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Sexolution – The Sex Positive Festival

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  • 21.08.2019 - 25.08.2019
    14:00 - 15:00

Workshop 1

Wut tut gut, Basics of Consent

Bring along: 1 Seil

Wut ist echte Kraft. Sie gibt uns die Stärke Nein zu sagen und damit Ja zu uns selbst, Ziele zu haben, Entscheidungen zu treffen und Situationen zu beenden. Positive Wutkraft sagt: „Das bin ich, ich steh‘ dazu!“

Der Workshop holt dich raus aus bloßem Wissen über Consent, rein in den Körper! Ohne Wutkraft ist’s mit Consent nicht weit her: Dann hast du’s im Kopf, kannst das aber nicht umsetzen.

Der Workshop handelt nicht von Rumbrüllen und Katharsis. Es geht um Kontakt auf der Grenze. Er schafft Raum für Wut als echte Kraft: Wir brauchen klare Nein’s, um aus ganzem Herzen Ja sagen zu können.

Wir wollen nicht anderen die Schuld geben, wenn unsere Grenzen überschritten werden. Wir übernehmen die Verantwortung für unsere Gefühle. Go for the Basics of Consent! Raus aus dem Kopf, rein in den Körper.

Workshop 2

BDSM schafft Kontakt, Eyes without a Face

Bring along: 1 Seil + 1 Stoffsack für deinen Kopf

Komm mit auf eine Reise in’s Herz von BDSM! Wir spielen mit Lust und Unlust, Freude und Traurigkeit, Angst, Scham, Wut und ganz feinen, leisen Gefühlsnuancen. Sexualität ist kein Synonym für Harmonie, sondern authentischer Ausdruck im intimen Kontakt.

Als Kind warst du anderen hilflos ausgeliefert (die gewalttätig oder erbarmungslos in ihrem emotionalen Anspruch an dich waren)? Tantra kann Heilung durch das Gegenteil dessen ermöglichen, was wir erfahren haben, bewusstes BDSM durch eine homöopathische Dosis desselben: „Spüren ist ein Entspannen und Erlauben, ein Prozess ähnlich dem, eine Hand zu öffnen, die lange zur Faust geballt war. Du öffnest und lässt los, langsam, behutsam,“ sagt Chameli Ardagh.

Komm mit auf eine Reise in’s Vertrauen! Raus aus dem Kopf, rein in’s Spüren. BDSM hat spannendes Potenzial für Verbindung, Verbundenheit und Kontakt, wenn wir es zu nutzen wissen. Was du im Workshop riskierst, ist eine Begegnung mit einem spannenden Menschen: Dir selbst.

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Die positive Kraft der Wut 1

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  • 13.09.2019 - 15.09.2019
    18:00 - 17:00

Wut als positive Kraft nutzen

Wut ist eine positive Kraft. Wir brauchen Wut, um klar Nein und aus ganzem Herzen Ja zu uns selbst zu sagen, um Ziele zu haben, Entscheidungen zu treffen, Sachen auszumisten und Situationen zu beenden. Positiv verkörperte Wut sagt: Das bin ich, ich steh‘ dazu.

Klare Nein’s wagen und Ja’s aus ganzem Herzen gewinnen

Es lohnt sich, guten Kontakt zu unserer Wut zu pflegen! Beziehungen kippen, wenn Aggression dominiert, aber auch dann, wenn die Wutkraft fehlt; dann mangelt es häufig auch an der Lust auf Sex. Auslöser von Lustlosigkeit, Anorgasmie, vorzeitiger und verzögerter Ejakulation ist nie unsere gelebte, immer die verdrängte Wut. Sie sitzt in unseren Genitalien, im Kiefer und Sitzbereich, Magen und Darm: Oft sind diese körperlichen und psychischen Symptome nichts anderes als reingefressene, geschluckte unverdaute Wut.

Abgrenzen heißt Angrenzen

Frauen fällt es in unserer Gesellschaft oft besonders schwer, ihre Wut zu verkörpern: Wir dürfen Angst haben und traurig sein, aber mal zornig sein!? Oh Gott, ist das hysterisch, voll peinlich. Männer unterdrücken ihre Wut oft aus Angst, gewalttätig zu sein: Auch für männliche Wut/Kraft haben wir kaum positive Vorbilder.

Wutkraft braucht Vertrauen

Das Seminar schafft einen sicheren, vertrauten Raum, wo deine Wut endlich mal Platz hat und als Geschenk an dich selbst gefeiert werden kann! Wir nutzen Aufstellungsarbeit, IBP und BDSM. Lernen unsere Gefühle wahrzunehmen, klar zu kommunizieren. Und auch das Relaxen kommt nicht zu kurz.

Beziehung wagen

Nicht zuletzt wollen wir Opfer-Täter_in-Dynamiken betrachten und erfühlen, die in Österreich und Deutschland über 3 Generationen weitergegeben wurden und Wut als gefährlich abtun. Wir spüren: Positive Wutkraft schafft Beziehung! So wird unser „Nein“ ein „Ja“ zu uns selbst.

Lust auf mehr Text? Lies hier weiter!

Willkommen sind alle Menschen, die …

  • sich ständig wütend und gereizt fühlen.
  • nie wütend sind.
  • depressiv und antriebslos sind.
  • ihre Lebenskraft neu spüren wollen.
  • fürchten, andere durch ihre Lebendigkeit zu verletzen.
  • Grenzen in gegenseitiger Wertschätzung kommunizieren möchten.
  • ihr „Nein, mit mir nicht!“ als bewusstes Ja zu sich selbst erforschen wollen.
  • ihr „Nein“ authentisch verkörpern wollen – denn sonst hört’s keine_r.
  • sich erfüllende Beziehungen wünschen, nicht nur zu anderen, auch zu sich selbst.
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Info-Abend

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  • 20.09.2019
    19:30 - 21:15

Das erwartet dich am Info-Abend

Relaxte Info- und Fragerunde zu meinen Angeboten, Ausbildungen, Seminaren, diversen Formaten und zur Methode ATMA Touch®.

Relaxte Info- und Fragerunde

Du hast am Info-Abend die Gelegenheit, das Institut ATMA einfach mal kennenzulernen und mich zu meinem Angebot zu befragen. Frage, was du schon immer mal fragen wolltest! In freundlich ungezwungener Atmosphäre werde ich in der Runde alle Fragen beantworten.

Nette Menschen

Egal ob wir uns bereits kennen oder nicht: Fühle dich ganz herzlich willkommen!

Tee und Kekse

gibt’s auch.

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Bondage / Von Seilen umarmt und gehalten

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  • 27.09.2019 - 29.09.2019
    6:00 - 5:00

Bondage. Ein Seil. Ein starkes Gefühl.

„Within Rope I find home.“ (Madison Young)

Die meisten Seminare zum Thema japanische Bondage befassen sich in erster Linie mit Technik. Bondage ist mehr als das! Bondage darf schmutzig und heiß sein, still und berührend. Es hat mit Erotik und Sex zu tun, mit Hingabe, Macht und Vertrauen. So manche_r sagt: „Bin ich gefesselt, bin ich frei.

Bondage ist gemeinsame Komplizenschaft beim Ausloten der Möglichkeiten, die die gefesselte Person hat, Fesseln ein gemeinsamer Tanz: Unsere Seile werden zu Armen, die berühren, umarmen und halten. Wir fühlen uns in Fesseln schöner oder einfach nur hilflos. Ein’s ist klar: Befriedigende Bondage braucht berührenden Kontakt! Mit bloßer Technik bleiben wir in müden Klischees vom Fesseln hängen, ohne Power.

Das größte Geschenk, das wir einander machen können, ist berührbar und verletzlich zu sein: Beim/in Fesseln darfst du Lust und Unlust spüren, Freude und Traurigkeit, Unsicherheit, Angst, Scham oder auch Wut. Was auch immer auftaucht, ist gut; hier sind alle Gefühle willkommen. Im Seminar erlernst du die (Basis)Techniken japanischer Bondage und bekommst Tipps für sicheres Fesseln (beim Liebesspiel).

Du hast Lust auf Fesseltechnik, die Freude macht? Dich raus aus dem Kopf, rein in deinen Körper holt? Komm in’s Seminar! Es lohnt sich. Suchst du lebendigen Kontakt, der berührt? Wage den Schritt. Der erste Abend endet mit einer Performance von Matthias und Nicole, die seit vielen Jahren zusammen auftreten.

Körperkontakt. Sichere Bindung. Klare Grenzen.

When the ropes go on the outside, they come off the inside: Many inhibitions can be released, when it’s clear that there are definite boundaries.“ (Lady Gold)

Matthias und Nicole in „Seilschaften der Liebe“ (Spiegel-TV, 24.7. 2012)

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Lust auf Berührung 1 / Intimität kreieren und zulassen

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  • 18.10.2019 - 20.10.2019
    18:00 - 17:00

Berührung als nährende Kraft erfahren

Berührung ist der Anfang unserer Erfahrung mit dem Leben. Sie nährt uns als Baby, vermittelt Vertrauen in uns selbst und andere, sie ist Kommunikation. Haben wir als Kind auch schmerzhafte Erfahrungen in Beziehung gemacht, meidet das Kind in uns oft immer noch Intimität, wonach wir uns sehnen. 

Im Seminar genießen wir Berührung als nährende Kraft. Berührung kann ein Streicheln, Kuscheln oder Halten sein, Umarmen oder für einander da Sein. Alle Gefühle sind willkommen, ob Freude oder Traurigkeit, Lust oder Unlust, Angst, Scham oder auch Wut. Unsere Berührung sagt: „Ich bin für dich da.“

Sexualität erweitern und vertiefen

Im Seminar genießen wir Berührung und Intimität, das „gewisse Etwas“. Alltagssprachlich bedeutet Intimität oft nur Sex. Aber das hat nichts mit Nur-Sex zu tun. Intimität braucht die Fähigkeit, uns zu zeigen: Ich zeige mich mit meinen Gefühlen, hier (in uns) beginnt Intimität – lange vor physischer Berührung.

Geteilte Intimität braucht die Erfahrung, uns angenommen und gesehen zu fühlen: Dazu brauchen wir beide den Mut, uns zeigen. Osho bringt’s auf den Punkt: „Es ist leicht, uns auszuziehen und Sex zu haben. Dich in meine Hoffnungen, Ängste und Träume zu lassen, bedeutet wirklich nackt sein.“ Darum geht’s.

Intimität genießen

Das Seminar wird komplett bekleidet in einem respektvollen, sicheren Rahmen abgehalten. Sexualität bleibt außen vor: Wir wollen erst alle Körperempfindungen und Gefühle in’s Boot holen, bevor wir in Teil 2 unserer Sexualität als intimster Form von Berührung bewusst und echt neugierig begegnen können. 

Im Seminar arbeiten wir mit Tools aus Achtsamkeits- und Aufstellungsarbeit, IBP und Reparenting, Tantra, Seilen und achtsamer Berührung. Aus dem vielfältigen Übungsraum des Seminares – mit diesem sicheren Boden – sind oft die nächsten Schritte möglich: In die Welt hinaus mit offenem Herzen.

Lust auf mehr Text? Klicke hier!

Dieses Seminar ist für dich, wenn du …

  • als Paar liebevolle Berührung im vertrauten, sicheren Rahmen kennenlernen möchtest.
  • Berührung aus Angst vor emotionaler Nähe vermeidest.
  • genug von deiner Sexsucht hast und deiner Sehnsucht begegnen möchtest.
  • viele Sexualkontakte hast und dich nach „mehr“ sehnst.
  • Entkleidungs-Profi bist (als Aktmodell, Künstler_in, „Massagejunkie“, Prostituierte_r) und ahnst, dass ein Teil deines Spürens auf der Strecke bleibt/blieb.
  • in deiner Kindheit Gewalt erfahren hast, deshalb früh sexualisiert wurdest und dir mit Sex „leicht“ tust: Du ahnst, das hat eine Kehrseite? Es gibt mehr zu fühlen.
  • mangelnde Berührung mit Arbeit kompensierst, mit Essen, Sport, beziehungslosem Sex, ungeerdeter Spiritualität, Alkohol, Selbst- oder Fremdverletzung.
  • das Gefühl hast, zuviel zu essen und doch nie satt wirst.
  • in einem helfenden/heilenden Beruf arbeitest, wo deine Berührbarkeit auf der Strecke bleibt.
  • als Therapieprofi Inspiration für deinen Werkzeugkasten suchst und deiner eigenen Berührbarkeit begegnen möchtest.
  • keine Tantraerfahrung hast: Und Achtsamkeit schätzt.
  • viel Tantraerfahrung hast: Und Lust auf ein Seminar hast, wo die Kleidung endlich mal anbleibt.
  • eine bestimmte sexuelle Vorliebe als Einschränkung (Sackgasse) empfindest, und deine Gefühle vertiefen (den Weg verbreitern) möchtest.
  • andere Menschen für deine Sexualität nicht länger benutzen willst, sondern Intimität in Kontakt mit allen Gefühlen suchst. Spüren braucht Mut:
  • dir eine erfüllende Beziehung wünschst, zu anderen und zu dir selbst.
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ATMA Touch® Tantramassage nach Atma Pöschl / Ausbildung (2019)

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  • 23.10.2019 - 27.10.2019
    10:00 - 17:00

ATMA Touch® / Tantramassage nach Atma Pöschl
Persönlichkeitsentwicklung durch ganzheitliche Berührung

Ausbildung (Intensivseminar)

Spüren, was Lust bereitet

Die Ausbildung lehrt professionelle Tantramassage und einen professionellen Umgang mit Gefühlen, die dabei auftauchen: Freude und Traurigkeit, Lust und Unlust, Unsicherheit, Angst oder auch Wut. Eröffnet wird ein völlig neuer Zugang zu Berührung, Sinnlichkeit und Sexualität – unseren fundamentalen Bedürfnissen im Leben – in Kontakt mit allen Gefühlen und individuellen Grenzen. Der interdisziplinäre Ansatz der Methode ist einzigartig. So werden beispielsweise Seile integriert, um vor/während der Massage Grenzen zu visualisieren. Wir müssen Grenzen haben/dürfen (nicht nur als Klient_in, auch als liebende_r Partner_in), um uns öffnen zu können.

Kraftvolle Arbeit mit Gefühlen, Grenzen, Traumata

ATMA Touch® Tantramassage ist eine langsame, bewusste Massage mit warmem Öl, die den Intimbereich ganz natürlich miteinbezieht. Die Berührung sagt: „Ich bin für dich da, wie immer du dich fühlen magst.“ Es gibt keine Elemente klassischer Tantramassage wie Federn, Fellchen, Seidentücher, heiße Waschlappen, Düfte, Rituale. Willkommen ist nicht nur Lust, wie sie bei Intimberührung auftauchen darf, sondern alle – auch schwierige – Gefühle. Behutsamer Fokus ist die Lösung von Gewebe- und Gefühlserstarrung. ATMA Touch® Tantramassage adaptiert Tools aus IBP, Somatic Experiencing, BDSM/Seile, Tantra- und Ayurvedamassage.

Interdisziplinärer Ansatz, spannende Zusatzwerkzeuge

Tantramassage sollte kein isoliertes Werkzeug sein. Interdisziplinäre Arbeit unterstützt ihr Potenzial, denn wir brauchen als Profi und liebende_r Partner_in die Fähigkeit, den Wunsch nach (Intim)Berührung wertzuschätzen, einzuordnen, zusammen zu reflektieren und gegebenenfalls „was Runderes“ anzubieten. Beispielsweise hat so manche_r Berührung als Kind nie erfahren oder musste das erleiden. Oft sind Schmerz und Bedürftigkeit des Kindes bis heute grenzenlos: Kein Wunder, dass wir Sexualität als nicht befriedigend erleben, wenn das „Kind in uns“ in Wahrheit etwas völlig anderes braucht. Auf sexuelle Berührung hat ein Kind keinen Bock! Auch „grenzenlose Bedürftigkeit“ wird durch sexuelle Berührung nicht gestillt. Taktiles Nachnähren („Re-Parenting“) kann Selbstkontakt und Nähe schaffen, wo eine Tantramassage nichts ausrichten kann: Mitunter ist es sinnvoller, erwachsene Sexualität an der Wurzel zu stärken (in der Kindheit, wo alles begonnen hat), als „das Pferd vom Schwanz aufzuzäumen.“ Das Wissen darum erspart uns berufliche wie private Massagen, die „lustlos an die Wand fahren“ oder „nie genug sind“.

Zwei Ausbildungen

Re-Parenting in der Praxis zu lehren (das Nachnähren mit Worten und/oder Berührung über Kleidung), sprengt den Rahmen einer Massageausbildung: Es wird als ergänzende Theorie vorgestellt. Re-Parenting wird im Lehrgang in ATMA Touch® in 6 Modulen gelehrt: Zusammen mit weiteren Werkzeugen, die das Potenzial der Tantramassage vertiefen und festigen. Die Ausbildung zeigt einen Ausschnitt. Der Lehrgang in 6 Modulen zeigt das Gesamtbild.

Arbeit mit tiefem Potenzial

Neues über Sexualität zu lernen, lohnt: Die Ausbildung richtet sich an Berührungs-, Therapie- und Massageprofis, (angehende) Tantramasseur_innen, ATMA Touch® Practitioner, liebende Paare und berührungserfahrene Laien. Sexualität wird von uns(erer Gesellschaft) oft wenig wertgeschätzt. Wir sollten weder Unter-, noch Übersexualisierung oder Prostitution mit echter Wertschätzung unserer Sexualität verwechseln. Ein wertschätzender Blick über den Tellerrand lohnt; mit- und voneinander zu lernen hat tiefes Potenzial und ist der richtige Weg:

 

Politisch motiviert

In Österreich ist professionelle Intimberührung „Prostitution“ (und der Körper von Prostituierten strengen Regeln unterworfen): Außer das macht ein_e Arzt/Ärztin oder Beckenbodentrainer_in. Denen fehlt in der Regel die Ausbildung: Tantramassage ist keine „Hand im Intimbereich“, sondern eine spezielle innere Haltung. Berührungsarbeit ist weder Alltagshandeln noch medizinische Berührung; das wird durch Selbsterfahrung und eigene körperbezogene Therapie angeeignet. Professionell (in Aus- und Fortbildung immer wieder geübt) ist dabei vor allem die Haltung: Gleichzeitig offen und ganz bei uns, nehmen wir unsere Gefühle und Grenzen klar wahr. Auch und gerade deshalb ist es möglich, die Grenzen anderer zu achten.

Im Gegensatz zur Intimberührung ist heilsame Arbeit mit Gefühlen in Österreich Psychotherapeut_innen vorbehalten. Die betrachten Berührungsarbeit klassischerweise als „Pfui“. In diesem Spannungsfeld bewegt sich Gefühls- und Körperarbeit mit Sexualität in Österreich: Der eine darf’s, aber kann’s nicht. Die andere kann’s, aber darf’s nicht. Was man nicht kennt, das gibt’s nicht. Ghettos sollen Qualität sichern, dabei machen sie Wachstum unmöglich. Mit- und voneinander Neues über Sexualität (und uns selbst) zu lernen, ist der Weg! Unsere Differenz birgt die Kraft der Komplettierung. ATMA Touch® Tantramassage zu lehren ist für mich auch politisches Handeln; meine Arbeit hatte für mich immer eine politische Dimension.

Persönlich reflektiert

Ich habe mich nie versteckt, nie unter falschem Namen gearbeitet, habe mein Tun reflektiert, Texte publiziert und Medienauftritte gesucht. Mich in „Studios“ zu verstecken war für mich keine Option. ATMA Touch® Tantramassage ist keine sexuelle Dienstleistung. Angeboten wird kein Produkt (beispielsweise „Entspannung“), sondern ein Prozess mit dem Ziel Selbstermächtigung, dauerhafte Verhaltensänderung (beispielsweise „Wie kann ich im Leben mehr Entspannung bekommen?“). Reflektierte Hands-on-Arbeit mit Sexualität braucht Selbstreflexion, „Eier in der Hose“, klare Worte! Reflektierte Worte für reflektiertes Tun sind die Lösung. Nicht Verstecken! Die Ausbildung lehrt Individualität als wertvolles Gut, das Ermächtigung bringt. 

Erfolgreich

Individualität bringt Erfolg. Das, wo ich früher dachte es sei rufschädigend, bestenfalls interessiert’s keine Sau. In Wahrheit sind das Pfeiler für Erfolg: Anders-Sein, In-unserem-Körper-zuhause-Sein, Unsere-Gefühle-Mitteilen, Unser-Wohlbefinden-nicht-Hintanstellen. Wie sieht Erfolg aus? „Schaffe schaffe Häuslebaue“ war nach 1945 eine gute Strategie, schwierige Gefühle nicht zu spüren. Nichtauffallen war wichtig; das haben wir vor 1945 trainiert. Jede_r gab das Beste. Mehr war nicht drin. Errichtet wurden Häuser ohne Fundament. Wie sieht echter Erfolg aus!? Wie wahrhaftiges Glück? Gefühlter Kontakt? Wie können wir’s anders tun? Wie unser Fundament neu gestalten? Die Ausbildung weist die Marschrichtung: 

 

Der Körper als Tor zur Lust, zur Selbsterkenntnis und zur Stille

Die Ausbildung lädt dich ein, in deine eigene Größe zu wachsen. Hier geht’s um dich. Dein Potenzial kannst du dann beruflich wie privat so nutzen, dass sich andere durch deine Berührung zu ermächtigten und blühenden, auch sinnlichen Persönlichkeiten entfalten können. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, sei mutig, frech und wunderbar – und melde dich an! Die Ausbildung wird dein Leben und deine Arbeit bereichern.

Von Profi zu Profi/Laie

„In der Ausbildung geht es um dich. ‚We are given the very wounds, we are meant to teach others to heal,‘ meint die spirituelle Lehrerin Teal Swan. Es braucht (Mit)Gefühl für uns selbst, um Menschen sicher in ihre Gefühle begleiten zu können. Ich selbst habe einen langen Weg hinter mir, meine eigene Gewalterfahrung (und die meiner Eltern als Kriegskinder) soweit aufzuarbeiten und zu integrieren, dass ich sagen kann, meinen Körper heute wieder lustvoll zu bewohnen. Dabei hat mir ganzheitliche Berührung sehr geholfen. Meine Erfahrung gebe ich gerne an andere (Massage)Profis und Laien weiter. Du schöpfst aus meiner reichen Erfahrung, Klarheit und Empathie. 

Seien wir ehrlich, als Berührungs- und Therapieprofis machen wir den Job auch, weil er „Sicherheit“ garantiert: Jenseits noch so authentischen Agierens verkörpern wir eine Rolle und „stehen drüber“. Professionelle Klarheit ist wichtig. Aber mitunter vergessen wir, uns privat ohne Fassade zu zeigen. Als Nicht-Profis haben wir zwar keinen Auftrag, sind mitunter aber co-abhängig von anderen, die vermeintlich ärmer, schwächer, kränker oder gewalttätiger sind als wir: Wir werten uns auf, indem wir anderen helfen. Tantramassage begegnet auf Augenhöhe: Die Ausbildung richtet sich an alle Menschen, die ihre eigene Berührbarkeit vertiefen und Neues über Intimität lernen wollen. 

Die Ausbildung schafft einen sicheren, vertrauten Raum. Sie wird dein Leben und deine Arbeit bereichern. Ich freue mich, dich ein Stück des Weges zu begleiten!

Herzlich,
Atma Pöschl“

ATMA Touch® / Tantramassage nach Atma Pöschl
Persönlichkeitsentwicklung durch ganzheitliche Berührung

Ziele der Methode

Konkrete, neue Spürerfahrung im sicheren Rahmen

Suchen wir mehr Tiefe in unserer Sexualität, findet klassische (Sexual)Therapie meist in Form von Gesprächen und Anleitung zu Übungen statt. ATMA Touch® Tantramassage ermöglicht konkrete neue Spürerfahrungen im sicheren, bewussten Rahmen und begegnet dem Wunsch nach erfüllender Sexualität körper- und prozessorientiert. Gearbeitet wird mit dem, was sich im Moment zeigt an Gefühlen, Körperempfindungen, Gedanken. Grenzen werden sensibilisiert, die Bandbreite der Gefühle erweitert. Eröffnet wird ein völlig neuer Zugang zu Berührung, Sinnlichkeit und Sexualität – unseren fundamentalen Bedürfnissen im Leben – in Kontakt mit allen Gefühlen und individuellen Grenzen. 

Neue Impulse für eine erfüllende Sexualität

Die ATMA Touch® Tantramassage …

  • Lädt ein zum Spüren ohne Leistungsdruck, unterstützt das liebevolle Annehmen des eigenen Körpers und kann ein tiefes Gefühl von Angenommensein als ganzes Wesen vermitteln.
  • Kann kraftvolles Werkzeug im Rahmen einer Sexualtherapie sein, das konkret mit sexuellen Funktionsstörungen arbeitet: Erektiler Dysfunktion, Vaginismus, Lustlosigkeit, Spannungen im Becken (nach lieblosem Sex, Gewalterfahrungen, schweren Geburten).
  • Kann die Selbstannahme verletzten Gewebes unterstützen und neues, positives Empfinden wecken: Nach Geburten, gynäkologischen Eingriffen, Hysterektomien, der Operation einer Phimose.
  • Kann traumatische Gewebe- und Gefühlserstarrung lösen und damit den Kontakt zu unseren Gefühlen und Bedürfnissen intensivieren. Das ermöglicht mehr Nähe auch zu anderen Menschen.
  • Beugt hormonellem Ungleichgewicht vor, Stress und mentaler Anspannung. Synchronisiert werden linke (analytisch-rationale) und rechte (ganzheitlich-intuitive) Gehirnhälfte: Das Gefühl ist entspannt geborgen und kraftvoll lebendig. Das kann Burnout, Tinnitus, Rücken- und Regelschmerzen vorbeugen oder diese Belastungssymptome lindern.
  • Eröffnet Zugang zu einer Sexualität, die unabhängig von hormonellem Druck und äußeren Reizen bis ins hohe Alter nähren und begleiten kann. 

Lösung traumatischer Gewebe- und Gefühlserstarrung

Ein Trauma ist der Schutzreflex des Körpers in einer bedrohlichen Situation: Wir blockieren unerträgliche Gefühle, indem wir den Atem anhalten und die Muskeln anspannen. Löst sich der Schutzreflex nicht, entstehen physische und psychische Beschwerden wie Ängste, Schlaflosigkeit, Depressionen, chronische Schmerzen, Herzleiden, Essstörungen. Ein tiefes Gefühl der Entfremdung ist die Folge: Wir fühlen uns weder im Kontakt mit uns selbst, noch mit anderen jemals völlig wohl.

Spüren, was da ist

Traumata sind nicht nur Nachwirkungen von Naturkatastrophen oder Kriegen. Auch unsere ganz alltäglichen Erlebnisse können traumatisierend sein: Medizinische Eingriffe, verschiedenste (von außen harmlos scheinende) Kindheitserlebnisse, Geburten, Sexualisierungssituationen oder Gewalterfahrungen. Traumata zählen zu den wichtigsten Kräften menschlicher Entwicklung. Ein bewusster Umgang damit kann unsere Lebensqualität entscheidend beeinflussen.

Berührender Schutz

ATMA Touch® Tantramassage fokussiert auf alle Gefühle, nicht nur auf spontane Lust, die bei Berührung im Intimbereich auftauchen darf. Ebenso willkommen sind „eingefrorene“ Gefühle, die im Körper gespeichert sind. Angeboten wird „berührender Schutz“ und damit die Möglichkeit, Grenzen im Hier und Jetzt erneut zu ziehen. So kann im Nach-Erleben das erfahren werden, was damals notwendig gewesen wäre, damit eine Begebenheit nicht traumatisierend geworden wäre. Es ist dabei weder notwendig noch sinnvoll, ein Trauma erneut zu erleben! Bewusste Berührung, die sagt „ich bin für dich da“ (statt „hör auf zu weinen“, „du gehörst mir“, „ich möchte dich erregen“ etc.) kann alte Erstarrung lösen und verlorenes Empfinden wecken.

Mehr Nähe und echte Verbundenheit

ATMA Touch® Tantramassage verwendet Berührung nicht als „Pflaster“, das Wunden nur verdeckt, sondern als konkrete körperliche Intervention zur Veränderung. Die Berührung sagt: „Ich bin für dich da und stehe dir zur Seite, wie immer du dich fühlen magst.“ Echte Präsenz (eine Haltung, die beim Berühren nichts fordert, bloß da ist) ist ein Geschenk, das viele von uns in der Kindheit nie erfahren haben. Präsenz (die da ist und da bleibt, physisch wie emotional) schafft in uns Raum für folgende Fragen:

Kann ich Kontakt zulassen, ohne innerlich wegzugehen? Was unterstützt mich dabei? Was schenkt mir Entspannung? Wo bin ich, wenn ich berührt werde? Kann ich Gefühle wahrnehmen? Wo in meinem Körper sind sie spürbar? Bin ich fähig dranzubleiben, oder schweife ich in Gedanken ab? Bin ich im Kopf woanders, während mein Körper berührt wird? Wenn ja: Wie wirkt sich das auf meine Empfindungsfähigkeit aus? So entstehen Nähe und Verbundenheit: Ziel der ATMA Touch® Tantramassage ist eine tiefe, ehrliche Begegnung mit uns selbst. 

Unsere Sprache (wieder)finden

ATMA Touch® Tantramassage beginnt im vertrauten Gespräch und endet im Reflexionsgespräch. Worte für unsere Gefühle und Bedürfnisse zu finden ist wichtig, um Intimität selbst schaffen und unsere Sexualität selbst gestalten zu können. Grundsätzlich gilt: Achtsame, sexuell absichtslose Berührung kann Gewebe- und Gefühlserstarrungen lösen und Eingefrorenes wieder in’s Fließen bringen. Das bringt uns in Kontakt mit uns selbst und bereichert auch eine Partnerschaft. Denn wenn wir unsere Bedürfnisse kennen, können wir sie auch anderen Menschen mitteilen. 

Politisches Bewusstein

ATMA Touch® legt Wert auf politisches Bewusstsein. Die „einzig gültige Wahrheit“ von Ideologie schert alle über denselben Kamm. Mir ist tantrische Ideologie weitgehend egal. Vielfalt birgt die Kraft der Komplettierung. Das zentrale Angebot von ATMA Touch® ist Wertschätzung: Ob Tantra, BDSM oder Angst vor Nähe: Es ist eine Stärke der Methode, scheinbar Konträres harmonisch zu vereinen und Entwicklungspotenziale an’s Licht zu holen.

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ATMA Touch® Gefühls- und Körperarbeit nach Atma Pöschl / Ausbildung für Profis helfender und heilender Berufe (2019/20)

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  • Modul 1: Selbstkontakt und Grenzen (1)
    01.11.2019 - 03.11.2019
    18:00 - 17:00
  • Modul 2: Berührung in der Sexualberatung und Therapie: Was kann's? Was nicht.
    29.11.2019 - 01.12.2019
    18:00 - 16:00
  • Modul 3: Begegnung mit der eigenen Sexualität
    21.02.2020 - 23.02.2020
    18:00 - 16:00
  • Modul 4: Tantramassage als Tool in Körperarbeit und Therapie (1)
    20.03.2020 - 22.03.2020
    18:00 - 16:00
  • Modul 5: Tantramassage als Tool in Körperarbeit und Therapie (2)
    24.04.2020 - 26.04.2020
    18:00
  • Modul 6: Selbstkontakt und Grenzen (2)
    29.05.2020 - 31.05.2020
    18:00 - 17:00

ATMA Touch®
Gefühls- und Körperarbeit nach Atma Pöschl

Ausbildung in 6 Modulen

Der Fokus von ATMA Touch® liegt auf Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen: Freude und Traurigkeit, Lust und Unlust, Angst, Scham, Unsicherheit oder Wut, was auch immer Berührung in uns auslöst, ist gut! Die Ausbildung gibt dir Tools an die Hand, mit denen du anderen Menschen Türen in innere Räume öffnen kannst, die liebevolle Aufmerksamkeit brauchen. Sie schafft Bewusstsein für ganzheitliche Berührung und wird deine Arbeit und dein Leben bereichern.

ATMA Touch® besteht zu 10% aus Technik, zu 90% aus Intuition und feinen Berührungsqualitäten. Die wichtigsten Qualitäten von dir als Profi sollten klare Grenzen, gute Intuition und das Bedürfnis nach ganzheitlicher Berührung eines Menschen sein. Für die Teilnahme an der Ausbildung ist es egal, ob du im Job physisch oder energetisch berührst. Berührung hat viele Ebenen.

Von Profi zu Profi

„In der Ausbildung geht es um dich. ‚We are given the very wounds, we are meant to teach others to heal,‘ meint die spirituelle Lehrerin Teal Swan. Es braucht neben Technik auch (Mit)Gefühl für uns selbst, um Menschen sicher in ihre Gefühle begleiten zu können. Ich selbst habe einen langen Weg hinter mir, meine eigene Gewalterfahrung soweit aufzuarbeiten und zu integrieren, dass ich sagen kann, meinen Körper heute wieder lustvoll zu bewohnen. Dabei hat mir ganzheitliche Berührung sehr geholfen. Meine Erfahrung gebe ich gerne an andere Profis weiter. Als Profi schöpfst du aus meiner reichen Erfahrung, Klarheit und Empathie. Als Nicht-Profi kannst du die Ausbildung nach Rücksprache mit mir absolvieren, wenn ich dich/du mich bereits aus einem meiner Seminare als Teilnehmer_in/Seminarleiterin kenne/kennst.

Die Ausbildung schafft einen sicheren, vertrauten Raum. Sie wird dein Leben und deine Arbeit bereichern. Ich freue mich, dich ein Stück des Weges zu begleiten!

Herzlich,
Atma Pöschl“

ATMA Touch®
Persönlichkeitsentwicklung durch ganzheitliche Berührung

Mehr Tiefe in deiner Sexualität, im Alltag und Job

Suchen wir mehr Tiefe in unserer Sexualität und auch im Alltag, findet klassische (Sexual)Therapie meist in Form von Gesprächen und Anleitung zu Übungen statt. Tantramassage ermöglicht konkrete neue Spürerfahrungen im sicheren, bewussten, achtsamen Rahmen. Vom Profi konsumiert, greift das nicht tief genug, um tiefgreifende Veränderungen herbeizuführen: Massagekonsum schenkt nicht die Fähigkeit, Intimität gemeinsam zu erschaffen und zusammen zu erleben.

Ziele der Methode

Kontakt mit allen Gefühlen

ATMA Touch® begegnet dem Wunsch nach erfüllender Sexualität und Partnerschaft körper- und prozessorientiert. Gearbeitet wird mit dem, was sich im Kontakt mit dem Körper zeigt, unseren Körperempfindungen, Gedanken und Gefühlen. Grenzen werden sensibilisiert, die Bandbreite aller Gefühle erweitert. Ziel der Methode ist Ermächtigung – Unabhängigkeit auch von unserem Angebot.

Berührung als nährende Kraft

ATMA Touch® nutzt Berührung nicht als „Pflaster“, das Wunden nur verdeckt, sondern als konkrete körperliche Intervention zur Veränderung. Willkommen sind alle Gefühle, die bei Berührung auftauchen: Freude und Traurigkeit, Lust und Unlust, Unsicherheit, Angst, Scham oder auch Wut. Das Ziel: Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen genießen, heil/ganz werden, anderen auf Augenhöhe begegnen, ganz bei uns selbst sein.

Bewusste Beziehung

ATMA Touch® sagt: „Ich bin für dich da und stehe dir zur Seite, wie immer du dich fühlen magst.“ Echte Präsenz (eine Haltung, die beim Berühren nichts fordert, bloß da ist) ist ein Geschenk, das viele Menschen in der Kindheit nie erfahren haben. Präsenz (die da ist und da bleibt, physisch wie emotional) schafft in unseren Klient_inn_en Raum für folgende Fragen:

  • Kann ich Kontakt zulassen, ohne innerlich wegzugehen?
  • Was unterstützt mich dabei?
  • Was schenkt mir Entspannung?
  • Wo bin ich, wenn ich berührt werde?
  • Kann ich Gefühle wahrnehmen, und wo in meinem Körper sind sie spürbar?
  • Bin ich fähig dranzubleiben, oder schweife ich dauernd in Gedanken ab?
  • Bin ich im Kopf ganz woanders, während mein Körper berührt wird?
  • Wenn ja: Wie wirkt sich das auf meine Empfindungsfähigkeit aus?

Unsere Sprache (wieder)finden

Die verbale Reflexion von Berührung spielt eine wichtige Rolle. ATMA Touch® beginnt im therapeutischen Gespräch und endet beim Reflexionsgespräch am Ende der Sitzung: Worte für unser Fühlen zu finden ist wichtig, um unser Leben und Berührung selbst gestalten zu können. „Mach du mal“ oder „ich brauche Befriedigung“ wäre die falsche Haltung, mit der Menschen unser Angebot wahrnehmen. Das passt nicht.


Stärken der Methode

Neue Impulse für erfüllende Sexualität im sicheren Rahmen

ATMA Touch® fokussiert auf Berührung und alle Gefühle, die dabei auftauchen, auf erfüllende Sexualität und Partnerschaft: Ich zeige mich mit meinen Gefühlen, du zeigst dich mit deinen Gefühlen, wir zeigen uns einander – hier beginnt Intimität. Intimität hat weder mit Nacktheit, noch mit Sex oder Geschlechtsverkehrt zu tun. Intimität beginnt mit unserer Fähigkeit, Gefühle zu teilen. ATMA Touch® unterstützt diese Fähigkeit.

Berührendes (Nach)Nähren

Im ATMA Touch® spielt taktiles Nachnähren eine wichtige Rolle. Haben Klient_inn_en Berührung als Kind nicht erfahren oder mussten das erleiden, ist Nachnähren durch Berührung („Re-Parenting“, „Nach-Bemuttern/Bevatern“) ein wichtiges Werkzeug, um erfüllende erwachsene Sexualität an der Wurzel (statt an der Oberfläche oder mit dem x-ten Tantraseminar) zu stärken. Das Pferd vom Schwanz aufzuzäumen bringt nichts, wenn das innere Kind den inneren Mann/die innere Frau behindert. ATMA Touch® nährt die Basis erfüllender erwachsener Sexualität.

Lösung von Gewalterfahrung

Fokussiert wird auf das Stärken lebendiger Grenzen und (nach)nährende Berührung, auf Lösung destruktiver Beziehungs- und Gewalterfahrung und deren Folgen: Angst vor Nähe, „Nettsein“, Übersexualisierung, Overeating, (selbst)verletzendes Verhalten, starre Mauern, unterdrückte Wut, Opferrolle (mit Projektion der „bösen Mama“/des „bösen Papa“ auf andere, ohne eigene Täter_innen_schaft zu erkennen), grenzenlose Bedürftigkeit, Prostitution und Helfersyndrom.

Politisches Bewusstein

Arbeiten wir am Körper, sind wir immer auch mit den Folgen von (emotionaler, körperlicher, sexueller) Gewalt konfrontiert, Auswirkung der Körper- und Sexfeindlichkeit unserer Gesellschaft. Sexuelle Gewalt hat nichts mit dem Trieb einiger weniger zu tun und dem daraus resultierenden „Heilungsbedürfnis“ vieler anderer. Die Frage ist nicht: Wer ist gesund, rein, schmutzig oder gar krankt? Die Frage ist: Wie ist das Ganze beschaffen? Wer wird darin wie und von wem eingeübt?

ATMA Touch® legt Wert auf politisches Bewusstsein. Ein zentrales Angebot an unsere Klient_inn_en ist Wertschätzung. Ob Tantra, BDSM, Hochsensibilität, Angst vor Nähe oder Berührung: Es ist eine Stärke der Methode, scheinbar Konträres harmonisch zu vereinen und das Entwicklungspotenzial jedes Schrittes an’s Licht zu holen. Unsere Vielfalt birgt die Kraft der Komplettierung.

huhu

BDSM / Playing by Heart 1

huhu

  • 22.11.2019 - 24.11.2019
    18:00

BDSM. Ein Wort. Ein Label. Eine Schublade.

Neugierde

„Es geht darum zu leben. Lebe deine Fragen. Vielleicht lebst du dann – allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages – in die Antwort hinein.“ (Rainer Maria Rilke)

BDSM steht für die Begriffe „Bondage & Disziplin, Dominanz & Submission, Sadismus & Masochismus“. Es kann eine von vielen Möglichkeiten tiefer Berührung sein und umfasst ein breites Spektrum unterschiedlicher Sinnesreize, Körperempfindungen und Gefühle. So manche_r verwechselt BDSM mit Gewalt. In Wahrheit passiert Gewalt, wenn wir unsere Gefühle nicht lieben und anderen Menschen um die Ohren schlagen. In vielen Familien ist das der Alltag. Im Gegensatz dazu kann BDSM lustvolles Spiel mit gleich starken Partner_inne_n sein, bewusster Austausch von Macht und intensiven Gefühlen.

Authentische Dominanz und Hingabe

Im Seminar erwartet dich eine Reise in’s Herz von BDSM: Neugieriges Erforschen innerer und äußerer Haltungen authentischer Dominanz und Hingabe, unterschiedlicher Sinnesreize, Körperempfindungen und Gefühle. Lerne, klar Nein zu sagen! Damit du aus ganzem Herzen Ja sagen kannst. Was du riskierst, ist eine Begegnung mit einem spannenden Menschen: Dir selbst.

Licht und Schatten

Du unterscheidest zwischen heiligem hellen und abartigem dunklen Sex? Diese Unterteilung ist unnötig und destruktiv. Heilig kommt von „heil“ und meint ganz. Erleuchtung erlangen wir nicht, indem wir das Licht imaginieren, sondern im Erforschen des Schattens.

Intimität in Kontakt mit allen Gefühlen

Jede Berührung kann tief berühren, verunsichern, Angst machen: Streicheln und Schlagen. Denn unser Körper speichert negative Erinnerungen, friert sie ein, und wird dadurch gefühllos. Bei körperlicher Nähe öffnen wir uns wieder ein Stück, und die eingefrorenen Gefühle können wieder an die Oberfläche steigen. Passiert das in einem sicheren, bewussten Rahmen und liebevollem Kontakt, geschieht Heilung. Ein wichtiger Aspekt von Heilung liegt darin, wieder (alle Gefühle) fühlen zu können, ganz/heil zu sein.

Klare Nein’s ermöglichen Ja’s aus ganzem Herzen

Als Kind warst du anderen (die nicht greifbar waren, gewalttätig oder erbarmungslos in ihren emotionalen Ansprüchen an dich) hilflos ausgeliefert? Tantra kann Heilung durch das Erleben des Gegenteils dessen ermöglichen, was wir erfahren haben (z.B. durch eine achtsame Massage), bewusstes BDSM durch eine homöopathische Dosis desselben.

Lustvolles Spiel
Sinnlich, sexy und erotisch

Das Seminar schafft einen sicheren, vertrauten Raum, wo deine Gefühle Platz haben und als Geschenk an dich selbst gefeiert werden können. „Gewalt“ kommt nicht zuletzt vom althochdeutschen „waltan“ und meint die Stärke, eine Sache in ihrem Inneren zu verändern. Genau das wollen wir tun: Unserem Schmerz ins Gesicht zu schauen kann sinnlich, sexy und erotisch sein. Im Seminar spielen wir mit Freude und Traurigkeit, Angst, Scham, Wut und ganz feinen, leisen Gefühlsnuancen. Was auch immer da ist, ist gut! Sexualität ist kein Synonym für Harmonie, sondern authentischer Selbstausdruck im intimen Kontakt.

Berührender Kontakt auf Augenhöhe

(Bewusste und unbewusste) Gewalterfahrungen in der Kindheit (wir alle haben sie) können Wegbereiter in lebenslanges Opferverhalten sein. Ein anderer Weg, verletzte Gefühle nicht zu spüren, ist die Identifikation mit dem/der Täter_in: Sie unterdrückt Schwächere. Der Teufelskreis endet dort, wo „Opfer“ aktiv werden und im Jetzt Verantwortung für ihr Leid übernehmen, und wo Mächtige auch berührbar und verletzlich sind. BDSM hat dieses Potenzial, wenn wir es zu nutzen wissen.

Freude am Spüren

„Spüren ist ein Entspannen und Erlauben, ein Prozess ähnlich dem, eine Hand zu öffnen, die lange zur Faust geballt war. Du öffnest und lässt los, langsam, behutsam.“ (Chameli Ardagh)

huhu

Ein Tag voll Genuss für Paare

huhu

  • 08.12.2019
    13:00 - 19:00

Im sicheren, vertrauten Rahmen der Kleingruppe

Intimität zusammen genießen

Ihr wünscht euch neue Impulse für sinnliche Stunden zu zweit? Du möchtest deine_n Partner_in ein bisschen raffinierter verwöhnen können? Fühlt euch ganz herzlich willkommen! Immer mehr Paare wollen ihre Sinnlichkeit und Sexualität gemeinsam erforschen. Deshalb biete ich den Tag voll Genuss an: Ein lustvoll achtsames Kennenlernen der ATMA Tantramassage® im vertrauten Rahmen.

Aufregende Arten der Berührung kennenlernen

An diesem Tag habt ihr beide die Möglichkeit, eine sinnliche Paarmassage zu schenken und zu genießen. Ich lege großen Wert darauf, dass nur das geschieht, was die empfangende Person mit Freude empfangen kann: Unser Fokus ist dein Wohlgefühl. Dein_e Partner_in massiert – und du darfst das genießen.

Der Ablauf des Tages ist in etwa so: Entspannende Einstiegsrunde, wo wir Erwartungen klären und alle Gefühle einladen, Massagedemo, Massage der ersten Person (unter Anleitung), Pause, Massagedemo, Massage der zweiten Person (unter Anleitung), Endrunde, miteinander Teilen und Landen.

Beziehung vertiefen und erweitern

Aufgrund langjähriger Erfahrung habe ich die Kleingruppe „Ein Tag voll Genuss“ aus meiner Einzelarbeit mit Paaren entwickelt. Ihr nehmt dieselben Resultate mit in’s Leben wie aus der Paarsitzung „Ein Tag voll Genuss“. Ein Vorteil der Kleingruppe ist, dass mein Fokus während der Massage nicht ständig auf euch zwei gerichtet ist, sondern gleichmäßig auf alle Paare. Das schafft mehr Privatsphäre für jedes Paar.

Privatsphäre genießen

In der Kleingruppe gibt es keinen Partner_innen_tausch. Ihr meldet euch als Paar an und massiert zusammen. Grenzen werden geschätzt und gestärkt. Mit meiner Sensitivität und scharfen Intuition kann ich euch vertrauensvoll auf eine Reise begleiten, auf der ihr euch in jedem Moment wohl und sicher fühlt, gesehen und gehört. Bei vielen Paaren kann diese intensive Erfahrung lange Zeit nachwirken und zu einer wunderbaren Erweiterung und Vertiefung ihrer Beziehung beitragen.

Was euch erwartet

Sexualität wie ein Lachen aus tiefstem Herzen

Die ATMA Tantramassage® fokussiert auf Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen. Es handelt sich um eine Ganzkörpermassage. Der Intimbereich wird ganz natürlich miteinbezogen. Dabei geht es um liebevolle Präsenz der Berührung: Du willst nicht erregen, deine Berührung sagt einfach: „Ich bin da.“ Diese Absichtslosigkeit der Berührung kann dazu beitragen, dass Paare einander auch nach Jahren wieder näher kommen. Für viele ist es eine völlig neue Erfahrung, dass sexuelle Lust aus der Tiefe des Herzens kommt, nicht aus dem Tun.

Taucht das Gefühl „Ich spüre nichts“ auf, geht es genau darum. Du bist willkommen mit allem, was da ist, auch mit „Nichts“, Traurigkeit, Angst, Unsicherheit und feinen leisen Nuancen der ganzen bunten Gefühlspalette. Die Massage ist keine Aufforderung, dich „gut“ zu fühlen: Wir wollen Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen genießen, ganz wir selbst und in Beziehung sein.

Mit und ohne Intimberührung

Der Intimbereich wird auf Wunsch in die Massage miteinbezogen: Ob das für dich im Moment passt, entscheidest du selbst. Es gibt kein besser oder schlechter, kein befreit oder verklemmt, wenn es um deine Gefühle geht! Ich lade dich ein, dir treu zu bleiben. So wird euer „Tag voll Genuss“ zum unvergesslichen Erlebnis. Du entscheidest selbst, wieviel Kleidung du während deiner Massage im Kurs ausziehst/anbehältst. Fühle dich mit deiner „Eigen-Art“ ganz herzlich willkommen! Die Ganzkörpermassage kann am nackten und am bekleideten Körper ausgeführt, die Intimmassage auch am nicht-menschlichen Objekt erlernt werden.

Lust auf Grenzen

Durch meine langjährige Erfahrung mit Paaren weiß ich, wie intensiv und sensibel das gemeinsame Erleben sein kann. Ich bitte euch, zur Einstimmung folgende Fragen zusammen zu besprechen:

  • Welche Erwartungen und Wünsche habe ich?
  • Welche Erwartungen und Wünsche haben wir als Paar?
  • Möchte ich in der Gruppe nackt sein?
  • Möchte ich überhaupt im Intimbereich berührt werden?
  • Habe ich ein besonderes Anliegen im Hinblick auf die intime Massage?
  • Gibt es etwas, das beachtet werden muss, bevor wir beginnen? Eine Allergie oder Aversion gegen Öl, besondere Ängste?
  • Bitte nehmt zur Kenntnis, dass es sich um einen Kurs handelt. Sexuelle Aktivitäten sind darin nicht vorgesehen.

So haben wir zusammen ein gemeinsames, stimmiges Bild, in dem alle Grenzen respektiert werden können.

Neue Impulse für sinnliche Stunden zu zweit

Du zögerst noch? Ein Sprichwort sagt: „Anspannung ist, wer du glaubst sein zu müssen. Entspannung ist, wer du bist.“ Massage in der Gruppe ist dir nicht geheuer? Deine Gefühle sind deine Gefühle, nicht mehr und nicht weniger. Im Seminar hat jede_r mit der eigenen Massage alle Hände voll zu tun. Keine_r kommt zum „Spechteln“. Paare kommen, um ihre Liebe und Beziehung zu vertiefen. Ein wenig nervös sind alle, das ist normal. Die Sache ist schließlich nicht alltäglich.

Vertrauen

Zusammen schaffen wir einen sicheren, vertrauten und wertschätzenden Raum, wo wir – auch noch als Erwachsene – Neues ausprobieren dürfen. Weil’s Spaß macht und Lust auf mehr. Weil’s Verspieltheit und Vertrauen schafft. Und unter kompetenter Anleitung leichter fällt: Mit meiner Sensitivität und scharfen Intuition kann ich euch vertrauensvoll auf eine Reise begleiten, auf der ihr euch in jedem Moment wohl und sicher fühlt, gesehen und gehört. Es lohnt. Wage den Schritt.

huhu

Begegnung mit der eigenen Sexualität (Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud PrivatUniversität Wien)

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  • 13.03.2020 - 14.03.2020
    14:00 - 17:30

Eigene und fremde Gefühle auseinanderhalten können

Sprechen andere Menschen in unserer Anwesenheit über Sex, spüren wir möglicherweise Unsicherheit, Angst, Sehnsucht, vielleicht sogar Erregung: Ist das unser Gefühl? Oder gehen wir damit in Resonanz mit der anderen Person? Diese Lehrveranstaltung lädt Sexualberatende ein, ihre eigene Sexualität zu reflektieren. Ziel ist, eine professionelle Haltung neutraler Offenheit zu gewinnen, die es auch ermöglicht, Menschen zu begleiten. Sind wir in Kontakt mit unseren Grenzen und Gefühlen, können wir auch die Körperempfindungen und Gefühle anderer Menschen wertschätzen. Wir nennen das, was andere als „unnatürlich“ und „abnormal“ bezeichnen, schlicht „anders“ und brauchen es weder zu entwerten noch zu verdrängen.

Wunden und Narben anerkennen

Wollen wir andere gut beraten, müssen wir uns selbst reflektiert haben. Wie steht es um unsere Sexualität als Beratende in einer Gesellschaft, die Sexualität als Lebenskraft verteufelt, Leiden am Kreuz hingegen vergöttert? „Find your true weakness and surrender to it,“ beschreibt der Körpertherapeut Moshè Feldenkrais eine professionelle Haltung: „Most people spend their lives using their strengths to overcome or cover up their weaknesses.“ Als Profis glauben wir, es perfekt wissen, können und fühlen zu müssen. Das ist falsch: „Those few who use their strengths to incorporate their weaknesses, those people are very rare. In any generation there are a few, and they lead their generation.“ Ziel dieser Lehrveranstaltung ist, zu unseren Stärken und Schwächen gleichermaßen stehen zu können.

Im Job die Früchte ernten

We are given the very wounds we are meant to teach others to heal,“ meint Teal Swan. Als spirituelle Lehrerin versteckt sie weder den jahrelangen rituellen Missbrauch, den sie als Kind und Teenager erleben musste, noch dessen Relikte, Narben und Tätowierungen, auf ihrem Körper. Swans Authentizität und Stärke ist ein passendes Rolemodel für Sexualberatende. Perfektionismus schafft starre Rollen und brennt uns aus. Die Lehrveranstaltung lädt ein, die eigene Sexualität und sexuelle Entwicklung mit ihren schönen Momenten, Wunden und Narben als Geschenk zu reflektieren, um im Job die Früchte ernten zu können.

Infos zum Masterlehrgang:
Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud PrivatUniversität Wien / Curriculum / Folder

Anmeldung:
Univ.Ass. MMag. Dr. Ernst Vitek, M.Sc (Lehrgangsleitung)
ernst.vitek@sfu.ac.at