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ATMA Touch® Tantramassage nach Atma Pöschl / Ausbildung (2019)

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  • 23.10.2019 - 27.10.2019
    10:00 - 17:00

ATMA Touch® / Tantramassage nach Atma Pöschl
Persönlichkeitsentwicklung durch ganzheitliche Berührung

Ausbildung (Intensivseminar)

Spüren, was Lust bereitet

Die Ausbildung lehrt professionelle Tantramassage und einen professionellen Umgang mit Gefühlen, die dabei auftauchen: Freude und Traurigkeit, Lust und Unlust, Unsicherheit, Angst oder auch Wut. Eröffnet wird ein völlig neuer Zugang zu Berührung, Sinnlichkeit und Sexualität – unseren fundamentalen Bedürfnissen im Leben – in Kontakt mit allen Gefühlen und individuellen Grenzen. Der interdisziplinäre Ansatz der Methode ist einzigartig. So werden beispielsweise Seile integriert, um vor/während der Massage Grenzen zu visualisieren. Wir müssen Grenzen haben/dürfen (nicht nur als Klient_in, auch als liebende_r Partner_in), um uns öffnen zu können.

Kraftvolle Arbeit mit Gefühlen, Grenzen, Traumata

ATMA Touch® Tantramassage ist eine langsame, bewusste Massage mit warmem Öl, die den Intimbereich ganz natürlich miteinbezieht. Die Berührung sagt: „Ich bin für dich da, wie immer du dich fühlen magst.“ Es gibt keine Elemente klassischer Tantramassage wie Federn, Fellchen, Seidentücher, heiße Waschlappen, Düfte, Rituale. Willkommen ist nicht nur Lust, wie sie bei Intimberührung auftauchen darf, sondern alle – auch schwierige – Gefühle. Behutsamer Fokus ist die Lösung von Gewebe- und Gefühlserstarrung. ATMA Touch® Tantramassage adaptiert Tools aus IBP, Somatic Experiencing, BDSM/Seile, Tantra- und Ayurvedamassage.

Interdisziplinärer Ansatz, spannende Zusatzwerkzeuge

Tantramassage sollte kein isoliertes Werkzeug sein. Interdisziplinäre Arbeit unterstützt ihr Potenzial, denn wir brauchen als Profi und liebende_r Partner_in die Fähigkeit, den Wunsch nach (Intim)Berührung wertzuschätzen, einzuordnen, zusammen zu reflektieren und gegebenenfalls „was Runderes“ anzubieten. Beispielsweise hat so manche_r Berührung als Kind nie erfahren oder musste das erleiden. Oft sind Schmerz und Bedürftigkeit des Kindes bis heute grenzenlos: Kein Wunder, dass wir Sexualität als nicht befriedigend erleben, wenn das „Kind in uns“ in Wahrheit etwas völlig anderes braucht. Auf sexuelle Berührung hat ein Kind keinen Bock! Auch „grenzenlose Bedürftigkeit“ wird durch sexuelle Berührung nicht gestillt. Taktiles Nachnähren („Re-Parenting“) kann Selbstkontakt und Nähe schaffen, wo eine Tantramassage nichts ausrichten kann: Mitunter ist es sinnvoller, erwachsene Sexualität an der Wurzel zu stärken (in der Kindheit, wo alles begonnen hat), als „das Pferd vom Schwanz aufzuzäumen.“ Das Wissen darum erspart uns berufliche wie private Massagen, die „lustlos an die Wand fahren“ oder „nie genug sind“.

Zwei Ausbildungen

Re-Parenting in der Praxis zu lehren (das Nachnähren mit Worten und/oder Berührung über Kleidung), sprengt den Rahmen einer Massageausbildung: Es wird als ergänzende Theorie vorgestellt. Re-Parenting wird im Lehrgang in ATMA Touch® in 6 Modulen gelehrt: Zusammen mit weiteren Werkzeugen, die das Potenzial der Tantramassage vertiefen und festigen. Die Ausbildung zeigt einen Ausschnitt. Der Lehrgang in 6 Modulen zeigt das Gesamtbild.

Arbeit mit tiefem Potenzial

Neues über Sexualität zu lernen, lohnt: Die Ausbildung richtet sich an Berührungs-, Therapie- und Massageprofis, (angehende) Tantramasseur_innen, ATMA Touch® Practitioner, liebende Paare und berührungserfahrene Laien. Sexualität wird von uns(erer Gesellschaft) oft wenig wertgeschätzt. Wir sollten weder Unter-, noch Übersexualisierung oder Prostitution mit echter Wertschätzung unserer Sexualität verwechseln. Ein wertschätzender Blick über den Tellerrand lohnt; mit- und voneinander zu lernen hat tiefes Potenzial und ist der richtige Weg:

 

Politisch motiviert

In Österreich ist professionelle Intimberührung „Prostitution“ (und der Körper von Prostituierten strengen Regeln unterworfen): Außer das macht ein_e Arzt/Ärztin oder Beckenbodentrainer_in. Denen fehlt in der Regel die Ausbildung: Tantramassage ist keine „Hand im Intimbereich“, sondern eine spezielle innere Haltung. Berührungsarbeit ist weder Alltagshandeln noch medizinische Berührung; das wird durch Selbsterfahrung und eigene körperbezogene Therapie angeeignet. Professionell (in Aus- und Fortbildung immer wieder geübt) ist dabei vor allem die Haltung: Gleichzeitig offen und ganz bei uns, nehmen wir unsere Gefühle und Grenzen klar wahr. Auch und gerade deshalb ist es möglich, die Grenzen anderer zu achten.

Im Gegensatz zur Intimberührung ist heilsame Arbeit mit Gefühlen in Österreich Psychotherapeut_innen vorbehalten. Die betrachten Berührungsarbeit klassischerweise als „Pfui“. In diesem Spannungsfeld bewegt sich Gefühls- und Körperarbeit mit Sexualität in Österreich: Der eine darf’s, aber kann’s nicht. Die andere kann’s, aber darf’s nicht. Was man nicht kennt, das gibt’s nicht. Ghettos sollen Qualität sichern, dabei machen sie Wachstum unmöglich. Mit- und voneinander Neues über Sexualität (und uns selbst) zu lernen, ist der Weg! Unsere Differenz birgt die Kraft der Komplettierung. ATMA Touch® Tantramassage zu lehren ist für mich auch politisches Handeln; meine Arbeit hatte für mich immer eine politische Dimension.

Persönlich reflektiert

Ich habe mich nie versteckt, nie unter falschem Namen gearbeitet, habe mein Tun reflektiert, Texte publiziert und Medienauftritte gesucht. Mich in „Studios“ zu verstecken war für mich keine Option. ATMA Touch® Tantramassage ist keine sexuelle Dienstleistung. Angeboten wird kein Produkt (beispielsweise „Entspannung“), sondern ein Prozess mit dem Ziel Selbstermächtigung, dauerhafte Verhaltensänderung (beispielsweise „Wie kann ich im Leben mehr Entspannung bekommen?“). Reflektierte Hands-on-Arbeit mit Sexualität braucht Selbstreflexion, „Eier in der Hose“, klare Worte! Reflektierte Worte für reflektiertes Tun sind die Lösung. Nicht Verstecken! Die Ausbildung lehrt Individualität als wertvolles Gut, das Ermächtigung bringt. 

Erfolgreich

Individualität bringt Erfolg. Das, wo ich früher dachte es sei rufschädigend, bestenfalls interessiert’s keine Sau. In Wahrheit sind das Pfeiler für Erfolg: Anders-Sein, In-unserem-Körper-zuhause-Sein, Unsere-Gefühle-Mitteilen, Unser-Wohlbefinden-nicht-Hintanstellen. Wie sieht Erfolg aus? „Schaffe schaffe Häuslebaue“ war nach 1945 eine gute Strategie, schwierige Gefühle nicht zu spüren. Nichtauffallen war wichtig; das haben wir vor 1945 trainiert. Jede_r gab das Beste. Mehr war nicht drin. Errichtet wurden Häuser ohne Fundament. Wie sieht echter Erfolg aus!? Wie wahrhaftiges Glück? Gefühlter Kontakt? Wie können wir’s anders tun? Wie unser Fundament neu gestalten? Die Ausbildung weist die Marschrichtung: 

 

Der Körper als Tor zur Lust, zur Selbsterkenntnis und zur Stille

Die Ausbildung lädt dich ein, in deine eigene Größe zu wachsen. Hier geht’s um dich. Dein Potenzial kannst du dann beruflich wie privat so nutzen, dass sich andere durch deine Berührung zu ermächtigten und blühenden, auch sinnlichen Persönlichkeiten entfalten können. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, sei mutig, frech und wunderbar – und melde dich an! Die Ausbildung wird dein Leben und deine Arbeit bereichern.

Von Profi zu Profi/Laie

„In der Ausbildung geht es um dich. ‚We are given the very wounds, we are meant to teach others to heal,‘ meint die spirituelle Lehrerin Teal Swan. Es braucht (Mit)Gefühl für uns selbst, um Menschen sicher in ihre Gefühle begleiten zu können. Ich selbst habe einen langen Weg hinter mir, meine eigene Gewalterfahrung (und die meiner Eltern als Kriegskinder) soweit aufzuarbeiten und zu integrieren, dass ich sagen kann, meinen Körper heute wieder lustvoll zu bewohnen. Dabei hat mir ganzheitliche Berührung sehr geholfen. Meine Erfahrung gebe ich gerne an andere (Massage)Profis und Laien weiter. Du schöpfst aus meiner reichen Erfahrung, Klarheit und Empathie. 

Seien wir ehrlich, als Berührungs- und Therapieprofis machen wir den Job auch, weil er „Sicherheit“ garantiert: Jenseits noch so authentischen Agierens verkörpern wir eine Rolle und „stehen drüber“. Professionelle Klarheit ist wichtig. Aber mitunter vergessen wir, uns privat ohne Fassade zu zeigen. Als Nicht-Profis haben wir zwar keinen Auftrag, sind mitunter aber co-abhängig von anderen, die vermeintlich ärmer, schwächer, kränker oder gewalttätiger sind als wir: Wir werten uns auf, indem wir anderen helfen. Tantramassage begegnet auf Augenhöhe: Die Ausbildung richtet sich an alle Menschen, die ihre eigene Berührbarkeit vertiefen und Neues über Intimität lernen wollen. 

Die Ausbildung schafft einen sicheren, vertrauten Raum. Sie wird dein Leben und deine Arbeit bereichern. Ich freue mich, dich ein Stück des Weges zu begleiten!

Herzlich,
Atma Pöschl“

ATMA Touch® / Tantramassage nach Atma Pöschl
Persönlichkeitsentwicklung durch ganzheitliche Berührung

Ziele der Methode

Konkrete, neue Spürerfahrung im sicheren Rahmen

Suchen wir mehr Tiefe in unserer Sexualität, findet klassische (Sexual)Therapie meist in Form von Gesprächen und Anleitung zu Übungen statt. ATMA Touch® Tantramassage ermöglicht konkrete neue Spürerfahrungen im sicheren, bewussten Rahmen und begegnet dem Wunsch nach erfüllender Sexualität körper- und prozessorientiert. Gearbeitet wird mit dem, was sich im Moment zeigt an Gefühlen, Körperempfindungen, Gedanken. Grenzen werden sensibilisiert, die Bandbreite der Gefühle erweitert. Eröffnet wird ein völlig neuer Zugang zu Berührung, Sinnlichkeit und Sexualität – unseren fundamentalen Bedürfnissen im Leben – in Kontakt mit allen Gefühlen und individuellen Grenzen. 

Neue Impulse für eine erfüllende Sexualität

Die ATMA Touch® Tantramassage …

  • Lädt ein zum Spüren ohne Leistungsdruck, unterstützt das liebevolle Annehmen des eigenen Körpers und kann ein tiefes Gefühl von Angenommensein als ganzes Wesen vermitteln.
  • Kann kraftvolles Werkzeug im Rahmen einer Sexualtherapie sein, das konkret mit sexuellen Funktionsstörungen arbeitet: Erektiler Dysfunktion, Vaginismus, Lustlosigkeit, Spannungen im Becken (nach lieblosem Sex, Gewalterfahrungen, schweren Geburten).
  • Kann die Selbstannahme verletzten Gewebes unterstützen und neues, positives Empfinden wecken: Nach Geburten, gynäkologischen Eingriffen, Hysterektomien, der Operation einer Phimose.
  • Kann traumatische Gewebe- und Gefühlserstarrung lösen und damit den Kontakt zu unseren Gefühlen und Bedürfnissen intensivieren. Das ermöglicht mehr Nähe auch zu anderen Menschen.
  • Beugt hormonellem Ungleichgewicht vor, Stress und mentaler Anspannung. Synchronisiert werden linke (analytisch-rationale) und rechte (ganzheitlich-intuitive) Gehirnhälfte: Das Gefühl ist entspannt geborgen und kraftvoll lebendig. Das kann Burnout, Tinnitus, Rücken- und Regelschmerzen vorbeugen oder diese Belastungssymptome lindern.
  • Eröffnet Zugang zu einer Sexualität, die unabhängig von hormonellem Druck und äußeren Reizen bis ins hohe Alter nähren und begleiten kann. 

Lösung traumatischer Gewebe- und Gefühlserstarrung

Ein Trauma ist der Schutzreflex des Körpers in einer bedrohlichen Situation: Wir blockieren unerträgliche Gefühle, indem wir den Atem anhalten und die Muskeln anspannen. Löst sich der Schutzreflex nicht, entstehen physische und psychische Beschwerden wie Ängste, Schlaflosigkeit, Depressionen, chronische Schmerzen, Herzleiden, Essstörungen. Ein tiefes Gefühl der Entfremdung ist die Folge: Wir fühlen uns weder im Kontakt mit uns selbst, noch mit anderen jemals völlig wohl.

Spüren, was da ist

Traumata sind nicht nur Nachwirkungen von Naturkatastrophen oder Kriegen. Auch unsere ganz alltäglichen Erlebnisse können traumatisierend sein: Medizinische Eingriffe, verschiedenste (von außen harmlos scheinende) Kindheitserlebnisse, Geburten, Sexualisierungssituationen oder Gewalterfahrungen. Traumata zählen zu den wichtigsten Kräften menschlicher Entwicklung. Ein bewusster Umgang damit kann unsere Lebensqualität entscheidend beeinflussen.

Berührender Schutz

ATMA Touch® Tantramassage fokussiert auf alle Gefühle, nicht nur auf spontane Lust, die bei Berührung im Intimbereich auftauchen darf. Ebenso willkommen sind „eingefrorene“ Gefühle, die im Körper gespeichert sind. Angeboten wird „berührender Schutz“ und damit die Möglichkeit, Grenzen im Hier und Jetzt erneut zu ziehen. So kann im Nach-Erleben das erfahren werden, was damals notwendig gewesen wäre, damit eine Begebenheit nicht traumatisierend geworden wäre. Es ist dabei weder notwendig noch sinnvoll, ein Trauma erneut zu erleben! Bewusste Berührung, die sagt „ich bin für dich da“ (statt „hör auf zu weinen“, „du gehörst mir“, „ich möchte dich erregen“ etc.) kann alte Erstarrung lösen und verlorenes Empfinden wecken.

Mehr Nähe und echte Verbundenheit

ATMA Touch® Tantramassage verwendet Berührung nicht als „Pflaster“, das Wunden nur verdeckt, sondern als konkrete körperliche Intervention zur Veränderung. Die Berührung sagt: „Ich bin für dich da und stehe dir zur Seite, wie immer du dich fühlen magst.“ Echte Präsenz (eine Haltung, die beim Berühren nichts fordert, bloß da ist) ist ein Geschenk, das viele von uns in der Kindheit nie erfahren haben. Präsenz (die da ist und da bleibt, physisch wie emotional) schafft in uns Raum für folgende Fragen:

Kann ich Kontakt zulassen, ohne innerlich wegzugehen? Was unterstützt mich dabei? Was schenkt mir Entspannung? Wo bin ich, wenn ich berührt werde? Kann ich Gefühle wahrnehmen? Wo in meinem Körper sind sie spürbar? Bin ich fähig dranzubleiben, oder schweife ich in Gedanken ab? Bin ich im Kopf woanders, während mein Körper berührt wird? Wenn ja: Wie wirkt sich das auf meine Empfindungsfähigkeit aus? So entstehen Nähe und Verbundenheit: Ziel der ATMA Touch® Tantramassage ist eine tiefe, ehrliche Begegnung mit uns selbst. 

Unsere Sprache (wieder)finden

ATMA Touch® Tantramassage beginnt im vertrauten Gespräch und endet im Reflexionsgespräch. Worte für unsere Gefühle und Bedürfnisse zu finden ist wichtig, um Intimität selbst schaffen und unsere Sexualität selbst gestalten zu können. Grundsätzlich gilt: Achtsame, sexuell absichtslose Berührung kann Gewebe- und Gefühlserstarrungen lösen und Eingefrorenes wieder in’s Fließen bringen. Das bringt uns in Kontakt mit uns selbst und bereichert auch eine Partnerschaft. Denn wenn wir unsere Bedürfnisse kennen, können wir sie auch anderen Menschen mitteilen. 

Politisches Bewusstein

ATMA Touch® legt Wert auf politisches Bewusstsein. Die „einzig gültige Wahrheit“ von Ideologie schert alle über denselben Kamm. Mir ist tantrische Ideologie weitgehend egal. Vielfalt birgt die Kraft der Komplettierung. Das zentrale Angebot von ATMA Touch® ist Wertschätzung: Ob Tantra, BDSM oder Angst vor Nähe: Es ist eine Stärke der Methode, scheinbar Konträres harmonisch zu vereinen und Entwicklungspotenziale an’s Licht zu holen.

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Ein Tag voll Genuss für Paare

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  • 08.12.2019
    13:00 - 19:00

Im sicheren, vertrauten Rahmen der Kleingruppe

Intimität zusammen genießen

Ihr wünscht euch neue Impulse für sinnliche Stunden zu zweit? Du möchtest deine_n Partner_in ein bisschen raffinierter verwöhnen können? Fühlt euch ganz herzlich willkommen! Immer mehr Paare wollen ihre Sinnlichkeit und Sexualität gemeinsam erforschen. Deshalb biete ich den Tag voll Genuss an: Ein lustvoll achtsames Kennenlernen der ATMA Tantramassage® im vertrauten Rahmen.

Aufregende Arten der Berührung kennenlernen

An diesem Tag habt ihr beide die Möglichkeit, eine sinnliche Paarmassage zu schenken und zu genießen. Ich lege großen Wert darauf, dass nur das geschieht, was die empfangende Person mit Freude empfangen kann: Unser Fokus ist dein Wohlgefühl. Dein_e Partner_in massiert – und du darfst das genießen.

Der Ablauf des Tages ist in etwa so: Entspannende Einstiegsrunde, wo wir Erwartungen klären und alle Gefühle einladen, Massagedemo, Massage der ersten Person (unter Anleitung), Pause, Massagedemo, Massage der zweiten Person (unter Anleitung), Endrunde, miteinander Teilen und Landen.

Beziehung vertiefen und erweitern

Aufgrund langjähriger Erfahrung habe ich die Kleingruppe „Ein Tag voll Genuss“ aus meiner Einzelarbeit mit Paaren entwickelt. Ihr nehmt dieselben Resultate mit in’s Leben wie aus der Paarsitzung „Ein Tag voll Genuss“. Ein Vorteil der Kleingruppe ist, dass mein Fokus während der Massage nicht ständig auf euch zwei gerichtet ist, sondern gleichmäßig auf alle Paare. Das schafft mehr Privatsphäre für jedes Paar.

Privatsphäre genießen

In der Kleingruppe gibt es keinen Partner_innen_tausch. Ihr meldet euch als Paar an und massiert zusammen. Grenzen werden geschätzt und gestärkt. Mit meiner Sensitivität und scharfen Intuition kann ich euch vertrauensvoll auf eine Reise begleiten, auf der ihr euch in jedem Moment wohl und sicher fühlt, gesehen und gehört. Bei vielen Paaren kann diese intensive Erfahrung lange Zeit nachwirken und zu einer wunderbaren Erweiterung und Vertiefung ihrer Beziehung beitragen.

Was euch erwartet

Sexualität wie ein Lachen aus tiefstem Herzen

Die ATMA Tantramassage® fokussiert auf Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen. Es handelt sich um eine Ganzkörpermassage. Der Intimbereich wird ganz natürlich miteinbezogen. Dabei geht es um liebevolle Präsenz der Berührung: Du willst nicht erregen, deine Berührung sagt einfach: „Ich bin da.“ Diese Absichtslosigkeit der Berührung kann dazu beitragen, dass Paare einander auch nach Jahren wieder näher kommen. Für viele ist es eine völlig neue Erfahrung, dass sexuelle Lust aus der Tiefe des Herzens kommt, nicht aus dem Tun.

Taucht das Gefühl „Ich spüre nichts“ auf, geht es genau darum. Du bist willkommen mit allem, was da ist, auch mit „Nichts“, Traurigkeit, Angst, Unsicherheit und feinen leisen Nuancen der ganzen bunten Gefühlspalette. Die Massage ist keine Aufforderung, dich „gut“ zu fühlen: Wir wollen Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen genießen, ganz wir selbst und in Beziehung sein.

Mit und ohne Intimberührung

Der Intimbereich wird auf Wunsch in die Massage miteinbezogen: Ob das für dich im Moment passt, entscheidest du selbst. Es gibt kein besser oder schlechter, kein befreit oder verklemmt, wenn es um deine Gefühle geht! Ich lade dich ein, dir treu zu bleiben. So wird euer „Tag voll Genuss“ zum unvergesslichen Erlebnis. Du entscheidest selbst, wieviel Kleidung du während deiner Massage im Kurs ausziehst/anbehältst. Fühle dich mit deiner „Eigen-Art“ ganz herzlich willkommen! Die Ganzkörpermassage kann am nackten und am bekleideten Körper ausgeführt, die Intimmassage auch am nicht-menschlichen Objekt erlernt werden.

Lust auf Grenzen

Durch meine langjährige Erfahrung mit Paaren weiß ich, wie intensiv und sensibel das gemeinsame Erleben sein kann. Ich bitte euch, zur Einstimmung folgende Fragen zusammen zu besprechen:

  • Welche Erwartungen und Wünsche habe ich?
  • Welche Erwartungen und Wünsche haben wir als Paar?
  • Möchte ich in der Gruppe nackt sein?
  • Möchte ich überhaupt im Intimbereich berührt werden?
  • Habe ich ein besonderes Anliegen im Hinblick auf die intime Massage?
  • Gibt es etwas, das beachtet werden muss, bevor wir beginnen? Eine Allergie oder Aversion gegen Öl, besondere Ängste?
  • Bitte nehmt zur Kenntnis, dass es sich um einen Kurs handelt. Sexuelle Aktivitäten sind darin nicht vorgesehen.

So haben wir zusammen ein gemeinsames, stimmiges Bild, in dem alle Grenzen respektiert werden können.

Neue Impulse für sinnliche Stunden zu zweit

Du zögerst noch? Ein Sprichwort sagt: „Anspannung ist, wer du glaubst sein zu müssen. Entspannung ist, wer du bist.“ Massage in der Gruppe ist dir nicht geheuer? Deine Gefühle sind deine Gefühle, nicht mehr und nicht weniger. Im Seminar hat jede_r mit der eigenen Massage alle Hände voll zu tun. Keine_r kommt zum „Spechteln“. Paare kommen, um ihre Liebe und Beziehung zu vertiefen. Ein wenig nervös sind alle, das ist normal. Die Sache ist schließlich nicht alltäglich.

Vertrauen

Zusammen schaffen wir einen sicheren, vertrauten und wertschätzenden Raum, wo wir – auch noch als Erwachsene – Neues ausprobieren dürfen. Weil’s Spaß macht und Lust auf mehr. Weil’s Verspieltheit und Vertrauen schafft. Und unter kompetenter Anleitung leichter fällt: Mit meiner Sensitivität und scharfen Intuition kann ich euch vertrauensvoll auf eine Reise begleiten, auf der ihr euch in jedem Moment wohl und sicher fühlt, gesehen und gehört. Es lohnt. Wage den Schritt.

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Handarbeitsabend 2 (Die weibliche Intimmassage)

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  • Zwei:
    11.10.2019
    19:00 - 22:00

Lerne die weibliche Intimmassage am künstlichen Modell

Wir üben die weibliche Intimmassage simple & easy am künstlichen Modell. Ich erkläre weibliche Anatomie, sinnliche Körperstellen der Frau und einzelne Massagegriffe: Schritt für Schritt. Du lernst, eine Frau zu verwöhnen und kannst alle Griffe sofort üben. Im zweiten Teil des Abends lernst du, wie du die G-Fläche finden und erwecken kannst. Geteilt werden Tipps und Tricks und kleine Kniffe, die das Liebesleben schöner machen. Ein spannender, lehrreicher und unterhaltsamer Abend erwartet dich!

Ein wichtiger Teil des Abends ist sexuelle Kommunikation: Du lernst, so zu kommunizieren, dass du gemeinsam mit deinem/deiner Partner_in eure Vorlieben und Bedürfnisse erforschen und deine Bedürfnisse kommunizieren kannst. So wird Sex lustvoller und bringt mehr Freude!

Wie geht es dir, wenn du eine Frau oder dich als Frau lustvoll berühren möchtest?

Manche Menschen fühlen sich unsicher, wenn sie eine Frau berühren. Viele haben sich bisher nicht getraut, ihre Partnerin zu fragen, wie sie berührt werden möchte. Oder gefragt und keine hilfreiche Antwort bekommen. Wir Frauen tun uns manchmal nicht grad leicht zu kommunizieren, was sich für uns gut anfühlt.

Andere erleben, dass nach anfänglicher Intensität in der Partnerschaft Ruhe einkehrt, und noch mehr Ruhe, und jetzt möglicherweise ein bisschen zu viel Ruhe. Der Ablauf bei Sex oder Selbstliebe erinnert an eine einstudierte Choreographie: Man weiß, was als nächstes folgt. Langeweile schleicht sich ein: Suchst du/sucht ihr neue Ideen?

So manche_r ist einfach neugierig, was es so alles an Möglichkeiten gibt. Willst du deine Partnerin oder dich selbst als Frau ein wenig raffinierter verwöhnen können?

Du suchst neue Impulse für dein Liebesleben?

Willst du dich nicht länger unsicher fühlen? Du wünschst dir mehr Intimität mit deiner Partnerin oder dir selbst? Das Gefühl, wirklich in Kontakt zu sein? Willst du mehr Freude und Lust bereiten? Mit deiner Frau eine gute Zeit haben? Dir Gutes tun? Du fragst dich: Wie geht das?

1. Lade deine Partnerin zu einer sinnlichen Massage ein – berühre dich als Frau selbst

Erforsche und bespiele den Körper d(ein)er Frau, indem du sie verwöhnst. Verwöhne dich selbst als Frau: Leistung raus, Spüren rein! Herzstück einer sinnlich-erotischen Massage ist die klare Rollenverteilung: Eine Person ist aktiv, massiert und berührt. Die andere Person ist rezeptiv und entgegennehmend: wie beim Geschenke-Bekommen am Geburtstag. Das klappt auch, wenn du dich als Frau selbst berührst.

2. Mache dich mit Intimmassage-Techniken vertraut

Das Sahnehäubchen auf einer sinnlich-erotischen Massage ist die Intimmassage. Es ist superspannend, wie viele unterschiedliche Massagegriffe es für den Intimbereich der Frau gibt! Meistens kennen wir Frauen selbst nur ein kleines Repertoire. Das kann eintönig werden für beide. Ein bisschen Abwechslung bringt wieder mehr Aufmerksamkeit ins Liebesspiel.

Gekonnte Intimberührung besteht aus variantenreicher Berührung. Wenn du weißt, was du tust, kannst du Berührung schenken, die wirklich berührt: lustvoll-erotisch, aber auch neugierig, liebevoll, entspannt und leistungsfrei. Statt den Kick zu jagen, noch schneller den Orgasmus herbeizurubbeln, bleibe ergebnisoffen: Erfüllende Sexualität bemisst sich dann nicht mehr an vielen Orgasmen, Schweiß und Atemnot, sondern am Kontakt und Spüren.

Es muss nicht immer explosive Lust sein! Sei einfach mal neugierig: Was erlebt die Frau oder was erlebst du als Frau im Moment? Berührungen können ein großes Spektrum an Gefühlen auslösen. Nur im Intimbereich wird als Resonanz ausschließlich Lust erwartet! Und noch mehr Lust! Stell dir vor, dass „mehr“ auch tiefes Loslassen sein kann, Angenommen fühlen, Berührtsein, Entspannen, gut mit dir selbst sein als Frau.

3. Redet miteinander

Um zu erfahren, was ihr gefällt, hilft nur eines: reden! Um zu bekommen, was dir gefällt, hilft nur eines: reden! Dir fällt das Reden über Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse nicht so leicht? Du hast das Gefühl, Reden während der Massage stört? Das stimmt, solange es ungewohnt ist. Mit Mut/Übung kann sich das „Minenfeld Kommunikation“ ganz schnell zur Goldmine entwickeln. Erster Schritt in diese Richtung ist, dass du während der Massage konkrete Fragen stellst, beispielsweise: „Brauchst du hier mehr oder weniger Druck? Wo genau ist die Stelle, die dir das letzte Mal so gut getan hat?“ Oder: „Das fühlt sich gut an, bitte mach weiter. Bitte merk dir diese Stelle.“

Sexualität spielerisch genießen

Menschen, die die weiblich Intimmassage erlernt haben, können ihr Liebesleben abwechslungsreicher gestalten: Sie fühlen sich durch die Fertigkeit unterstützt, ihre Partnerin, deren Bedürfnisse und Vorlieben besser kennen zu lernen. Sich als Frau bewusster zu berühren. Sie haben einen wertschätzenden Blick auf das weibliche Geschlecht und viel Freude am Berühren. Nicht zuletzt geht es für sie nicht um Selbstoptimierung, sondern darum, in innigem Kontakt zu sein und Sexualität leistungsfrei und spielerisch zu erfahren.

Warum Berührung am nicht-menschlichen Modell erlernen!?

Du fragst dich, warum ich Intimberührung nicht nur in Massageseminaren für Paare lehre, sondern auch am nicht-menschlichen Modell? Ganz einfach: Weil das alle in’s Boot holt – auch Menschen, die keine Partnerin haben, deren Partnerin keine Lust auf „sowas“ hat, denen ein Seminar erstmal „too much“ ist, die von Männern/Frauen in der Vergangenheit verletzt wurden, ihre eigenen Grenzen nicht überschreiten und sich langsam rantasten wollen. Nicht zuletzt biete ich Handarbeitsabende an, weil es mir Spaß macht, der Ideologie des Tantra auch mit Nüchternheit und Humor zu begegnen.

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Handarbeitsabend 1 (Die männliche Intimmassage)

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  • 06.09.2019
    19:00 - 22:00
  • 06.12.2019
    19:00 - 22:00

Lerne die männliche Intimmassage am künstlichen Modell

Wir üben die männliche Intimmassage simple & easy am künstlichen Modell. Ich erkläre männliche Anatomie, sinnliche Körperstellen des Mannes und einzelne Massagegriffe. Schritt für Schritt. Du lernst, einen Mann zu verwöhnen und kannst alle Griffe sofort üben. Geteilt werden Tipps und Tricks und kleine Kniffe, die das Liebesleben schöner machen. Ein lehrreicher, spannender und spaßiger Abend erwartet dich!

Wie geht es dir, wenn du einen Mann lustvoll berühren möchtest?

Manche Menschen fühlen sich unsicher, wenn sie einen Mann berühren. Sie haben gehört, dass Männer im Intimbereich sehr empfindlich sein sollen, und wissen nicht, wie und wo sie hinfassen können. Viele haben sich bisher nicht getraut, ihren Partner zu fragen, wie er berührt werden möchte. Oder gefragt und keine hilfreiche Antwort bekommen.

Andere erleben, dass nach anfänglicher Intensität in der Partnerschaft Ruhe einkehrt, und noch mehr Ruhe, und jetzt möglicherweise ein bisschen zu viel Ruhe. Der Ablauf beim Sex erinnert an eine einstudierte Choreographie, man weiß, was als nächstes folgt. Langeweile schleicht sich ein: Du suchst/ihr sucht neue Ideen?

So manche_r ist einfach neugierig, was es so alles an Möglichkeiten und Handgriffen gibt. Willst du (d)einen Mann ein wenig raffinierter verwöhnen können?

Du suchst neue Impulse für dein Liebesleben?

Willst du dich nicht länger unsicher fühlen? Dich nicht weiter Sex hingeben, der sich wie eine Pflichtveranstaltung anfühlt oder bereits eingeschlafen ist? Du wünschst dir mehr Intimität mit deinem Partner? Das Gefühl, miteinander in Kontakt zu sein? Willst du Freude und Lust bereiten? Mit deinem Mann eine gute Zeit erleben? Und fragst dich: Wie geht das?

1. Lade deinen Partner zu einer sinnlichen Massage ein

Erforsche und bespiele den Körper des Mannes, indem du ihn mit Sinnlichem verwöhnst. Folge dem, was Spaß macht, entspannend und wohltuend ist. Leistung raus – Spüren rein!

Herzstück einer sinnlich-erotischen Massage ist die klare Rollenverteilung: Eine Person ist aktiv, massiert und berührt. Die andere Person ist rezeptiv und wird massiert. Ich spreche bewusst nicht von „passiv-sein“, sondern von empfangend sein: Der empfangende Part ist entgegennehmend, wie beim Geschenke-Bekommen am Geburtstag. Für viele von uns impliziert das Wort passiv „das muss ich ertragen“, „ich bin ausgeliefert“ oder „ich muss das erdulden“. Das ginge am Sinn und Zweck der Massage vorbei.

Voraussetzung für das Gelingen einer sinnlichen Massage ist nicht zuletzt, dass dein Partner neugierig auf das ist, was in ihm und mit ihm passiert: Er tritt eine Reise nach innen an. Während der Massage bist du aufmerksam für das, was er erlebt, folgst seinen Wünschen und Bedürfnissen. Allerdings nur so weit, wie du als Gebende folgen kannst und willst. Experimentiere, welche Resonanz deine Berührungen auf deinen Partner haben.

2. Mache dich mit Intimmassage-Techniken vertraut

Die Intimmassage ist das Sahnehäubchen auf der sinnlich-erotischen Paarmassage. Es ist total spannend, wie viele unterschiedliche Massagegriffe es für den Intimbereich des Mannes gibt! Meistens kennen Männer selbst nur ein kleines Repertoire. Das kann schon mal eintönig werden – für beide. Ein bisschen Abwechslung bringt wieder mehr Aufmerksamkeit ins Spiel.

Eine gekonnte Intimmassage besteht aus variantenreicher Berührung. Wenn du weißt, was du tust, kannst du Berührung schenken, die wirklich berührt: lustvoll-erotisch, aber auch neugierig, liebevoll, entspannend und leistungsfrei. Statt den Kick zu jagen oder noch schneller den Orgasmus herbeizurubbeln, bleibe ergebnisoffen: Erfüllte Sexualität bemisst sich dann nicht mehr an vielen Orgasmen, Schweiß und Atemnot, sondern am Kontakt und Spüren.

Es muss nicht immer explosive Lust sein! Sei einfach mal neugierig: Was erlebt der Mann im Moment? Berührungen können ein großes Spektrum an Gefühlen auslösen. Nur im Intimbereich wird als Resonanz ausschließlich Lust erwartet! Und noch mehr Lust! Stell dir vor, dass „mehr“ auch tiefes Loslassen sein kann, Angenommen fühlen, Berührtsein, Entspannen.

3. Redet miteinander

Um zu erfahren, was ihm gefällt, hilft nur eines: reden! Dir fällt das Reden über Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse nicht so leicht? Du hast das Gefühl, Reden während der Massage stört? Das stimmt, solange es ungewohnt ist. Mit Übung kann sich das „Minenfeld Kommunikation“ bald zur Goldmine entwickeln. Erster Schritt in diese Richtung ist, dass du während der Massage konkrete Fragen stellst, beispielsweise: Brauchst du hier mehr oder weniger Druck? Wo genau ist die Stelle, die dir das letzte Mal so gut getan hat?

Sexualität spielerisch genießen

Menschen, die die männliche Intimmassage erlernt haben, können ihr Liebesleben abwechslungsreicher gestalten: Sie fühlen sich durch die Fertigkeit unterstützt, einen Mann, seine Bedürfnisse und Vorlieben besser kennen zu lernen. Sie haben einen sinnlichen und wertschätzenden Blick (und Griff) auf das männliche Geschlecht und viel Freude am Berühren. Nicht zuletzt geht es für sie nicht um Selbstoptimierung, sondern darum, in innigem Kontakt zu sein und Sexualität spielerisch und leistungsfrei zusammen zu erfahren.

 

Warum Berührung am nicht-menschlichen Modell erlernen?

Du fragst dich, warum ich Intimberührung nicht nur in Massageseminaren für Paare lehre, sondern auch am nicht-menschlichen Modell? Ganz einfach: Weil das alle in’s Boot holt – auch Menschen, die keine_n Partner_in haben, deren Partner_in keine Lust auf „sowas“ hat, denen ein Seminar erstmal „too much“ ist, die von Männern/Frauen in der Vergangenheit verletzt wurden, ihre eigenen Grenzen nicht überschreiten und sich langsam rantasten wollen.

Reaktion eines Mannes: 
„Hi Atma, les ich richtig? Massage lernen am künstlichen Modell? Berührung lernen, ohne dass jemand berührt wird? Ohne, dass jemand fühlt und zurückgibt, ob Berührung schön ist? Lernen, wie man ein Plastikteil berührt, das einen fühlenden Menschen substituieren soll. Ned bös sein 😉 Das ist schräg und ziemlich spießig, oder? Lg Claus“

Antwort Atma:
„Hallo Claus, du klingst, als ob du zu kurz kommst. Dafür gibt’s keinen Grund: Wenn sich niemand ausziehen muss, einen nackten Penis ‚im Handgepäck‘ oder intimen Kontakt zu machen braucht, geht’s um Diversität. Das holt alle in’s Boot, und ihr Männer profitiert davon. Plastikteile gibt’s hier keine. Wir waren 24 Frauen und haben uns über deine Mail gewundert. Lg Atma“

Ideologie sagt: „Meine Wahrheit ist die einzige. Wenn du nicht entsprichst, bist du falsch.“ Ich biete Handarbeitsabende an, weil es mir Spaß macht, dem ideologisch besetzten Gebiet des Tantra auch mit Nüchternheit und Humor zu begegnen.

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Lust auf Berührung 1 / Intimität kreieren und zulassen

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  • 18.10.2019 - 20.10.2019
    18:00 - 17:00

Berührung als nährende Kraft erfahren

Berührung ist der Anfang unserer Erfahrung mit dem Leben. Sie nährt uns als Baby, vermittelt Vertrauen in uns selbst und andere, sie ist Kommunikation. Haben wir als Kind auch schmerzhafte Erfahrungen in Beziehung gemacht, meidet das Kind in uns oft immer noch Intimität, wonach wir uns sehnen. 

Im Seminar genießen wir Berührung als nährende Kraft. Berührung kann ein Streicheln, Kuscheln oder Halten sein, Umarmen oder für einander da Sein. Alle Gefühle sind willkommen, ob Freude oder Traurigkeit, Lust oder Unlust, Angst, Scham oder auch Wut. Unsere Berührung sagt: „Ich bin für dich da.“

Sexualität erweitern und vertiefen

Im Seminar genießen wir Berührung und Intimität, das „gewisse Etwas“. Alltagssprachlich bedeutet Intimität oft nur Sex. Aber das hat nichts mit Nur-Sex zu tun. Intimität braucht die Fähigkeit, uns zu zeigen: Ich zeige mich mit meinen Gefühlen, hier (in uns) beginnt Intimität – lange vor physischer Berührung.

Geteilte Intimität braucht die Erfahrung, uns angenommen und gesehen zu fühlen: Dazu brauchen wir beide den Mut, uns zeigen. Osho bringt’s auf den Punkt: „Es ist leicht, uns auszuziehen und Sex zu haben. Dich in meine Hoffnungen, Ängste und Träume zu lassen, bedeutet wirklich nackt sein.“ Darum geht’s.

Intimität genießen

Das Seminar wird komplett bekleidet in einem respektvollen, sicheren Rahmen abgehalten. Sexualität bleibt außen vor: Wir wollen erst alle Körperempfindungen und Gefühle in’s Boot holen, bevor wir in Teil 2 unserer Sexualität als intimster Form von Berührung bewusst und echt neugierig begegnen können. 

Im Seminar arbeiten wir mit Tools aus Achtsamkeits- und Aufstellungsarbeit, IBP und Reparenting, Tantra, Seilen und achtsamer Berührung. Aus dem vielfältigen Übungsraum des Seminares – mit diesem sicheren Boden – sind oft die nächsten Schritte möglich: In die Welt hinaus mit offenem Herzen.

Lust auf mehr Text? Klicke hier!

Dieses Seminar ist für dich, wenn du …

  • als Paar liebevolle Berührung im vertrauten, sicheren Rahmen kennenlernen möchtest.
  • Berührung aus Angst vor emotionaler Nähe vermeidest.
  • genug von deiner Sexsucht hast und deiner Sehnsucht begegnen möchtest.
  • viele Sexualkontakte hast und dich nach „mehr“ sehnst.
  • Entkleidungs-Profi bist (als Aktmodell, Künstler_in, „Massagejunkie“, Prostituierte_r) und ahnst, dass ein Teil deines Spürens auf der Strecke bleibt/blieb.
  • in deiner Kindheit Gewalt erfahren hast, deshalb früh sexualisiert wurdest und dir mit Sex „leicht“ tust: Du ahnst, das hat eine Kehrseite? Es gibt mehr zu fühlen.
  • mangelnde Berührung mit Arbeit kompensierst, mit Essen, Sport, beziehungslosem Sex, ungeerdeter Spiritualität, Alkohol, Selbst- oder Fremdverletzung.
  • das Gefühl hast, zuviel zu essen und doch nie satt wirst.
  • in einem helfenden/heilenden Beruf arbeitest, wo deine Berührbarkeit auf der Strecke bleibt.
  • als Therapieprofi Inspiration für deinen Werkzeugkasten suchst und deiner eigenen Berührbarkeit begegnen möchtest.
  • keine Tantraerfahrung hast: Und Achtsamkeit schätzt.
  • viel Tantraerfahrung hast: Und Lust auf ein Seminar hast, wo die Kleidung endlich mal anbleibt.
  • eine bestimmte sexuelle Vorliebe als Einschränkung (Sackgasse) empfindest, und deine Gefühle vertiefen (den Weg verbreitern) möchtest.
  • andere Menschen für deine Sexualität nicht länger benutzen willst, sondern Intimität in Kontakt mit allen Gefühlen suchst. Spüren braucht Mut:
  • dir eine erfüllende Beziehung wünschst, zu anderen und zu dir selbst.
huhu

Ein Wochenende voll Genuss für Paare / ATMA Touch®-Tantramassage im Alltag

huhu

  • 19.07.2019 - 21.07.2019
    18:00 - 17:00

Euer Wunsch

Sinnlichkeit und Sexualität als Paar zusammen erforschen

Ihr wünscht euch neue Impulse für sinnliche Stunden zu zweit? Immer mehr Paare wollen ihre Sinnlichkeit und Sexualität gemeinsam erforschen. Dazu biete ich das „Wochenende voll Genuss“ an: Ein lustvoll achtsames Kennenlernen der ATMA Touch® – Paarmassage im vertraut sicheren Rahmen. 

Aufregende Arten der Berührung kennenlernen

Im Seminar habt ihr beide die Möglichkeit, eine sinnliche Ganzkörper- und Intimmassage zu schenken und zu genießen. Ich lege Wert darauf, dass nur das geschieht, was die empfangende Person mit Freude empfangen kann: Unser Fokus ist dein Wohlgefühl. Dein_e Partner_in massiert – und du darfst das genießen.

Beziehung vertiefen und erweitern

Das „Wochenende voll Genuss“ wurde aus meiner Einzelarbeit mit Paaren entwickelt; hier nehmt ihr dieselben Resultate mit in’s Leben wie aus einer Paarsitzung. Der Vorteil der Gruppe ist, dass mein Fokus während der Massage nicht ständig auf euch zwei gerichtet ist, sondern gleichmäßig auf alle Paare. Das schafft mehr Privatsphäre für jedes Paar.

Privatsphäre genießen

Es gibt in diesem Seminar keinen Partner_innen_tausch. Ihr meldet euch als Paar an und massiert zusammen. Bei vielen Paaren kann diese intensive Erfahrung lange Zeit nachwirken und zu einer wunderbaren Erweiterung und Vertiefung ihrer Beziehung beitragen.

Was euch erwartet

Sexualität wie ein Lachen aus tiefstem Herzen

Die ATMA Touch® – Paarmassage fokussiert auf Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen. Es handelt sich um eine Ganzkörpermassage. Der Intimbereich wird ganz natürlich miteinbezogen. Dabei geht es um liebevolle Präsenz der Berührung: Du willst nicht erregen, deine Berührung sagt einfach: „Ich bin da.“ Diese Absichtslosigkeit der Berührung kann dazu beitragen, dass Paare einander auch nach Jahren wieder näher kommen. Für viele ist es eine völlig neue Erfahrung, dass sexuelle Lust aus der Tiefe des Herzens kommt, nicht aus dem Tun.

Taucht das Gefühl „Ich spüre nichts“ auf, geht es genau darum. Du bist willkommen mit allem, was da ist, auch mit „Nichts“, Traurigkeit, Angst, Unsicherheit und feinen leisen Nuancen der ganzen bunten Gefühlspalette. Die Massage ist keine Aufforderung, dich „gut“ zu fühlen: Wir wollen Berührung in Kontakt mit allen Gefühlen genießen, ganz wir selbst und in Beziehung sein.

Mit und ohne Intimberührung

Der Intimbereich wird auf Wunsch in die Massage miteinbezogen: Ob das für dich im Moment passt, entscheidest du selbst. Es gibt kein besser oder schlechter, kein befreit oder verklemmt, wenn es um deine Gefühle geht! Ich lade dich ein, dir treu zu bleiben. So wird euer „Wochenende voll Genuss“ zum unvergesslichen Erlebnis. Du entscheidest selbst, wieviel Kleidung du während deiner Massage im Seminar ausziehst/anbehältst. Fühle dich mit deiner „Eigen-Art“ ganz herzlich willkommen! Die Ganzkörpermassage kann am nackten und am bekleideten Körper ausgeführt, die Intimmassage auch am nicht-menschlichen Objekt erlernt werden.

Lust auf Grenzen

Durch meine langjährige Erfahrung mit Paaren weiß ich, wie intensiv und sensibel das gemeinsame Erleben sein kann. Ich bitte euch, zur Einstimmung auf das Seminar folgende Fragen zusammen zu besprechen:

  • Welche Erwartungen und Wünsche habe ich?
  • Welche Erwartungen und Wünsche haben wir als Paar?
  • Möchte ich in der Gruppe nackt sein?
  • Möchte ich überhaupt im Intimbereich berührt werden?
  • Habe ich ein besonderes Anliegen im Hinblick auf die intime Massage?
  • Gibt es etwas, das beachtet werden muss, bevor wir beginnen? Eine Allergie oder Aversion gegen Öl, besondere Ängste?
  • Bitte nehmt zur Kenntnis, dass es sich um ein Seminar handelt. Sexuelle Aktivitäten sind darin nicht vorgesehen.

So haben wir zusammen ein gemeinsames, stimmiges Bild, in dem alle Grenzen respektiert werden können.

Neue Impulse für sinnliche Stunden zu zweit

Du zögerst noch? Ein Sprichwort sagt: „Anspannung ist, wer du glaubst sein zu müssen. Entspannung ist, wer du bist.“ Massage in der Gruppe ist dir nicht geheuer? Deine Gefühle sind deine Gefühle, nicht mehr und nicht weniger. Im Seminar hat jede_r mit der eigenen Massage alle Hände voll zu tun. Keine_r kommt zum „Spechteln“. Paare kommen, um ihre Liebe und Beziehung zu vertiefen. Ein wenig nervös sind alle, das ist normal.

Vertrauen

Zusammen schaffen wir einen sicheren, vertrauten, wertschätzenden Raum, wo wir als Erwachsene Neues wagen und genießen. Weil’s Spaß macht und Lust auf mehr. Weil’s Verspieltheit und Vertrauen schafft. Und unter kompetenter Anleitung leichter ist: Mit meiner Sensitivität und scharfen Intuition kann ich dich vertrauensvoll auf eine Reise begleiten, auf der du dich in jedem Moment wohl und sicher fühlst, gesehen und gehört. Es lohnt; wage den Schritt.

huhu

Sexolution – The Sex Positive Festival

huhu

  • 21.08.2019 - 25.08.2019
    14:00 - 15:00

Workshop 1

Wut tut gut, Basics of Consent

Bring along: 1 Seil

Wut ist echte Kraft. Sie gibt uns die Stärke Nein zu sagen und damit Ja zu uns selbst, Ziele zu haben, Entscheidungen zu treffen und Situationen zu beenden. Positive Wutkraft sagt: „Das bin ich, ich steh‘ dazu!“

Der Workshop holt dich raus aus bloßem Wissen über Consent, rein in den Körper! Ohne Wutkraft ist’s mit Consent nicht weit her: Dann hast du’s im Kopf, kannst das aber nicht umsetzen.

Der Workshop handelt nicht von Rumbrüllen und Katharsis. Es geht um Kontakt auf der Grenze. Er schafft Raum für Wut als echte Kraft: Wir brauchen klare Nein’s, um aus ganzem Herzen Ja sagen zu können.

Wir wollen nicht anderen die Schuld geben, wenn unsere Grenzen überschritten werden. Wir übernehmen die Verantwortung für unsere Gefühle. Go for the Basics of Consent! Raus aus dem Kopf, rein in den Körper.

Workshop 2

BDSM schafft Kontakt, Eyes without a Face

Bring along: 1 Seil + 1 Stoffsack für deinen Kopf

Komm mit auf eine Reise in’s Herz von BDSM! Wir spielen mit Lust und Unlust, Freude und Traurigkeit, Angst, Scham, Wut und ganz feinen, leisen Gefühlsnuancen. Sexualität ist kein Synonym für Harmonie, sondern authentischer Ausdruck im intimen Kontakt.

Als Kind warst du anderen hilflos ausgeliefert (die gewalttätig oder erbarmungslos in ihrem emotionalen Anspruch an dich waren)? Tantra kann Heilung durch das Gegenteil dessen ermöglichen, was wir erfahren haben, bewusstes BDSM durch eine homöopathische Dosis desselben: „Spüren ist ein Entspannen und Erlauben, ein Prozess ähnlich dem, eine Hand zu öffnen, die lange zur Faust geballt war. Du öffnest und lässt los, langsam, behutsam,“ sagt Chameli Ardagh.

Komm mit auf eine Reise in’s Vertrauen! Raus aus dem Kopf, rein in’s Spüren. BDSM hat spannendes Potenzial für Verbindung, Verbundenheit und Kontakt, wenn wir es zu nutzen wissen. Was du im Workshop riskierst, ist eine Begegnung mit einem spannenden Menschen: Dir selbst.

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Begegnung mit der eigenen Sexualität (Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud PrivatUniversität Wien)

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  • 13.03.2020 - 14.03.2020
    14:00 - 17:30

Eigene und fremde Gefühle auseinanderhalten können

Sprechen andere Menschen in unserer Anwesenheit über Sex, spüren wir möglicherweise Unsicherheit, Angst, Sehnsucht, vielleicht sogar Erregung: Ist das unser Gefühl? Oder gehen wir damit in Resonanz mit der anderen Person? Diese Lehrveranstaltung lädt Sexualberatende ein, ihre eigene Sexualität zu reflektieren. Ziel ist, eine professionelle Haltung neutraler Offenheit zu gewinnen, die es auch ermöglicht, Menschen zu begleiten. Sind wir in Kontakt mit unseren Grenzen und Gefühlen, können wir auch die Körperempfindungen und Gefühle anderer Menschen wertschätzen. Wir nennen das, was andere als „unnatürlich“ und „abnormal“ bezeichnen, schlicht „anders“ und brauchen es weder zu entwerten noch zu verdrängen.

Wunden und Narben anerkennen

Wollen wir andere gut beraten, müssen wir uns selbst reflektiert haben. Wie steht es um unsere Sexualität als Beratende in einer Gesellschaft, die Sexualität als Lebenskraft verteufelt, Leiden am Kreuz hingegen vergöttert? „Find your true weakness and surrender to it,“ beschreibt der Körpertherapeut Moshè Feldenkrais eine professionelle Haltung: „Most people spend their lives using their strengths to overcome or cover up their weaknesses.“ Als Profis glauben wir, es perfekt wissen, können und fühlen zu müssen. Das ist falsch: „Those few who use their strengths to incorporate their weaknesses, those people are very rare. In any generation there are a few, and they lead their generation.“ Ziel dieser Lehrveranstaltung ist, zu unseren Stärken und Schwächen gleichermaßen stehen zu können.

Im Job die Früchte ernten

We are given the very wounds we are meant to teach others to heal,“ meint Teal Swan. Als spirituelle Lehrerin versteckt sie weder den jahrelangen rituellen Missbrauch, den sie als Kind und Teenager erleben musste, noch dessen Relikte, Narben und Tätowierungen, auf ihrem Körper. Swans Authentizität und Stärke ist ein passendes Rolemodel für Sexualberatende. Perfektionismus schafft starre Rollen und brennt uns aus. Die Lehrveranstaltung lädt ein, die eigene Sexualität und sexuelle Entwicklung mit ihren schönen Momenten, Wunden und Narben als Geschenk zu reflektieren, um im Job die Früchte ernten zu können.

Infos zum Masterlehrgang:
Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud PrivatUniversität Wien / Curriculum / Folder

Anmeldung:
Univ.Ass. MMag. Dr. Ernst Vitek, M.Sc (Lehrgangsleitung)
ernst.vitek@sfu.ac.at

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Berührung als reifungsfördernde Intervention (Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud PrivatUniversität Wien)

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  • 16.10.2020 - 17.10.2020
    14:00 - 17:30

Tiefe Einsichten über den Körper gewinnen

Das Wort „Behandlung“ verweist auf die zentrale Bedeutung der Hand und damit auf Formen der Berührung. Berührungsinterventionen zählen zu den ältesten Methoden der Persönlichkeitsentwicklung und sind seit Jahrtausenden bekannt. Diese Lehrveranstaltung vermittelt Berührung als fundierte Methode, die tiefe Einsichten über den Körper ermöglicht. Gelehrt wird die nötige Theorie und Praxis, um Berührungsinterventionen professionell reflektieren zu können, gezielt zu setzen und dem Arbeitskontext entsprechende Antworten auf die Frage „Warum berühre ich? Warum berühre ich nicht?“ herauszufinden.

Korrigierende Berührung einsetzen

Das nationale Berührungsforschungsinstitut in den USA erforscht seit vielen Jahren die positive Auswirkung von Berührung: Menschen mit schweren Erkrankungen zeigen bei (auch) berührender Behandlung signifikante Veränderungen des Blutbildes. Bei Komapatient_inn_en verbessern sich die Herzwerte, wenn ihre Hand gehalten wird. Motorische Unruhezustände bei Säuglingen (einschließlich geburtstraumatischer Ereignisse) lassen sich durch Berührung positiv verändern. Berührung hat großen Einfluss auf unsere Entwicklung.

Berührungsinterventionen differenziert reflektieren

Die Lehrveranstaltung gewährt Einblick in die therapeutische Arbeit mit Berührung. Mögliche Stolpersteine und Geschenke der Methode werden vorgestellt, anhand theoretischer Texte diskutiert und persönlich erfahren. Ziel ist, Berührungsinterventionen differenziert reflektieren zu können.

Nähe von Distanzlosigkeit unterscheiden

Die Psychoanalytikerin Eva Jaeggi unterstellt Berührung den naiv-unprofessionellen Wunsch des Wiedergutmachens. „Wiedergutmachen und korrigierende Erfahrung sind zweierlei,“ meint der Psychotherapeut Thomas Busch. Ein Mangel an positiv besetzter Berührung kann niemals wieder gut gemacht werden. „Mittels Berührung können Klienten aber begleitet werden, innere Repräsentanzen bedeutsamer Personen erneut aufzusuchen, dem Mangel erneut zu begegnen,“ beschreibt Busch seine Arbeit. „Klienten können sich damit einem verinnerlichten Berührungsmodus des Mangels (des Zuviels, der Bestrafung, der Entwertung, der Unstimmigkeit, der körperlichen oder psychischen Gewalt) nähern lernen: Für einen Augenblick wird sowohl die alte (in modifizierter, nicht retraumatisierender Form!) als auch eine gegenläufige neue Erfahrung verfügbar.“ Berührung stellt Klient_inn_en auch berührenden Schutz zur Verfügung, damit gelernt werden kann, verletzte Grenzen heute ziehen zu können.

Körperbezogene Reflexionsräume halten

Berührungsarbeit ist kein Alltagshandeln wie ein Händedruck oder eine freundliche Umarmung. Sie wird durch Selbsterfahrung und eigene körperbezogene Therapie angeeignet. Professionell (in Aus- und Fortbildung immer wieder geübt) ist dabei vor allem unsere Haltung: Gleichzeitig offen und ganz bei uns, nehmen wir unsere Gefühle und Grenzen klar wahr. Auch und gerade deshalb ist es möglich, die Grenzen anderer zu achten. So können wir körperliche Nähe von Distanzlosigkeit unterscheiden und in der Beratung auch die mehr körperbezogenen Reflexionsräume halten. Regelmäßige Supervision ist Teil des Erlernens dieser Methode, um die Grundhaltung wohlwollender Neutralität weiter zu vertiefen.

Infos zum Masterlehrgang:
Masterlehrgang „Sexualberatung“, Sigmund Freud PrivatUniversität Wien / Curriculum / Folder

Anmeldung:
Univ.Ass. MMag. Dr. Ernst Vitek, M.Sc (Lehrgangsleitung)
ernst.vitek@sfu.ac.at

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Info-Abend

huhu

  • 20.09.2019
    19:30 - 21:15

Das erwartet dich am Info-Abend

Relaxte Info- und Fragerunde zu meinen Angeboten, Ausbildungen, Seminaren, diversen Formaten und zur Methode ATMA Touch®.

Relaxte Info- und Fragerunde

Du hast am Info-Abend die Gelegenheit, das Institut ATMA einfach mal kennenzulernen und mich zu meinem Angebot zu befragen. Frage, was du schon immer mal fragen wolltest! In freundlich ungezwungener Atmosphäre werde ich in der Runde alle Fragen beantworten.

Nette Menschen

Egal ob wir uns bereits kennen oder nicht: Fühle dich ganz herzlich willkommen!

Tee und Kekse

gibt’s auch.