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BDSM / Playing by Heart 2

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  • 05.04.2019 - 07.04.2019
    18:00

BDSM. Ein Wort. Ein Label. Eine Schublade.

Neugierde

„Es geht darum zu leben. Lebe deine Fragen. Vielleicht lebst du dann – allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages – in die Antwort hinein.“ (Rainer Maria Rilke)

BDSM steht für die Begriffe „Bondage & Disziplin, Dominanz & Submission, Sadismus & Masochismus“. Es kann eine von vielen Möglichkeiten tiefer Berührung sein und umfasst ein breites Spektrum unterschiedlicher Sinnesreize, Körperempfindungen und Gefühle. So manche_r verwechselt BDSM mit Gewalt. In Wahrheit passiert Gewalt, wenn wir unsere Gefühle nicht lieben und anderen Menschen um die Ohren schlagen. In vielen Familien ist das der Alltag. Im Gegensatz dazu kann BDSM lustvolles Spiel mit gleich starken Partner_inne_n sein, bewusster Austausch von Macht und intensiven Gefühlen.

Authentische Dominanz und Hingabe

Im Seminar erwartet dich eine Reise in’s Herz von BDSM: Neugieriges Erforschen innerer und äußerer Haltungen authentischer Dominanz und Hingabe, unterschiedlicher Sinnesreize, Körperempfindungen und Gefühle. Lerne, klar Nein zu sagen! Damit du aus ganzem Herzen Ja sagen kannst. Was du riskierst, ist eine Begegnung mit einem spannenden Menschen: Dir selbst.

Licht und Schatten

Du unterscheidest zwischen heiligem hellen und abartigem dunklen Sex? Diese Unterteilung ist unnötig und destruktiv. Heilig kommt von „heil“ und meint ganz. Erleuchtung erlangen wir nicht, indem wir das Licht imaginieren, sondern im Erforschen des Schattens.

Intimität in Kontakt mit allen Gefühlen

Jede Berührung kann tief berühren, verunsichern, Angst machen: Streicheln und Schlagen. Denn unser Körper speichert negative Erinnerungen, friert sie ein, und wird dadurch gefühllos. Bei körperlicher Nähe öffnen wir uns wieder ein Stück, und die eingefrorenen Gefühle können wieder an die Oberfläche steigen. Passiert das in einem sicheren, bewussten Rahmen und liebevollem Kontakt, geschieht Heilung. Ein wichtiger Aspekt von Heilung liegt darin, wieder (alle Gefühle) fühlen zu können, ganz/heil zu sein.

Klare Nein’s ermöglichen Ja’s aus ganzem Herzen

Als Kind warst du anderen (die nicht greifbar waren, gewalttätig oder erbarmungslos in ihren emotionalen Ansprüchen an dich) hilflos ausgeliefert? Tantra kann Heilung durch das Erleben des Gegenteils dessen ermöglichen, was wir erfahren haben (z.B. durch eine achtsame Massage), bewusstes BDSM durch eine homöopathische Dosis desselben.

Lustvolles Spiel
Sinnlich, sexy und erotisch

Das Seminar schafft einen sicheren, vertrauten Raum, wo deine Gefühle Platz haben und als Geschenk an dich selbst gefeiert werden können. „Gewalt“ kommt nicht zuletzt vom althochdeutschen „waltan“ und meint die Stärke, eine Sache in ihrem Inneren zu verändern. Genau das wollen wir tun: Unserem Schmerz ins Gesicht zu schauen kann sinnlich, sexy und erotisch sein. Im Seminar spielen wir mit Freude und Traurigkeit, Angst, Scham, Wut und ganz feinen, leisen Gefühlsnuancen. Was auch immer da ist, ist gut! Sexualität ist kein Synonym für Harmonie, sondern authentischer Selbstausdruck im intimen Kontakt.

Berührender Kontakt auf Augenhöhe

(Bewusste und unbewusste) Gewalterfahrungen in der Kindheit (wir alle haben sie) können Wegbereiter in lebenslanges Opferverhalten sein. Ein anderer Weg, verletzte Gefühle nicht zu spüren, ist die Identifikation mit dem/der Täter_in: Sie unterdrückt Schwächere. Der Teufelskreis endet dort, wo „Opfer“ aktiv werden und im Jetzt Verantwortung für ihr Leid übernehmen, und wo Mächtige auch berührbar und verletzlich sind. BDSM hat dieses Potenzial, wenn wir es zu nutzen wissen.

Freude am Spüren

„Spüren ist ein Entspannen und Erlauben, ein Prozess ähnlich dem, eine Hand zu öffnen, die lange zur Faust geballt war. Du öffnest und lässt los, langsam, behutsam.“ (Chameli Ardagh)

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Intimität genießen am Abend / ATMA Touch® in der Kleingruppe

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  • Modul 1 - Nähe und Distanz
    09.05.2019
    18:30 - 21:00
  • Modul 2 - Intimität und Ehrlichkeit
    16.05.2019
    18:30 - 21:00
  • Modul 3 - Gestern und Heute
    06.06.2019
    18:30 - 21:00
  • Modul 4 - Geben und Nehmen
    13.06.2019
    18:30 - 21:00

Neue Impulse für mehr Intimität in deinem Leben

Du möchtest tiefe Verbundenheit erleben? Kontakt mit dir selbst genießen? Das nötige Handwerkszeug für erfüllende Sexualität und Partnerschaft haben? Willst du nicht nur reden, sondern Antworten fühlen? „Lebe die Fragen,“ meint Rainer Maria Rilke, „so lebst du allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.“ Diese Gruppe erforscht das tiefere Wesen von Intimität.

Kontakt mit dir selbst genießen

Intimität hat primär nichts mit Nacktheit, Sex oder Geschlechtsverkehr zu tun, sie beginnt mit der Fähigkeit, uns zu zeigen: Ich zeige mich mit meinen Gefühlen, du zeigst dich mit deinen Gefühlen, wir zeigen uns einander. Hier beginnt Intimität – lange bevor wir einander auch physisch berühren.

Berührung als nährende Kraft erfahren

Die Gruppe wird komplett bekleidet in einem respektvollen, sicheren Rahmen abgehalten. Sie geht in der Regel über 6 Wochen und bietet die Möglichkeit, vorort Erfahrenes und Gespürtes langsam in den Alltag zu integrieren. Hier kannst du dir immer wieder Feedback holen.

Beziehung bewusst erleben

Du überlegst, ob Einzelsitzung oder Kleingruppe? Wenn du es mit Einzelarbeit angehen möchtest, lässt es sich in der Gruppe oft rascher lösen. Die Kleingruppe hat 6 bis 8 Teilnehmende, und mein Fokus ist gleichmäßig auf alle gerichtet: Das schafft mehr Spürraum für jede Person. In der Gruppe profitierst du auch, wenn andere das Thema für sich lösen: „Du musst es nicht alleine tun,“ wie Chameli Ardagh so schön sagt.

In die Welt hinaus mit offenem Herzen

Mit meiner Sensitivität und scharfen Intuition kann ich dich vertrauensvoll auf eine Reise begleiten, auf der du dich wohl und sicher fühlst, gesehen und gehört. Aus diesem vielfältigen Übungsraum der Gruppe – mit diesem sicheren Boden – sind oft die nächsten Schritte möglich: In die Welt hinaus mit offenem Herzen.

Die Gruppe wirkt oft lange nach. Sie kann zu einer wunderbaren Vertiefung der Beziehung zu dir selbst und anderen Menschen beitragen.

Du kannst an der Gruppe immer wieder teilnehmen – sie wird immer wieder anders sein.

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Handarbeitsabend 1 (Die männliche Intimmassage)

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  • 10.05.2019
    19:00 - 22:00

Lerne die männliche Intimmassage am künstlichen Modell

Wir üben die männliche Intimmassage simple & easy am künstlichen Modell. Ich erkläre männliche Anatomie, sinnliche Körperstellen des Mannes und einzelne Massagegriffe. Schritt für Schritt. Du lernst, einen Mann zu verwöhnen und kannst alle Griffe sofort üben. Geteilt werden Tipps und Tricks und kleine Kniffe, die das Liebesleben schöner machen. Ein lehrreicher, spannender und spaßiger Abend erwartet dich!

Wie geht es dir, wenn du einen Mann lustvoll berühren möchtest?

Manche Menschen fühlen sich unsicher, wenn sie einen Mann berühren. Sie haben gehört, dass Männer im Intimbereich sehr empfindlich sein sollen, und wissen nicht, wie und wo sie hinfassen können. Viele haben sich bisher nicht getraut, ihren Partner zu fragen, wie er berührt werden möchte. Oder gefragt und keine hilfreiche Antwort bekommen.

Andere erleben, dass nach anfänglicher Intensität in der Partnerschaft Ruhe einkehrt, und noch mehr Ruhe, und jetzt möglicherweise ein bisschen zu viel Ruhe. Der Ablauf beim Sex erinnert an eine einstudierte Choreographie, man weiß, was als nächstes folgt. Langeweile schleicht sich ein: Du suchst/ihr sucht neue Ideen?

So manche_r ist einfach neugierig, was es so alles an Möglichkeiten und Handgriffen gibt. Willst du (d)einen Mann ein wenig raffinierter verwöhnen können?

Du suchst neue Impulse für dein Liebesleben?

Willst du dich nicht länger unsicher fühlen? Dich nicht weiter Sex hingeben, der sich wie eine Pflichtveranstaltung anfühlt oder bereits eingeschlafen ist? Du wünschst dir mehr Intimität mit deinem Partner? Das Gefühl, miteinander in Kontakt zu sein? Willst du Freude und Lust bereiten? Mit deinem Mann eine gute Zeit erleben? Und fragst dich: Wie geht das?

1. Lade deinen Partner zu einer sinnlichen Massage ein

Erforsche und bespiele den Körper des Mannes, indem du ihn mit Sinnlichem verwöhnst. Folge dem, was Spaß macht, entspannend und wohltuend ist. Leistung raus – Spüren rein!

Herzstück einer sinnlich-erotischen Massage ist die klare Rollenverteilung: Eine Person ist aktiv, massiert und berührt. Die andere Person ist rezeptiv und wird massiert. Ich spreche bewusst nicht von „passiv-sein“, sondern von empfangend sein: Der empfangende Part ist entgegennehmend, wie beim Geschenke-Bekommen am Geburtstag. Für viele von uns impliziert das Wort passiv „das muss ich ertragen“, „ich bin ausgeliefert“ oder „ich muss das erdulden“. Das ginge am Sinn und Zweck der Massage vorbei.

Voraussetzung für das Gelingen einer sinnlichen Massage ist nicht zuletzt, dass dein Partner neugierig auf das ist, was in ihm und mit ihm passiert: Er tritt eine Reise nach innen an. Während der Massage bist du aufmerksam für das, was er erlebt, folgst seinen Wünschen und Bedürfnissen. Allerdings nur so weit, wie du als Gebende folgen kannst und willst. Experimentiere, welche Resonanz deine Berührungen auf deinen Partner haben.

2. Mache dich mit Intimmassage-Techniken vertraut

Die Intimmassage ist das Sahnehäubchen auf der sinnlich-erotischen Paarmassage. Es ist total spannend, wie viele unterschiedliche Massagegriffe es für den Intimbereich des Mannes gibt! Meistens kennen Männer selbst nur ein kleines Repertoire. Das kann schon mal eintönig werden – für beide. Ein bisschen Abwechslung bringt wieder mehr Aufmerksamkeit ins Spiel.

Eine gekonnte Intimmassage besteht aus variantenreicher Berührung. Wenn du weißt, was du tust, kannst du Berührung schenken, die wirklich berührt: lustvoll-erotisch, aber auch neugierig, liebevoll, entspannend und leistungsfrei. Statt den Kick zu jagen oder noch schneller den Orgasmus herbeizurubbeln, bleibe ergebnisoffen: Erfüllte Sexualität bemisst sich dann nicht mehr an vielen Orgasmen, Schweiß und Atemnot, sondern am Kontakt und Spüren.

Es muss nicht immer explosive Lust sein! Sei einfach mal neugierig: Was erlebt der Mann im Moment? Berührungen können ein großes Spektrum an Gefühlen auslösen. Nur im Intimbereich wird als Resonanz ausschließlich Lust erwartet! Und noch mehr Lust! Stell dir vor, dass „mehr“ auch tiefes Loslassen sein kann, Angenommen fühlen, Berührtsein, Entspannen.

3. Redet miteinander

Um zu erfahren, was ihm gefällt, hilft nur eines: reden! Dir fällt das Reden über Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse nicht so leicht? Du hast das Gefühl, Reden während der Massage stört? Das stimmt, solange es ungewohnt ist. Mit Übung kann sich das „Minenfeld Kommunikation“ bald zur Goldmine entwickeln. Erster Schritt in diese Richtung ist, dass du während der Massage konkrete Fragen stellst, beispielsweise: Brauchst du hier mehr oder weniger Druck? Wo genau ist die Stelle, die dir das letzte Mal so gut getan hat?

Sexualität spielerisch genießen

Menschen, die die männliche Intimmassage erlernt haben, können ihr Liebesleben abwechslungsreicher gestalten: Sie fühlen sich durch die Fertigkeit unterstützt, einen Mann, seine Bedürfnisse und Vorlieben besser kennen zu lernen. Sie haben einen sinnlichen und wertschätzenden Blick (und Griff) auf das männliche Geschlecht und viel Freude am Berühren. Nicht zuletzt geht es für sie nicht um Selbstoptimierung, sondern darum, in innigem Kontakt zu sein und Sexualität spielerisch und leistungsfrei zusammen zu erfahren.

 

Warum Berührung am nicht-menschlichen Modell erlernen?

Du fragst dich, warum ich Intimberührung nicht nur in Massageseminaren für Paare lehre, sondern auch am nicht-menschlichen Modell? Ganz einfach: Weil das alle in’s Boot holt – auch Menschen, die keine Partnerin haben, deren Partnerin keine Lust auf „sowas“ hat, denen ein Seminar erstmal „too much“ ist, die von Männern/Frauen in der Vergangenheit verletzt wurden, ihre eigenen Grenzen nicht überschreiten und sich langsam rantasten wollen.

Reaktion eines Mannes: 
„Hi Atma, les ich richtig? Massage lernen am künstlichen Modell? Berührung lernen, ohne dass jemand berührt wird? Ohne, dass jemand fühlt und zurückgibt, ob Berührung schön ist? Lernen, wie man ein Plastikteil berührt, das einen fühlenden Menschen substituieren soll. Ned bös sein 😉 Das ist schräg und ziemlich spießig, oder? Lg Claus“

Antwort Atma:
„Hallo Claus, du klingst, als ob du zu kurz kommst. Dafür gibt’s keinen Grund: Wenn sich niemand ausziehen muss, einen nackten Penis ‚im Handgepäck‘ oder intimen Kontakt zu machen braucht, geht’s um Diversität. Das holt alle in’s Boot, und ihr Männer profitiert davon. Plastikteile gibt’s hier keine. Wir waren 24 Frauen und haben uns über deine Mail gewundert. Lg Atma“

Ideologie sagt: „Meine Wahrheit ist die einzige. Wenn du nicht entsprichst, bist du falsch.“ Ich biete Handarbeitsabende an, weil es mir Spaß macht, dem ideologisch besetzten Gebiet Tantra auch mit Nüchternheit und Humor zu begegnen.

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Wut ist sexy (Freiburg)

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  • 19.06.2019
    7:00 - 9:30

Unsere Wut als positive Kraft nutzen

Als Coach für Körpersensibilisierung reflektiert Atma Pöschl positive Wutkraft als wichtige Voraussetzung für erfüllende Nähe und Sexualität. Lerne Atma, ihre Herangehensweise an’s Thema Wut, ihre Neugierde, Achtsamkeit und ihren Humor im Gespräch mit Daniel Vonwil (www.liebensfreude.com) an diesem Auftaktabend zur Seminarreihe „Die positive Kraft der Wut 1 – 2“ in Freiburg näher kennen: Ein inspirierender, spannender und unterhaltsamer Abend erwartet dich!

Der Auftaktabend und die Seminarreihe können unabhängig voneinander besucht werden.

Dieser Abend ist für dich, wenn du …

  • das Thema Wut spannend findest.
  • Lust auf einen unterhaltsamen, spannenden und inspirierenden Abend hast.
  • dich deiner Kraft langsam nähern willst, auch jenen Gefühlen, die zwischen dir und deiner positiven Wutkraft stehen, und dir die Teilnahme am Wochenendseminar überlegst.
  • selbst Profi bist und Atma kennenlernen möchtest.
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Die positive Kraft der Wut 1 (Freiburg)

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  • 21.06.2019 - 23.06.2019
    6:00 - 4:00

Wut als positive Kraft nutzen

Wut ist eine positive Kraft. Wir brauchen Wut, um klar Nein und aus ganzem Herzen Ja zu uns selbst zu sagen, um Ziele zu haben, Entscheidungen zu treffen, Sachen auszumisten und Situationen zu beenden. Positiv verkörperte Wut sagt: Das bin ich, ich steh‘ dazu.

Klare Nein’s wagen und Ja’s aus ganzem Herzen gewinnen

Es lohnt sich, guten Kontakt zu unserer Wut zu pflegen! Beziehungen kippen, wenn Aggression dominiert, aber auch dann, wenn die Wutkraft fehlt; dann mangelt es häufig auch an der Lust auf Sex. Auslöser von Lustlosigkeit, Anorgasmie, vorzeitiger und verzögerter Ejakulation ist nie unsere gelebte, immer die verdrängte Wut. Sie sitzt in unseren Genitalien, im Kiefer und Sitzbereich, Magen und Darm: Oft sind diese körperlichen und psychischen Symptome nichts anderes als reingefressene, geschluckte unverdaute Wut.

Abgrenzen heißt Angrenzen

Frauen fällt es in unserer Gesellschaft oft besonders schwer, ihre Wut zu verkörpern: Wir dürfen Angst haben und traurig sein, aber mal zornig sein!? Oh Gott, ist das hysterisch, voll peinlich. Männer unterdrücken ihre Wut oft aus Angst, gewalttätig zu sein: Auch für männliche (Wut)Kraft haben wir kaum positive Vorbilder.

Wutkraft braucht Vertrauen

Das Seminar schafft einen sicheren, vertrauten Raum, wo deine Wut endlich mal Platz hat und als Geschenk an dich selbst gefeiert werden kann! Wir nutzen Aufstellungsarbeit, IBP und Dynamiken aus BDSM. Lernen unsere Gefühle wahrzunehmen, klar zu kommunizieren. Und auch das Relaxen kommt nicht zu kurz.

Beziehung wagen

Nicht zuletzt wollen wir Opfer-Täter_in-Dynamiken betrachten und erfühlen, die in Österreich und Deutschland über 3 Generationen weitergegeben wurden und Wut als gefährlich abtun. Wir spüren: Positive Wutkraft schafft Beziehung! So wird unser „Nein“ ein „Ja“ zu uns selbst.

Lust auf mehr Text? Lies hier weiter!

Das Seminar ist für dich, wenn du …

  • dich ständig wütend und gereizt fühlst.
  • nie wütend bist.
  • deine Lebenskraft neu spüren möchtest.
  • depressiv und antriebslos bist.
  • fürchtest, andere Menschen durch deine Lebendigkeit zu verletzen.
  • deine Grenzen mit Wertschätzung kommunizieren willst.
  • dein „Nein, mit mir nicht!“ als bewusstes Ja zu dir selbst verkörpern möchtest.
  • dir erfüllende Beziehungen wünschst zu anderen, und zu dir selbst.
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Die positive Kraft der Wut 2

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  • 28.06.2019 - 30.06.2019
    6:00 - 5:00

Wut als positive Kraft nutzen

Wut ist eine positive Kraft. Wir brauchen Wut, um klar Nein und aus ganzem Herzen Ja zu uns selbst zu sagen, um Ziele zu haben, Entscheidungen zu treffen, Sachen auszumisten und Situationen zu beenden. Positiv verkörperte Wut sagt: Das bin ich, ich steh‘ dazu.

Klare Nein’s wagen und Ja’s aus ganzem Herzen gewinnen

Es lohnt sich, guten Kontakt zu unserer Wut zu pflegen! Beziehungen kippen, wenn Aggression dominiert, aber auch dann, wenn die Wutkraft fehlt; dann mangelt es häufig auch an der Lust auf Sex. Auslöser von Lustlosigkeit, Anorgasmie, vorzeitiger und verzögerter Ejakulation ist nie unsere gelebte, immer die verdrängte Wut. Sie sitzt in unseren Genitalien, im Kiefer und Sitzbereich, Magen und Darm: Oft sind diese körperlichen und psychischen Symptome nichts anderes als reingefressene, geschluckte unverdaute Wut.

Abgrenzen heißt Angrenzen

Frauen fällt es in unserer Gesellschaft oft besonders schwer, ihre Wut zu verkörpern: Wir dürfen Angst haben und traurig sein, aber mal zornig sein!? Oh Gott, ist das hysterisch, voll peinlich. Männer unterdrücken ihre Wut oft aus Angst, gewalttätig zu sein: Auch für männliche (Wut)Kraft haben wir kaum positive Vorbilder.

Wutkraft braucht Vertrauen

Das Seminar schafft einen sicheren, vertrauten Raum, wo deine Wut endlich mal Platz hat und als Geschenk an dich selbst gefeiert werden kann! Wir nutzen Aufstellungsarbeit, IBP und Dynamiken aus BDSM. Lernen unsere Gefühle wahrzunehmen, klar zu kommunizieren. Und auch das Relaxen kommt nicht zu kurz.

Beziehung wagen

Nicht zuletzt wollen wir Opfer-Täter_in-Dynamiken betrachten und erfühlen, die in Österreich und Deutschland über 3 Generationen weitergegeben wurden und Wut als gefährlich abtun. Wir spüren: Positive Wutkraft schafft Beziehung! So wird unser „Nein“ ein „Ja“ zu uns selbst.

Lust auf mehr Text? Lies hier weiter!

Das Seminar ist für dich, wenn du …

  • dich ständig wütend und gereizt fühlst.
  • nie wütend bist.
  • deine Lebenskraft neu spüren möchtest.
  • depressiv und antriebslos bist.
  • fürchtest, andere Menschen durch deine Lebendigkeit zu verletzen.
  • deine Grenzen mit Wertschätzung kommunizieren willst.
  • dein „Nein, mit mir nicht!“ als bewusstes Ja zu dir selbst verkörpern möchtest.
  • dir erfüllende Beziehungen wünschst zu anderen, und zu dir selbst.
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ATMA Touch® / Ausbildung für Profis in Gefühls- und Körperarbeit nach Atma Pöschl (2019/20)

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  • Modul 1: Selbstkontakt und Grenzen (1)
    01.11.2019 - 03.11.2019
    18:00 - 17:00
  • Modul 2: Berührung in der Sexualberatung und Therapie: Was kann's? Was nicht.
    29.11.2019 - 01.12.2019
    18:00 - 16:00
  • Modul 3: Begegnung mit der eigenen Sexualität
    21.02.2020 - 23.02.2020
    18:00 - 16:00
  • Modul 4: Tantramassage als Tool in Körperarbeit und Therapie (1)
    20.03.2020 - 22.03.2020
    18:00 - 16:00
  • Modul 5: Tantramassage als Tool in Körperarbeit und Therapie (2)
    24.04.2020 - 26.04.2020
    18:00 - 16:00
  • Modul 6: Selbstkontakt und Grenzen (2)
    29.05.2020 - 31.05.2020
    18:00 - 16:00

ATMA Touch®
Gefühls- und Körperarbeit nach Atma Pöschl

Ausbildung in 6 Modulen

Der Fokus von ATMA Touch® liegt auf Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen: Freude und Traurigkeit, Lust und Unlust, Angst, Scham, Unsicherheit oder Wut, was auch immer Berührung in uns auslöst, ist gut! Die Ausbildung gibt dir Tools an die Hand, mit denen du anderen Menschen Türen in innere Räume öffnen kannst, die liebevolle Aufmerksamkeit brauchen. Sie schafft Bewusstsein für ganzheitliche Berührung und wird deine Arbeit und dein Leben bereichern.

ATMA Touch® besteht zu 10% aus Technik, zu 90% aus Intuition und feinen Berührungsqualitäten. Die wichtigsten Qualitäten von dir als Profi sollten klare Grenzen, gute Intuition und das Bedürfnis nach ganzheitlicher Berührung eines Menschen sein. Für die Teilnahme an der Ausbildung ist es egal, ob du im Job physisch oder energetisch berührst. Berührung hat viele Ebenen.

Von Profi zu Profi

„In der Ausbildung geht es um dich. ‚We are given the very wounds, we are meant to teach others to heal,‘ meint die spirituelle Lehrerin Teal Swan. Es braucht neben Technik auch Mitgefühl für uns selbst, um Menschen in ihre Gefühle begleiten zu können. Ich selbst habe einen langen Weg hinter mir, meine eigene Gewalterfahrung soweit aufzuarbeiten und zu integrieren, dass ich sagen kann, meinen Körper heute wieder lustvoll zu bewohnen. Dabei hat mir ganzheitliche Berührung sehr geholfen. Meine Erfahrung gebe ich gerne an andere Profis weiter. Als Profi schöpfst du aus meiner professionellen Klarheit, reichen Erfahrung und Empathie. Als Nicht-Profi kannst du die Ausbildung nach Rücksprache mit mir absolvieren, wenn ich dich von einer anderen Veranstaltung als Teilnehmer_in kenne.

Die Ausbildung schafft einen sicheren, vertrauten Raum. Sie wird dein Leben und deine Arbeit bereichern. Ich freue mich, dich ein Stück des Weges zu begleiten!

Herzlich,
Atma Pöschl“

ATMA Touch®
Persönlichkeitsentwicklung durch ganzheitliche Berührung

Mehr Tiefe in deiner Sexualität, im Alltag und Job

Suchen wir mehr Tiefe in unserer Sexualität und auch im Alltag, findet klassische (Sexual)Therapie meist in Form von Gesprächen und Anleitung zu Übungen statt. Tantramassage ermöglicht konkrete neue Spürerfahrungen im sicheren, bewussten, achtsmen Rahmen. Vom Profi konsumiert, greift das nicht tief genug, um tiefgreifende Veränderungen herbeizuführen: Massage-Konsum schenkt nicht die Fähigkeit, Intimität gemeinsam zu erschaffen und zusammen zuzulassen.

Ziele der Methode

Kontakt mit allen Gefühlen

ATMA Touch® begegnet dem Wunsch nach erfüllender Sexualität und Partnerschaft körper- und prozessorientiert. Gearbeitet wird mit dem, was sich im Kontakt mit dem Körper zeigt, unseren Körperempfindungen, Gedanken und Gefühlen. Grenzen werden sensibilisiert, die Bandbreite der Gefühle erweitert. Ziel der Methode ist Ermächtigung: Menschen unabhängig zu machen, auch von unserem Angebot.

Berührung als nährende Kraft

ATMA Touch® nutzt Berührung nicht als „Pflaster“, das Wunden nur verdeckt, sondern als konkrete körperliche Intervention zur Veränderung. Willkommen sind alle Gefühle, die bei Berührung auftauchen: Freude und Traurigkeit, Lust und Unlust, Unsicherheit, Angst, Scham oder auch Wut. Ziel ist, Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen zu genießen, heil und ganz zu werden: in Kontakt auf Augenhöhe mit anderen zu sein – und dabei ganz bei uns selbst.

Bewusste Beziehung

ATMA Touch® sagt: „Ich bin für dich da und stehe dir zur Seite, wie immer du dich fühlen magst.“ Echte Präsenz (eine Haltung, die beim Berühren nichts fordert, bloß da ist) ist ein Geschenk, das viele Menschen in der Kindheit nie erfahren haben. Präsenz (die da ist und da bleibt, physisch wie emotional) schafft in unseren Klient_inn_en Raum für folgende Fragen:

  • Kann ich Kontakt zulassen, ohne innerlich wegzugehen?
  • Was unterstützt mich dabei?
  • Was schenkt mir Entspannung?
  • Wo bin ich, wenn ich berührt werde?
  • Kann ich Gefühle wahrnehmen, und wo in meinem Körper sind sie spürbar?
  • Bin ich fähig dranzubleiben, oder schweife ich dauernd in Gedanken ab?
  • Bin ich im Kopf ganz woanders, während mein Körper berührt wird?
  • Wenn ja: Wie wirkt sich das auf meine Empfindungsfähigkeit aus?

Unsere Sprache (wieder)finden

Die verbale Reflexion von Berührung spielt eine wichtige Rolle. ATMA Touch® beginnt beim therapeutischen Gespräch und endet im Reflexionsgespräch am Ende einer Sitzung: Worte für unser Fühlen zu finden ist wichtig, um Berührung selbst aktiv gestalten zu können. „Mach mal“ oder „ich brauche Befriedigung“ wäre die falsche Haltung, mit der Menschen unser Angebot wahrnehmen. Das passt nicht.


Stärken der Methode

Neue Impulse für erfüllende Sexualität im sicheren Rahmen

ATMA Touch® fokussiert auf Berührung und alle Gefühle, die dabei auftauchen, auf erfüllende Sexualität und Partnerschaft. Ich zeige mich mit meinen Gefühlen, du zeigst dich mit deinen Gefühlen, wir zeigen uns einander: Hier beginnt Intimität. Das hat weder mit Nacktheit, noch mit Sex oder Geschlechtsverkehrt zu tun: Intimität beginnt mit unserer Fähigkeit, Gefühle zu teilen. ATMA Touch® unterstützt diese Fähigkeit.

Berührendes (Nach)Nähren

Taktiles Nachnähren spielt eine wichtige Rolle. Haben Klient_inn_en Berührung als Kind nicht erfahren oder mussten das erleiden, ist Nachnähren durch Berührung („Re-Parenting“, „Nach-Bemuttern/Bevatern“) ein wichtiges Werkzeug von ATMA Touch®, um erfüllende erwachsene Sexualität an der Wurzel (statt an der Oberfläche oder mit dem x-ten Tantraseminar) zu stärken. Das Pferd vom Schwanz aufzuzäumen bringt nichts, wenn unser inneres Kind und unsere_r innere_r Mann/Frau einander behindern. ATMA Touch® nährt die Basis erfüllender erwachsener Sexualität.

Lösung von Gewalterfahrung

Fokussiert wird auf das Stärken lebendiger Grenzen und (nach)nährende Berührung, auf Lösung destruktiver Beziehungs- und Gewalterfahrung und deren Folgen: Angst vor Nähe, „Nettsein“, Übersexualisierung, Overeating, (selbst)verletzendes Verhalten, starre Mauern, unterdrückte Wut, Opferrolle (mit Projektion der „bösen Mama“/des „bösen Papa“ auf andere, ohne eigene Täter_innenschaft zu erkennen), grenzenlose Bedürftigkeit, Prostitution und Helfersyndrom.

Politisches Bewusstein

Arbeiten wir am Körper, sind wir immer auch mit den Folgen von (emotionaler, körperlicher, sexueller) Gewalt konfrontiert, Auswirkung der Körper- und Sexfeindlichkeit unserer Gesellschaft. Sexuelle Gewalt hat nichts mit dem Trieb einiger weniger zu tun und dem daraus resultierenden „Heilungsbedürfnis“ vieler anderer. Die Frage ist nicht: Wer ist gesund, rein, schmutzig oder gar krankt? Die Frage ist: Wie ist das Ganze beschaffen? Wer wird darin wie und von wem eingeübt?

ATMA Touch® legt Wert auf politisches Bewusstsein. Zentrales Angebot ist Wertschätzung. Ob Tantra, BDSM, Hochsensibilität, Angst vor Nähe und Berührung: Es ist eine Stärke der Methode, scheinbar Konträres harmonisch zu vereinen und das Entwicklungspotenzial jedes Schrittes an’s Licht zu holen. Unsere Vielfalt birgt die Kraft der Komplettierung.