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ATMA Touch® – Tantramassage / Genuss- und Basisausbildungswoche in Tantramassage nach Atma Pöschl

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ATMA Touch® – Tantramassage / Persönlichkeitsentwicklung durch ganzheitliche Berührung

Genuss- und Basisausbildungswoche


Spüren, was Lust bereitet

Die Ausbildung lehrt professionelle Tantramassage und einen professionellen Umgang mit Gefühlen, die dabei auftauchen: Freude und Traurigkeit, Lust und Unlust, Unsicherheit, Angst oder auch Wut. Eröffnet wird ein völlig neuer Zugang zu Berührung, Sinnlichkeit und Sexualität – unseren fundamentalen Bedürfnissen im Leben – in Kontakt mit allen Gefühlen und individuellen Grenzen. Der interdisziplinäre Ansatz der Methode ist einzigartig. So werden beispielsweise Seile integriert, um vor/während der Massage Grenzen zu visualisieren. Wir müssen Grenzen haben/dürfen (nicht nur als Klient_in, auch als liebende_r Partner_in), um uns öffnen zu können.

Kraftvolle Arbeit mit Gefühlen, Grenzen, Traumata

ATMA Touch® Tantramassage ist eine langsame, bewusste Massage mit warmem Öl, die den Intimbereich ganz natürlich miteinbezieht. Die Berührung sagt: „Ich bin für dich da, wie immer du dich fühlen magst.“ Es gibt keine Elemente klassischer Tantramassage wie Federn, Fellchen, Seidentücher, heiße Waschlappen, Düfte, Rituale. Willkommen ist nicht nur Lust, wie sie bei Intimberührung auftauchen darf, sondern alle – auch schwierige – Gefühle. Behutsamer Fokus ist die Lösung von Gewebe- und Gefühlserstarrung. ATMA Touch® Tantramassage adaptiert Tools aus IBP, Somatic Experiencing, BDSM/Seile, Tantra- und Ayurvedamassage.

Interdisziplinärer Ansatz, spannende Zusatzwerkzeuge

Tantramassage sollte kein isoliertes Werkzeug sein. Interdisziplinäre Arbeit unterstützt ihr Potenzial, denn wir brauchen als Profi und liebende_r Partner_in die Fähigkeit, den Wunsch nach (Intim)Berührung wertzuschätzen, einzuordnen, zusammen zu reflektieren und gegebenenfalls „was Runderes“ anzubieten. Beispielsweise hat so manche_r Berührung als Kind nie erfahren oder musste das erleiden. Oft sind Schmerz und Bedürftigkeit des Kindes bis heute grenzenlos: Kein Wunder, dass wir Sexualität als nicht befriedigend erleben, wenn das „Kind in uns“ in Wahrheit etwas völlig anderes braucht. Auf sexuelle Berührung hat ein Kind keinen Bock! Auch „grenzenlose Bedürftigkeit“ wird durch sexuelle Berührung nicht gestillt. Taktiles Nachnähren („Re-Parenting“) kann Selbstkontakt und Nähe schaffen, wo eine Tantramassage nichts ausrichten kann: Mitunter ist es sinnvoller, erwachsene Sexualität an der Wurzel zu stärken (in der Kindheit, wo alles begonnen hat), als „das Pferd vom Schwanz aufzuzäumen.“ Das Wissen darum erspart uns berufliche wie private Massagen, die „lustlos an die Wand fahren“ oder „nie genug sind“.

Zwei Ausbildungen

Re-Parenting in der Praxis zu lehren (das Nachnähren mit Worten und/oder Berührung über Kleidung), sprengt den Rahmen einer Massageausbildung: Es wird als ergänzende Theorie vorgestellt. Re-Parenting wird im Lehrgang in ATMA Touch® in 6 Modulen gelehrt: Zusammen mit weiteren Werkzeugen, die das Potenzial der Tantramassage vertiefen und festigen. Die Ausbildung zeigt einen Ausschnitt. Der Lehrgang in 6 Modulen zeigt das Gesamtbild.

Arbeit mit tiefem Potenzial

Neues über Sexualität zu lernen, lohnt: Die Ausbildung richtet sich an Berührungs-, Therapie- und Massageprofis, (angehende) Tantramasseur_innen, ATMA Touch® Practitioner, liebende Paare und berührungserfahrene Laien. Sexualität wird von uns(erer Gesellschaft) oft wenig wertgeschätzt. Wir sollten weder Unter-, noch Übersexualisierung oder Prostitution mit echter Wertschätzung unserer Sexualität verwechseln. Ein wertschätzender Blick über den Tellerrand lohnt; mit- und voneinander zu lernen hat tiefes Potenzial und ist der richtige Weg:

 

Politisch motiviert

In Österreich ist professionelle Intimberührung „Prostitution“ (und der Körper von Prostituierten strengen Regeln unterworfen): Außer das macht ein_e Arzt/Ärztin oder Beckenbodentrainer_in. Denen fehlt in der Regel die Ausbildung: Tantramassage ist keine „Hand im Intimbereich“, sondern eine spezielle innere Haltung. Berührungsarbeit ist weder Alltagshandeln noch medizinische Berührung; das wird durch Selbsterfahrung und eigene körperbezogene Therapie angeeignet. Professionell (in Aus- und Fortbildung immer wieder geübt) ist dabei vor allem die Haltung: Gleichzeitig offen und ganz bei uns, nehmen wir unsere Gefühle und Grenzen klar wahr. Auch und gerade deshalb ist es möglich, die Grenzen anderer zu achten.

Im Gegensatz zur Intimberührung ist heilsame Arbeit mit Gefühlen in Österreich Psychotherapeut_innen vorbehalten. Die betrachten Berührungsarbeit klassischerweise als „Pfui“. In diesem Spannungsfeld bewegt sich Gefühls- und Körperarbeit mit Sexualität in Österreich: Der eine darf’s, aber kann’s nicht. Die andere kann’s, aber darf’s nicht. Was man nicht kennt, das gibt’s nicht. Ghettos sollen Qualität sichern, dabei machen sie Wachstum unmöglich. Mit- und voneinander Neues über Sexualität (und uns selbst) zu lernen, ist der Weg! Unsere Differenz birgt die Kraft der Komplettierung. ATMA Touch® Tantramassage zu lehren ist für mich auch politisches Handeln; meine Arbeit hatte für mich immer eine politische Dimension.

Persönlich reflektiert

Ich habe mich nie versteckt, nie unter falschem Namen gearbeitet, habe mein Tun reflektiert, Texte publiziert und Medienauftritte gesucht. Mich in „Studios“ zu verstecken war für mich keine Option. ATMA Touch® Tantramassage ist keine sexuelle Dienstleistung. Angeboten wird kein Produkt (beispielsweise „Entspannung“), sondern ein Prozess mit dem Ziel Selbstermächtigung, dauerhafte Verhaltensänderung (beispielsweise „Wie kann ich im Leben mehr Entspannung bekommen?“). Reflektierte Hands-on-Arbeit mit Sexualität braucht Selbstreflexion, „Eier in der Hose“, klare Worte! Reflektierte Worte für reflektiertes Tun sind die Lösung. Nicht Verstecken! Die Ausbildung lehrt Individualität als wertvolles Gut, das Ermächtigung bringt. 

Erfolgreich

Individualität bringt Erfolg. Das, wo ich früher dachte es sei rufschädigend, bestenfalls interessiert’s keine Sau. In Wahrheit sind das Pfeiler für Erfolg: Anders-Sein, In-unserem-Körper-zuhause-Sein, Unsere-Gefühle-Mitteilen, Unser-Wohlbefinden-nicht-Hintanstellen. Wie sieht Erfolg aus? „Schaffe schaffe Häuslebaue“ war nach 1945 eine gute Strategie, schwierige Gefühle nicht zu spüren. Nichtauffallen war wichtig; das haben wir vor 1945 trainiert. Jede_r gab das Beste. Mehr war nicht drin. Errichtet wurden Häuser ohne Fundament. Wie sieht echter Erfolg aus!? Wie wahrhaftiges Glück? Gefühlter Kontakt? Wie können wir’s anders tun? Wie unser Fundament neu gestalten? Die Ausbildung weist die Marschrichtung: 

 

Unser Körper als Tor zur Lust, zur Selbsterkenntnis und zur Stille

Die Ausbildung lädt ein, in die eigene Größe zu wachsen. Hier geht’s um dich. Dein Potenzial kannst du dann beruflich wie privat so nutzen, dass sich andere durch deine Berührung zu ermächtigten und blühenden, auch sinnlichen Persönlichkeiten entfalten können. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, sei mutig, frech und wunderbar – und melde dich an! Die Ausbildung wird dein Leben und deine Arbeit bereichern.

Von Profi zu Profi/Laie

„In der Ausbildung geht es um dich. ‚We are given the very wounds, we are meant to teach others to heal,‘ meint die spirituelle Lehrerin Teal Swan. Es braucht (Mit)Gefühl für uns selbst, um Menschen sicher in ihre Gefühle begleiten zu können. Ich selbst habe einen langen Weg hinter mir, meine eigene Gewalterfahrung soweit aufzuarbeiten und zu integrieren, dass ich sagen kann, meinen Körper heute wieder lustvoll zu bewohnen. Dabei hat mir ganzheitliche Berührung sehr geholfen. Meine Erfahrung gebe ich gerne an Profis und Laien weiter. Du schöpfst aus meiner reichen Erfahrung, Klarheit und Empathie. 

Als Berührungs- und Therapieprofis machen wir den Job auch, weil er – seien wir ehrlich – ‚Sicherheit‘ garantiert: Jenseits noch so authentischen Agierens verkörpern wir eine Rolle und ’stehen drüber‘. Professionelle Klarheit ist wichtig. Aber mitunter vergessen wir, uns privat ohne Fassade zu zeigen. Im Gegensatz zu Profis haben Laien keinen (bezahlten) Auftrag zu helfen. Als Laien sind wir mitunter co-abhängig von Menschen, die vermeintlich schwächer sind als wir. Das bedeutet: Wir werten uns auf, indem wir ‚es besser wissen‘ und ‚drüber stehen‘. ‚Besserwisser‘ haben in einer Tantramassage-Ausbildung nichts verloren: Es fühlt sich grausig alleingelassen an, von einer Person (intim) berührt zu werden, die uns nicht sieht, weil ihr Empathie (für sich selbst) fehlt. Tantramassage begegnet auf Augenhöhe. 

Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die ihre Präsenz vertiefen und sich selbst neu erfahren wollen. Profis und Laien. Die Ausbildung schafft einen sicheren, vertrauten Raum. Sie wird dein Leben und deine Arbeit bereichern. Ich freue mich, dich ein Stück des Weges zu begleiten!

Herzlich,
Atma Pöschl“

ATMA Touch® – Tantramassage / Neue Impulse für erfüllende Sexualität und Partnerschaft für Profis und Laien

Ziele der Methode

Konkrete, neue Spürerfahrung im sicheren Rahmen

Suchen wir mehr Tiefe in unserer Sexualität, findet klassische (Sexual)Therapie meist in Form von Gesprächen und Anleitung zu Übungen statt. ATMA Touch® Tantramassage ermöglicht konkrete neue Spürerfahrungen im sicheren, bewussten Rahmen und begegnet dem Wunsch nach erfüllender Sexualität körper- und prozessorientiert. Gearbeitet wird mit dem, was sich im Moment zeigt an Gefühlen, Körperempfindungen, Gedanken. Grenzen werden sensibilisiert, die Bandbreite der Gefühle erweitert. Eröffnet wird ein völlig neuer Zugang zu Berührung, Sinnlichkeit und Sexualität – unseren fundamentalen Bedürfnissen im Leben – in Kontakt mit allen Gefühlen und individuellen Grenzen. 

Neue Impulse für eine erfüllende Sexualität

Die ATMA Touch® Tantramassage …

  • Lädt ein zum Spüren ohne Leistungsdruck, unterstützt das liebevolle Annehmen des eigenen Körpers und kann ein tiefes Gefühl von Angenommensein als ganzes Wesen vermitteln.
  • Kann kraftvolles Werkzeug im Rahmen einer Sexualtherapie sein, das konkret mit sexuellen Funktionsstörungen arbeitet: Erektiler Dysfunktion, Vaginismus, Lustlosigkeit, Spannungen im Becken (nach lieblosem Sex, Gewalterfahrungen, schweren Geburten).
  • Kann die Selbstannahme verletzten Gewebes unterstützen und neues, positives Empfinden wecken: Nach Geburten, gynäkologischen Eingriffen, Hysterektomien, der Operation einer Phimose.
  • Kann traumatische Gewebe- und Gefühlserstarrung lösen und damit den Kontakt zu unseren Gefühlen und Bedürfnissen intensivieren. Das ermöglicht mehr Nähe auch zu anderen Menschen.
  • Beugt hormonellem Ungleichgewicht vor, Stress und mentaler Anspannung. Synchronisiert werden linke (analytisch-rationale) und rechte (ganzheitlich-intuitive) Gehirnhälfte: Das Gefühl ist entspannt geborgen und kraftvoll lebendig. Das kann Burnout, Tinnitus, Rücken- und Regelschmerzen vorbeugen oder diese Belastungssymptome lindern.
  • Eröffnet Zugang zu einer Sexualität, die unabhängig von hormonellem Druck und äußeren Reizen bis ins hohe Alter nähren und begleiten kann. 

Lösung traumatischer Gewebe- und Gefühlserstarrung

Ein Trauma ist der Schutzreflex des Körpers in einer bedrohlichen Situation: Wir blockieren unerträgliche Gefühle, indem wir den Atem anhalten und die Muskeln anspannen. Löst sich der Schutzreflex nicht, entstehen physische und psychische Beschwerden wie Ängste, Schlaflosigkeit, Depressionen, chronische Schmerzen, Herzleiden, Essstörungen. Ein tiefes Gefühl der Entfremdung ist die Folge: Wir fühlen uns weder im Kontakt mit uns selbst, noch mit anderen jemals völlig wohl.

Spüren, was da ist

Traumata sind nicht nur Nachwirkungen von Naturkatastrophen oder Kriegen. Auch unsere ganz alltäglichen Erlebnisse können traumatisierend sein: Medizinische Eingriffe, verschiedenste (von außen harmlos scheinende) Kindheitserlebnisse, Geburten, Sexualisierungssituationen oder Gewalterfahrungen. Traumata zählen zu den wichtigsten Kräften menschlicher Entwicklung. Ein bewusster Umgang damit kann unsere Lebensqualität entscheidend beeinflussen.

Berührender Schutz

ATMA Touch® Tantramassage fokussiert auf alle Gefühle, nicht nur auf spontane Lust, die bei Berührung im Intimbereich auftauchen darf. Ebenso willkommen sind „eingefrorene“ Gefühle, die im Körper gespeichert sind. Angeboten wird „berührender Schutz“ und damit die Möglichkeit, Grenzen im Hier und Jetzt erneut zu ziehen. So kann im Nach-Erleben das erfahren werden, was damals notwendig gewesen wäre, damit eine Begebenheit nicht traumatisierend geworden wäre. Es ist dabei weder notwendig noch sinnvoll, ein Trauma erneut zu erleben! Bewusste Berührung, die sagt „ich bin für dich da“ (statt „hör auf zu weinen“, „du gehörst mir“, „ich möchte dich erregen“ etc.) kann alte Erstarrung lösen und verlorenes Empfinden wecken.

Mehr Nähe und echte Verbundenheit

ATMA Touch® Tantramassage verwendet Berührung nicht als „Pflaster“, das Wunden nur verdeckt, sondern als konkrete körperliche Intervention zur Veränderung. Die Berührung sagt: „Ich bin für dich da und stehe dir zur Seite, wie immer du dich fühlen magst.“ Echte Präsenz (eine Haltung, die beim Berühren nichts fordert, bloß da ist) ist ein Geschenk, das viele von uns in der Kindheit nie erfahren haben. Präsenz (die da ist und da bleibt, physisch wie emotional) schafft in uns Raum für folgende Fragen:

Kann ich Kontakt zulassen, ohne innerlich wegzugehen? Was unterstützt mich dabei? Was schenkt mir Entspannung? Wo bin ich, wenn ich berührt werde? Kann ich Gefühle wahrnehmen? Wo in meinem Körper sind sie spürbar? Bin ich fähig dranzubleiben, oder schweife ich in Gedanken ab? Bin ich im Kopf woanders, während mein Körper berührt wird? Wenn ja: Wie wirkt sich das auf meine Empfindungsfähigkeit aus? So entstehen Nähe und Verbundenheit: Ziel der ATMA Touch® Tantramassage ist eine tiefe, ehrliche Begegnung mit uns selbst. 

Unsere Sprache (wieder)finden

ATMA Touch® Tantramassage beginnt im vertrauten Gespräch und endet im Reflexionsgespräch. Worte für unsere Gefühle und Bedürfnisse zu finden ist wichtig, um Intimität selbst schaffen und unsere Sexualität selbst gestalten zu können. Grundsätzlich gilt: Achtsame, sexuell absichtslose Berührung kann Gewebe- und Gefühlserstarrungen lösen und Eingefrorenes wieder in’s Fließen bringen. Das bringt uns in Kontakt mit uns selbst und bereichert auch eine Partnerschaft. Denn wenn wir unsere Bedürfnisse kennen, können wir sie auch anderen Menschen mitteilen. 

Politisches Bewusstein

ATMA Touch® legt Wert auf politisches Bewusstsein. Die „einzig gültige Wahrheit“ von Ideologie schert alle über denselben Kamm. Mir ist tantrische Ideologie weitgehend egal. Vielfalt birgt die Kraft der Komplettierung. Das zentrale Angebot von ATMA Touch® ist Wertschätzung: Ob Tantra, BDSM oder Angst vor Nähe: Es ist eine Stärke der Methode, scheinbar Konträres harmonisch zu vereinen und das Entwicklungspotenzial jedes Schrittes an’s Licht zu holen.

  • 12.02.2020 - 16.02.2020
    10:00 - 17:00
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Begegnung mit der eigenen Sexualität (Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud PrivatUniversität Wien)

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Eigene und fremde Gefühle auseinanderhalten können

Sprechen andere Menschen in unserer Anwesenheit über Sex, spüren wir möglicherweise Unsicherheit, Angst, Sehnsucht, vielleicht sogar Erregung: Ist das unser Gefühl? Oder gehen wir damit in Resonanz mit der anderen Person? Diese Lehrveranstaltung lädt Sexualberatende ein, ihre eigene Sexualität zu reflektieren. Ziel ist, eine professionelle Haltung neutraler Offenheit zu gewinnen, die es auch ermöglicht, Menschen zu begleiten. Sind wir in Kontakt mit unseren Grenzen und Gefühlen, können wir auch die Körperempfindungen und Gefühle anderer Menschen wertschätzen. Wir nennen das, was andere als „unnatürlich“ und „abnormal“ bezeichnen, schlicht „anders“ und brauchen es weder zu entwerten noch zu verdrängen.

Wunden und Narben anerkennen

Wollen wir andere gut beraten, müssen wir uns selbst reflektiert haben. Wie steht es um unsere Sexualität als Beratende in einer Gesellschaft, die Sexualität als Lebenskraft verteufelt, Leiden am Kreuz hingegen vergöttert? „Find your true weakness and surrender to it,“ beschreibt der Körpertherapeut Moshè Feldenkrais eine professionelle Haltung: „Most people spend their lives using their strengths to overcome or cover up their weaknesses.“ Als Profis glauben wir, es perfekt wissen, können und fühlen zu müssen. Das ist falsch: „Those few who use their strengths to incorporate their weaknesses, those people are very rare. In any generation there are a few, and they lead their generation.“ Ziel dieser Lehrveranstaltung ist, zu unseren Stärken und Schwächen gleichermaßen stehen zu können.

Im Job die Früchte ernten

We are given the very wounds we are meant to teach others to heal,“ meint Teal Swan. Als spirituelle Lehrerin versteckt sie weder den jahrelangen rituellen Missbrauch, den sie als Kind und Teenager erleben musste, noch dessen Relikte, Narben und Tätowierungen, auf ihrem Körper. Swans Authentizität und Stärke ist ein passendes Rolemodel für Sexualberatende. Perfektionismus schafft starre Rollen und brennt uns aus. Die Lehrveranstaltung lädt ein, die eigene Sexualität und sexuelle Entwicklung mit ihren schönen Momenten, Wunden und Narben als Geschenk zu reflektieren, um im Job die Früchte ernten zu können.

Infos zum Masterlehrgang:
Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud PrivatUniversität Wien / Curriculum / Folder

Anmeldung:
Univ.Ass. MMag. Dr. Ernst Vitek, M.Sc (Lehrgangsleitung)
ernst.vitek@sfu.ac.at

  • 13.03.2020 - 14.03.2020
    14:00 - 17:30
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Lust auf Berührung / Begegnung mit der eigenen Sexualität und Sinnlichkeit

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Sinnlichkeit und Sexualität / Das Leben lieben

Als Kinder genießen wir Berührung als Geschenk und Nahrung. Diese Erfahrung bildet die Basis erfüllender erwachsener Sexualität. Du hast Berührung damals anders erfahren!? Heute kannst du diese Erfahrung nachholen! Erlebt ist erlebt. Unsere Berührung im Seminar sagt: „Ich bin für dich da, wie immer du dich fühlen magst.“ Beziehungsloser Sex, exzessives Essen, Arbeiten, Sporteln oder Meditieren erfüllen dich nicht mehr!? Der Panzer nervt? Echte Kraft braucht Verletzlichkeit. Wie sich das anfühlt!? Stark. Echt satt.

Intimität / Verletzlichkeit wagen

Du möchtest Intimität neu erfahren? Zu Sinnlichkeit und Sexualität Ja sagen? (Nicht schaumamal oder bittebitte?) Wünschst du dir mehr Liebe im Leben? Partnerschaft auf Augenhöhe? Kontakt mit dir selbst!? Das Seminar vermittelt den Mut dazu. Du hast deine perfekte Performance als Chefin, (Sex)Partner, Anwältin, Therapeut – wasauchimmer – satt? Wage den Schritt. Willst du lieber tun lassen und berührbar sein!? Nimm dein Herz unter die Füße und geh! Es lohnt. Erfüllende Sexualität braucht die Fähigkeit, zu nehmen und zu geben.

Grenzen / Genießen

Du möchtest einen spannenden Menschen kennenlernen? Dich selbst!? Go for it! Grenzen werden im Seminar gestärkt, wertgeschätzt und sensibilisiert. Es gibt viele Wege in’s Spüren. Ich begleite dich auf deinem Weg.

Zwei Seminare / Eine horizonterweiternde Begegnung mit deiner Sexualität und Sinnlichkeit

Zwei wunderschöne Wochenenden erwarten dich! Beide Seminare vermitteln tiefes Wissen. Sie ergänzen einander perfekt und bauen behutsam auf: Grenzen werden gestärkt und sensibilisiert. Hast du Lust auf ein Intensivseminar zum Thema Sexualität und Sinnlichkeit in zwei Schritten!?

„Lust auf Berührung 1 / Intimität kreieren und zulassen“ erforscht das tiefere Wesen von Intimität und stärkt dein Empfinden. Sexualität bleibt dabei außen vor, das Seminar wird komplett bekleidet abgehalten. Wir genießen berührendes Nachnähren als starke Basis erfüllender erwachsener Sexualität.

„Lust auf Berührung 2“ lädt ein zur bewussten „Begegnung mit der eigenen Sexualität und Sinnlichkeit“. Wir wollen uns spüren, bevor wir den Fokus im Erforschen unserer Sexualität auf die Interaktion mit anderen legen. Sind wir uns selbst nahe, können wir erfüllende Nähe auch mit anderen teilen. Ich empfehle, dass du im ersten Seminar erworbene Skills in’s zweite mitbringst. Auch eine Einzelsitzung kann ein passender Einstieg sein. Und jedes meiner Wochenendseminare.

Wage den Schritt. „Liebe ist die Antwort, doch während wir auf sie warten, stellt der Sex ein paar gute Fragen,“ meint Woody Allen. „Spüren ist ein Prozess ähnlich dem eine Hand zu öffnen, die lange zur Faust geballt war,“ sagt Chameli Ardagh. „Du öffnest und lässt los, langsam, behutsam.“ Komm mit. 

Damit erst gar kein Missverständnis auftaucht: Es geht im Intensivseminar nicht um Tantramassage. Tantramassage beantwortet keine dieser Fragen: Was ist Intimität? Was Berührung!? Wie können wir Nähe schaffen? Tantramassage ist ein spannender Weg in’s Spüren. Ohne entsprechende Basis ist sie reizlos! Im Intensivseminar tauchen wir tiefgehend und ganz bewusst in’s Thema Sexualität ein.

Komm in’s Seminar, wenn du …

  • dir eine erfüllende Beziehung wünschst zu anderen und dir selbst.
  • dein Empfinden von Intimität vertiefen möchtest.
  • Berührung aus Angst vor emotionaler Nähe vermeidest.
  • mangelnde Berührung mit Arbeit kompensierst, mit Essen, Sport, beziehungslosem Sex, ungeerdeter Spiritualität, Alkohol, Selbst- oder Fremdverletzung.
  • das Gefühl hast, zuviel zu essen und doch nie satt wirst.
  • viele Sexualkontakte hast und dich nach „mehr“ sehnst.
  • genug von deiner Sexsucht hast und deiner Sehnsucht begegnen möchtest.
  • Entkleidungs-Profi bist (als Aktmodell, Künstler_in, „Massagejunkie“, Prostituierte_r) und spürst, dass ein Teil deines Spürens auf der Strecke bleibt.
  • in deiner Kindheit Gewalt erfahren hast, deshalb früh sexualisiert wurdest und dir mit Sex „leicht“ tust: Du ahnst, das hat eine Kehrseite? Es gibt mehr zu fühlen.
  • eine spezielle sexuelle Vorliebe als Sackgasse empfindest (die dich einsam macht) und deine Gefühle vertiefen möchtest.
  • als Körper-, Psycho- oder Sexualtherapeut_in Inspiration für deinen Werkzeugkasten suchst und dabei deiner Berührbarkeit begegnen möchtest.
  • Berührung für persönliches Wachstum nutzen willst.
  • das Thema Intimität zusammen mit deinem/deiner Partner_in angehen willst und dafür einen ebenso inspirierenden wie geschützten Rahmen suchst.
  • 27.03.2020 - 29.03.2020
    18:00 - 17:00
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BDSM / Playing by Heart (Führen und Folgen genießen)

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BDSM. Ein Wort. Ein Label. Eine Schublade.

Neugierde

„Es geht darum zu leben. Lebe deine Fragen. Vielleicht lebst du dann – allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages – in die Antwort hinein.“ (Rainer Maria Rilke)

BDSM steht für die Begriffe „Bondage & Disziplin, Dominanz & Submission, Sadismus & Masochismus“. Es kann eine von vielen Möglichkeiten tiefer Berührung sein und umfasst ein breites Spektrum unterschiedlicher Sinnesreize, Körperempfindungen und Gefühle. So manche_r verwechselt BDSM mit Gewalt. In Wahrheit passiert Gewalt, wenn wir unsere Gefühle nicht lieben und anderen Menschen um die Ohren schlagen. In vielen Familien ist das der Alltag. Im Gegensatz dazu kann BDSM lustvolles Spiel mit gleich starken Partner_inne_n sein, bewusster Austausch von Macht und intensiven Gefühlen.

Authentische Dominanz und Hingabe

Im Seminar erwartet dich eine Reise in’s Herz von BDSM: Neugieriges Erforschen innerer und äußerer Haltungen authentischer Dominanz und Hingabe, unterschiedlicher Sinnesreize, Körperempfindungen und Gefühle. Lerne, klar Nein zu sagen! Damit du aus ganzem Herzen Ja sagen kannst. Was du riskierst, ist eine Begegnung mit einem spannenden Menschen: Dir selbst.

Licht und Schatten

Du unterscheidest zwischen heiligem hellen und abartigem dunklen Sex? Diese Unterteilung ist unnötig und destruktiv. Heilig kommt von „heil“ und meint ganz. Erleuchtung erlangen wir nicht, indem wir das Licht imaginieren, sondern im Erforschen des Schattens.

Intimität in Kontakt mit allen Gefühlen

Jede Berührung kann tief berühren, verunsichern, Angst machen: Streicheln und Schlagen. Denn unser Körper speichert negative Erinnerungen, friert sie ein, und wird dadurch gefühllos. Bei körperlicher Nähe öffnen wir uns wieder ein Stück, und die eingefrorenen Gefühle können wieder an die Oberfläche steigen. Passiert das in einem sicheren, bewussten Rahmen und liebevollem Kontakt, geschieht Heilung. Ein wichtiger Aspekt von Heilung liegt darin, wieder (alle Gefühle) fühlen zu können, ganz/heil zu sein.

Klare Nein’s ermöglichen Ja’s aus ganzem Herzen

Als Kind warst du anderen (die nicht greifbar waren, gewalttätig oder erbarmungslos in ihren emotionalen Ansprüchen an dich) hilflos ausgeliefert? Tantra kann Heilung durch das Erleben des Gegenteils dessen ermöglichen, was wir erfahren haben (z.B. durch eine achtsame Massage), bewusstes BDSM durch eine homöopathische Dosis desselben.

Lustvolles Spiel
Sinnlich, sexy und erotisch

Das Seminar schafft einen sicheren, vertrauten Raum, wo deine Gefühle Platz haben und als Geschenk an dich selbst gefeiert werden können. „Gewalt“ kommt nicht zuletzt vom althochdeutschen „waltan“ und meint die Stärke, eine Sache in ihrem Inneren zu verändern. Genau das wollen wir tun: Unserem Schmerz ins Gesicht zu schauen kann sinnlich, sexy und erotisch sein. Im Seminar spielen wir mit Freude und Traurigkeit, Angst, Scham, Wut und ganz feinen, leisen Gefühlsnuancen. Was auch immer da ist, ist gut! Sexualität ist kein Synonym für Harmonie, sondern authentischer Selbstausdruck im intimen Kontakt.

Berührender Kontakt auf Augenhöhe

(Bewusste und unbewusste) Gewalterfahrungen in der Kindheit (wir alle haben sie) können Wegbereiter in lebenslanges Opferverhalten sein. Ein anderer Weg, verletzte Gefühle nicht zu spüren, ist die Identifikation mit dem/der Täter_in: Sie unterdrückt Schwächere. Der Teufelskreis endet dort, wo „Opfer“ aktiv werden und im Jetzt Verantwortung für ihr Leid übernehmen, und wo Mächtige auch berührbar und verletzlich sind. BDSM hat dieses Potenzial, wenn wir es zu nutzen wissen.

Freude am Spüren

„Spüren ist ein Entspannen und Erlauben, ein Prozess ähnlich dem, eine Hand zu öffnen, die lange zur Faust geballt war. Du öffnest und lässt los, langsam, behutsam.“ (Chameli Ardagh)

  • 17.04.2020 - 19.04.2020
    18:00
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Die positive Kraft der Wut / Damit du aus ganzem Herzen Ja sagen kannst

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Wut als positive Kraft nutzen

Wut ist eine positive Kraft. Wir brauchen Wut, um klar Nein und aus ganzem Herzen Ja zu uns selbst zu sagen, um Ziele zu haben, Entscheidungen zu treffen, Sachen auszumisten und Situationen zu beenden. Positiv verkörperte Wut sagt: Das bin ich, ich steh‘ dazu.

Klare Nein’s wagen und Ja’s aus ganzem Herzen gewinnen

Es lohnt sich, guten Kontakt zu unserer Wut zu pflegen! Beziehungen kippen, wenn Aggression dominiert, aber auch dann, wenn die Wutkraft fehlt; dann mangelt es häufig auch an der Lust auf Sex. Auslöser von Lustlosigkeit, Anorgasmie, vorzeitiger und verzögerter Ejakulation ist nie unsere gelebte, immer die verdrängte Wut. Sie sitzt in unseren Genitalien, im Kiefer und Sitzbereich, Magen und Darm: Oft sind diese körperlichen und psychischen Symptome nichts anderes als reingefressene, geschluckte unverdaute Wut.

Abgrenzen heißt Angrenzen

Frauen fällt es in unserer Gesellschaft oft besonders schwer, ihre Wut zu verkörpern: Wir dürfen Angst haben und traurig sein, aber mal zornig sein!? Oh Gott, ist das hysterisch, voll peinlich. Männer unterdrücken ihre Wut oft aus Angst, gewalttätig zu sein: Auch für männliche (Wut)Kraft haben wir kaum positive Vorbilder.

Wutkraft braucht Vertrauen

Das Seminar schafft einen sicheren, vertrauten Raum, wo deine Wut endlich mal Platz hat und als Geschenk an dich selbst gefeiert werden kann! Wir nutzen Aufstellungsarbeit, IBP und Dynamiken aus BDSM. Lernen unsere Gefühle wahrzunehmen, klar zu kommunizieren. Und auch das Relaxen kommt nicht zu kurz.

Beziehung wagen

Nicht zuletzt wollen wir Opfer-Täter_in-Dynamiken betrachten und erfühlen, die in Österreich und Deutschland über 3 Generationen weitergegeben wurden und Wut als gefährlich abtun. Wir spüren: Positive Wutkraft schafft Beziehung! So wird unser „Nein“ ein „Ja“ zu uns selbst.

Lust auf mehr Text? Lies hier weiter!

Komm in’s Seminar, wenn du …

  • fürchtest, andere Menschen durch deine Lebendigkeit zu verletzen.
  • dich ständig wütend und gereizt fühlst.
  • nie wütend bist.
  • deine Lebenskraft neu spüren möchtest.
  • depressiv und antriebslos bist.
  • Grenzen in gegenseitiger Wertschätzung kommunizieren willst.
  • dein „Nein, mit mir nicht!“ als bewusstes Ja zu dir selbst erforschen möchtest.
  • dein „Nein“ authentisch verkörpern willst – denn sonst hört’s keine_r.
  • dir erfüllende Beziehungen wünschst, nicht nur zu anderen, auch zu dir selbst.
  • 26.06.2020 - 28.06.2020
    6:00 - 5:00
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Webinar / Live-Mentoring für ATMA Touch® Practitioner

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Spannende Webinare für ATMA Touch® Practitioner
Mentoring / Einfach, inspirierend

Drei Möglichkeiten für Ausbildungsabsolvent_innen

ATMA Touch® ist als Name, Qualitätsmerkmal und Gütesiegel geschützt. Damit eröffnet die Ausbildung in 6 Modulen Profis drei Möglichkeiten, individuell maximal zu profitieren.

(1) Ausbildung pur

Keine Jahresmitgliedschaft

  • Keine zusätzlichen Kosten

Inkludiert

  • Du kannst in der Ausbildung erlernte Werkzeuge sofort in deine Arbeit integrieren, anwenden und damit arbeiten.
  • Nach Abschluss der Ausbildung steht dir die jährliche „Intensivfortbildung für Fortgeschrittene / Für ATMA Touch® Practitioner“ offen. Damit genießt du dieselben Benefits wie Menschen mit Jahresmitgliedschaft.

Einschränkung

  • ATMA Touch® ist als Name, Qualitätsmerkmal und Gütesiegel geschützt. Die Ausbildung berechtigt nicht, sich und/oder das eigene Angebot ATMA Touch®/Practitioner zu nennen. Sie darf im Kontext der Bewerbung der eigenen Arbeit nicht angeführt werden und vorspiegeln, Practitioner zu sein.
  • Wer den geschützten Begriff ATMA Touch® ohne Qualifikation und Berechtigung verwendet, macht sich einer Rechtsverletzung schuldig und muss die rechtlichen sowie finanziellen Folgen tragen.

(2) ATMA Touch® Practitioner

Jahresmitgliedschaft

  • 120 Euro (Einmalüberweisung)

Inkludiert

  • Membership im ATMA Touch® Practitioner Network & Aufnahme in’s Practitioner Verzeichnis auf www.institut-atma.at´
  • Angebots- / Berufsbezeichnung ATMA Touch® / Practitioner

(3) ATMA Touch® Advanced Practitioner inklusive Mentoring

Jahresmitgliedschaft

  • 300 Euro (Einmalüberweisung) oder zwei Teilzahlungen zu je 160 Euro

Inkludiert

  • Membership im ATMA Touch® Practitioner Network & Aufnahme in’s Practitioner Verzeichnis auf www.institut-atma.at
  • Angebots- / Berufsbezeichnung ATMA Touch® / Advanced Practitioner
  • 10 Webinare mit Live-Mentoring
    • Im Webinar haben Absolvent_innen aller Ausbildungsjahrgänge die Möglichkeit, Fragen zu konkreten Fällen im Job und/oder mentalen Blockaden zu stellen: Wo stehst du dir gerade selbst im Weg? Du fragst. Ich spüre rein und antworte. Die Webinar-Teilnahme ist anonym. Teilnehmende sind für einander nicht sichtbar, nur ich weiß, wer am Webinar teilnimmt.
  • MP3 Tonaufzeichnung des Webinares per Mailversand
    • Für alle, die aus technischen Gründen nie dabeisein können. Bei diesem Termin verhindert sind. Teilgenommen haben und für sie Wichtiges transkribieren wollen. Sich das Ganze nochmal anhören möchten.

Viele Benefits

  • Inspiration: Wunderbare Möglichkeit, mich bei Herausforderungen im Job um Rat zu fragen. Profitiere von meiner reichen Erfahrung, Klarheit und Empathie.
  • Kraft: Statt akrobatischem Kleinmachen und müdem Kopieren – stärke deine Kraft, Klarheit und Präsenz.
  • Unterstützung: Statt Verstecken – deine Sichtbarkeit genießen, einen größeren Klient_innenstamm aufbauen, Nein sagen, deinen Weg gehen.
  • Du selbst sein: Statt Gefallenwollen – Kontakt auf Augenhöhe wagen, persönliche Fragen stellen, Antworten bekommen.

Mitgliedschaft / Info

Einfaches Upgraden, Downgraden, Kündigen

  • Du kannst deine Jahresmitgliedschaft nach einem Jahr upgraden, downgraden oder kündigen. Sie läuft von Anfang September bis Ende August und hat eine Kündigungsfrist von drei Monaten.
  • Anfang Mai versenden wir einen Reminder per Mail. Danach verlängert sich deine Jahresmitgliedschaft per 1. Juni um ein weiteres Jahr.
  • Rechnungen versenden wir Anfang Juni.

ATMA Touch® Advanced Practitioner
Weil’s lohnt

Dein Job als Entwicklungspotenzial

Mentoring schenkt Inspiration, Klarheit und Ermächtigung. Nutze deinen Job als Entwicklungspotenzial.

  • September 2020
    08.09.2020
    19:30 - 21:30
  • Oktober 2020
    13.10.2020
    19:30 - 21:30
  • November 2020
    17.11.2020
    19:30 - 21:30
  • Dezember 2020
    15.12.2020
    19:30 - 21:30
  • Jänner 2021
    12.01.2021
    19:30 - 21:30
  • Februar 2021
    09.02.2021
    19:30 - 21:30
  • März 2021
    09.03.2021
    19:30 - 21:30
  • April 2021
    13.04.2021
    19:30 - 21:30
  • Mai 2021
    11.05.2021
    19:30 - 21:30
  • Juni 2021
    15.06.2021
    19:30 - 21:30
huhu

GRENZEN UND GEFÜHLE / Übungsgruppe

huhu

GRENZEN UND GEFÜHLE Übungsgruppe

Neue Impulse für starke Frauen und Männer

Du wünschst dir funkelndes Leben statt fades Bremsen? Hast du Lust auf Ermächtigung, Kraft und so richtig Power? Starkes im Raum Stehen statt mit dem Rücken zur Wand Stehen? Geradestehen statt Rumeiern, Entschuldigen, Entziehen und „die blöde Opferrolle“? Lass es uns angehen. Hier darfst du das fühlen, erforschen, deine Kraft aus ganzem Herzen genießen (ja, du darfst das!) und leben.

Stark und verletzlich sein

Nein, Kraft ist nicht Härte. Härte bricht uns. Sag Ja zur Kraft, die Verbundenheit schafft! Die Rede ist von Kraft, die weich ist und klar, auch im Kontakt mit anderen. Eine liebe- und gefühlvolle Kraft, die Stärke und Verletzlichkeit mag und beide Qualitäten in dir umarmt. Diese Kraft ist dir fremd? In der Übungsgruppe lernst du’s kennen. Du möchtest einen spannenden Menschen kennenlernen? Dich selbst!? Go for it!

Zur Einstimmung …

„Fühle dich niemandem überlegen, unterlegen oder gleich.“
Buddhistische Weisheit

„Durch Traumata in unserer Vergangenheit haben wir zwei wichtige Eigenschaften verloren. Die eine ist, unsere Grenzen zu spüren und sie angemessen zu setzen. Die andere ist, ein inneres Gefühl für uns selber zu haben, das unberührt davon bleibt, was andere denken und von uns wollen oder erwarten.“
Thomas Trobe (Psychiater)

„Gib mir die Kraft, meine Wut und Enttäuschung in kraftvolles Handeln zu transformieren, damit ich mich und die Welt heilen kann.“
Gebet an die Göttin Kali (Indien)

„Dich klein zu halten, dient der Welt nicht. Dich klein zu halten, damit andere sich nicht unsicher fühlen: Das hat nichts mit Erleuchtung zu tun. Wir sind geboren, um die Größe Gottes, der in uns lebt, zu verwirklichen. Und diese Grösse ist nicht nur in einigen von uns, sie ist in jedem Menschen. Wenn wir unser Licht leuchten lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Wenn wir selbst von Angst frei sind, sind die anderen durch unser Dasein auch frei.“
Marianne Williamson (Aktivistin, spirituelle Lehrerin)

„Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch wie kein anderer zu sein.“
Simone de Beauvoir (Schriftstellerin, Philosophin)

Grenzen verkörpern / Den eigenen Körper bewusst wahrnehmen

ATMA Touch® adaptiert Tools aus Achtsamkeits- und Aufstellungsarbeit, IBP, Reparenting und Tantra, Somatic Experiencing und BDSM. Der Körper spielt in der Übungsgruppe eine Hauptrolle: Er ist das Gefäß, das Gefühle erdet und ihnen Kraft verleiht. Grenzen und Gefühle müssen verkörpert werden, um von uns selbst und anderen „gehört“ zu werden. Gearbeitet wird auch mit Seilen, die Grenzen positiv sicht- und erfahrbar machen.

Abgrenzen heißt Angrenzen

Die Übungsgruppe findet monatlich statt. Ziel ist das spielerische „Üben“ von Grenzen im sicheren, vertrauten Rahmen: Das Wahrnehmen, Artikulieren und Wertschätzen von Gefühlen. Ziel ist Kontakt auf Augenhöhe: Menschen, die sich weder kleiner noch größer machen, die im Kontakt nicht abhauen, sondern physisch wie emotional dableiben. Ziel ist Verbundenheit mit uns selbst und anderen: Abgrenzen heißt Angrenzen!

Die Gruppe ist für dich, wenn du …

  • dir erfüllende Beziehungen wünschst: Zu anderen und zu dir selbst.
  • deine Kraft genießen, Nein und aus ganzem Herzen Ja! sagen möchtest.
  • fürchtest, andere durch deine Lebendigkeit zu verletzen.
  • lernen möchtest, Grenzen in gegenseitiger Wertschätzung zu ziehen.
  • nie wütend bist oder dich ständig wütend und gereizt fühlst.
  • dein „Nein, mit mir nicht!“ als bewusstes Ja zu dir selbst spüren möchtest.
  • dein „Nein“ authentisch verkörpern willst – denn sonst hört’s keine_r.
  • eine Gruppe (das entspannte Dranbleiben über 9 Monate) einem einmaligen Wochenendseminar vorziehst.
  • eine Alternative zur Einzelarbeit suchst oder Besseres: Sind Grenzen dein Thema, ist die Gruppe perfekt.
  • September 2020
    24.09.2020
    19:00 - 22:00
  • Oktober 2020
    22.10.2020
    19:00 - 22:00
  • November 2020
    19.11.2020
    19:00 - 22:00
  • Jänner 2021
    14.01.2021
    19:00 - 22:00
  • Februar 2021
    18.02.2021
    19:00 - 22:00
  • März 2021
    18.03.2021
    19:00 - 22:00
  • April 2021
    20.04.2021
    19:00 - 22:00
  • Mai 2021
    20.05.2021
    19:00 - 22:00
  • Juni 2021
    17.06.2021
    19:00 - 22:00
huhu

Die Tränen der Ahnen / Opfer, Täter, Retter vom Nationalsozialismus bis heute: Begegnung mit deinen Ahnen in dir

huhu

Der Ausschreibungstext folgt in kürze.

Feedback zum Arbeitsansatz

Seminar „Die positive Kraft der Wut“ (seit 2015)

Hier kannst du Feedback von Teilnehmenden meines Wutseminares „Die positive Kraft der Wut / Sag Nein“ lesen. Darin wird auch „im Krieg gebundene Lebenskraft“ als Thema aufgegriffen.


„Ich bin an Gefühle herangekommen, die tief verborgen waren: Besonders die Trauer ist bei der kurzen Übung mit dem NS-Symbol stark hochgekommen. Ich habe sie noch nie so intensiv und klar gefühlt. Danke für das tolle Seminar.“
Stefan (Krankenpfleger, 32 J.)

„Danke für deine behutsame und so spannende Herangehensweise an die Frage: ‚Wo ist unsere Kraft und Lebendigkeit geblieben?‘ Wie musste es sich anfühlen, wenn du begeistert warst und nach dem Krieg das nicht mehr okay ist!? Mein Opa hat nichts geredet, überhaupt nichts. Mein anderer Opa ist aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekommen, hat auch nicht geredet und nur gesagt: Ihr wollt es gar nicht wissen. Er war so traumatisiert, dass er nicht mehr zurück ist in’s Kloster, sondern Totengräber wurde. Ich danke dir für das tolle Seminar, für mich war’s ein Eye-Opener. Nun weiß ich, wo ich weiter hinschauen möchte …“
Enna (Sängerin, 40 J.)

„Danke für dein wahrhaftiges Engagement. Ich fühle mich auf mehreren Ebenen bereichert und gestärkt. Speziell die Opfer-Täter-Situation beschäftigt mich noch immer: Zu fühlen, dass auch das Potenzial des Täters in mir wohnt, hatte ich mir bis jetzt nicht erlaubt. In der ‚Aufstellungssituation‘ war das Gefühl, wirklich gut geerdet am Boden zu stehen, so stark wie ich das bis jetzt nicht kannte: Es zuzulassen, dass die Kraft des Täters auch ein Teil von mir ist, ist wichtig! Damit hat sich in mir etwas verändert: Ich gehe kraftvoller durch den Raum und schaue gelassen auf meine Opferrolle. Danke dafür.“
Josef (Psychotherapeut, 50 J.)

„Das Seminar hat einige positive Nachwirkungen: Auf einmal kamen nie angesprochene Fakten zu meinen Großvätern zu Tage: Einer beging Selbstmord, einer wurde in die Psychiatrie gesperrt. Seit ich das weiß, spüre ich Entlastung! Ich weiß jetzt, woher meine Lähmung kommt.“
Walter (Projektmanager, 29 J.)

Die Konfrontation mit dem NS-Symbol fand ich spannend und heikel, du hast das super angeleitet. Dabei habe ich die wertvollsten Erkenntnisse gewonnen: Mein Abschied von der Opferrolle, aber auch die Empathie mit den NS-Symbol-Tragenden hatten eine versöhnende Wirkung. Es war für mich heilsam, den Menschen zu sehen. Ich habe auch etwas Lustvolles, etwas  Spielerisches wahrgenommen. Wow, da stecken Energien drin! Nach dem Krieg ist die Kraft von Tätern und Opfern erstarrt, da ist unsere Kraft geblieben: Danke für deinen Mut, dieses Thema in einem Wutseminar aufzugreifen! Danke für deine Achtsamkeit.“
Jo (Psychologin, 29 J.)

„Ich danke dir ganz besonders für das Seminar! Am meisten Resonanz hat die Armbinden-Übung erzeugt: Danach habe ich mich gereinigt und befreit gefühlt. ich habe den Schock als notwendig empfunden. Es hat diese Intensität gebraucht, um etwas hoch zu bringen. Das hat mich auch an ein Buch von Olga Kharitidi erinnert, das bei der Heilungszeremonie einer sibirischen Schamanin eine ähnliche ‚Schocksituation‘ beschreibt, nur noch heftiger. Das Kotzen-Wollen hat mich auch an einen Traum erinnert, in dem ich ein Messer hochgewürgt habe. Es ist, als hätte ich meine Kraft, die destruktiv gegen mich gerichtet war, endlich nach außen gebracht, befreit, um sie leben zu können: Ich bin einen Schritt in die richtige Richtung gegangen und danke dir.“
Waltraud (Cutterin, 34 J.)

„Die größte Erkenntnis: Das Monster in mir ist nicht böse. Es ist lebendig. Ich bin lebendig. Das waren deine Worte im Seminar: Ich war gestern bloß so tief drin, dass ich die Zusammenhänge nicht erkennen konnte. Das alles ist wirklich erstaunlich. Vielen Dank Atma von ganzem Herzen!“
Theo (Psychotherapeut, 45 J.)

„Ich empfehle deine Seminare aus vollstem Herzen weiter! Nach dem Seminar in Freiburg möchte ich total gerne nach Wien kommen. Vor allem nach meinen Erkenntnissen in punkto Prägung durch die NS-Zeit, die du in einer für mich wegweisenden Art aufgenommen und kommentiert hast. Dafür danke ich dir! Deine sensible, kluge Präsenz, deine klaren Worte, die gut aufeinander abgestimmten Übungen, all das war toll. Ich freue mich sehr, dich bald wieder zu sehen und eines deiner Seminare zu besuchen, vielleicht in Freiburg, vielleicht in Wien!“ Keep on rocking.“
Clara (Sekretärin, 40 J.)

 

Feedback zum Arbeitsansatz

Kurzworkshop „Nazi Fetisch (2014)

Hier kannst du Feedback von Teilnehmenden des Kurzworkshops „Nazi Fetisch“ lesen. Er wurde in Wien auf der XPlore zweimal angeboten, ca. 60 Personen haben teilgenommen.


„Ich konnte noch Tage nach deinem Workshop spüren, wie gut mir das offene Reden, Tun und Spüren getan hat.“
Georg (Architekt, 67 J.)

“Das Erleben des Täters zu thematisieren ist ein Tabu, das Trauma des Opfers zu begreifen im Vergleich dazu einfach: Wir alle haben Probleme mit dem ‘Bösen’ in uns selbst und projezieren ungeliebte Gefühle lieber nach aussen. Toller Workshop, danke.”
Maria (Rechtsanwältin, 51 J.)

„Mein Bezug resultiert aus der Verdrängung in meiner Familie: Die NS-Zeit war nie ein Thema und wurde als Tabu behandelt. Als ich mit 8 Jahren ‚Mein Kampf‘ in der Wohnung meines Großvaters fand und ihn diesbezüglich befragte – da ich bereits eine gewisse Ahnung von dessen Bedeutung hatte – bekam ich eine wenig aufschlussreiche Antwort. Ich tappe bis heute im Dunkeln, was Spurensuche betrifft. Jedenfalls hielt sich seit frühen Jahren ein gewisses Interesse bei mir. Obwohl ich mich nie mit den Idealen rechter Bewegungen habe identifizieren können, konnte ich mich doch nicht einer Faszination für die Ästhetik, Symbolik und Dynamiken im Nationalsozialismus erwehren. Ich wurde aufgrund meiner nicht der Norm entsprechenden Reaktionen mit Bezeichnungen bedacht, denen ich in meiner offenen Persönlichkeit und progressiven Gesinnung gar nicht entspreche! Ich setze mich für die Freiheit und ungehinderte Entfaltung eines und einer jeden ein. Meine Vorstellungen von der Gleichstellung und -behandlung aller sind konträr zum Gedankengut der Rechten. Umso mehr berührt es mich, deine Workshop-Beschreibung zu lesen! Ich sehe erstmals bestätigt, dass mein Empfinden nicht ungerechtfertigt ist, und dass ich diese hierzulande verbotene Symbolik für mich neu definieren kann, ohne dabei ein Unmensch, eine Mitschuldige zu sein. Mein Interesse am Thema gründet sich aus der Notwendigkeit, mich selbst besser zu verstehen und anzunehmen, auch wenn mein Umfeld mich verurteilt, behindert und mir aufzwingt, wie ich bezüglich dieser Sache zu empfinden hätte, deren negative Bedeutung ich rational begriffen habe, die mich aber dennoch anzuziehen vermag.“
Klara (Studentin, 19 J.)

„Ich gratuliere dir für deinen Mut! Bert Hellinger machte Aufstellungsarbeit zum Tabu-Thema Nr. 1 und wurde dafür kritisiert. Auch bei dir wollten die Veranstalter anfangs nicht mit. Du hast etwas Großes durchgesetzt, danke.“
Anna (Shiatsu-Praktikerin, 36 J.)

„Mein Großvater war Nazi. Es ist spannend zu erkennen, dass ich mich nie frei fühlte von Erbschuld: Auf der anderen Seite das Charisma und die Begeisterungsfähigkeit, die mein Großvater zweifellos unabhängig von Ideologien hatte. Dein Seminar war ein unangenehmer Spagat für mich, aufrüttelnd und still. Danke.“
Felix (Lehrer, 44 J.)

„Ich finde es immer wieder gut, wie du so heiße Eisen anfasst und dich dabei der Kritik aussetzt. Meine Hochachtung.“
Deva (Tänzerin, 45 J.)

 

Worte, die den Blick weiten, Horizonte erweitern und in’s Spüren begleiten können

  • „Die Macht des Vergebens“, Eva Mozes Kor (1934 – 2019)
    Mit ihrer Zwillingsschwester Miriam in Auschwitz für medizinische Versuche mißbraucht
  • „Bei uns in Auschwitz“, Tadeusz Borowski (1922 – 1951)
    Polnischer Schriftsteller, Kapo in Auschwitz, gestorben durch Selbstmord mit dem Kopf im Gasofen
  • „Am Tor zur Hölle“, Claude Anshin Thomas (*1947)
    Vietnam Veteran, Zen Mönch
  • „Nazi-Fetische“, Atma Pöschl, in: Connection – Tantra 96/2015.
  • 14.05.2021 - 16.05.2021
    18:00