„In Beziehung werden wir geboren, in Beziehung werden wir verletzt: Und in Beziehung heilen wir.“
Yoga8, Wien
- 25.09.2026 - 27.09.2026 18:00 - 17:00

„In Beziehung werden wir geboren, in Beziehung werden wir verletzt: Und in Beziehung heilen wir.“
Unbekannt
Als Trainerin für Körpersensibilisierung zeige ich dir, wie du bewusstes Spüren entwickelst – für klare Grenzen, selbstbestimmte Nähe und erfüllende Intimität. Hier findest du lohnenden Input und Feedback Teilnehmender, um die Frage ‚Einzelbegleitung oder Gruppe?‘ für dich beantworten zu können.
Gruppen eröffnen ein besonderes Lernfeld: Du kannst unterschiedliche Menschen erleben, verschiedene Formen von Kontakt ausprobieren und neue Erfahrungen mit Nähe, Distanz, Grenzen und Berührung sammeln. Gerade für das Erlernen von Beziehungskompetenzen ist diese Vielfalt wertvoll. Denn wir lernen Kontakt nicht nur über Wissen, sondern indem wir ihn praktisch erfahren. Was sich in einer Gruppe erproben lässt, kann später auch in anderen Beziehungen zur Verfügung stehen. In Beziehung werden wir geboren, in Beziehung werden wir verletzt – und in Beziehung können wir neue gute Erfahrungen machen.
Wir alle haben Ängste, die vor Gruppen hochkommen können: Deswegen traut man sich nicht, sich anzumelden. Die Frage ist, ein wenig zugespitzt: Will ich lieber ein ungelebtes Leben leben? Alleine sterben, keine erfüllende Paarbeziehung haben, keine Berührung? Klar kann ich mir denken: „Davor fürchte ich mich, da gehe ich nicht hin.“ Oder will ich meine Ängste überwinden? Meine Träume leben? Nähe, Intimität, Zweisamkeit, Geborgenheit – all das hängt damit zusammen, dass ich eine gewisse Scheu überwinde.
Einzel-, Paar- und Gruppentraining bieten unterschiedliche Wege, ATMA Touch® zu lernen und zu praktizieren. Manche Menschen schätzen den individuellen Rahmen, andere das gemeinsame Lernen in der Gruppe. Viele verbinden beides. Du entscheidest selbst, welches Lernfeld gerade zu dir passt.
Ich selbst hatte lange Todesangst vor Gruppen: Daher sagte ich 2000 Ja zur Einladung einer Freundin, gemeinsam mit ihr eine Semestervorlesung vor 70 Studierenden zu halten. Am Tag der ersten Vorlesung stand ich um 4 Uhr Früh auf, fuhr mit dem Bus in den Wald und hielt vor einer Kuhherde meine Vorlesung. Um 11 Uhr stand ich dann vor 70 Studierenden (nach einer Sitzung am Klo, weil ich Durchfall hatte). Nach der Vorlesung machte ich vor Freude (als alle Studierenden weg waren) einen Kopfstand: Ich hatte ein Stück Freiheit gewonnen. Das Feedback, das ich von den Studierenden bekam, war übrigens besser als das, das sie meiner Freundin gaben: Die keine Angst vor Gruppen hatte und das schon lange machte.
Die Gaben zu geben, die wir haben, ist zum Wohle aller. Die Welt will nicht die Plastikversion von dir, keinen Perfektionismus, kein s/w. Wonach wir alle hungern ist Lebendigkeit, die ganze Farbpalette.
„Nach dem ‚Tag für Selbstermächtigung für Frauen‘ bin ich in Verwandlung. Das ist schön und aufregend. Durch meine Angst hindurchzugehen berührt und stärkt mich. Ich bin berührt von der Art, in der du meinen Weg begleitest, und dankbar für die Begegnung mit dir und deiner Arbeit. Ich stelle gerade fest: Wenn ich meiner Sehnsucht folge, wachse ich und habe mehr Kraft für die vor mir liegenden Projekte!
Deshalb buche ich jetzt Seminare: Ich merke, da kann ich im Kontakt mit anderen wachsen. In der Gruppe kann ich Kontakt mit unterschiedlichen Gegenübern im geschützten Rahmen üben: Fühlen, wie sich welches Gegenüber anfühlt. Überlegen, warum es auf eine bestimmte Art auf mich wirkt. Reflektieren, warum ich mich auf eine bestimmte Art positioniere. In der Gruppe kann ich meine Grenzen reflektieren.
Das Einzeltraining möchte ich fortsetzen: Es ermöglicht mir eine andere Art von bewusstem Wachstum. Im Einzeltraining bin ich mutiger: Weil größere Vertrautheit und auch schon Vertrauen da ist. (Die habe ich natürlich zu dir als Leiterin der Gruppe auch.) Aber beide Arten von Training – Gruppe und Einzelarbeit – sind tief! Ich traue mich in verschiedenen Settings verschieden loszulassen und spüre, dass beides Wachstum bietet. Obwohl ich schon groß bin, sehne ich mich genau danach: Wachstum und berührendem Kontakt.“
„Einzeltraining und Gruppe, beides hat unglaubliches Potential. Bei mir war es die Angst vor den anderen, die die Teilnahme an einer Gruppe schwieriger erscheinen liess: Ich dachte, ein Gegenüber lässt sich leichter ‚kontrollieren‘ als viele. Aber Gruppen bieten einen größeren Resonanzraum, und irgendwann habe ich bemerkt: Es geht gar nicht um die anderen, es geht um mich.
Seit ich weiß, wie ich bei mir bleibe – das habe ich in den Gruppen gelernt – machen mir Gruppen keine Angst mehr. Ich muss mich nur um mich kümmern, nicht um die anderen: Deren Aufgabe ist es, sich um sich zu kümmern. Klar hab ich in der Gruppe auch Verantwortung für ein Gegenüber: In dem Sinne, dass ich antworte, auch mit Gesten und Berührungen. Indem ich mich mal bewusst hintanstelle. Oder mich abwende. Aber ich gestalte meine Antworten selbst: Ich antworte dem Leben auf meine ganz eigene Weise.
Du schaffst mit deinen Gruppen einen Raum, der genau das ermöglicht: Du bestärkst jede/n, bei sich zu bleiben. Respekt, es gelingt! Das muss man mal schaffen.“
Besonders bereichernd empfand ich dein Wahrnehmen von dem, was in der Gruppe in jedem Moment da war: Dein Nicht-Drübernudeln und flexibles Reagieren. Du hast eine sehr individuelle, starke Führungsqualität und schaffst es, damit Menschen dort abzuholen, wo sie gefühlsmäßig sind: Um einen gemeinsamen Weg zu gehen. Dabei arbeitest du nicht nach Schema F, sondern prozessorientiert, flexibel und intuitiv, einfach super.“
“Ich mag dein Wahrnehmen von dem, was in der Gruppe da ist: Dein achtsames Reagieren statt Drübernudeln. Zweitens besitzt du die Fähigkeit, Menschen zu einer Gruppe zusammenzuführen und einen gemeinsamen Nenner zu kreieren: Dabei ermöglichst du Menschen, sich in der Gruppe ihren Raum zu nehmen, indem du sie in Kontakt mit ihren Gefühlen bringst. Es ist bewundernswert, wie du Verschiedenes für einen Teil des Weges in eine Gemeinsamkeit führst. Seminarteilnehmende in Kontakt mit ihren Gefühlen hältst. Den gemeinsamen Weg mit Klarheit, Kompetenz und Freude vorgibst. Das Führungsseil locker lässt – damit alle ihren Spielraum nutzen können. Und bei Bedarf wieder klar anspannst. Es ist toll, dass du die Gruppe so führst, dass jede_r er/sie selbst bleiben kann! Danke für das wunderbare Seminar. Du bist ehrlich und echt: Mit deiner authentischen Art machst du das Seminar zu etwas ganz Besonderem.“
„Da ist so eine unglaubliche Fülle und Weisheit: In der Auswahl deiner Übungen, deiner Anmerkungen, deiner Vorschläge, wie man Dinge anschauen kann, wohin man die Aufmerksamkeit richten könnte, deiner Ermutigungen hinzuschauen und zu spüren. Du benennst die leisesten Nuancen im Körper, Gefühl und Kopf. Deine Übungen spannen einen weiten Bogen in das Thema Wut hinein: Ein unfassbares Konzentrat aus langjähriger Arbeit. Teilnehmer können dabei immer frei wählen aus deinen Angeboten, beispielsweise beim verbalen Austausch: ‚Was ist mir begegnet? Was hat mich überfordert? Was hat sich gelohnt? Was war schön? Was hat mich überrascht? Du sagst all diese Dinge wie nebenbei, absolut präzise, vollkommen.“
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ZeiTraum, Wien
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Institut ATMA – Sensibilisierung von Körper und Seele
Mag. Atma Pöschl
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