„Ihr seid nicht da, um verbessert zu werden.
Ihr seid da, um ihr selbst zu sein, damit die Welt um diesen Klang, diesen Ton, um diesen Schatten reicher sei.“
Hermann Hesse
ATMA Touch® – Fühlen lernen
Traumasensibles Training für erfüllende Intimität, Nähe und Distanz
1:1-Training – Zielgruppe
Als Trainerin für Körpersensibilisierung zeige ich dir, wie du bewusstes Spüren entwickelst – für klare Grenzen, selbstbestimmte Nähe und erfüllende Intimität. Hier erfährst du, für wen das 1:1-Training geeignet ist, wann andere Formate besser passen und was du bei deiner Wahl berücksichtigen solltest.
ATMA Touch® macht bewusstes Spüren, klare Grenzen und selbstbestimmte Intimität lernbar. Ich bin Trainerin für Körpersensibilisierung – nicht Psychotherapeutin oder Lebens- und Sozialberaterin.
Für wen ist 1:1-Training interessant / Ist das Training & bin ich als Trainerin das richtige Gegenüber für dich
Was dich im 1:1-Training erwartet
- ATMA Touch® ist mehr als Reden über Körper, Berührung und Intimität – und mehr als das Erlernen einzelner Berührungstechniken. Im Training wird unmittelbar erfahren und geübt: wahrnehmen, spüren, Grenzen setzen, kommunizieren, wählen und gestalten. Dabei können ganz unterschiedliche Empfindungen auftauchen – Lust und Unlust, Freude und Traurigkeit, Angst, Scham, Wut oder auch das Gefühl, nichts zu spüren. Nichts davon muss überwunden oder verändert werden. Es wird zum Ausgangspunkt für bewusste Wahrnehmung und selbstbestimmtes Handeln.
- Das 1:1-Training eignet sich besonders für Menschen, die sich ein individuelles Lernsetting wünschen: Du kannst eigene Schwerpunkte setzen, Übungen gezielt auswählen und die Methode in deinem Tempo praktisch erproben. Das kann Körperwahrnehmung, Grenzen, Berührung, Nähe und Distanz, körperzentrierte Kommunikation, Intimität oder Sexualität umfassen. Auch Menschen mit viel Vorerfahrung – etwa aus Medizin, Therapie, Pädagogik oder anderen körperorientierten Praxisfeldern – können ATMA Touch® als zusätzliche Methode kennenlernen und ihre Kompetenzen erweitern.
- ATMA Touch® kann unabhängig von einer Psychotherapie oder anderen professionellen Angeboten erlernt werden. Wenn du bereits therapeutische oder medizinische Unterstützung in Anspruch nimmst, bleibt das Training ein eigenständiges Lernangebot: Es geht nicht um die Behandlung eines Problems, sondern um das praktische Entwickeln körperbezogener Kompetenzen.
- Im Mittelpunkt steht nicht, was mit dir „nicht stimmt“, sondern was du lernen und erfahren möchtest. Wie fühlt sich eine Grenze an? Wie erkennst du ein echtes Ja oder Nein? Wie kannst du Berührung bewusst gestalten? Wie bleibst du auch in intensiver Nähe bei dir? Und wie kannst du Intimität selbstbestimmt erleben und gestalten?
- Beim ATMA Touch®-Training geht es nicht nur darum, etwas zu verstehen. Die Antworten kommen vom Körper, nicht vom Kopf. Du erfährst es am eigenen Körper. Denn manche Antworten kommen nicht vom Kopf, sondern vom Spüren.
Wer mit mir trainiert
- 50 % Einzelne · 50 % Paare
- 25–70 Jahre
- ca. 50 % aus Wien · 50 % aus Österreich und Deutschland
- Frauen und Männer etwa gleich vertreten
- heterosexuelle, lesbische und schwule Menschen sowie vereinzelt trans* Personen
- Einzel- und Paartraining: Das Training wird sowohl im 1:1-Setting als auch mit Paaren vermittelt. Dazu kommen Gruppenseminare und Fortbildungen für Menschen aus unterschiedlichen Praxisfeldern. Aktuell (Sommer 2026) lernen etwa 50 % Einzelpersonen und 50 % Paare im 1:1-Setting mit mir. Bei den Einzelpersonen und Paaren sind Frauen und Männer etwa gleich stark vertreten; vereinzelt nehmen auch Trans*Personen am Training teil.
- Alter: Die bisherige Altersspanne reicht von 25 bis 70 Jahren. Unterschiedliche Lebensphasen und Lebenserfahrungen sind dabei ausdrücklich willkommen.
- Aus Wien und darüber hinaus: Das Training findet in Wien statt. Viele Teilnehmer_innen kommen aus ganz Österreich und Deutschland und verbinden ihr Training mit einer bewussten Auszeit vom Alltag. Rund 50 % der Teilnehmer_innen kommen aus Wien, die anderen aus ganz Österreich und Deutschland. Viele verbinden ihr Training in Wien mit einer bewussten Auszeit vom Alltag – allein oder als Paar.
- Sexuelle Orientierung: Soweit ich es aus meiner bisherigen Arbeit einschätzen kann, sind etwa 70 % heterosexuell, 20 % lesbische Frauen sowie 10 % schwule Männer. ATMA Touch® ist offen für Menschen unabhängig von Geschlecht und sexueller Orientierung.
- Intime Berührung als Teil der Methode: Je nach Trainingsformat können auch Yoni-, Lingam- oder andere Formen bewusster Berührung Bestandteil des Lernens sein. In etwa 25 % der Buchungen steht eine Tantramassage im Zusammenhang mit dem Training. Heute vermittle ich Yoni- und Lingammassage ausschließlich als Bestandteil bestimmter Trainingsformate. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erlernen und praktischen Erforschen der Methode, nicht auf der Massage als isolierter Dienstleistung.
Für wen ist 1:1-Training interessant?
Menschen, die Intimität bewusst gestalten wollen
Besonders interessant kann das Training sein, wenn du
- Nähe und Distanz bewusster gestalten möchtest
- Grenzen klarer spüren und verkörpern möchtest
- deine Sexualität selbstbestimmter und erfüllender erleben möchtest
- als Paar unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe, Distanz oder Sicherheit erlebst und eure Kommunikation körperlich fundierter gestalten möchtest
- dich für BDSM, bewusste Machtgestaltung und körperzentrierte Kommunikation interessierst
- mit Berührung, Körperarbeit oder Sexualität arbeitest und deine eigene Körperwahrnehmung und Kompetenz vertiefen möchtest
- in einer Führungsposition bist und deine Klarheit, Präsenz und Selbstwahrnehmung auch in Partnerschaft und Intimität leben möchtest
- aus einem akademischen, medizinischen, therapeutischen, körperorientierten oder unternehmerischen Kontext kommst und ein Gegenüber auf Augenhöhe suchst – klar, reflektiert, körperorientiert und ohne Räucherstäbchen
Menschen mit besonderer Beziehung zum Spüren
Besonders interessant kann das Training sein, wenn du
- Gefühle besonders sensibel wahrnimmst, viel intuitiv erfasst oder stark über den Kopf arbeitest – und lernen möchtest, Körperwahrnehmung und innere Klarheit stärker miteinander zu verbinden
- Erfahrungen von Grenzverletzungen oder Gewalt hast und dich mit Körperwahrnehmung, Grenzen und Selbstbestimmung auseinandersetzen möchtest
- sehr kopflastig, analytisch oder leistungsorientiert bist und wieder stärker Zugang zu deinem körperlichen Erleben finden möchtest
Menschen mit hohem Anspruch an Tiefe
Besonders interessant kann das Training sein, wenn du
- einen hohen Anspruch an Tiefe hast und Klarheit sowie ein Gegenüber auf Augenhöhe schätzt
- spirituell orientiert bist und Körperwahrnehmung und Spiritualität miteinander verbinden möchtest
Menschen, deren Geschichte mit am Tisch sitzt
Besonders interessant kann das Training sein, wenn du
- familiäre oder generationale Prägungen mitbringst, die bis heute deine Beziehung zu Nähe, Macht oder Sexualität beeinflussen – und neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln möchtest
Was du bei mir findest
- Klarheit und Empathie, Kontakt auf Augenhöhe / Ich fühle mich rasch ein und bringe Dinge in kurzer Zeit auf den Punkt: Das ist meine Superpower. Im Training begegne ich Menschen klar, empathisch und auf Augenhöhe – ohne mich über sie zu stellen, sie zu kategorisieren oder in Schubladen zu stecken. Ich vermittle nicht, wie jemand sein soll, sondern unterstütze Menschen dabei, ihre eigene Wahrnehmung und Klarheit zu entwickeln.
- Präsenz / Die Fähigkeit, sicher durch laute und ganz leise Gefühle zu begleiten. Aufgrund meiner Lebens- und langjährigen Berufserfahrung hauen mich starke Gefühle nicht um. Ich bleibe präsent und zugewandt. Diese Fähigkeit, auch bei intensiven Empfindungen ruhig und klar zu bleiben, ist eine wichtige Grundlage meiner traumasensiblen Trainingsarbeit.
- Freude am Denken und Spüren / Auch wenn ich teilweise mit dem Wort „Tantra“ werbe – ich komme nicht drumherum: Menschen, die mich finden, googeln nun mal häufig „Paartherapie“, „Sexualtherapie“ oder „Tantra“ –, findest du hier keine Götterstatuen, gebatikten Lunghis und Räucherstäbchen. Das Wesen von Ideologie ist, dass sie alle über denselben Kamm schert – wobei so manche durch den Rost fällt. Damit habe ich nichts am Hut. Ich lehre Individualität als wertvolle Gabe: Im Training geht es nicht darum, einer bestimmten Vorstellung zu entsprechen, sondern darum, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und den eigenen Weg zu finden.
- Tiefgang mit weitem Horizont / Ich spreche verschiedene „Sprachen“ und war in diversen Kontexten zuhause: Academia, politisierte feministische Kontexte, Kunst und Theorie und deren Grenzbereiche, BDSM und Tantra sowie (ermächtigte) spirituelle Kontexte. Ich habe Kontexte immer wieder verlassen, um mich weiterzuentwickeln – auf der Suche nach mehr Verbundenheit von Körper, Geist und Seele. Mein Hirn habe ich nirgends am Eingang abgegeben, sondern immer mitgenommen. Diese Vielfalt fließt in meine Trainingsarbeit ein: unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen, ohne sie gleichmachen zu müssen.
- Integration mit Leichtigkeit / Ich hole randständige Themen mit Leichtigkeit ins Zentrum der Gesellschaft. Das macht mir Freude. Im Training bedeutet das: Auch ungewöhnliche, schambesetzte oder gesellschaftlich wenig besprochene Themen dürfen da sein – neugierig, klar und ohne unnötiges Drama.
Kontraindikationen
Wann 1:1-Training nicht das Richtige ist
Mein Training ist nicht für jede Situation das passende Angebot. Ein klares Nein gehört für mich zur Professionalität – ebenso wie die Empfehlung, sich an eine andere Fachstelle zu wenden, wenn dort die passende Unterstützung zu finden ist.
- Wenn Alkohol oder andere Substanzen dein Erleben wesentlich beeinflussen, ist ein körperorientiertes Training bei mir nicht der richtige Rahmen. Für die Arbeit mit Körperwahrnehmung, Grenzen und Selbstverantwortung braucht es einen möglichst klaren und präsenten Zustand. Wenn du dich für ein Leben ohne Substanzen entschieden hast und diese Entscheidung bereits in deinem Alltag umsetzt, können wir gerne schauen, ob mein Training für dich passend ist.
- Auch bei akuten psychischen Krisen oder Situationen, in denen Psychotherapie oder medizinische Behandlung angezeigt ist, ist mein Training nicht der richtige Ort. Ich bin Trainerin für Körpersensibilisierung und keine Psychotherapeutin oder Ärztin. Wenn du psychotherapeutische Unterstützung brauchst, empfehle ich, diese parallel in Anspruch zu nehmen.
- Eine Medikamenteneinnahme ist für sich allein kein Ausschlusskriterium. Entscheidend ist, ob du dich in einem Zustand befindest, in dem du eigenverantwortlich wahrnehmen, entscheiden und am Training teilnehmen kannst. Wenn du unsicher bist, ob ein Training für dich aktuell passend ist, klären wir das vorab.
- Ich arbeite mit Menschen, die Verantwortung für ihr eigenes Spüren übernehmen können. Wenn ich im Training zur Projektionsfläche für alte, ungeliebte oder ungelebte Gefühle werde, beende ich die Zusammenarbeit. Dann passt mein Trainingsangebot nicht – und Psychotherapie kann der passendere Rahmen sein, um solche Themen gezielt zu bearbeiten.
- Bitte buche nicht mit der Haltung „Schaumamal“, „Mach mal“ oder „Zeig, was du kannst“. Ich kann dir nichts „machen“. Ich kann Übungen, Wissen und einen sicheren Rahmen anbieten – spüren, entscheiden und lernen kannst nur du selbst.
- Barrierefreiheit: Meine Praxis ist nicht barrierefrei. Sie ist über Treppe und Lift erreichbar und verfügt über kein barrierefreies WC. Wenn du einen barrierefreien Zugang oder ein barrierefreies WC benötigst, ist mein Praxisrahmen leider nicht geeignet.
- Das Training findet ausschließlich auf Deutsch statt. Für die Arbeit mit Körperwahrnehmung, Grenzen und Kommunikation ist es wichtig, dass wir uns sprachlich differenziert verstehen können.
- Bei Paaren in einer akuten Trennungssituation ist gemeinsames Training oft nicht der passende Rahmen. Wenn beide bereits auf Trennungskurs sind, brauchen beide meist viel Raum für die jeweils eigene Position. Ich kann dabei unterstützen, Klarheit zu gewinnen und Dinge sichtbar zu machen. Was getrennt gehört, versuche ich nicht künstlich zu verbinden.
- Wenn ich bereits im Erstkontakt spüre, dass mein Angebot nicht zu dir oder euch passt, lehne ich eine Anfrage ab. Das ist für mich Teil professioneller Verantwortung. Von einem klaren Nein profitierst auch du: Du sparst Zeit, Geld und Energie für ein Angebot, das dir nicht entspricht.
Eine klare Grenze
Das hier ist keine erotische Massage
Erotische Massagen biete ich nicht an – weder für Frauen noch für Männer. Anfragen von Männern nach „erotischen Massagen“ beantworte ich deshalb nicht.
Zum einen ist das schlicht eine Frage des Angebots. Keiner käme auf die Idee, im Blumenladen wegen Wurst anzufragen, nur weil er gerade hungrig ist. Zum anderen hat diese Verwechslung für mich eine politische und persönliche Dimension. In meiner langjährigen Arbeit mit Tantramassagen sind mir immer wieder Männer begegnet, die aus Gewohnheit Tantramassagen konsumieren, statt sich mit den Themen auseinanderzusetzen, um die es eigentlich geht: Nähe, Begehren, Beziehung, echte Intimität. Und mir begegnen seit 20 Jahren die ungustiösen Projektionen, die mit dem Begriff „Tantra“ und mit bezahlter sexueller Berührung verbunden sind. Diese Energie klebt manchmal wie Sch… am Schuh. Sexualität ist ein stark politisiertes Feld: Ort gewaltvoller Einschreibung und zugleich Ort von Selbstermächtigung. Macht, Geschlecht, Geld, Begehren und Intimität sind darin untrennbar miteinander verwoben.
Ich möchte Männer, die anders mit Sexualität, Berührung und Beziehung umgehen, nicht verunsichern. Gleichzeitig will ich als Profi, die seit vielen Jahren bewusst mit Sexualität arbeitet, nicht so tun, als gäbe es diese Dynamik nicht. Ich spreche das an, weil ich möchte, dass sich etwas verändert – und weil ich überzeugt bin, dass uns allen etwas verloren geht, wenn Sexualität auf Konsum, Projektion und Macht reduziert wird.
Mein Training ist kein Ort, an dem alte Muster durch Berührung kompensiert werden können. Ich arbeite mit Menschen, die bereit sind, sich selbst zu spüren, Verantwortung für ihr Erleben zu übernehmen und sich auf echte Begegnung einzulassen.
Projektionen auf meine Arbeit – negative wie scheinbar positive – kosten mich viel Energie. Dafür ist mir meine Lebensenergie zu schade.
Kontakt
Institut ATMA – Sensibilisierung von Körper und Seele
Mag. Atma Pöschl
Hütteldorferstrasse 329/2/4
A-1140 Wien
UID: ATU 65403556
Mail: kontakt (at) institut-atma.at
Web: www.institut-atma.at

