huhu

Lust auf Berührung (Sanfter Weg in deine Kraft)

huhu

  • 01.03.2019 - 03.03.2019
    18:00 - 17:00

Lust auf Berührung

„Ich lasse mich nicht mehr berühren.“ Nicht den Zeitpunkt, ich erinnere meinen Gedanken und das Gefühl: Schmerz. Den Schmerz über Berührung, die mir keine Freude machte, verkörperte ich als Kind mit Asthma. Im Kindergarten riss ich mir die Haare aus und sagte: „Keiner hat mich lieb.“ Als Teenager war’s Komatrinken, Rasierklingen. Und in den frühen 20ern war mein Leitsatz: „Grenzen zu haben, die ich nicht überschreiten kann, ist keine Stärke.“

Es ist was es ist, sagt die Liebe

Meine Geschichte ist die Geschichte vieler anderer. Erich Fried erzählt’s mit Poesie: „Es ist lächerlich, sagt der Stolz. Es ist leichtsinnig, sagt die Vorsicht. Es ist nichts als Schmerz, sagt die Angst. Es ist was es ist, sagt die Liebe.“ Und deine Geschichte? Mir tut es leid um die Jahre, wo ich es nicht wagte, Liebe und den Schmerz zu spüren, der mir als Kind zuviel war.

Kontakt mit allen Gefühlen genießen

Du versuchst, positiv zu denken? Dich selbst davon zu überzeugen, dass alles perfekt ist? Willst du dich nicht in „tiefere Frequenzen“ runterziehen lassen? Trauer bedeutet nicht, Negatives zu füttern! Mir sind oft Menschen begegnet, die stolz auf ihr positives Denken waren, damit aber vor ihrem Schmerz geflüchtet sind. Echtes Lebendigsein braucht den Mut, uns unseren Gefühlen und auch dem Schmerz zu stellen.

Spüren ist schön

Mit 27 Jahren entdeckte ich Tantra, mich selbst und Berührung neu, und erkannte: Es ist ein Segen. Zu spüren, mehr zu spüren als andere, Indigo oder hochsensibel zu sein, ist schön. Die Tantraseminare, die ich damals besuchte, gingen brachial an’s Eingemachte, Grenzen wurden gepusht, feste Beziehungen abgewertet. Das ist Tantra, dachte ich, und so gut mir der neue Input teilweise tat, heute weiß ich: Ich brauche es anders.

Unsere Bedürfnisse wertschätzen

Als Coach für Körpersensibilisierung begleite ich heute andere zu ihrem eigenen Ausdruck in Berührung und in der Sexualität. Mein Weg hat mich gut darauf vorbereitet: In meinen Seminaren werden Grenzen sensibel erspürt und nicht gepusht, Individualität wird wertgeschätzt, „uncoole“ Gefühle sind liebe Gäste. Es ist mir nicht wichtig, ob das Tantra ist oder nicht. Es ist, was ich mir damals gewünscht hätte.

„Ich bin für dich da“, sagt unsere Berührung

„Ich bin für dich da,“ sagt unsere Berührung. Im Seminar kann das ein Streicheln, Kuscheln oder Halten sein, Umarmen oder für einander da Sein. Es wird komplett bekleidet in einem respektvollen, sicheren Rahmen abgehalten. Sexualität als intimste Form der Berührung bleibt außen vor. Wir setzen tiefer an. Wir wollen alle Gefühle in’s Boot holen, bevor wir (in einem anderen Seminar oder zu hause) weitergehen. Dazu nutzen wir Werkzeuge aus IBP, Reparenting, bewegter Meditation und achtsamer Berührung.

Lust auf mehr Text? Klicke hier!

Willkommen sind alle Menschen, die …

  • Lust auf Berührung haben.
  • ihre Körperempfindungen und Gefühle vertiefen wollen.
  • Berührung als sanften Weg zu mehr Lebendigkeit – positiver Wutkraft – erfahren möchten.
  • viele Sexualkontakte haben und sich nach „mehr“ sehnen.
  • genug von ihrer Sexsucht haben und ihrer Sehnsucht begegnen wollen.
  • Entkleidungs-Profi sind (als Aktmodell, Künstler_in, „Massagejunkie“, Prostituierte_r) und ahnen, dass ein Teil des Spürens (dabei) auf der Strecke bleibt.
  • in ihrer Kindheit Gewalt erfahren haben, früh sexualisiert wurden und sich mit Sex „leicht“ tun: Du ahnst, das hat eine Kehrseite, es gibt mehr zu fühlen?
  • körperliche Berührung aus Angst vor emotionaler Nähe vermeiden.
  • mangelnde Berührung mit Arbeit kompensieren, mit Essen, Sport, beziehungslosem Sex, ungeerdeter Spiritualität, Alkohol, Selbst- oder Fremdverletzung.
  • das Gefühl haben, zuviel zu essen und doch nie satt werden.
  • noch nie Sex hatten und sich dafür schämen.
  • in einem helfenden/heilenden Beruf arbeiten, wo ihre Berührbarkeit auf der Strecke bleibt.
  • als Therapieprofi Inspiration für ihren Werkzeugkasten suchen und dabei ihrer Berührbarkeit begegnen möchten.
  • Tantraerfahrung haben und Lust auf ein Seminar, wo die Kleidung endlich mal anbleibt.
  • wenig Tantraerfahrung haben und Achtsamkeit schätzen.
  • ihre sexuelle Vorliebe/Fixierung als Einschränkung empfinden und ihre Gefühle vertiefen wollen.
  • als Paar liebevolle Berührung im vertrauten, sicheren Rahmen kennenlernen möchten.
  • sich eine erfüllende Beziehung wünschen, nicht nur zu anderen, auch zu sich selbst.
huhu

BDSM / Playing by Heart 2

huhu

  • 05.04.2019 - 07.04.2019
    18:00

BDSM als spannendes Entwicklungspotenzial

BDSM steht für die Begriffe „Bondage & Disziplin, Dominanz & Submission, Sadismus & Masochismus“. Es kann eine von vielen Möglichkeiten tiefer Berührung sein und umfasst ein breites Spektrum unterschiedlicher Sinnesreize, Körperempfindungen und Gefühle. So manche_r verwechselt BDSM mit Gewalt. In Wahrheit passiert Gewalt, wenn wir unsere Gefühle nicht lieben und anderen Menschen unsere Schmerzen um die Ohren schlagen. In vielen Familien ist das der Alltag. Im Gegensatz dazu kann BDSM lustvolles Spiel mit gleich starken Partner_inne_n sein, bewusster Austausch von Macht und intensiven Gefühlen.

Licht und Schatten

Du unterscheidest zwischen heiligem hellen und abartigem dunklen Sex? Diese Unterteilung ist unnötig und destruktiv. Heilig kommt von „heil“ und meint ganz. Erleuchtung erlangen wir nicht, indem wir das Licht imaginieren, sondern im Erforschen des Schattens.

Heil und ganz

Jede Berührung kann tief berühren, verunsichern und Angst machen: Vom Streicheln bis zum Schlagen. Denn unser Körper speichert negative Erinnerungen, friert sie ein, und wird dadurch gefühllos. Bei körperlicher Nähe öffnen wir uns wieder ein Stück, und die eingefrorenen Gefühle können wieder an die Oberfläche steigen. Passiert das in einem sicheren, bewussten Rahmen und liebevollem Kontakt, geschieht Heilung. Ein wichtiger Aspekt von Heilung liegt darin, wieder (alle Gefühle) fühlen zu können, ganz/“heil“ zu sein.

Verbunden und in Kontakt

Als Kind warst du anderen (die nicht greifbar waren, gewalttätig oder erbarmungslos in ihren emotionalen Ansprüchen an dich) hilflos ausgeliefert? Tantra ermöglicht Heilung durch das Erleben des Gegenteils dessen, was wir erfahren haben (z.B. durch eine Massage). Bewusstes BDSM ermöglicht’s durch eine homöopathische Dosis desselben.

Berührbar und verletzlich

Bewusste und unbewusste Gewalterfahrungen in der Kindheit – wir alle haben sie – können Wegbereiter in lebenslanges Opferverhalten sein. Ein anderer Weg, verletzte Gefühle nicht zu spüren, ist die Identifikation mit dem/der Täter_in: Damit unterdrücken wir Schwächere. Der Teufelskreis endet dort, wo „Opfer“ aktiv werden und im Jetzt Verantwortung für ihr Leid übernehmen, wo Mächtige berührbar und verletzlich sind.

Authentisch und kreativ

Das Seminar schafft einen sicheren, vertrauten Raum, wo all deine Gefühle Platz haben und als Geschenk an dich selbst gefeiert werden können. „Gewalt“ kommt nicht zuletzt vom althochdeutschen „waltan“ und meint die Stärke, eine Sache in ihrem Inneren zu verändern. Genau das wollen wir tun: Dem/unserem Schmerz ins Gesicht zu schauen kann sinnlich, sexy und erotisch sein. So spielen wir mit Lust und Unlust, Freude und Traurigkeit, Angst, Scham, Wut und ganz feinen, leisen Gefühlsnuancen. Was auch immer da ist, ist gut! Sexualität ist kein Synonym für Harmonie, sondern authentischer Selbstausdruck im intimen Kontakt.

Du selbst

Im Seminar erwartet dich eine Reise in’s Herz von BDSM: Neugieriges Erforschen innerer und äußerer Haltungen authentischer Dominanz und Hingabe, unterschiedlicher Sinnesreize, Körperempfindungen und Gefühle. Lerne, klar Nein zu sagen! Damit du aus ganzem Herzen Ja sagen kannst. Gib ehrlich Feedback: Was war gut? Was nicht? Was du riskierst, ist eine Begegnung mit einem spannenden Menschen: Dir selbst.

Willkommen ist jede_r, die/der …

  • BDSM als spannendes Potenzial für persönliche Entwicklung und gemeinsames Wachstum kennenlernen möchte.
  • ein BDSM-Seminar sucht, das nicht in erster Linie auf Technik fokussiert sondern auf unsere Gefühle, nicht auf BDSM als starre Identität sondern als tiefe Berührung.
  • einen spannenden Menschen – sich selbst – kennenlernen will.
  • sich mehr Lebendigkeit in der Sexualität und auch im Alltag wünscht.
  • guten Kontakt mit den eigenen Grenzen, Gefühlen und Bedürfnissen sucht als wichtige Voraussetzung erfüllender Intimität.
  • sich noch nicht über BDSM getraut hat und das Leben auf morgen verschiebt. Weil’s öde ist!
  • viel Erfahrung mit BDSM hat und Gefühle vermisst. Weil’s einsam macht!
  • sich aufgrund der eigenen Hochsensibilität in der BDSM-Szene nicht zuhause fühlt und Kontakt mit Gleichgesinnten sucht.
  • schlechte Erfahrungen mit BDSM gemacht hat und dem auf den Grund gehen möchte.
  • einem alten Schmerz begegnen und damit gesehen werden will.
  • Tantra und BDSM verbinden möchte und erkannt hat: Labels sind uns verarmende Schubladen. Es geht darum, mit- und voneinander über Berührung zu lernen.
  • einen geschützten Ort sucht, wo jener Persönlichkeitsanteil erforscht werden kann, der es genießt, anderen Menschen Macht über uns zu geben.
  • einen geschützten Ort sucht, wo jener Persönlichkeitsanteil erforscht werden kann, der es genießt, Macht über andere auszuüben.
  • bei der „Sub Rosa Dictum“ BDSM-Party spürt „da haben viele Menschen nichtmal Spaß“ und BSDM als coolen Lifestyle und Fassade satt hat.
  • Menschen auf der „Sub Rosa Dictum“ beneidet – weil die sich zeigen – und sich nicht länger verstecken will. Weil’s kraftlos macht.
  • eigene und fremde Grenzen nicht (mehr) überschreiten möchte.
  • eine Seminarleitung schätzt, die mit Empathie und Klarheit leitet, BDSM seit mehr als 20 Jahren hinterfragt, sich reflektiert und gefunden hat.Anchor
huhu

Handarbeitsabend 3 (Raffinierte Intim- und Analmassage für Mann und Frau)

huhu

  • 18.09.2099
    8:00 - 17:00

Raffinierte Intim- und Analmassage für Mann und Frau

An diesem Abend tauchen wir weiter in die männliche und weibliche Analmassage ein. Aufbauend auf Teil 1 und Teil 2 werden raffinierte Griffe der männlichen und weiblichen Intim-, äußeren Anal- und inneren Prostatamassage erlernt: Auf bewährte Art üben wir locker und unkompliziert am nicht-menschlichen Modell. Du erfährst mehr über die Lustzone Anus und erlernst Berührungen, mit denen du gemeinsam mit deinem Partner/deiner Partnerin Neuland entdecken und Lust erwecken kannst.

Der Abend ist für Frauen, Männer und Trans*personen, die Neuland erkunden wollen und einen sicheren Rahmen für Fragen/Antworten suchen. Auch Hygienetipps und Anatomiedetails sind mit an Bord. Wir tauschen Erfahrungen aus, die du seit Teil 1 und/oder Teil 2 gemacht hast: Ich beantworte gerne offene Fragen! Es macht Spaß, Neues über Sexualität zu lernen und ganz neue lustvolle Möglichkeiten der Berührung auszuprobieren! Analmassage und Prostatamassage können Intimität wunderbar vertiefen und erweitern.

Der Anus als Quelle der Lust

Kein anderer Bereich unseres Körpers ist mit so konditionierten Vorurteilen behaftet wie der Anus. Viele Menschen haben sich noch nie in den Anus gefasst, da dieser Bereich fast schon selbstverständlich Gefühle wie Ekel, Tabu und Scham auslöst. Außerdem verbinden heterosexuelle Männer, die sich von Homosexuellen abgrenzen möchten, sexuelle Lust im analen Bereich mit Homosexualität. Doch ein entspannter Anus ist für unsere Sexualität enorm wichtig. Nicht nur für Frauen, auch für Männer kann der Anus Quelle tiefer Lust sein.

Natürlich & würdevoll

Die gesellschaftliche Moral führt oft dazu, dass wir uns verschließen. Aber der Anus ist ein wichtiger Teil unseres genitalen Lustbereiches. Er kann sehr durchlässig und sensibel für sexuelle Strömungen sein. Männer bringt die große Entspannung, die während einer liebevollen Analmassage entsteht, in Kontakt mit ihrer Hingabe, Verbundenheit mit sich selbst und der Welt. So können tiefe sexuelle Gefühle genossen werden. Viele Männer sind überrascht, wie viel Wohligkeit und Lust sie bei einer Analmassage empfinden. Sie spüren ein starkes Bedürfnis nach dieser Tiefe und wollen in die Hingabe gehen.

Auch Frauen sind überrascht, wie viel Lust sie bei einer Analmassage empfinden können. Auch für Frauen kann diese Erfahrung einzigartig sein. Nach vaginalem Missbrauch kann der Anus beispielsweise als „unberührtes Neuland“ intensive sexuelle Gefühle bergen.

Gesundheitliche Aspekte

Regelmäßige Analmassagen fördern die Gesundheit und steigern das Wohlbefinden. Auch die Schulmedizin empfiehlt, den Anus von Zeit zu Zeit selbst zu massieren oder massieren zu lassen. Der Anus ist Sitz des Wurzel-Chakras. Es steht für ein „Ja“ zum Leben und verleiht die nötige Durchsetzungskraft. Ein entspannter Anus zeugt von Vertrauen; damit fällt der natürliche Wechsel von Ruhe und Aktivität leicht. Du öffnest dich dem Leben.

Die Analmassage und Prostatamassage …

  • bringt wohlige Lust, Weite, tiefe Verbundenheit und Entspannung.
  • beugt sexuellen Problemen vor. Sexuelle Lustlosigkeit, Empfindungsschwäche und Erektionsprobleme können aus Verspannungen im Beckenboden/Anus resultieren.
  • kann uns zu einem tiefen, lang anhaltenden Orgasmus führen. Durch die heilsame Öffnung, die während der Massage auf allen Ebenen möglich ist, kann sich die sexuelle Energie im ganzen Körper entfalten und ausbreiten.
  • bringt uns in Kontakt mit unserer Hingabe.
  • ist für Männer einzigartig. Männer können über Berührung der Prostata (ohne gleichzeitiger Berührung des Penis) einen Orgasmus erfahren.
  • beugt Erkrankungen der Prostata vor.
  • erlaubt uns, Kontrolle einfach mal loszulassen (Kontrolle unterdrückt unsere Lebendigkeit, damit werden Emotionen im Körper eingelagert, was sich in Krankheit, Orgasmusschwäche und Depression zeigen kann).
  • kann Frauen mit vaginaler Gewalterfahrung als „unberührtes Neuland“ intensive sexuelle Gefühle schenken.
  • lehrt uns, mit dem Anus respekt- und liebevoll umzugehen.
  • ist Persönlichkeitsentwicklung, Genuss und ganzheitliche Gesundheit.
  Warum Berührung am nicht-menschlichen Modell erlernen?

Du fragst dich, warum ich Intimberührung nicht nur in Massageseminaren für Paare lehre, sondern auch am nicht-menschlichen Modell? Ganz einfach: Weil das alle in’s Boot holt – auch Menschen, die keine Partnerin haben, deren Partnerin keine Lust auf „sowas“ hat, denen ein Seminar erstmal „too much“ ist, die von Männern/Frauen in der Vergangenheit verletzt wurden, ihre eigenen Grenzen nicht überschreiten und sich langsam rantasten wollen.