huhu

Intimität schaffen durch Berührung / ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit in der Kleingruppe

huhu

  • 19.09., 26.09., 10.10., 17.10.2018
    19.09.2018 - 17.10.2018
    18:30 - 21:00
  • 07.11., 14.11., 21.11., 28.11.2018
    07.11.2018 - 28.11.2018
    18:30 - 21:00

Neue Impulse für mehr Intimität in deinem Leben

Du möchtest Verbundenheit erleben? Erfüllenden Kontakt mit dir selbst genießen? Das nötige Handwerkszeug haben, um erfüllende Sexualität und Partnerschaft zu leben? Möchtest du über deinen Wunsch nicht nur reden, sondern Antworten auch fühlen? Die Gruppe bietet die Möglichkeit, das tiefere Wesen von Intimität behutsam zu erforschen.

Kontakt mit dir selbst genießen

Du suchst mehr Tiefe in deinem Leben? „Lebe die Fragen,“ meint Rainer Maria Rilke, „so lebst du allmählich, ohne es zu merken, in die Antwort hinein.“ Intimität hat nichts zu tun mit Nacktheit, Sex oder Geschlechtsverkehr. Intimität ist erfüllende Nähe: Ich zeige mich mit meinen Gefühlen, du zeigst deine Gefühle, wir zeigen uns. Hier beginnt Intimität – lange bevor wir einander physisch berühren. Intimität ist die Voraussetzung für erfüllende Sexualität und beginnt mit der Fähigkeit, uns zu zeigen.

Berührung als nährende Kraft erfahren

Die Gruppe bietet die Möglichkeit, das tiefere Wesen von Intimität zu erfahren. Sie wird komplett bekleidet in einem respektvollen, sicheren Rahmen abgehalten und geht über 4 – 6 Wochen. Das bietet die wunderbare Möglichkeit, Gefühltes in deinen Alltag zu integrieren und dir wöchentlich bestärkendes Feedback zu holen!

Beziehung bewusst erleben

Du überlegst: Einzelsitzung oder Kleingruppe? Wenn du’s mit Einzelarbeit angehen magst, lässt sich’s in der Gruppe oft noch rascher lösen. Die Kleingruppe hat maximal 8 Teilnehmende. Mein Fokus ist gleichmäßig auf alle gerichtet, das schafft mehr Spürraum für jede Person. Du profitierst, wenn andere das Thema für sich lösen! Und „musst es nicht alleine tun,“ wie es Chameli Ardagh so schön sagt.

In die Welt hinaus mit offenem Herzen

Die Gruppe wirkt oft lange nach und trägt zu einer wunderbaren Vertiefung und Erweiterung der Beziehung zu dir und anderen bei. Mit meiner Sensitivität und scharfen Intuition kann ich dich vertrauensvoll auf eine Reise begleiten, auf der du dich in jedem Moment wohl und sicher fühlst, gesehen und gehört. Aus dem vielfältigen Übungsraum der Gruppe – mit diesem sicheren Boden – sind oft die nächsten Schritte möglich: In die Welt hinaus mit offenem Herzen.

Du kannst an der Gruppe immer wieder teilnehmen. Sie bietet wunderbare Möglichkeiten, in Kontakt mit dir zu sein und zu bleiben.

ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit

Suchen wir mehr Tiefe und Verbundenheit im (intimen) Kontakt, findet klassische (Sexual)Therapie in Form von Gesprächen und Anleitung zu Übungen statt. Tantramassagen ermöglichen neue konkrete Spürerfahrungen. Vom Profi konsumiert, greifen sie jedoch nicht tief genug, um notwendige Veränderungen im eigenen Verhalten herbeizuführen. Bloßer Konsum von Massagen schenkt nicht die Fähigkeit, Intimität zu initiieren oder gemeinsam zu gestalten.

Kontakt mit allen Gefühlen genießen

ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit begegnet dem Wunsch nach erfüllender Sexualität und Partnerschaft prozess- und körperorientiert: Gearbeitet wird mit dem, was sich im Kontakt mit dem eigenen Körper zeigt, eigenen Empfindungen, Gefühlen und Gedanken. Grenzen werden sensibilisiert, Gefühle achtsam intensiviert, die ganze Gefühlsskala behutsam erweitert.

Berührung als nährende Kraft erfahren

Berührung sollte kein „Pflaster“ sein, das Wunden bloß verdeckt. ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit nutzt Berührung als konkrete körperliche Intervention zur Veränderung. Willkommen sind alle Gefühle, die dabei auftauchen: Freude und Traurigkeit, Unsicherheit, Angst, Scham oder auch Wut. Wir wollen Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen erfahren, heil und ganz werden, ganz wir selbst und in Beziehung sein. Ob Tantra, BDSM oder Hochsensibilität: Es ist eine Stärke der Methode, scheinbar Konträres harmonisch zu vereinen und das Entwicklungspotenzial jedes Schrittes an’s Licht zu holen.

Beziehung bewusst erleben

Die Berührung sagt: „Ich bin für dich da und stehe dir zur Seite, wie immer du dich fühlen magst.“ Diese Präsenz (die nichts fordert, nur da ist) ist ein Geschenk, wie es manche von uns in der Kindheit nie erfahren haben. Echte Präsenz (wo jemand für uns da ist und bleibt, physisch wie emotional) bietet Raum für folgende Fragen:

  • Kann ich Kontakt zulassen, ohne innerlich wegzugehen?
  • Was unterstützt mich dabei?
  • Was schenkt mir Entspannung?
  • Wo bin ich, wenn ich berührt werde?
  • Kann ich Gefühle wahrnehmen, und wo in meinem Körper sind sie spürbar?
  • Bin ich fähig dranzubleiben, oder schweife ich dauernd in Gedanken ab?
  • Bin ich im Kopf ganz woanders, während mein Körper berührt wird?
  • Wenn ja: Wie wirkt sich das auf meine Empfindungsfähigkeit aus?

Mit Worten berühren

Worte für unsere Gefühle – auch für unseren Schmerz – zu finden, ist eine wichtige Voraussetzung für das gemeinsame Erschaffen von Intimität. Das herzverbundene Gespräch – verbale Reflexion von Berührung – spielt in der ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit eine wichtige Rolle .

huhu

Begegnung mit der eigenen Sexualität (Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud Privatuniversität Wien)

huhu

  • 21.09.2018 - 22.09.2018
    14:00 - 17:00

Alle Infos bekommst du direkt an der Uni:
Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud Privatuniversität Wien / Curriculum / Folder

Anmeldung:
Univ.Ass. MMag. Dr. Ernst Vitek, M.Sc
ernst.vitek@sfu.ac.at

huhu

Die positive Kraft der Wut 1

huhu

  • 28.09.2018 - 30.09.2018
    18:00 - 17:00

Wut als positive Kraft nutzen

Wut ist eine positive Kraft. Wir brauchen Wut, um klar Nein und aus ganzem Herzen Ja zu uns selbst zu sagen, um Ziele zu haben, Entscheidungen zu treffen, Sachen auszumisten und Situationen zu beenden. Positiv verkörperte Wut sagt: Das bin ich, ich steh‘ dazu.

Klare Nein’s wagen und Ja’s aus ganzem Herzen gewinnen

Es lohnt sich, guten Kontakt zu unserer Wut zu pflegen! Beziehungen kippen, wenn Aggression dominiert, aber auch dann, wenn die Wutkraft fehlt; dann mangelt es häufig auch an der Lust auf Sex. Auslöser von Lustlosigkeit, Anorgasmie, vorzeitiger und verzögerter Ejakulation ist nie unsere gelebte, immer die verdrängte Wut. Sie sitzt in unseren Genitalien, im Kiefer und Sitzbereich, Magen und Darm: Oft sind diese körperlichen und psychischen Symptome nichts anderes als reingefressene, geschluckte unverdaute Wut.

Abgrenzen heißt Angrenzen

Frauen fällt es in unserer Gesellschaft oft besonders schwer, ihre Wut zu verkörpern: Wir dürfen Angst haben und traurig sein, aber mal zornig sein!? Oh Gott, ist das hysterisch, voll peinlich. Männer unterdrücken ihre Wut oft aus Angst, gewalttätig zu sein: Auch für männliche Wut/Kraft haben wir kaum positive Vorbilder.

Wutkraft braucht Vertrauen

Das Seminar schafft einen sicheren, vertrauten Raum, wo deine Wut endlich mal Platz hat und als Geschenk an dich selbst gefeiert werden kann! Wir nutzen Aufstellungsarbeit, IBP und BDSM. Lernen unsere Gefühle wahrzunehmen, klar zu kommunizieren. Und auch das Relaxen kommt nicht zu kurz.

Beziehung wagen

Nicht zuletzt wollen wir Opfer-Täter_in-Dynamiken betrachten und erfühlen, die in Österreich und Deutschland über 3 Generationen weitergegeben wurden und Wut als gefährlich abtun. Wir spüren: Positive Wutkraft schafft Beziehung! So wird unser „Nein“ ein „Ja“ zu uns selbst.

Lust auf mehr Text? Lies hier weiter!

Willkommen sind alle Menschen, die …

  • sich ständig wütend und gereizt fühlen.
  • nie wütend sind.
  • depressiv und antriebslos sind.
  • ihre Lebenskraft neu spüren wollen.
  • fürchten, andere durch ihre Lebendigkeit zu verletzen.
  • Grenzen in gegenseitiger Wertschätzung kommunizieren möchten.
  • ihr „Nein, mit mir nicht!“ als bewusstes Ja zu sich selbst erforschen wollen.
  • ihr „Nein“ authentisch verkörpern wollen – denn sonst hört’s keine_r.
  • sich erfüllende Beziehungen wünschen, nicht nur zu anderen, auch zu sich selbst.
huhu

Bondage / Von Seilen umarmt und gehalten

huhu

  • 12.10.2018 - 14.10.2018
    18:00 - 17:00

Neue Impulse für sinnliche Stunden zu zweit

Die meisten Seminare zum Thema japanische Bondage befassen sich in erster Linie mit Technik. Bondage ist mehr als das. Bondage darf schmutzig und heiß sein, still und berührend. Es hat (manchmal) mit Erotik und Sex zu tun, (immer) mit Hingabe, Macht/Ermächtigung und Vertrauen. So manche_r sagt: „Bin ich gefesselt, bin ich frei.“ Seile sind direkter Ausdruck unseres Willens. Es geht dabei nicht um starre Rollen, sondern um Komplizenschaft beim Ausloten der Möglichkeiten, die wir mit Seilen haben: Fesseln schafft neuen, spannenden Raum für Gefühle.

Beziehung vertiefen und erweitern

Sind wir in Kontakt mit unseren Gefühlen, ist Bondage nicht bloße Technik, sondern ein gemeinsamer Tanz: Seile werden zu Armen, die berühren, umarmen und halten. In Fesseln fühlen wir uns schöner oder einfach nur hilflos. Eines ist immer klar: Wirklich befriedigende Bondage braucht gefühlten Kontakt. Fehlt innere Verbundenheit, macht’s die beste Technik nicht wett.

Vertrauen – Kraft und Verletzlichkeit als ein’s erfahren

Im Seminar darfst du im vertrauten, sicheren Rahmen Freude und Traurigkeit spüren, Lust und Unlust, Unsicherheit, Angst, Scham, Wut und alle Nuancen der ganzen bunten Gefühlspalette … was auch immer da ist, ist gut! Du erlernst (Basis)Techniken japanischer Bondage und bekommst Tipps für sicheres Fesseln (beim Liebesspiel), das Verbundenheit schafft und berührt.

Technik ist nur ein Teil des Werkzeuges, das wir im Seminar vermitteln: Uns verletzlich zu zeigen und berührbar zu sein – im Alltag und beim Fesseln – ist das größte Geschenk, das wir einander machen können. Das Geschenk, das du im Seminar bekommst heißt Intimität: ehrlicher, lebendiger Kontakt, der berührt.

Als Seminarkleidung empfehlen wir enge, bequeme Leggings und T-Shirts. Fesseln wird oft mit Nacktheit und Sex in Verbindung gebracht. Wir meinen: Mehr Nacktheit heißt nicht immer mehr Spüren. In diesem Seminar ist für keine einzige Fesselung Nacktheit notwendig! Jede_r entscheidet für sich, wie er/sie sich wohl fühlt. Wenn du/ihr deshalb Sorge hatte(s)t: Take it easy! 😉 Stay calm.

Frei und glücklich sein

Neugierig? Der erste Abend endet mit einer Performance von Matthias und Nicole: Wir wollen fesselnden Kontakt in allen Facetten zeigen und die Freude daran.

Matthias und Nicole in „Seilschaften der Liebe“ (Spiegel-TV, 24.7. 2012)

Willkommen sind alle Menschen, die …

  • Seile spannend finden.
  • Bondage lieben oder Angst davor haben.
  • einem alten Schmerz begegnen und damit gesehen werden wollen.
  • Berührung mit Kraft und Kreativität suchen.
  • nicht genau wissen, ob Bondage ihres ist und dem jetzt auf den Grund gehen möchten.
  • schlechte Erfahrungen damit machen mussten und das schade finden.
  • Kontakt mit Gleichgesinnten suchen, denen Bondage genauso wichtig ist wie ehrliches Feedback und das Teilen von Gefühlen.
  • offen über Sexualität sprechen wollen, ohne Sexualität auszuklammern, von der sie selbst der Meinung sind oder andere meinen, sie sei abseits der Norm.
  • die ihre „liebevollen“ von den „dunklen“ Anteilen trennen und das endlich verbinden wollen.
  • Licht statt Dunkelheit suchen.
  • eigene und fremde Grenzen nicht (mehr) überschreiten wollen.
  • Spaß und Leichtigkeit lieben.
  • neugierig sind.

Willkommen sind …

  • Liebes, Eltern-, Ehe- und Fesselpaare
    Fühlt euch herzlich willkommen!
  • Zu herkömmlichen Bondage-Seminaren meldet man sich als Paar mit fixer Rollenverteilung an: eine_r aktiv, eine_r passiv. Wir laden ein, „Normales“ zu hinterfragen, Neues auszuprobieren und zu genießen! Fesseln hat spannendes Potenzial für mehr Lebensfreude und Lebendigkeit, wenn wir es zu nutzen wissen.
  • Solotänzer_innen
    Gute (einfühlsame und starke) Bondagepartner_innen fallen nicht von Bäumen. Auch Seminare, die Bondage und Tantra (bewusste Berührung) verbinden, sind rar. Nicht zuletzt ist der Raum für alle Gefühle, den das Seminar anbietet, einzigartig. Du möchtest ohne Partner_in teilnehmen? Fühle dich herzlich willkommen! Das Seminar bietet viele Möglichkeiten, in Kontakt mit dir selbst und anderen zu kommen.
  • Als Solotänzer_in ist es für dich undenkbar, sowohl die gebende, als auch die empfangende Rolle einzunehmen? Auch mal mit gleichgeschlechtlichen Partner_inne_n zu fesseln? Dann ist das Seminar möglicherweise nicht für dich geeignet: Fesseln hat spannendes Potenzial für mehr Lebensfreude und Lebendigkeit, wenn wir es zu nutzen wissen.
huhu

ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit, Persönlichkeitsentwicklung durch ganzheitliche Berührung – Ausbildung für Profis

huhu

  • Modul 3, Begegnung mit der eigenen Sexualität
    15.02.2019 - 17.02.2019
    18:00 - 16:00
  • Modul 4, Tantramassage als Tool in der Körperarbeit I
    22.03.2019 - 24.03.2019
    18:00 - 16:00
  • Modul 5, Tantramassage als Tool in der Körperarbeit II
    03.05.2019 - 05.05.2019
    18:00 - 16:00
  • Modul 6, Selbstkontakt und Grenzen II
    14.06.2019 - 16.06.2019
    18:00 - 16:00

ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit
Persönlichkeitsentwicklung durch ganzheitliche Berührung

Ausbildung in 6 Modulen

Der Fokus von ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit liegt auf Kontakt mit allen Gefühlen. Freude und Traurigkeit, Lust und Unlust, Angst, Scham, Unsicherheit oder Wut: Was auch immer Berührung auslöst, ist gut! Die Ausbildung gibt dir Tools an die Hand, mit denen du Menschen Türen in innere Räume öffnen kannst, die liebevolle Aufmerksamkeit brauchen. Sie schafft Bewusstsein für ganzheitliche Berührung, das deine Arbeit und dein Leben bereichern wird.

ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit besteht zu 10% aus Technik, zu 90% aus Intuition und feinen Berührungsqualitäten. Die wichtigsten Qualitäten von dir als Profi sollten klare Grenzen, gute Intuition und das Bedürfnis nach ganzheitlicher Berührung eines Menschen sein. Für die Teilnahme an der Ausbildung ist es egal, ob du deine Kund_inn_en, Klient_inn_en oder Patient_inn_en physisch oder energetisch berührst. Berührung hat viele Ebenen.

Von Profi zu Profi

„In der Ausbildung geht es um dich. ‚We are given the very wounds, we are meant to teach others to heal,‘ meint die spirituelle Lehrerin Teal Swan. Es braucht neben Technik auch Mitgefühl für uns selbst, um Menschen in ihre Gefühle begleiten zu können. Ich selbst habe einen langen Weg hinter mir, meine eigene Gewalterfahrung soweit aufzuarbeiten und zu integrieren, dass ich sagen kann, meinen Körper heute wieder lustvoll zu bewohnen. Dabei hat mir ganzheitliche Berührung sehr geholfen. Meine Erfahrung gebe ich gerne an andere Profis weiter. Als Profi schöpfst du aus meiner professionellen Klarheit, reichen Erfahrung und Empathie. Als Laie kannst du die Ausbildung nach Rücksprache mit mir auch als Jahrestraining absolvieren.

Die Ausbildung schafft einen sicheren und vertrauten Raum. Sie wird dein Leben und deine Arbeit bereichern und inspirieren. Ich freue mich, dich ein Stück des Weges zu begleiten!

Herzlich,
Atma Pöschl“

ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit

Suchen wir mehr Tiefe in unserem Alltag und in der Sexualität, findet klassische (Sexual)Therapie meist in Form von Gesprächen und Anleitung zu Übungen statt. Tantramassagen ermöglichen neue Spürerfahrungen. Vom Profi konsumiert, greifen sie aber nicht tief genug, um Veränderungen im eigenen Verhalten herbeizuführen. Massage-Konsum schenkt nicht die Fähigkeit, Intimität selbst zu gestalten.

Kontakt mit allen Gefühlen

ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit begegnet dem Wunsch nach erfüllender Sexualität und Partnerschaft prozess- und körperorientiert: Gearbeitet wird mit dem, was sich im Kontakt mit dem eigenen Körper zeigt, Körperempfindungen, Gefühlen und Gedanken. Grenzen werden sensibilisiert, Gefühle in ihrer ganzen Bandbreite achtsam erweitert. Die Methode vermittelt Fähigkeiten, die Ermächtigung bedeuten (und Klient_inn_en – auch von uns – unabhängig machen).

Berührung als nährende Kraft

ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit nutzt Berührung nicht als „Pflaster“, das Wunden nur verdeckt, sondern als konkrete körperliche Intervention zur Veränderung. Willkommen sind alle Gefühle, die bei Berührung auftauchen: Freude und Traurigkeit, Lust und Unlust, Unsicherheit, Angst, Scham oder auch Wut. Ziel ist, Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen zu genießen, heil und ganz zu werden, ganz verbunden mit sich selbst (und in Beziehung mit anderen Menschen) zu sein.

Bewusste Beziehung

ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit sagt beim Berühren: „Ich bin für dich da und stehe dir zur Seite, wie immer du dich fühlen magst.“ Echte Präsenz – die beim Berühren nichts fordert, nur da ist – ist ein Geschenk, das viele Menschen in der Kindheit nie erfahren haben. Berührende Präsenz (wo jemand für uns da ist und bleibt, physisch wie emotional) schafft in Klient_inn_en Raum für folgende Fragen:

  • Kann ich Kontakt zulassen, ohne innerlich wegzugehen?
  • Was unterstützt mich dabei?
  • Was schenkt mir Entspannung?
  • Wo bin ich, wenn ich berührt werde?
  • Kann ich Gefühle wahrnehmen, und wo in meinem Körper sind sie spürbar?
  • Bin ich fähig dranzubleiben, oder schweife ich dauernd in Gedanken ab?
  • Bin ich im Kopf ganz woanders, während mein Körper berührt wird?
  • Wenn ja: Wie wirkt sich das auf meine Empfindungsfähigkeit aus?

Sprache (wieder)finden

Die verbale Reflexion von Berührung spielt eine wichtige Rolle. Berührung beginnt beim therapeutischen Gespräch und endet im Reflexionsgespräch danach: Worte für eigenes Fühlen zu finden ist wichtig, um das Erleben von Berührung und positiver Gefühle aktiv mitgestalten zu können. „Mach mal“ oder „ich brauche Befriedigung“ wäre die falsche Haltung, mit der Klient_inn_en uns aufsuchen. Das passt nicht.


Stärken der Methode

Neue Impulse für Intimität im sicheren Rahmen

ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit fokussiert auf erfüllende Sexualität und Partnerschaft – Nähe, Berührung und alle Gefühle, die dabei auftauchen. Ich zeige mich mit meinen Gefühlen, du zeigst dich mit deinen Gefühlen, wir zeigen uns einander: Hier beginnt Intimität. Intimität hat weder mit Nacktheit, noch mit Sex oder Geschlechtsverkehrt zu tun. Intimität beginnt mit unserer Fähigkeit, Gefühle zu teilen. ATMA®-Gefühls- und Körperarbeiterfahren unterstützt diese Fähigkeit.

Berührendes (Nach)Nähren

Taktiles Nachnähren spielt bei ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit eine wichtige Rolle. Haben Klient_inn_en Berührung als Kind nicht erfahren oder mussten das erleiden, ist Nachnähren durch Berührung (Re-Parenting, Nach-Bemuttern/Bevatern) ein wichtiges Werkzeug, um erfüllende erwachsene Sexualität an der Basis zu stärken. Das Pferd vom Schwanz aufzuzäumen (mit perfekter Berührungstechnik oder dem x-ten Tantraseminar) bringt Klient_inn_en in der Regel nichts, wenn das innere Kind und der/die Erwachsene einander behindern. ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit nährt die Basis und schafft Bewusstheit.

Lösung von Gewalterfahrung

ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit fokussiert auf das Stärken lebendiger Grenzen, (nach)nährende Berührung und Lösung destruktiver Beziehungs- und Gewalterfahrung bzw. der Folgen: Angst vor Nähe, „Nettsein“, Übersexualisierung, Overeating, (selbst)verletzendes Verhalten, starre Mauern, unterdrückte Wut, Opferrolle (mit Projektion der „bösen Mama“/des „bösen Papa“ auf andere, ohne eigene Täter_innenschaft zu erkennen), grenzenlose Bedürftigkeit, Prostitution und Helfersyndrom.

Politisches Bewusstein

Arbeiten wir am Körper, sind wir mit den Folgen von (emotionaler, körperlicher, sexueller) Gewalt konfrontiert, Auswirkung der Körper- und Sexfeindlichkeit unserer Gesellschaft. Sexuelle Gewalt hat nichts mit dem Trieb einiger weniger zu tun und dem daraus resultierenden „Heilungsbedürfnis“ vieler anderer. Die Frage ist nicht: Wer ist gesund, rein, schmutzig oder gar krankt? Die Frage ist: Wie ist das Ganze beschaffen? Wer wird darin wie und von wem eingeübt? ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit verkörpert politisches Bewusstsein.

Unser Angebot: Wertschätzung. Ob Tantra, BDSM, Hochsensibilität oder Berührungsangst, es ist eine Stärke der Methode, scheinbar Konträres harmonisch zu vereinen und das Entwicklungspotenzial jedes Schrittes an’s Licht zu holen.

huhu

Fesseln mit Seilen: Ein Tag liebevoller Verbundenheit für Paare / ATMA®-Gefühls- und Körperarbeit in der Kleingruppe

huhu

  • 04.11.2018
    14:00 - 18:00

Fesseln mit Seilen
Neue Impulse für erfüllende Paarbeziehung

Ihr möchtet mehr Tiefe im Alltag und in der Sexualität erleben? Möchtest du Verbundenheit spüren, auch mit dir selbst? Wollt ihr über euren Wunsch nicht nur reden, sondern Antworten auch fühlen? Die Gruppe bietet die besondere Möglichkeit, das tiefere Wesen von Verbundenheit, Bindung, Verbindung … mit Seilen zu erforschen. Achtsam und behutsam.

Verbundenheit genießen

Ihr sucht mehr Tiefe im Alltag und in eurer Sexualität? „Lebe die Fragen,“ meint Rainer Maria Rilke, „so lebst du allmählich, ohne es zu merken, in die Antwort hinein.“ Verbundenheit hat nichts zu tun mit fixen Gedanken, starren Glaubenssätzen, Moral. Verbundenheit ist berührende Nähe: Ich zeige mich mit meinen Gefühlen, du zeigst deine Gefühle, wir zeigen uns. Hier beginnt Verbundenheit. Fesseln bietet spannende Möglichkeiten, Verbindung, Verbundenheit, Bindung zu erforschen, in Kontakt mit alten Bindungs-Mustern zu kommen und zu genießen, was ist.

Innere Verbindung stärken

Die Gruppe bietet die spannende Möglichkeit, das Wesen von Verbundenheit über das Medium Seil zu erfahren. Sie wird komplett bekleidet in einem respektvollen, sicheren Rahmen abgehalten. An diesem Nachmittag habt ihr beide die Möglichkeit, mit Seilen zu fesseln und gefesselt zu werden. Zusätzlich zur Technik wird das gemeinsame Erschaffen von Intimität vermittelt – als wichtige Voraussetzung erfüllender Partnerschaft und befriedigender Bondage. Während der/die eine fesselt, hat der/die andere viel Zeit für inneres Forschen, Fühlen, Genießen.

Verbunden, frei und glücklich sein

Fesseln ist keine Aufforderung, dich „gefälligst gut!“ zu fühlen. Du bist willkommen mit allem, was da ist, auch mit Traurigkeit, Angst, Unsicherheit, Unlust, Lust und allen Nuancen der ganzen bunten Gefühlspalette. Wir wollen in Kontakt mit allen Gefühlen fesseln, heil und ganz werden, ganz wir selbst und in Beziehung sein. Verbundenheit mit uns selbst und einander fühlen.

Führung, Hingabe und Vertrauen als innere Qualitäten gewinnen

Fesseln braucht Führung, Hingabe und Vertrauen. Der Tag liebevoller Verbundenheit lädt ein, diese inneren Qualitäten bewusst zu entwickeln als wichtige Voraussetzung für glückliche Partnerschaft und Beziehung. Nirgendwo anders können sie so direkt erfahren werden – wir fühlen sofort, ob’s stimmt oder nicht – wie beim Fesseln. Diese Ehrlichkeit berührt und verbindet.

Lustvolles Erlernen von Bondage im vertrauten Rahmen

Ihr wünscht euch neue Impulse für sinnliche Stunden zu zweit? Du möchtest deine_n Partner_in ein bisschen raffinierter mit Seilen verwöhnen können? Sie/er wünscht sich, gefesselt zu werden? Du möchtest ein schönes Ersterlebnis bescheren? Fühlt euch herzlich willkommen. Immer mehr Paare wollen ihre Sinnlichkeit und Sexualität gemeinsam erforschen und finden Bondage spannend. Deshalb biete ich den Tag liebevoller Verbundenheit an, ein achtsam lustvolles Erlernen von Bondage im vertraut liebevollen und vertraulichen Rahmen.

In die Welt hinaus mit offenem Herzen

Bei vielen Paaren wirkt die intensive Erfahrung lange Zeit nach und kann zu einer wunderbaren Vertiefung der Beziehung beitragen. Mit meiner Sensitivität und scharfen Intuition kann ich euch vertrauensvoll auf eine Reise begleiten, auf der ihr euch in jedem Moment wohl und sicher fühlt, gesehen und gehört. Aus dem kreativen Übungsraum der Gruppe sind oft die nächsten Schritte möglich: In die Welt hinaus mit offenem Herzen, neuer (Selbst)Anbindung.

Für euch als Paar: Einzelsitzung oder Kleingruppe!?

Wenn ihr euer Thema mit Einzelarbeit angehen wollt, lässt sich’s in der Gruppe oft noch rascher lösen. Die Kleingruppe hat maximal 8 Teilnehmende: Oft klappt es in der Gruppe mit den Seilen schneller, Beziehungsthemen auf den Punkt zu bringen. Mein Fokus ist gleichmäßig auf alle gerichtet, das schafft mehr Spürraum für jedes Paar. Ihr profitiert, wenn andere das Thema für sich lösen! „Du musst es nicht alleine tun,“ wie es Chameli Ardagh so schön sagt.

Gefühle genießen, erforschen, spüren in der Kleingruppe

Kleingruppen behandeln dieselben Themen wie Einzelsitzungen, sind jedoch günstiger. Aus der Kleingruppe nehmt ihr dieselben Benefits mit in’s Leben wie in einer Einzelsitzung.

Wagt den Schritt

Der Ablauf des Nachmittages ist in etwa so: Entspannende Einstiegsrunde, wo wir Erwartungen klären, kleine Fessel- und Safety-Kunde, Demo, Fesseln unter Anleitung, Pause mit Snack, Demo, Fesseln unter Anleitung, Tipps für den Seilkauf (wenn erwünscht), entspannte Endrunde.

huhu

Handarbeitsabend 2 (Die weibliche Intimmassage)

huhu

  • 09.11.2018
    19:00 - 22:00

Lerne die weibliche Intimmassage am künstlichen Modell

Wir üben die weibliche Intimmassage simple & easy am künstlichen Modell. Ich erkläre weibliche Anatomie, sinnliche Körperstellen der Frau und einzelne Massagegriffe. Schritt für Schritt. Du lernst, eine Frau oder dich als Frau zu verwöhnen, und kannst alle Griffe sofort üben. Im zweiten Teil des Abends lernst du, wie du die G-Fläche finden und erwecken kannst. Geteilt werden Tipps und Tricks und kleine Kniffe, die unser Liebesleben schöner machen.

Ein wichtiger Teil des Abends ist sexuelle Kommunikation: Du lernst, so zu kommunizieren, dass du gemeinsam mit deiner Partner_in ihre Vorlieben und Bedürfnisse erforschen, deine Bedürfnisse als Frau kommunizieren kannst. So wird Sex lustvoller und bringt mehr Freude.

Wie geht es dir, wenn du eine Frau oder dich als Frau lustvoll berühren möchtest?

Manche Menschen fühlen sich unsicher, wenn sie eine Frau berühren. Viele haben sich bisher nicht getraut, ihre Partnerin zu fragen, wie sie berührt werden möchte. Oder gefragt und keine hilfreiche Antwort bekommen. Wir Frauen tun uns manchmal nicht grad leicht zu kommunizieren, was sich für uns gut anfühlt.

Andere erleben, dass nach anfänglicher Intensität in der Partnerschaft Ruhe einkehrt, und noch mehr Ruhe, und jetzt möglicherweise ein bisschen zu viel Ruhe. Der Ablauf bei Sex oder Selbstliebe erinnert an eine einstudierte Choreographie: Man weiß, was als nächstes folgt. Langeweile schleicht sich ein: Suchst du/sucht ihr neue Ideen?

So manche_r ist einfach neugierig, was es so alles an Möglichkeiten gibt. Willst du deine Partnerin oder dich selbst als Frau ein wenig raffinierter verwöhnen können?

Du suchst neue Impulse für dein Liebesleben?

Willst du dich nicht länger unsicher fühlen? Du wünschst dir mehr Intimität mit deiner Partnerin oder dir selbst? Das Gefühl, wirklich in Kontakt zu sein? Willst du mehr Freude und Lust bereiten? Mit deiner Frau eine gute Zeit haben? Dir Gutes tun? Du fragst dich: Wie geht das?

1. Lade deine Partnerin zu einer sinnlichen Massage ein – berühre dich als Frau selbst

Erforsche und bespiele den Körper d(ein)er Frau, indem du sie verwöhnst. Verwöhne dich selbst als Frau: Leistung raus, Spüren rein! Herzstück einer sinnlich-erotischen Massage ist die klare Rollenverteilung: Eine Person ist aktiv, massiert und berührt. Die andere Person ist rezeptiv und entgegennehmend: wie beim Geschenke-Bekommen am Geburtstag. Das klappt auch, wenn du dich als Frau selbst berührst.

2. Mache dich mit Intimmassage-Techniken vertraut

Das Sahnehäubchen auf einer sinnlich-erotischen Massage ist die Intimmassage. Es ist superspannend, wie viele unterschiedliche Massagegriffe es für den Intimbereich der Frau gibt! Meistens kennen wir Frauen selbst nur ein kleines Repertoire. Das kann eintönig werden für beide. Ein bisschen Abwechslung bringt wieder mehr Aufmerksamkeit ins Liebesspiel.

Gekonnte Intimberührung besteht aus variantenreicher Berührung. Wenn du weißt, was du tust, kannst du Berührung schenken, die wirklich berührt: lustvoll-erotisch, aber auch neugierig, liebevoll, entspannt und leistungsfrei. Statt den Kick zu jagen, noch schneller den Orgasmus herbeizurubbeln, bleibe ergebnisoffen: Erfüllende Sexualität bemisst sich dann nicht mehr an vielen Orgasmen, Schweiß und Atemnot, sondern am Kontakt und Spüren.

Es muss nicht immer explosive Lust sein! Sei einfach mal neugierig: Was erlebt die Frau oder was erlebst du als Frau im Moment? Berührungen können ein großes Spektrum an Gefühlen auslösen. Nur im Intimbereich wird als Resonanz ausschließlich Lust erwartet! Und noch mehr Lust! Stell dir vor, dass „mehr“ auch tiefes Loslassen sein kann, Angenommen fühlen, Berührtsein, Entspannen, gut mit dir selbst sein als Frau.

3. Redet miteinander

Um zu erfahren, was ihr gefällt, hilft nur eines: reden! Um zu bekommen, was dir gefällt, hilft nur eines: reden! Dir fällt das Reden über Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse nicht so leicht? Du hast das Gefühl, Reden während der Massage stört? Das stimmt, solange es ungewohnt ist. Mit Mut/Übung kann sich das „Minenfeld Kommunikation“ ganz schnell zur Goldmine entwickeln. Erster Schritt in diese Richtung ist, dass du während der Massage konkrete Fragen stellst, beispielsweise: „Brauchst du hier mehr oder weniger Druck? Wo genau ist die Stelle, die dir das letzte Mal so gut getan hat?“ Oder: „Das fühlt sich gut an, bitte mach weiter. Bitte merk dir diese Stelle.“

Sexualität spielerisch genießen

Menschen, die die weiblich Intimmassage erlernt haben, können ihr Liebesleben abwechslungsreicher gestalten: Sie fühlen sich durch die Fertigkeit unterstützt, ihre Partnerin, deren Bedürfnisse und Vorlieben besser kennen zu lernen. Sich als Frau bewusster zu berühren. Sie haben einen wertschätzenden Blick auf das weibliche Geschlecht und viel Freude am Berühren. Nicht zuletzt geht es für sie nicht um Selbstoptimierung, sondern darum, in innigem Kontakt zu sein und Sexualität leistungsfrei und spielerisch zu erfahren.

Warum Berührung am nicht-menschlichen Modell erlernen!?

Du fragst dich, warum ich Intimberührung nicht nur in Massageseminaren für Paare lehre, sondern auch am nicht-menschlichen Modell? Ganz einfach: Weil das alle in’s Boot holt – auch Menschen, die keine Partnerin haben, deren Partnerin keine Lust auf „sowas“ hat, denen ein Seminar erstmal „too much“ ist, die von Männern/Frauen in der Vergangenheit verletzt wurden, ihre eigenen Grenzen nicht überschreiten und sich langsam rantasten wollen. Nicht zuletzt biete ich Handarbeitsabende an, weil es mir Spaß macht, der Ideologie des Tantra mit einer Prise Humor zu begegnen.

huhu

BDSM / Playing by Heart 1

huhu

  • 16.11.2018 - 18.11.2018
    18:00

BDSM als spannendes Entwicklungspotenzial

BDSM steht für die Begriffe „Bondage & Disziplin, Dominanz & Submission, Sadismus & Masochismus“. Es kann eine von vielen Möglichkeiten tiefer Berührung sein und umfasst ein breites Spektrum unterschiedlicher Sinnesreize, Körperempfindungen und Gefühle. So manche_r verwechselt BDSM mit Gewalt. In Wahrheit passiert Gewalt, wenn wir unsere Gefühle nicht lieben und anderen Menschen unsere Schmerzen um die Ohren schlagen. In vielen Familien ist das der Alltag. Im Gegensatz dazu kann BDSM lustvolles Spiel mit gleich starken Partner_inne_n sein, bewusster Austausch von Macht und intensiven Gefühlen.

Licht und Schatten

Du unterscheidest zwischen heiligem hellen und abartigem dunklen Sex? Diese Unterteilung ist unnötig und destruktiv. Heilig kommt von „heil“ und meint ganz. Erleuchtung erlangen wir nicht, indem wir das Licht imaginieren, sondern im Erforschen des Schattens.

Heil und ganz

Jede Berührung kann tief berühren, verunsichern und Angst machen: Vom Streicheln bis zum Schlagen. Denn unser Körper speichert negative Erinnerungen, friert sie ein, und wird dadurch gefühllos. Bei körperlicher Nähe öffnen wir uns wieder ein Stück, und die eingefrorenen Gefühle können wieder an die Oberfläche steigen. Passiert das in einem sicheren, bewussten Rahmen und liebevollem Kontakt, geschieht Heilung. Ein wichtiger Aspekt von Heilung liegt darin, wieder (alle Gefühle) fühlen zu können, ganz/“heil“ zu sein.

Verbunden und in Kontakt

Als Kind warst du anderen (die nicht greifbar waren, gewalttätig oder erbarmungslos in ihren emotionalen Ansprüchen an dich) hilflos ausgeliefert? Tantra ermöglicht Heilung durch das Erleben des Gegenteils dessen, was wir erfahren haben (z.B. durch eine Massage). Bewusstes BDSM ermöglicht’s durch eine homöopathische Dosis desselben.

Berührbar und verletzlich

Bewusste und unbewusste Gewalterfahrungen in der Kindheit – wir alle haben sie – können Wegbereiter in lebenslanges Opferverhalten sein. Ein anderer Weg, verletzte Gefühle nicht zu spüren, ist die Identifikation mit dem/der Täter_in: Damit unterdrücken wir Schwächere. Der Teufelskreis endet dort, wo „Opfer“ aktiv werden und im Jetzt Verantwortung für ihr Leid übernehmen, wo Mächtige berührbar und verletzlich sind.

Authentisch und kreativ

Das Seminar schafft einen sicheren, vertrauten Raum, wo all deine Gefühle Platz haben und als Geschenk an dich selbst gefeiert werden können. „Gewalt“ kommt nicht zuletzt vom althochdeutschen „waltan“ und meint die Stärke, eine Sache in ihrem Inneren zu verändern. Genau das wollen wir tun: Dem/unserem Schmerz ins Gesicht zu schauen kann sinnlich, sexy und erotisch sein. So spielen wir mit Lust und Unlust, Freude und Traurigkeit, Angst, Scham, Wut und ganz feinen, leisen Gefühlsnuancen. Was auch immer da ist, ist gut! Sexualität ist kein Synonym für Harmonie, sondern authentischer Selbstausdruck im intimen Kontakt.

Du selbst

Im Seminar erwartet dich eine Reise in’s Herz von BDSM: Neugieriges Erforschen innerer und äußerer Haltungen authentischer Dominanz und Hingabe, unterschiedlicher Sinnesreize, Körperempfindungen und Gefühle. Lerne, klar Nein zu sagen! Damit du aus ganzem Herzen Ja sagen kannst. Gib ehrlich Feedback: Was war gut? Was nicht? Was du riskierst, ist eine Begegnung mit einem spannenden Menschen: Dir selbst.

Willkommen ist jede_r, die/der …

  • BDSM als spannendes Potenzial für persönliche Entwicklung und gemeinsames Wachstum kennenlernen möchte.
  • ein BDSM-Seminar sucht, das nicht in erster Linie auf Technik fokussiert, sondern auf die Gefühle, die dabei auftauchen. Nicht auf BDSM als Identität, sondern auf tiefe Berührung.
  • einen spannenden Menschen – sich selbst – kennenlernen will.
  • sich mehr Lebendigkeit in der Sexualität und auch im Alltag wünscht.
  • guten Kontakt mit den eigenen Grenzen, Gefühlen und Bedürfnissen sucht als wichtige Voraussetzung erfüllender Intimität.
  • sich noch nicht über BDSM getraut hat und das Leben auf morgen verschiebt. Weil’s öde ist!
  • viel Erfahrung mit BDSM hat und Gefühle vermisst. Weil’s einsam macht!
  • sich aufgrund der eigenen Hochsensibilität in der BDSM-Szene nicht zuhause fühlt und Kontakt mit Gleichgesinnten sucht.
  • schlechte Erfahrungen mit BDSM gemacht hat und dem auf den Grund gehen möchte.
  • einem alten Schmerz begegnen und damit gesehen werden will.
  • Tantra und BDSM verbinden möchte und erkannt hat: Labels sind uns verarmende Schubladen. Es geht darum, mit- und voneinander über Berührung zu lernen.
  • einen geschützten Ort sucht, wo jener Persönlichkeitsanteil erforscht werden kann, der es genießt, anderen Menschen Macht über uns zu geben.
  • einen geschützten Ort sucht, wo jener Persönlichkeitsanteil erforscht werden kann, der es genießt, Macht über andere auszuüben.
  • bei der „Sub Rosa Dictum“ BDSM-Party spürt „da haben viele Menschen nichtmal Spaß“ und BSDM als coolen Lifestyle und Fassade satt hat.
  • Menschen auf der „Sub Rosa Dictum“ beneidet – weil die sich zeigen – und sich nicht länger verstecken will. Weil’s kraftlos macht.
  • eigene und fremde Grenzen nicht (mehr) überschreiten möchte.
  • eine Seminarleitung schätzt, die mit Empathie und Klarheit leitet, BDSM seit mehr als 20 Jahren hinterfragt, sich reflektiert und gefunden hat
huhu

Berührung als reifungsfördernde Intervention (Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud Privatuniversität Wien)

huhu

  • 18.01.2019 - 19.01.2019
    14:00 - 17:00

Alle Infos bekommst du direkt an der Uni:
Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud Privatuniversität Wien / Curriculum / Folder

Anmeldung:
Univ.Ass. MMag. Dr. Ernst Vitek, M.Sc
ernst.vitek@sfu.ac.at

huhu

Die positive Kraft der Wut 2

huhu

  • 25.01.2019 - 27.01.2019
    18:00 - 17:00

Wut als positive Kraft nutzen

Wut ist eine positive Kraft. Wir brauchen Wut, um klar Nein und aus ganzem Herzen Ja zu uns selbst zu sagen, um Ziele zu haben, Entscheidungen zu treffen, Sachen auszumisten und Situationen zu beenden. Positiv verkörperte Wut sagt: Das bin ich, ich steh‘ dazu.

Klare Nein’s wagen und Ja’s aus ganzem Herzen gewinnen

Es lohnt sich, guten Kontakt zu unserer Wut zu pflegen! Beziehungen kippen, wenn Aggression dominiert, aber auch dann, wenn die Wutkraft fehlt; dann mangelt es häufig auch an der Lust auf Sex. Auslöser von Lustlosigkeit, Anorgasmie, vorzeitiger und verzögerter Ejakulation ist nie unsere gelebte, immer die verdrängte Wut. Sie sitzt in unseren Genitalien, im Kiefer und Sitzbereich, Magen und Darm: Oft sind diese körperlichen und psychischen Symptome nichts anderes als reingefressene, geschluckte unverdaute Wut.

Abgrenzen heißt Angrenzen

Frauen fällt es in unserer Gesellschaft oft besonders schwer, ihre Wut zu verkörpern: Wir dürfen Angst haben und traurig sein, aber mal zornig sein!? Oh Gott, ist das hysterisch, voll peinlich. Männer unterdrücken ihre Wut oft aus Angst, gewalttätig zu sein: Auch für männliche Wut/Kraft haben wir kaum positive Vorbilder.

Wutkraft braucht Vertrauen

Das Seminar schafft einen sicheren, vertrauten Raum, wo deine Wut endlich mal Platz hat und als Geschenk an dich selbst gefeiert werden kann! Wir nutzen Aufstellungsarbeit, IBP und BDSM. Lernen unsere Gefühle wahrzunehmen, klar zu kommunizieren. Und auch das Relaxen kommt nicht zu kurz.

Unsere Gefühle sind wie Kinder, sie wollen geliebt werden

„Unsere Emotionen sind wie Kinder und wollen geliebt werden“ meint Teal Swan. „Wir lieben sie bedingungslos, wenn wir bereit sind, sie zu spüren.“ Als Kind hat Swan (emotionale, körperliche, sexuelle) Gewalt erfahren. Als spirituelle Lehrerin meint sie: „Um authentisch zu sein, musst du deine Schatten genauso zugeben wie deine lichten Aspekte.“ Sie lebt es vor. Wir spüren: Positive Wutkraft schafft Beziehung! So wird unser „Nein“ ein „Ja“ zu uns selbst.

Lust auf mehr Text? Lies hier weiter!

Willkommen sind alle Menschen, die …

  • sich ständig wütend und gereizt fühlen.
  • nie wütend sind.
  • depressiv und antriebslos sind.
  • ihre Lebenskraft neu spüren wollen.
  • fürchten, andere durch ihre Lebendigkeit zu verletzen.
  • Grenzen in gegenseitiger Wertschätzung kommunizieren möchten.
  • ihr „Nein, mit mir nicht!“ als bewusstes Ja zu sich selbst erforschen wollen.
  • ihr „Nein“ authentisch verkörpern wollen – denn sonst hört’s keine_r.
  • sich erfüllende Beziehungen wünschen, nicht nur zu anderen, auch zu sich selbst.