„Wenn du die Fragen lebst,
lebst du eines fremden Tages auch in die Antwort hinein.“
ATMA Touch® – Fühlen lernen
Traumasensibles Training für erfüllende Intimität, Nähe und Distanz
1:1-Training – FAQ
Als Trainerin für Körpersensibilisierung zeige ich dir, wie du bewusstes Spüren entwickelst – für klare Grenzen, selbstbestimmte Nähe und erfüllende Intimität. Hier findest du Antworten auf häufige Fragen rund um Einzel- und Paartraining und das Lernen und Üben in einem klaren, geschützten Rahmen.
ATMA Touch® macht bewusstes Spüren, klare Grenzen und selbstbestimmte Intimität lernbar. Ich bin Trainerin für Körpersensibilisierung – nicht Psychotherapeutin oder Lebens- und Sozialberaterin.
Allgemeine Fragen
Wo bist du zu finden?
Ich arbeite in meinen wunderschönen Praxisräumen in 1140 Wien, Hütteldorfer Strasse 329/2/4.
Wie vertraulich ist das Einzeltraining?
Deine persönlichen Angaben und das, was du mir im Rahmen des Trainings anvertraust, behandle ich vertraulich. Ich unterliege der beruflichen Schweigepflicht und gebe ohne dein ausdrückliches Einverständnis keine Informationen über dich an Dritte weiter – auch nicht die Tatsache, dass du an einem Training teilnimmst.
Sprichst du Englisch?
Ja. Ich habe an der UCLA und an der Columbia University in New York studiert. Die Trainings gebe ich dennoch ausschließlich auf Deutsch. Gerade bei Körperwahrnehmung, Grenzen und Intimität sind Nuancen in der Sprache wichtig – und dafür bietet die gemeinsame Muttersprache den besten Rahmen.
Muss ich etwas mitbringen?
Nimm gerne bequeme Kleidung zum Umziehen mit, in der du dich wohlfühlst. Kommst du zur Massage, ist für Handtücher, Kamm, Föhn und Seife gesorgt, du brauchst nichts mitzunehmen. Was du hier nicht findest: Flüssiges Duschgel. Der Umwelt zuliebe gibt’s ein Stück Seife.
Ich wünsche mir Berührung und habe Angst davor. Bin ich hier gut aufgehoben?
Vielleicht geht es zunächst gar nicht darum, Berührung zuzulassen. Vielleicht geht es darum, endlich einmal Nein sagen zu dürfen, statt immer nur Ja sagen zu müssen. Im Training kannst du lernen, deine Reaktionen und Empfindungen wahrzunehmen – auch wenn Angst, Widerstand, keine Lust oder scheinbar „nichts“ spürbar ist. Du musst nichts erzwingen und nichts überwinden. Du lernst, deinem eigenen Spüren zu vertrauen und selbst zu entscheiden, was sich für dich stimmig anfühlt. Du bist herzlich willkommen.
Ich habe eine körperliche Einschränkung. Kann ich zu dir kommen?
Meine Räume sind nicht barrierefrei und nur über eine Treppe bzw. mit einem kleinen Lift erreichbar. Alle Einschränkungen ohne Rolli sind herzlich willkommen.
Meine unterdrückte Wut behindert mich in Beziehungen: Kann ich damit im Training arbeiten?
Ja. Wut ist im ATMA-Touch®-Training eine wichtige Kraft: Sie kann dir helfen, wahrzunehmen, was für dich stimmt und was nicht, Grenzen zu spüren und klar Nein zu sagen. Im Training lernst du, deine Wut körperlich wahrzunehmen, ihren Ausdruck zu erforschen und sie als Orientierung für selbstbestimmten Kontakt zu nutzen. Denn nur wer klar Nein sagt, kann auch aus ganzem Herzen Ja sagen.
Ich war in einer Borderline-Partnerschaft und suche Klarheit. Kann ich das im Training lernen?
Du kannst im Training lernen, deine eigenen Körperempfindungen, Gefühle und Grenzen bewusster wahrzunehmen und klarer auszudrücken. Gerade nach schwierigen Beziehungserfahrungen kann es wertvoll sein, wieder stärker dem eigenen Spüren zu vertrauen und die eigenen Handlungsmöglichkeiten im Kontakt zu erweitern. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Analyse deiner vergangenen Beziehung, sondern das Erlernen konkreter körperbezogener Kompetenzen für deinen eigenen Kontakt mit dir und anderen.
Muss ich mich zwischen deinem Angebot und Psychotherapie entscheiden?
Nein. Training und Psychotherapie sind unterschiedliche Angebote mit unterschiedlichen Zielen und können – wenn es für dich passend ist – nebeneinander stattfinden. Im ATMA-Touch®-Training geht es nicht um die Behandlung psychischer Erkrankungen oder die Aufarbeitung persönlicher Probleme. Im Mittelpunkt steht das Erlernen und praktische Üben körperbezogener Kompetenzen: Körperwahrnehmung, Grenzen, Berührung, körperzentrierte Kommunikation, Nähe, Distanz und selbstbestimmte Intimität. Wenn du bereits Psychotherapie machst oder gemacht hast und deinen Körper bewusster in dein Lernen einbeziehen möchtest, kannst du ATMA Touch® als eigenständiges Trainingsfeld kennenlernen. Gerne arbeite ich auch im Austausch mit Fachleuten aus Psychotherapie, Medizin und anderen Praxisfeldern zusammen.
Einzeltraining oder Seminar: Was ist besser?
Beides hat seine eigenen Vorteile. Im Einzeltraining kannst du die Methode in einem individuellen Rahmen kennenlernen und eigene Schwerpunkte setzen. Seminare eröffnen zusätzlich ein besonderes Lernfeld: Du erlebst die Methode in einer Gruppe und kannst unterschiedliche Formen von Kontakt, Kommunikation, Nähe, Distanz und Berührung praktisch erfahren und erproben. Welches Format besser passt, hängt davon ab, wie du lernen möchtest und welche Kompetenzen du entwickeln willst. Einzeltraining und Seminar können sich auch wunderbar ergänzen.
Muss ich mich ausziehen?
Nein. Du musst im Training nichts tun, was du nicht möchtest – unabhängig davon, welches Trainingsformat du buchst. Du bestimmst selbst, welche Übungen du mitmachst und wo deine Grenzen liegen. Viele Übungen finden vollständig bekleidet statt; je nach Trainingsformat können auch Übungen mit unbekleidetem Körper Bestandteil des Curriculums sein. Es gibt viele Wege ins Spüren. Du entscheidest, welcher für dich der richtige ist.
Ich fühle mich zu unattraktiv, zu dick, zu behaart, zu … Soll ich mich trotzdem trauen?
Ja. Du musst keinem bestimmten Körperbild entsprechen, um ATMA Touch® zu lernen und zu üben. Im Training geht es nicht darum, deinen Körper zu bewerten oder „schöner“ zu machen, sondern darum, ihn bewusster wahrzunehmen und dich mit deinen Empfindungen, Grenzen und Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Berührung kann dabei ein wertvolles Lernfeld sein: Du kannst erfahren, wie es sich anfühlt, gesehen zu werden, dich zu zeigen, Nein oder Ja zu sagen und Kontakt selbstbestimmt zu gestalten. Du musst nicht erst anders aussehen, um dich deinem Körper zuzuwenden.
Ich bin weit über 70 Jahre. Bin ich zu alt, um Neues auszuprobieren?
Ganz im Gegenteil: Du bist herzlich willkommen. Alter und Lebenserfahrung sind kein Hindernis, sondern bringen eine ganz eigene Perspektive und Wahrnehmung mit. ATMA Touch® richtet sich an Menschen jeden Alters, die neugierig sind, ihren Körper bewusster wahrzunehmen, neue Erfahrungen zu machen und ihre Möglichkeiten im Kontakt zu erweitern. Neues zu lernen hat kein Ablaufdatum.
Kann ich mich vor einer Massage duschen?
Ja, bitte. Bevor ich dich massiere werde ich dich bitten, zu duschen.
Welches Massageöl verwendest du?
Ich massiere mit geruchtsneutralem biologischem Sonnenblumenöl.
Kann ich dich während oder nach dem Einzeltraining privat treffen?
Nein. Auch außerhalb des Trainings bleibt unsere Beziehung eine professionelle. Das schafft einen klaren und geschützten Rahmen für das Lernen und Üben – gerade bei Themen wie Berührung, Grenzen, Nähe und Intimität. Im Training darf Persönliches Raum bekommen, ohne dass daraus eine private Beziehung entsteht. Ich bin dir als Trainerin persönlich zugewandt, aber nicht privat mit dir verbunden: Diese klare Grenze gilt während des Trainings ebenso wie danach. Auch nach Abschluss eines Trainings pflege ich keinen privaten Kontakt zu ehemaligen Klient_innen. Dadurch bleibt die Beziehung eindeutig, transparent und frei von privaten Erwartungen oder Verpflichtungen.
Fragen von Frauen
Ich habe als Frau noch nie einen Orgasmus erlebt. Kann die Yonimassage mir dabei helfen?
Die Yonimassage ist kein Training mit dem Ziel, einen Orgasmus zu erreichen. Im Mittelpunkt steht vielmehr, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen, Empfindungen zu differenzieren und ohne Leistungsdruck zu erforschen, was sich angenehm, unangenehm, stimmig oder nicht stimmig anfühlt. Erwartungen, Ängste oder der Druck, „funktionieren“ zu müssen, können den Zugang zu den eigenen Empfindungen erschweren. Deshalb geht es im Training nicht darum, etwas erreichen zu müssen, sondern darum, wahrzunehmen, zu wählen und dem eigenen Erleben Raum zu geben. Eine Yonimassage kann dabei ein körperliches Lern- und Erfahrungsfeld sein. Ob und was sich dabei verändert, ist individuell und lässt sich nicht versprechen.
Nach vielen Jahren Beziehung habe ich keine Lust mehr auf Sex. Kann eine Yonimassage weiterhelfen?
Eine Yonimassage ist kein Mittel, um fehlende Lust „wiederherzustellen“. Sie kann aber ein Lern- und Erfahrungsfeld sein, um den eigenen Körper und die eigenen Empfindungen bewusster wahrzunehmen und herauszufinden, was sich stimmig anfühlt – und was nicht. Vielleicht geht es um Fragen wie: Habe ich keine Lust auf Sex – oder keine Lust auf bestimmte Erwartungen und Vorstellungen davon, wie Sex sein sollte? Möchte ich Berührung empfangen, ohne gleichzeitig etwas leisten oder zurückgeben zu müssen? Was fühlt sich für mich angenehm an, was nicht? Im Training geht es darum, diesen Fragen körperlich nachzugehen, eigene Wünsche und Grenzen wahrzunehmen und Lust ohne Leistungsdruck zu erforschen.
Eine Yonimassage ersetzt dabei weder ein Gespräch mit dem/der Partner_in noch die gemeinsame Auseinandersetzung mit der Sexualität. Sie kann aber einen eigenen Zugang zum Spüren und Erleben eröffnen – und damit neue Möglichkeiten für bewussten Kontakt schaffen.
Kann ich eine Yonimassage empfangen, wenn ich menstruiere?
Ja. Eine Yonimassage ist auch während der Menstruation möglich. In diesem Fall empfehle ich einen Soft-Tampon. Damit sind auch Berührungen im Inneren der Yoni möglich. Wie immer gilt: Du entscheidest selbst, was sich für dich gut und stimmig anfühlt – und kannst jederzeit Nein oder Stopp sagen.
Worauf sollte ich bei der Auswahl einer/eines Yonimassage-Profis achten?
Kläre zuerst, was du eigentlich suchst. Möchtest du eine bestimmte Massage- oder Atemtechnik lernen? Möchtest du deinen Körper bewusster wahrnehmen und verschiedene Formen von Berührung erforschen? Möchtest du Lust und Sexualität erkunden oder einen geschützten Rahmen, in dem auch Unsicherheit, Scham, Angst oder „nichts spüren“ Platz haben? Je klarer dein eigenes Lernziel ist, desto leichter kannst du das passende Angebot finden.
Achte bei der Auswahl auf Ausbildung, Erfahrung und professionelle Haltung. Wie lange arbeitet die Person mit Körper und Berührung? Welche Aus- und Weiterbildungen hat sie? Arbeitet sie mit unterschiedlichen Geschlechtern und Menschen mit unterschiedlichen Lebens- und Beziehungserfahrungen? Und vor allem: Wie klar werden Grenzen, Wahlfreiheit und sexuelle Selbstbestimmung vermittelt?
Ich würde auch darauf achten, wie sich das Angebot für dich anfühlt. Ein professioneller Rahmen darf sinnlich sein – er sollte aber niemals Druck erzeugen oder Erwartungen an dich stellen. Du solltest jederzeit Nein oder Stopp sagen, Berührung verändern oder beenden und auch entscheiden können, ob du dich aus- oder wieder anziehst.
Bei ATMA Touch® geht es nicht darum, eine bestimmte Erfahrung erreichen zu müssen. Auch Unlust, Freude, Traurigkeit, Angst, Scham, Wut, Ekel oder das Gefühl, „nichts“ zu spüren, können Teil des Lernens sein. Du lernst, deine Wahrnehmung ernst zu nehmen, Grenzen zu spüren und Berührung selbstbestimmt zu gestalten.
Meine Arbeit mit Yonimassage basiert auf langjähriger Erfahrung mit körperzentrierter, traumasensibler Sexualität. Dabei ist die Yonimassage nur eine von verschiedenen Methoden und Übungen. Je nach Lernziel können auch Körperwahrnehmung, Grenzen, Kommunikation, Berührung, Nähe und Distanz oder andere Formen des körperbezogenen Lernens im Mittelpunkt stehen.
Und noch ein Punkt, den ich persönlich wichtig finde: Ich würde vorab klären, ob der Anbieter sexuelle Kontakte mit Massagekund_innen eingeht. Für mich gehört eine klare professionelle Grenze dazu. Eine Yonimassage ist für mich ein Lern- und Trainingsangebot – keine Einladung zu einer privaten oder sexuellen Beziehung.
Wenn du speziell einen männlichen Profi suchst, kannst du außerdem danach fragen, ob er Menschen unterschiedlichen Geschlechts massiert und welche professionellen Standards für ihn gelten. Entscheidend ist nicht das Geschlecht der Person, sondern Professionalität, Transparenz, Erfahrung und ein klarer Umgang mit Grenzen.
Mein Rat: Frag nicht nur „Was bekomme ich bei einer Yonimassage?“, sondern auch „Was kann ich hier lernen?“ und „Wie werden meine Grenzen und meine Selbstbestimmung geschützt?“ Das sagt oft mehr über die Qualität eines Angebots aus als die Beschreibung der Massage selbst.
Fragen von Männern
Kann ich bei dir eine „Lingammassage“ buchen?
Ja – im Rahmen eines Paartrainings. Ihr könnt die Lingammassage als Element der ATMA-Touch®-Methode kennenlernen, ihre Prinzipien erlernen und die Berührung miteinander praktisch erforschen. Als eigenständige Massage ohne Trainingskontext biete ich sie nicht an.
Ist es sinnvoll, eine Yonimassage zu verschenken, wenn meine Frau Schwierigkeiten mit ihrer Sexualität hat?
Das kann passen – aber nur, wenn sie sich selbst dafür interessiert und die Idee als Einladung und nicht als Lösung für ein Problem erlebt. Eine Yonimassage sollte niemals das Gefühl vermitteln, mit der eigenen Sexualität stimme etwas nicht oder man müsse sich verändern. Wenn du ihr eine Erfahrung schenken möchtest, ist ein Kennenlerntraining oft der bessere Einstieg. Sie kann dabei selbst herausfinden, ob sie ATMA Touch® kennenlernen und welche Inhalte sie erproben möchte. Wichtig ist: Sie entscheidet selbst, ob sie das Angebot annehmen möchte, welche Übungen sie mitmacht und welche Form von Berührung für sie stimmig ist. Ein Gutschein sollte deshalb immer eine Möglichkeit eröffnen – keine Erwartung erzeugen. Wenn ihr als Paar gemeinsam lernen möchtet, wie ihr mit Berührung, Grenzen, Wünschen und Intimität bewusster umgehen könnt, kann auch ein Paartraining ein passendes Format sein.
Die Sexualität in unserer Beziehung ist eher unbefriedigend. Kann Lingam- oder Yonimassage-Unterricht mehr Lebendigkeit in unser Intimleben bringen?
Das kann ein spannendes gemeinsames Lernfeld sein. Im Lingam- und Yonimassage-Unterricht lernt ihr unterschiedliche Formen bewusster Berührung kennen und könnt unmittelbar miteinander erforschen, was sich für euch stimmig, angenehm und lebendig anfühlt. Dabei geht es nicht darum, eine bestimmte sexuelle Erfahrung oder ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Ihr könnt neugierig werden, neue Möglichkeiten entdecken und eure Wahrnehmung füreinander vertiefen. So kann aus dem gemeinsamen Lernen ein neuer Zugang zu Nähe, Berührung und Intimität entstehen. Vielleicht beginnt damit eine neue gemeinsame Reise – nicht weg von dem, was bisher war, sondern hin zu dem, was zwischen euch noch möglich ist.
Fragen von Paaren
Unser Sexualleben ist mit den Jahren langweilig geworden. Was kann Lingam-, Yoni- oder Paarmassage-Unterricht für uns bewirken?
Ihr könnt neue Formen von Berührung kennenlernen und gemeinsam erforschen, was sich für euch wieder lebendig und stimmig anfühlt. Im Lingam-, Yoni- oder Paarmassage-Unterricht lernt ihr konkrete Formen bewusster Berührung und könnt sie unmittelbar miteinander ausprobieren. Dabei geht es nicht darum, eure Sexualität „reparieren“ zu müssen. Ihr könnt neugierig werden, eure Wahrnehmung füreinander vertiefen und neue Möglichkeiten von Nähe, Lust und Intimität entdecken. Auch Gespräche über Wünsche, Grenzen und Empfindungen können dabei eine wichtige Rolle spielen. So wird aus Berührung ein gemeinsames Lernfeld – und vielleicht entsteht daraus wieder Lust aufeinander und auf neue Erfahrungen.
Wir haben es gut miteinander und wollen unser Zusammensein spielerisch inspirieren. Was kann Lingam-, Yoni- oder Paarmassage-Unterricht dazu beitragen?
Ihr müsst nichts reparieren – ihr könnt einfach neugierig sein und Neues miteinander lernen. Im Lingam-, Yoni- oder Paarmassage-Unterricht entdeckt ihr verschiedene Formen bewusster Berührung und könnt unmittelbar miteinander erforschen, was sich angenehm, überraschend, lustvoll oder einfach ganz anders anfühlt. Dabei geht es nicht darum, etwas leisten oder ein bestimmtes Ergebnis erreichen zu müssen. Ihr könnt euch Zeit nehmen, eure Wahrnehmung füreinander vertiefen und erleben, wie viel Intimität entstehen kann, wenn Berührung nicht vom Tun-Müssen bestimmt ist. So kann aus einer guten Beziehung ein gemeinsames Spielfeld für neue Erfahrungen werden.
Soll ich meine_n Partner_in mit einer Massage überraschen?
Geschenke sind wunderbar. Bei einem intimen Trainingsangebot ist es aber wichtig, dass die beschenkte Person frei entscheiden kann, ob sie diese Erfahrung überhaupt machen möchte. Deshalb empfehle ich, die Idee vorher anzusprechen. So entsteht aus der Überraschung vielleicht Vorfreude – und ihr könnt gemeinsam entscheiden, was für euch passt. Ein Gutschein sollte dabei keinen versteckten Veränderungsauftrag enthalten. Er sollte nicht vermitteln: „Du solltest dich verändern“ oder „Mit dir stimmt etwas nicht.“ Gerade bei Sexualität und Berührung ist es wichtig, dass beide ihre Wünsche, Grenzen und Vorstellungen selbst bestimmen können. Wenn du es offen und ohne Erwartungsdruck halten möchtest, ist ein Kennenlerntraining eine gute Möglichkeit: Die beschenkte Person kann ATMA Touch® zunächst kennenlernen und anschließend selbst entscheiden, ob und wie sie weiterlernen möchte.
Wir suchen Sex. Sind wir hier richtig?
Nein. ATMA Touch® ist kein Angebot für sexuelle Dienstleistungen oder gemeinsame sexuelle Aktivitäten. Auch wenn Sexualität, intime Berührung und sexuelle Selbstwahrnehmung Bestandteil bestimmter Trainings sein können, geht es dabei immer um das Erlernen und Üben der Methode und konkreter körperbezogener Kompetenzen. Du lernst, deinen Körper bewusster wahrzunehmen, Grenzen und Wünsche zu spüren und zu kommunizieren und Nähe, Berührung und Intimität selbstbestimmt zu gestalten. Wenn du Sex suchst, bist du hier nicht richtig. Wenn du lernen möchtest, bewusster mit deinem Körper, deiner Sexualität und Intimität umzugehen, schon.
Kontakt
Institut ATMA – Sensibilisierung von Körper und Seele
Mag. Atma Pöschl
Hütteldorferstrasse 329/2/4
A-1140 Wien
UID: ATU 65403556
Mail: kontakt (at) institut-atma.at
Web: www.institut-atma.at

