht’s um dich! Weil’s lohnt: Sind wir uns selbst nahe, können wir erfüllende Nähe auch mit anderen teilen.

Wage den Schritt. „Liebe ist die Antwort, doch während wir auf sie warten, stellt der Sex ein paar gute Fragen,“ meint Woody Allen. „Spüren ist ein Prozess ähnlich dem eine Hand zu öffnen, die lange zur Faust geballt war,“ sagt Chameli Ardagh. „Du öffnest und lässt los, langsam, behutsam.“ Komm mit. 

Damit erst gar kein Missverständnis auftaucht: Es geht im Intensivseminar nicht um Tantramassage, denn sie beantwortet keine dieser Fragen: Was ist Intimität? Was Berührung!? Wie können wir Nähe schaffen? Tantramassage kann ein Weg in’s Spüren sein, ist aber ohne entsprechende Basis reizlos. Im Intensivseminar tauchen wir tiefgehend und ganz bewusst in’s Thema „eigene Sexualität“ ein.

Komm in’s Seminar, wenn du …

  • dir eine erfüllende Beziehung wünschst zu anderen und dir selbst.
  • dein Empfinden von Intimität vertiefen möchtest.
  • Berührung aus Angst vor emotionaler Nähe vermeidest.
  • mangelnde Berührung mit Arbeit kompensierst, mit Essen, Sport, beziehungslosem Sex, ungeerdeter Spiritualität, Alkohol, Selbst- oder Fremdverletzung.
  • das Gefühl hast, zuviel zu essen und doch nie satt wirst.
  • viele Sexualkontakte hast und dich nach „mehr“ sehnst.
  • genug von deiner Sexsucht hast und deiner Sehnsucht begegnen möchtest.
  • Entkleidungs-Profi bist (als Aktmodell, Künstler_in, „Massagejunkie“, Prostituierte_r) und spürst, dass ein Teil deines Spürens auf der Strecke bleibt.
  • in deiner Kindheit Gewalt erfahren hast, deshalb früh sexualisiert wurdest und dir mit Sex „leicht“ tust: Du ahnst, das hat eine Kehrseite? Es gibt mehr zu fühlen.
  • eine spezielle sexuelle Vorliebe als Sackgasse empfindest (die dich einsam macht) und deine Gefühle vertiefen möchtest.
  • als Körper-, Psycho- oder Sexualtherapeut_in Inspiration für deinen Werkzeugkasten suchst und dabei deiner Berührbarkeit begegnen möchtest.
  • Berührung für persönliches Wachstum nutzen willst.
  • das Thema Intimität zusammen mit deinem/deiner Partner_in angehen willst und dafür einen ebenso inspirierenden wie geschützten Rahmen suchst.
  • 06.11.2020 - 08.11.2020
    18:00 - 17:00
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ATMA Touch® / Gefühls- und Körperarbeit nach Atma Pöschl, Ausbildung für Profis helfender/heilender Berufe (2019-20)

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ATMA Touch®
Gefühls- und Körperarbeit nach Atma Pöschl

Ausbildung in 6 Modulen

Der Fokus von ATMA Touch® liegt auf Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen: Freude und Traurigkeit, Lust und Unlust, Angst, Scham, Unsicherheit oder Wut, was auch immer Berührung in uns auslöst, ist gut! Die Ausbildung gibt dir Tools an die Hand, mit denen du anderen Menschen Türen in innere Räume öffnen kannst, die liebevolle Aufmerksamkeit brauchen. Sie schafft Bewusstsein für ganzheitliche Berührung und wird deine Arbeit und dein Leben bereichern.

ATMA Touch® besteht zu 10% aus Technik, zu 90% aus Intuition und feinen Berührungsqualitäten. Die wichtigsten Qualitäten von dir als Profi sollten klare Grenzen, gute Intuition und das Bedürfnis nach ganzheitlicher Berührung eines Menschen sein. Für die Teilnahme an der Ausbildung ist es egal, ob du im Job physisch oder energetisch berührst. Berührung hat viele Ebenen.

Von Profi zu Profi

„In der Ausbildung geht es um dich. ‚We are given the very wounds, we are meant to teach others to heal,‘ meint die spirituelle Lehrerin Teal Swan. Es braucht neben Technik auch (Mit)Gefühl für uns selbst, um Menschen sicher in ihre Gefühle begleiten zu können. Ich selbst habe einen langen Weg hinter mir, meine eigene Gewalterfahrung soweit aufzuarbeiten und zu integrieren, dass ich sagen kann, meinen Körper heute wieder lustvoll zu bewohnen. Dabei hat mir ganzheitliche Berührung sehr geholfen. Meine Erfahrung gebe ich gerne an andere Profis weiter. Als Profi schöpfst du aus meiner reichen Erfahrung, Klarheit und Empathie. Als Nicht-Profi kannst du die Ausbildung nach Rücksprache mit mir absolvieren, wenn ich dich/du mich bereits aus einem meiner Seminare als Teilnehmer_in/Seminarleiterin kenne/kennst.

Die Ausbildung schafft einen sicheren, vertrauten Raum. Sie wird dein Leben und deine Arbeit bereichern. Ich freue mich, dich ein Stück des Weges zu begleiten!

Herzlich,
Atma Pöschl“

ATMA Touch®
Persönlichkeitsentwicklung durch ganzheitliche Berührung

Mehr Tiefe in deiner Sexualität, im Alltag und Job

Suchen wir mehr Tiefe in unserer Sexualität und auch im Alltag, findet klassische (Sexual)Therapie meist in Form von Gesprächen und Anleitung zu Übungen statt. Tantramassage ermöglicht konkrete neue Spürerfahrungen im sicheren, bewussten, achtsamen Rahmen. Vom Profi konsumiert, greift das nicht tief genug, um tiefgreifende Veränderungen herbeizuführen: Massagekonsum schenkt nicht die Fähigkeit, Intimität gemeinsam zu erschaffen und zusammen zu erleben.

Ziele der Methode

Kontakt mit allen Gefühlen

ATMA Touch® begegnet dem Wunsch nach erfüllender Sexualität und Partnerschaft körper- und prozessorientiert. Gearbeitet wird mit dem, was sich im Kontakt mit dem Körper zeigt, unseren Körperempfindungen, Gedanken und Gefühlen. Grenzen werden sensibilisiert, die Bandbreite aller Gefühle erweitert. Ziel der Methode ist Ermächtigung – Unabhängigkeit auch von unserem Angebot.

Berührung als nährende Kraft

ATMA Touch® nutzt Berührung nicht als „Pflaster“, das Wunden nur verdeckt, sondern als konkrete körperliche Intervention zur Veränderung. Willkommen sind alle Gefühle, die bei Berührung auftauchen: Freude und Traurigkeit, Lust und Unlust, Unsicherheit, Angst, Scham oder auch Wut. Das Ziel: Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen genießen, heil/ganz werden, anderen auf Augenhöhe begegnen, ganz bei uns selbst sein.

Bewusste Beziehung

ATMA Touch® sagt: „Ich bin für dich da und stehe dir zur Seite, wie immer du dich fühlen magst.“ Echte Präsenz (eine Haltung, die beim Berühren nichts fordert, bloß da ist) ist ein Geschenk, das viele Menschen in der Kindheit nie erfahren haben. Präsenz (die da ist und da bleibt, physisch wie emotional) schafft in unseren Klient_inn_en Raum für folgende Fragen:

  • Kann ich Kontakt zulassen, ohne innerlich wegzugehen?
  • Was unterstützt mich dabei?
  • Was schenkt mir Entspannung?
  • Wo bin ich, wenn ich berührt werde?
  • Kann ich Gefühle wahrnehmen, und wo in meinem Körper sind sie spürbar?
  • Bin ich fähig dranzubleiben, oder schweife ich dauernd in Gedanken ab?
  • Bin ich im Kopf ganz woanders, während mein Körper berührt wird?
  • Wenn ja: Wie wirkt sich das auf meine Empfindungsfähigkeit aus?

Unsere Sprache (wieder)finden

Die verbale Reflexion von Berührung spielt eine wichtige Rolle. ATMA Touch® beginnt im therapeutischen Gespräch und endet beim Reflexionsgespräch am Ende der Sitzung: Worte für unser Fühlen zu finden ist wichtig, um unser Leben und Berührung selbst gestalten zu können. „Mach du mal“ oder „ich brauche Befriedigung“ wäre die falsche Haltung, mit der Menschen unser Angebot wahrnehmen. Das passt nicht.


Stärken der Methode

Neue Impulse für erfüllende Sexualität im sicheren Rahmen

ATMA Touch® fokussiert auf Berührung und alle Gefühle, die dabei auftauchen, auf erfüllende Sexualität und Partnerschaft: Ich zeige mich mit meinen Gefühlen, du zeigst dich mit deinen Gefühlen, wir zeigen uns einander – hier beginnt Intimität. Intimität hat weder mit Nacktheit, noch mit Sex oder Geschlechtsverkehrt zu tun. Intimität beginnt mit unserer Fähigkeit, Gefühle zu teilen. ATMA Touch® unterstützt diese Fähigkeit.

Berührendes (Nach)Nähren

Im ATMA Touch® spielt taktiles Nachnähren eine wichtige Rolle. Haben Klient_inn_en Berührung als Kind nicht erfahren oder mussten das erleiden, ist Nachnähren durch Berührung („Re-Parenting“, „Nach-Bemuttern/Bevatern“) ein wichtiges Werkzeug, um erfüllende erwachsene Sexualität an der Wurzel (statt an der Oberfläche oder mit dem x-ten Tantraseminar) zu stärken. Das Pferd vom Schwanz aufzuzäumen bringt nichts, wenn das innere Kind den inneren Mann/die innere Frau behindert. ATMA Touch® nährt die Basis erfüllender erwachsener Sexualität.

Lösung von Gewalterfahrung

Fokussiert wird auf das Stärken lebendiger Grenzen und (nach)nährende Berührung, auf Lösung destruktiver Beziehungs- und Gewalterfahrung und deren Folgen: Angst vor Nähe, „Nettsein“, Übersexualisierung, Overeating, (selbst)verletzendes Verhalten, starre Mauern, unterdrückte Wut, Opferrolle (mit Projektion der „bösen Mama“/des „bösen Papa“ auf andere, ohne eigene Täter_innen_schaft zu erkennen), grenzenlose Bedürftigkeit, Prostitution und Helfersyndrom.

Politisches Bewusstein

Arbeiten wir am Körper, sind wir immer auch mit den Folgen von (emotionaler, körperlicher, sexueller) Gewalt konfrontiert, Auswirkung der Körper- und Sexfeindlichkeit unserer Gesellschaft. Sexuelle Gewalt hat nichts mit dem Trieb einiger weniger zu tun und dem daraus resultierenden „Heilungsbedürfnis“ vieler anderer. Die Frage ist nicht: Wer ist gesund, rein, schmutzig oder gar krankt? Die Frage ist: Wie ist das Ganze beschaffen? Wer wird darin wie und von wem eingeübt?

ATMA Touch® legt Wert auf politisches Bewusstsein. Ein zentrales Angebot an unsere Klient_inn_en ist Wertschätzung. Ob Tantra, BDSM, Hochsensibilität, Angst vor Nähe oder Berührung: Es ist eine Stärke der Methode, scheinbar Konträres harmonisch zu vereinen und das Entwicklungspotenzial jedes Schrittes an’s Licht zu holen. Unsere Vielfalt birgt die Kraft der Komplettierung.

  • Modul 1: Selbstkontakt und Grenzen (1)
    01.11.2019 - 03.11.2019
    18:00 - 17:00
  • Modul 2: Berührung in der Sexualberatung und Therapie: Was kann's? Was nicht.
    29.11.2019 - 01.12.2019
    18:00 - 16:00
  • Modul 3: Begegnung mit der eigenen Sexualität
    21.02.2020 - 23.02.2020
    18:00 - 16:00
  • Modul 4: Tantramassage als Tool in Körperarbeit und Therapie (1)
    20.03.2020 - 22.03.2020
    18:00
  • Modul 5: Tantramassage als Tool in Körperarbeit und Therapie (2)
    24.04.2020 - 26.04.2020
    18:00
  • Modul 6: Selbstkontakt und Grenzen (2)
    29.05.2020 - 31.05.2020
    18:00 - 17:00
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ONLINE Handarbeitsabend / Dich als Frau selbst bewusst berühren

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Dich als Frau selbst bewusst berühren

Handarbeiterin
Mit Leib und Seele

Du möchtest mit Leib und Seele berühren? Deine _n Partner_in? Dich selbst? Komm in’s Seminar! Im Seminar berührst du dich selbst, über Kleidung und am nackten Körper. Und deine Berührung sagt: „Ich bin für dich da, wie immer du dich fühlen magst.“ Berührung kann viele Gefühle auslösen, wir alle wissen das. Nur im Intimbereich erwarten wir immer Lust: Stell dir vor, dass mehr sein darf! Von Berührung satt und genährt sein, dich geliebt und angenommen fühlen, zur Ruhe kommen, loslassen: „Und tschüss,“ sagt Frau Leistungsdruck. Ankommen.

Handwerkerin
Mit Sex und Herz

Bewusste Berührung bietet immer auch Raum für folgende Fragen: Kann ich Kontakt zulassen? Wo bin ich, wenn ich berührt werde? Kann ich meine Gefühle wahrnehmen? Bin ich im Kopf ganz woanders, wenn ich berühre? Wie wirkt sich das auf meine Empfindungsfähigkeit aus? Was schenkt mir Entspannung? Sind wir in Kontakt mit uns selbst, können wir Intimität auch teilen und erfüllende Sexualität genießen. Im Seminar spürst du im vertrauten Rahmen spannende neue Facetten von Berührung. Intimberührung darf (sie muss nicht) das Sahnehäubchen sein.

Kreativ und lebendig

Ein Seminar für alle, die nicht nur auf fremden Weiden grasen, sondern auch die eigene Weide like a Profi bestellen wollen. Woanders grasen, weil auf meiner Weide Dürre herrscht, macht mich abhängig. Geht in die Hos’n. Trennt. Lerne, zu berühren! Weil’s spannend ist. Lerne, dich berühren zu lassen – weil’s schön ist. Es lohnt.

Zielgruppe

Frauen, die …

  • neugierig sind, das spannend finden, ihren Horizont erweitern wollen. Herzlich willkommen.
  • sich im sexuellen Kontakt immer wieder verlieren: In hektischer Aktivität, tatenloser Panik oder traumatisierter Resignation. Bleib bei dir.
  • keine Lust auf Sex oder beim Sex Schmerzen haben, weil „sie“ den Stress des Für-Andere-Lustvoll-Und-Schön-Sein-Müssens satt hat und streikt. Sei entspannte Virtuosin.
  • auf BDSM stehen (egal ob submissiv, dominant, Hinz oder Kunz) und sich nach mehr Intensität sehnen: Weil’s nicht um schneller, höher, stärker geht, sondern um die feinen Nuancen. Mach’s anders.
  • einen Raum suchen, wo sie an sich selbst – ihrem Spüren, Berühren und Genießen – immer wieder, auch im Alltag und ohne Partner_in, andocken können!  Weil’s nährt. Uns Kraft gibt. In Fluss bringt. Partnerschaft stärkt (weil bedürftig nix geht). Und als beste Burnout Prävention. Worauf wartest du?
  • begeisterte Immer-Wieder-Teilnehmerin sind: Weil ein Tropfen auf dem heißen Stein „zisch“ macht. Steter Tropfen den Stein höhlt und unsere Spür/Spurrinnen bleibend vertiefen kann. Wage den Schritt.
  • Dezember 2020
    04.12.2020
    18:30 - 22:00
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BDSM / Playing by Heart (Opfer und Täter_in in uns umarmen)

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BDSM. Ein Wort. Ein Label. Eine Schublade.

Neugierde

„Es geht darum zu leben. Lebe deine Fragen. Vielleicht lebst du dann – allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages – in die Antwort hinein.“ (Rainer Maria Rilke)

BDSM steht für die Begriffe „Bondage & Disziplin, Dominanz & Submission, Sadismus & Masochismus“. Es kann eine von vielen Möglichkeiten tiefer Berührung sein und umfasst ein breites Spektrum unterschiedlicher Sinnesreize, Körperempfindungen und Gefühle. So manche_r verwechselt BDSM mit Gewalt. In Wahrheit passiert Gewalt, wenn wir unsere Gefühle nicht lieben und anderen Menschen um die Ohren schlagen. In vielen Familien ist das der Alltag. Im Gegensatz dazu kann BDSM lustvolles Spiel mit gleich starken Partner_inne_n sein, bewusster Austausch von Macht und intensiven Gefühlen.

Authentische Dominanz und Hingabe

Im Seminar erwartet dich eine Reise in’s Herz von BDSM: Neugieriges Erforschen innerer und äußerer Haltungen authentischer Dominanz und Hingabe, unterschiedlicher Sinnesreize, Körperempfindungen und Gefühle. Lerne, klar Nein zu sagen! Damit du aus ganzem Herzen Ja sagen kannst. Was du riskierst, ist eine Begegnung mit einem spannenden Menschen: Dir selbst.

Licht und Schatten

Du unterscheidest zwischen heiligem hellen und abartigem dunklen Sex? Diese Unterteilung ist unnötig und destruktiv. Heilig kommt von „heil“ und meint ganz. Erleuchtung erlangen wir nicht, indem wir das Licht imaginieren, sondern im Erforschen des Schattens.

Intimität in Kontakt mit allen Gefühlen

Jede Berührung kann tief berühren, verunsichern, Angst machen: Streicheln und Schlagen. Denn unser Körper speichert negative Erinnerungen, friert sie ein, und wird dadurch gefühllos. Bei körperlicher Nähe öffnen wir uns wieder ein Stück, und die eingefrorenen Gefühle können wieder an die Oberfläche steigen. Passiert das in einem sicheren, bewussten Rahmen und liebevollem Kontakt, geschieht Heilung. Ein wichtiger Aspekt von Heilung liegt darin, wieder (alle Gefühle) fühlen zu können, ganz/heil zu sein.

Klare Nein’s ermöglichen Ja’s aus ganzem Herzen

Als Kind warst du anderen (die nicht greifbar waren, gewalttätig oder erbarmungslos in ihren emotionalen Ansprüchen an dich) hilflos ausgeliefert? Tantra kann Heilung durch das Erleben des Gegenteils dessen ermöglichen, was wir erfahren haben (z.B. durch eine achtsame Massage), bewusstes BDSM durch eine homöopathische Dosis desselben.

Lustvolles Spiel
Sinnlich, sexy und erotisch

Das Seminar schafft einen sicheren, vertrauten Raum, wo deine Gefühle Platz haben und als Geschenk an dich selbst gefeiert werden können. „Gewalt“ kommt nicht zuletzt vom althochdeutschen „waltan“ und meint die Stärke, eine Sache in ihrem Inneren zu verändern. Genau das wollen wir tun: Unserem Schmerz ins Gesicht zu schauen kann sinnlich, sexy und erotisch sein. Im Seminar spielen wir mit Freude und Traurigkeit, Angst, Scham, Wut und ganz feinen, leisen Gefühlsnuancen. Was auch immer da ist, ist gut! Sexualität ist kein Synonym für Harmonie, sondern authentischer Selbstausdruck im intimen Kontakt.

Berührender Kontakt auf Augenhöhe

(Bewusste und unbewusste) Gewalterfahrungen in der Kindheit (wir alle haben sie) können Wegbereiter in lebenslanges Opferverhalten sein. Ein anderer Weg, verletzte Gefühle nicht zu spüren, ist die Identifikation mit dem/der Täter_in: Sie unterdrückt Schwächere. Der Teufelskreis endet dort, wo „Opfer“ aktiv werden und im Jetzt Verantwortung für ihr Leid übernehmen, und wo Mächtige auch berührbar und verletzlich sind. BDSM hat dieses Potenzial, wenn wir es zu nutzen wissen.

Freude am Spüren

„Spüren ist ein Entspannen und Erlauben, ein Prozess ähnlich dem, eine Hand zu öffnen, die lange zur Faust geballt war. Du öffnest und lässt los, langsam, behutsam.“ (Chameli Ardagh)

  • 20.11.2020 - 22.11.2020
    18:00
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ATMA Touch® – Tantramassage nach Atma Pöschl / Genuss- und Basisausbildungswoche

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ATMA Touch® – Tantramassage
Gefühls- und Körperarbeit nach Atma Pöschl

Persönlichkeitsentwicklung durch ganzheitliche Berührung
Genuss- und Basisausbildungswoche

ATMA Touch® Tantramassagen sind langsame, bewusste Massagen mit warmem Öl, die den Intimbereich ganz natürlich miteinbeziehen. Unsere Berührung sagt: „Ich bin für dich da, wie immer du dich fühlen magst.“ Die Methode nutzt keine Elemente der klassischen Tantramassage wie Federn, Fellchen, Seidentücher, heiße Waschlappen, Rituale. Adaptiert werden stattdessen Elemente aus IBP, Somatic Experiencing, der Tantra- und Ayurvedamassage. 

Die Ausbildung eröffnet  Zugang zu einer erfüllenden Sexualität in Kontakt mit allen Gefühlen. Dazu nutzen wir auch Seile, um vor der Massage unsere Grenzen zu visualisieren: Wir müssen Grenzen haben, um uns öffnen zu können, aber auch um „ehrlich“ zu berühren. Gelehrt wird ein professioneller Umgang mit Freude und Traurigkeit, Lust und Unlust, Unsicherheit, Angst oder auch Wut – allen Gefühlen, die bei Berührung auftauchen können.

Von Profi zu Profi/Laie

„In der Ausbildung geht es um dich. ‚We are given the very wounds, we are meant to teach others to heal,‘ meint die spirituelle Lehrerin Teal Swan. Es braucht Gefühl für uns selbst, um Menschen in ihre Gefühle begleiten zu können. Ich selbst habe einen langen Weg hinter mir, meine eigene Gewalterfahrung soweit aufzuarbeiten und zu integrieren, dass ich sagen kann, meinen Körper heute wieder lustvoll zu bewohnen. Dabei hat mir ganzheitliche Berührung sehr geholfen. Meine Erfahrung gebe ich gerne weiter. Du schöpfst aus meiner reichen Erfahrung, Klarheit und Empathie. 

‚Besserwisser‘ (Menschen mit Helfersyndrom, die damit ihre eigenen Probleme vermeiden), egal ob Profi oder Laie, haben in der Ausbildung nichts verloren: Es fühlt sich einsam an, von Menschen berührt zu werden, die ihre eigenen Gefühle nicht spüren, und damit auch die Gefühle der Person, die sie massieren, nicht wahrnehmen, wertschätzen, einladen und begleiten können. Die Ausbildung schafft einen sicheren, vertrauten Raum. Sie wird dein Leben und deine Arbeit bereichern. Ich freue mich, dich ein Stück des Weges zu begleiten!

Herzlich,
Atma Pöschl“

ATMA Touch® – Tantramassage / Unser Körper ist das Tor zur Lust, zur Selbsterkenntnis und zur Stille

Persönlichkeitsentwicklung durch ganzheitliche Berührung / Blockaden in Lust und Liebe auflösen

Die Ausbildung lädt ein, in die eigene Größe zu wachsen. Hier geht’s um dich. Dein Potenzial kannst du danach so nutzen, dass sich andere durch deine Berührung zu ermächtigten und blühenden, auch sinnlichen Persönlichkeiten entfalten können. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, sei mutig, frech und wunderbar – und melde dich an! 

Stärken der Methode

Interdisziplinärer Ansatz, sinnvolle Zusatzwerkzeuge

So manche_r hat Berührung als Kind nicht erfahren oder musste das erleiden. Oft ist der Schmerz des Kindes bis heute grenzenlos: Kein Wunder, dass wir Sexualität als wenig befriedigend erleben, wenn das Kind in uns etwas völlig anderes braucht. Deshalb sollte die Tantramassage kein isoliertes Werkzeug sein: Wo sie nichts ausrichtet, kann taktiles Nachnähren (Re-Parenting) Nähe schaffen. Das erspart Massagen, die „lustlos an die Wand fahren“.

2 spannende Ausbildungen

Re-Parenting in der Praxis zu lehren, sprengt den Rahmen der Massageausbildung: Es wird in der Theorie vorgestellt. Re-Parenting – das Nachnähren mit Worten und Berührung über Kleidung – erlernst und übst du in der Ausbildung ATMA Touch® in 6 Modulen zusammen mit anderen Werkzeugen, die das Potenzial der Tantramassage verstärken und erweitern. Kurz: Die Ausbildung in 7 Tagen zeigt einen Ausschnitt, 6 Module das Gesamtbild.

Ziele der Methode

Kontakt mit allen Gefühlen

Klassische Sexualtherapie findet meist in Form von Gesprächen und Anleitung zu Übungen statt. Die ATMA Touch® Tantramassage ermöglicht konkrete neue Spürerfahrungen im sicheren Rahmen. Wir begegnen dem Wunsch nach erfüllender Sexualität körper- und prozessorientiert und arbeiten mit dem, was sich zeigt an Gefühlen, Körperempfindungen und Gedanken. Das eröffnet einen völlig neuen Zugang zu einer erfüllenden Sexualität in Kontakt mit allen Gefühlen/persönlichen Grenzen. Willkommen sind Freude und Traurigkeit, Lust und Unlust, Unsicherheit, Angst oder auch Wut – alle Gefühle, die bei Berührung auftauchen können. 

Neue Impulse für eine erfüllende Sexualität

Die ATMA Touch® Tantramassage …

  • Lädt ein zum Spüren ohne Leistungsdruck, unterstützt das liebevolle Annehmen des eigenen Körpers und kann ein tiefes Gefühl von Angenommensein als ganzes Wesen vermitteln.
  • Kann kraftvolles Werkzeug im Rahmen einer Sexualtherapie sein, das konkret mit sexuellen Funktionsstörungen arbeitet: Erektiler Dysfunktion, Vaginismus, Lustlosigkeit, Spannungen im Becken (nach lieblosem Sex, Gewalterfahrungen, schweren Geburten).
  • Kann die Selbstannahme verletzten Gewebes unterstützen und neues, positives Empfinden wecken: Nach Geburten, gynäkologischen Eingriffen, Hysterektomien, der Operation einer Phimose.
  • Kann traumatische Gewebe- und Gefühlserstarrung lösen und damit den Kontakt zu unseren Gefühlen und Bedürfnissen intensivieren. Das ermöglicht mehr Nähe auch zu anderen Menschen.
  • Beugt hormonellem Ungleichgewicht vor, Stress und mentaler Anspannung. Synchronisiert werden linke (analytisch-rationale) und rechte (ganzheitlich-intuitive) Gehirnhälfte: Das Gefühl ist entspannt geborgen und kraftvoll lebendig. Das kann Burnout, Tinnitus, Rücken- und Regelschmerzen vorbeugen oder diese Belastungssymptome lindern.
  • Eröffnet Zugang zu einer Sexualität, die unabhängig von hormonellem Druck und äußeren Reizen bis ins hohe Alter nähren und begleiten kann. 

Lösung von Gewalterfahrung

Ein Trauma ist der Schutzreflex des Körpers in einer bedrohlichen Situation: Wir blockieren unerträgliche Gefühle durch Atemanhalten und Muskelanspannung. Löst sich der Schutzreflex nicht, entstehen Beschwerden wie Ängste, Schlaflosigkeit, Depressionen, chronische Schmerzen, Herzleiden, Essstörungen etc., und ein tiefes Gefühl der Entfremdung ist die Folge: Wir fühlen uns weder im Kontakt mit uns selbst noch mit anderen jemals völlig wohl. Ganz alltägliche Erlebnisse können traumatisierend sein: Medizinische Eingriffe, verschiedenste (von außen harmlos scheinende) Kindheitserlebnisse, Geburten, Sexualisierungssituationen, Gewalterfahrungen. Ein bewusster Umgang auch mit „eingefrorenen“ Gefühlen kann unsere Lebensqualität entscheidend beeinflussen.

Blockaden in Lust und Liebe auflösen

ATMA Touch® bietet „berührenden Schutz“ und damit die Möglichkeit, Grenzen im Hier und Jetzt neu zu ziehen. So kann im Nach-Erleben das erfahren werden, was damals notwendig gewesen wäre, damit eine Begebenheit nicht traumatisierend geworden wäre. Es ist weder notwendig noch sinnvoll, ein Trauma erneut zu erleben: Berührung, die sagt „ich bin für dich da“ (statt „hör auf zu weinen“, „du gehörst mir“, „ich möchte dich erregen“ etc.) kann alte Erstarrung lösen und verlorenes Empfinden wecken.

Berührung als nährende Kraft erfahren

Unsere Berührung sagt: „Ich bin für dich da und stehe dir zur Seite, wie immer du dich fühlen magst.“ Echte Präsenz (eine Haltung, die beim Berühren nichts fordert, bloß da ist) ist ein Geschenk, das viele Menschen in der Kindheit nie erfahren haben. Präsenz (die da ist und da bleibt, physisch wie emotional) schafft in unseren Klient_innen Raum für folgende Fragen: Kann ich Kontakt zulassen, ohne innerlich wegzugehen? Was unterstützt mich dabei? Was schenkt mir Entspannung? Wo bin ich, wenn ich berührt werde? Kann ich Gefühle wahrnehmen, und wo in meinem Körper sind sie spürbar? Bin ich fähig dranzubleiben, oder schweife ich dauernd in Gedanken ab? Bin ich im Kopf ganz woanders, während mein Körper berührt wird? Wenn ja: Wie wirkt sich das auf meine Empfindungsfähigkeit aus?

Selbstermächtigung

ATMA Touch® Tantramassagen beginnen im vertrauten Gespräch und enden mit einem Reflexionsgespräch am Ende der Sitzung. Auch die verbale Reflexion von Berührung spielt eine wichtige Rolle: Worte für unser Spüren und unsere Bedürfnisse zu finden ist wichtig, um das Leben selbst gestalten zu können. „Mach mal“ oder „ich brauche Befriedigung“ wäre die falsche Haltung, mit der Menschen unser Angebot wahrnehmen: Das passt nicht.

Politisches Bewusstsein

Arbeiten wir am Körper, sind wir immer auch mit den Folgen von (emotionaler, körperlicher, sexueller) Gewalt konfrontiert, Auswirkung der Körper- und Sexfeindlichkeit unserer Gesellschaft. Eines muss klar sein: Sexuelle Gewalt hat nichts mit dem Trieb einiger weniger zu tun und dem daraus resultierenden „Heilungsbedürfnis“ vieler anderer. Die Frage ist nicht: Wer ist gesund, rein, schmutzig oder gar krankt? Die Frage ist: Wie ist das Ganze beschaffen? Wer wird darin wie und von wem eingeübt!?

ATMA Touch® legt Wert auf Selbstermächtigung und politisches Bewusstsein. Mir ist tantrische Ideologie weitgehend egal – Ideologie (egal welche) schert alle über denselben Kamm. Ein zentrales Angebot an meine Klient_innen ist Wertschätzung: Ob Tantra, BDSM, Hochsensibilität, Angst vor Nähe oder Berührung: Es ist eine Stärke der Methode, scheinbar Konträres harmonisch zu vereinen und das Entwicklungspotenzial jedes Schrittes an’s Licht zu holen. Unsere Vielfalt birgt die Kraft der Komplettierung.

 

Ein Mailwechsel

Bin ich nach der Ausbildung ausgebildete Tantramasseurin!?
Darf ich danach den Begriff Tantramasseurin verwenden!?

18.1. 2020
„Liebe Atma, ich bemerke gerade, dass ich die Ausbildung in 6 Modulen leider erst im Herbst machen kann. Mich würde auch die Genuss- und Basisausbildungswoche interessieren: Bin ich damit ausgebildete Tantramasseurin? Darf ich dann den Begriff  ‚Tantramasseurin‘ verwenden? Liebe Grüße, Anna F.“

20.1. 2020
„Liebe Anna, (…) Ein paar Gedanken dazu, die in beiden Ausbildungen zur Sprache kommen: Tantramasseurin ist kein geschützter Begriff, so nennen sich auch Prostituierte, die Geschlechtsverkehr mit ihren Klienten haben. Klar kannst du den Begriff verwenden, jederzeit: Weil er nicht geschützt ist und auch nicht für Qualität bürgt, eher das Gegenteil ist der Fall. Heißt: Den Beruf „Tantramasseurin“ gibt es nicht als etwas Geschütztes. Du kannst Mist anbieten und das Tantra nennen. Ich selbst vermeide den Begriff, wann immer es geht. Mein Bestreben ist, meine/diese Arbeit im Kontext der Körpertherapie zu verorten.

Berührung im Intimbereich ist in Österreich Prostitution – außer du bist Arzt/Ärztin oder Beckenbodentrainer_in. Du bewegst dich damit in einem Graubereich. Mein Tun der letzten 10 Jahre ging deshalb auch stark in Richtung politische und Öffentlichkeitsarbeit. Ich habe sehr viel über meine Arbeit publiziert. Ich habe mich nie versteckt, während sich andere hinter falschem Namen oder anonym in Studios verstecken. Dringend notwendig sind reflektierte Menschen, die ihr Tun angemessen reflektieren und in intelligente Worte kleiden, statt Annoncen in Boulevardblätter zu setzen und sich zu wundern, warum Polizei vor der Türe steht.

Kurz: Das Angebot „Tantramassage“ braucht Selbstreflexion. Intensive Anregungen dazu bietet meine Ausbildung in 6 Modulen, wo du die Tantramassage erlernst – neben vielen anderen Tools, die ich aus der Tantramassage entwickelt habe. Die Genuss- und Basisausbildungswoche richtet sich an Profis, die die 6 Module bereits absolviert haben, und ihr Tun vertiefen wollen, UND explizit an jene Menschen, deren Interesse NUR der Massage gilt. Das bedeutet:

Es macht Sinn, von einer Ausbildung in die andere zu wechseln, egal in welcher Reihenfolge. Was beide Ausbildungen auf jeden Fall bieten, ist Klarheit – nicht Sicherheit. Mit dem Wunsch nach Sicherheit wärst du als Tantramasseurin „verloren“. Mit diesem Wunsch müsstest du Shiatsu anbieten 🙂 Kurz: Es gibt viele spannende Dinge zu bedenken, zu reflektieren und zu tun.

Meine Methode ATMA Touch® konzentriert sich auf alle Gefühle, die bei Berührung auftauchen können und damit auch auf’s Thema Trauma: Auf’s Begleiten auch schwieriger Befühle. Anders formuliert: Gelehrt wird Berührung als Prozess, nicht als Produkt. Liebe Grüße, Atma“

20.1. 2020
„WOW! Danke liebe Atma für deine ausführliche und sehr professionelle Antwort. Genau deswegen will ich bei dir auch die Ausbildung machen 🙂 Leider erst im Herbst. Ich werde im Februar auf jeden Fall mit der Massage beginnen. Liebe Grüße, Anna“ 

 

Arbeit mit tiefem Potenzial

Sexualität wird in unserer Gesellschaft oft wenig wertgeschätzt. Apropos. Weder Unter-, noch Übersexualisierung wie beispielsweise Prostitution sollten mit einer Wertschätzung von Sexualität verwechselt werden. Neues über Sexualität zu lernen lohnt.

Politisch

In Österreich gilt professionelle Intimberührung als „Prostitution“, und der Körper von Prostituierten ist strengen Regeln unterworfen. Nicht-Prostituierte, die (ohne Schikanen) intim berühren dürfen, sind ausschließlich Ärzt_innen und Beckenbodentrainer_innen. Aber Tantramassage ist keine medizinische „Behandlung“, und Ärzt_innen und Beckenbodentrainer_innen fehlt in der Regel die Ausbildung dafür. Professionelle Kompetenz dazu wird durch Selbsterfahrung und eigene körperbezogene Therapie angeeignet: Professionell (in Aus- und Fortbildung immer wieder geübt) ist dabei vor allem die innere Haltung: Gleichzeitig offen und ganz bei mir, nehme ich meine Gefühle und Grenzen klar wahr. Auch und gerade deshalb ist es möglich, die Grenzen anderer zu achten.

Heilsam

Heilsame Arbeit mit Gefühlen ist in Österreich der Psychotherapie vorbehalten. Diese betrachtet Berührungsarbeit leider häufig als „Pfui“, das Klient_innen potenziell abhängig macht. Ghettos sollen die Qualität professioneller Angebote sicheren, sie machen Wachstum unmöglich: Der eine darf’s, aber kann’s nicht. Die andere kann’s, aber darf’s nicht. Und was noch nie da war, gibt’s nicht! Meine Erfahrung: Mit- und voneinander Neues über Sexualität lernen, ist der Weg.

Persönlich

ATMA Touch® ist keine sexuelle Dienstleistung, kein Produkt (beispielsweise „Entspannung“), sondern ein Prozess mit dem Ziel der Selbstermächtigung und dauerhaften Verhaltensänderung (beispielsweise „Wie kann ich im Leben mehr Entspannung bekommen?“). Ein’s ist klar: Hands-on-Arbeit mit Sexualität braucht Selbstreflexion, „Eier in der Hose“ und klare Worte (kein Verstecken)! Ich habe mein Tun reflektiert, Texte publiziert und sogar einen Medienauftritt bei Barbara Karlich bravourös überstanden 🙂 . Mich zu verstecken war nie eine Option. Die Ausbildung lehrt Individualität als wertvolles Gut. 

Erfolgreich

Individualität ist das, wo ich früher dachte, es sei rufschädigend, oder: Bestenfalls interessiert’s keine Sau. Heute weiß ich, Individualität bringt Erfolg! Mein Anders-Sein hat mir Erfolg gebracht: Mein Im-Körper-zuhause-Sein, Gefühle-Mitteilen und Eigenes-Wohlbefinden-nicht-Hintanstellen. „Schaffe schaffe Häuslebaue“ war nach 1945 die Strategie, Gefühle nicht zu spüren. Wie können wir’s heute anders tun!? Die Ausbildung weist die Marschrichtung.

  • 22.02.2021 - 28.02.2021
    10:00 - 19:00
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Begegnung mit der eigenen Sexualität (Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud PrivatUniversität Wien)

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Eigene und fremde Gefühle auseinanderhalten können

Sprechen andere Menschen in unserer Anwesenheit über Sex, spüren wir möglicherweise Unsicherheit, Angst, Sehnsucht, vielleicht sogar Erregung: Ist das unser Gefühl? Oder gehen wir damit in Resonanz mit der anderen Person? Diese Lehrveranstaltung lädt Sexualberatende ein, ihre eigene Sexualität zu reflektieren. Ziel ist, eine professionelle Haltung neutraler Offenheit zu gewinnen, die es auch ermöglicht, Menschen zu begleiten. Sind wir in Kontakt mit unseren Grenzen und Gefühlen, können wir auch die Körperempfindungen und Gefühle anderer Menschen wertschätzen. Wir nennen das, was andere als „unnatürlich“ und „abnormal“ bezeichnen, schlicht „anders“ und brauchen es weder zu entwerten noch zu verdrängen.

Wunden und Narben anerkennen

Wollen wir andere gut beraten, müssen wir uns selbst reflektiert haben. Wie steht es um unsere Sexualität als Beratende in einer Gesellschaft, die Sexualität als Lebenskraft verteufelt, Leiden am Kreuz hingegen vergöttert? „Find your true weakness and surrender to it,“ beschreibt der Körpertherapeut Moshè Feldenkrais eine professionelle Haltung: „Most people spend their lives using their strengths to overcome or cover up their weaknesses.“ Als Profis glauben wir, es perfekt wissen, können und fühlen zu müssen. Das ist falsch: „Those few who use their strengths to incorporate their weaknesses, those people are very rare. In any generation there are a few, and they lead their generation.“ Ziel dieser Lehrveranstaltung ist, zu unseren Stärken und Schwächen gleichermaßen stehen zu können.

Im Job die Früchte ernten

We are given the very wounds we are meant to teach others to heal,“ meint Teal Swan. Als spirituelle Lehrerin versteckt sie weder den jahrelangen rituellen Missbrauch, den sie als Kind und Teenager erleben musste, noch dessen Relikte, Narben und Tätowierungen, auf ihrem Körper. Swans Authentizität und Stärke ist ein passendes Rolemodel für Sexualberatende. Perfektionismus schafft starre Rollen und brennt uns aus. Die Lehrveranstaltung lädt ein, die eigene Sexualität und sexuelle Entwicklung mit ihren schönen Momenten, Wunden und Narben als Geschenk zu reflektieren, um im Job die Früchte ernten zu können.

Infos zum Masterlehrgang:
Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud PrivatUniversität Wien / Curriculum / Folder

Anmeldung:
Univ.Ass. MMag. Dr. Ernst Vitek, M.Sc (Lehrgangsleitung)
ernst.vitek@sfu.ac.at

  • 13.03.2020 - 14.03.2020
    14:00 - 17:30