„Die Welt ist nicht da, um verbessert zu werden. Auch ihr seid nicht da, um verbessert zu werden: Ihr seid da, um ihr selbst zu sein, damit die Welt um diesen Klang, diesen Ton, um diesen Schatten reicher sei.“
Hermann Hesse
Seminarprogramm
Coaching für erfüllende Intimität, Sexualität und Paarbeziehung
Gruppen für Menschen, die sich selbst begegnen wollen
Als Coach für Körpersensibilisierung arbeite ich traumasensitiv, bindungs- und körperorientiert zu den Themen erfüllende Nähe und Distanz. (Ich bin weder Psychotherapeutin, noch Tantralehrerin.) Hier findest du alle Infos zur Zielgruppe – mögliche Kontraindikationen, Pro’s und Con’s – meiner Seminare.
Was spricht für Gruppen?
Was spricht für Einzel- und Paarbegleitung?
- Als Coach für Körpersensibilisierung arbeite ich traumasensitiv, bindungs- und körperorientiert zum Thema erfüllende Nähe und Distanz (nur wer klar Nein sagt, kann auch aus ganzem Herzen Ja sagen).
- Einzel- und Paarbegleitung sind ein besonders sicherer, vertrauter Rahmen, um Dinge in kurzer Zeit auf den Punkt zu bringen und tiefe Prozesse sicher zu begleiten.
- Gruppen sind manchmal eine noch bessere Lösung: Bei frühem Bindungstrauma sind neue positive Beziehungserfahrungen das zentrale Werkzeug am Weg heim zu uns selbst, um Intimität in der Folge auch mit anderen Menschen genießen zu können. Gruppen sind ein wirksames Mittel zur Lösung von frühem Bindungstrauma, da sie soziale Resonanz, sichere Co-Regulation und das Erleben von Gemeinschaft ermöglichen. In Beziehung werden wir geboren, in Beziehung werden wir verletzt. Und in Beziehung heilen wir: Meine Gruppen ermöglichen eine Vielfalt neuer positiver Beziehungserfahrungen im sicheren Rahmen.
- Einzel-, Paarbegleitung und Gruppen ergänzen einander wunderbar. Viele wechseln von einem zum anderen oder kombinieren von Anfang an beides.
Meine Zielgruppe
Allgemein beschrieben
- Menschen buchen mein Angebot, weil sie ein Thema lösen wollen. Dabei kommen unsere Antworten vom Körper, nicht vom Kopf. Oft begleite ich Menschen mit frühem Bindungstrauma, emotionaler, körperlicher und/oder sexueller Gewalterfahrung, Profis der Medizin, Therapie, Körperarbeit: Menschen, die sich ein besonders erfahrenes Gegenüber wünschen.
- Mein Angebot ist (im Gegensatz zu bloßem Reden, Berührungskonsum oder -unterricht) ein tiefer Prozess, den Menschen mitgestalten, indem sie sich darauf einlassen: Als Coach für Körpersensibilisierung ist meine Stärke das Begleiten aller Gefühle, die im Kontakt und bei Berührung auftauchen, Un/Lust, Freude und Traurigkeit, Angst, Scham, Wut und alle Nuancen davon.
- In der Regel begleite ich Menschen, die schon viel an sich gearbeitet haben und spüren: Gesprächstherapie war gut und richtig, jetzt braucht’s was anderes, an bestimmte Dinge komme ich mit Reden nicht ran. Oder: Eine laufende Psychotherapie wird mit Einzelbegleitung/Gruppen bei mir kombiniert. Beispielsweise wollen manche Menschen mit ihrem/ihrer Therapeut_in nicht über Sex reden: Eine meiner Klientinnen meint, dafür ist ihr zuviel Distanz zu ihrer Therapeutin. Und so manche_r wünscht sich bei diesem heiklen Thema kein Einfach-Reden-Lassen, sondern gezieltes Auf-den-Punkt-Bringen mit der dafür nötigen Unterstützung. Mein Angebot ist am Punkt: Was ist Intimität? Wie fühlt sich das an? (Wie) Kann ich es zulassen? Genießen? Wie andere Menschen als Liebende_r und/oder Profi sicher an diesen Ort begleiten?
- Ich kann es nicht für dich tun: Ich arbeite mit Menschen, die Verantwortung für ihre Gefühle übernehmen wollen. Und ein großes JA zu Veränderung in ihrem Leben haben.
In Zahlen und Fakten
- Einzeln begleite ich aktuell zu 50% Einzelne, zu 50% Paare, in etwa gleich viele Frauen wie Männer, und vereinzelt Trans*Personen. In Seminaren sind Frauen und Männer meist ausgewogen (manchmal hat es ein wenig mehr Frauen): An Seminaren nehmen vorwiegend Einzelpersonen teil und immer 1 – 3 Paare (die selbst entscheiden dürfen: „Wollen wir alle Übungen miteinander machen, oder auch mal wechseln“).
- Der Altersdurchschnitt der Menschen, die ich begleite, ist 25 – 70 Jahre.
- Soweit ich weiß, begleite ich zu 70% heterosexuelle Menschen/Paare, zu 20% lesbische Frauen/Paare, und zu 10% schwule Männer/Paare.
- Seminarteilnehmende kommen aus ganz Österreich und Deutschland, Einzelklient_innen zu 50% aus Wien, der Rest aus ganz Österreich und Deutschland. Viele Menschen kombinieren ihre (Paar)Sitzungen mit einem Wochenende qualitativ hochwertiger Me-Time oder Paar-Time in Wien.
- In Einzelbegleitung wird am öftesten „Gefühls- und Körperarbeit“ gebucht (ohne Öl, Nacktheit, Massage). „Yonimassagen“ und „Lingammassagen“ machen ca. 25% der Buchungen aus: Yonimassagen biete ich als „3er-Block mit Yonimassage“ an (flankiert von 2 Sitzungen „Gefühls- und Körperarbeit“), Lingammassagen im Rahmen von Paarbegleitung zusammen mit der/dem Partner_in. Mein Angebot ist von meiner 20-jährigen Expertise in hands-on-Arbeit mit Sexualität getragen: Ich verkaufe mein Können, nicht mich. Es ist das Gesamtpaket, das ich über viele Jahre tief reflektiert und weiterentwickelt habe, das Menschen das Vertrauen schenkt, mir intime Themen anzuvertrauen.
Im Detail beschrieben
- Menschen mit frühem Bindungstrauma, emotionaler, physischer und/oder sexueller Gewalterfahrung, die sich mehr Intimität in ihrem Alltag und in der Sexualität wünschen.
- Profis helfender und heilender Berufe (Ärzt_innen, Psychotherapeut_innen, Körperarbeitende, Entscheidungsträger_innen in Unternehmen, Führungskräfte), die persönliche Entwicklung und professionelles Wachstum schätzen.
- Menschen, die mit Berührung und Sexualität arbeiten, und von meiner reichen Erfahrung profitieren wollen.
- Menschen mit Nazithemen in der Ahnenlinie (Täter_innen, Opfer) und/oder BDSM-Affinität, die der Sache auf den Grund gehen möchten. Es gibt kaum ein Thema, das ich so tief reflektiert habe wie dieses.
- Männer und Frauen mit (emotional und/oder körperlich) übergriffigen Müttern bzw. Vätern, die als Kind „Partnerersatz“ waren, und/oder mit Nazi-Täterschaft in der Ahnenlinie, die sich mit positiver Wutkraft schwer tun – und ihre Kraft in Besitz nehmen möchten.
- Männer, die im Job eine Führungsposition innehaben, es aber nicht schaffen, „ihre Kraft als Mann“ auch in ihre Partnerschaft und Sexualität einzubringen, möglicherweise wegen physischer Gewalterfahrung in der Kindheit, oder Müttern mit Gewalterfahrung, die ihre Söhne mit ihrer Männerverachtung in eine Zwickmühle gebracht haben.
- Hochsensible Menschen: Oft sind meine Klient_innen im Human Design „Projektor“ und hatten als Kind das Pech, dass ihre besondere Fähigkeit zu spüren nicht positiv gespiegelt wurde. Bei mir war es in der Kindheit so: Heute ist Spüren meine zentrale berufliche Kompetenz, und ich werde für mein Spüren – meine Wahrheit und Klarheit – bezahlt. Mein Wissen gebe ich gerne weiter.
- Menschen mit Hirn, die sich (keine Räucherstäbchen, sondern) Antwort auf ihre Fragen zum Thema Intimität auf Augenhöhe wünschen.
- Spirituelle Menschen mit Meditationserfahrung, die ein Gegenüber schätzen, das ihnen auf derselben Ebene begegnet und in der Lage ist, Feinstoffliches wahrzunehmen und zu besprechen.
- „Big Brains“ im universitären Kontext, die „Hirn“ seit der Kindheit als Überlebensstrategie fahren, und daher ein Thema mit Intimität haben.
- Menschen, die ihre Berufung noch nicht gefunden haben, weil sie ihren Wert als Kind nicht spüren durften, und jetzt am Weg dorthin sind.
- Konservative katholische Paare, weil ich selbst in dem Kontext aufgewachsen bin, mich gut einfühlen kann, und gerne auf Augenhöhe begegne.
- Paare, wo eine_r mehr Angst hat als der/die andere: In der Regel hole ich „Problembären“ aufgrund meiner Einfühlungsgabe und Empathie mit Leichtigkeit mit in’s Boot.
Nicht meine Zielgruppe
Kontraindikationen, Ausschlusskriterien
- Bist du von Alkohol oder Substanzen abhängig (oder pfeifst dir das ständig rein im Glauben nicht abhängig zu sein) deckelt dein Konsum Gefühle: Hier können meine Tools wenig ausrichten. Substanzen machen Grenzen zudem löchrig/durchlässig für fremde Energien, die dich weiter runterziehen. Ich bin keine Energietankstelle für Menschen, die ihre Grenzen mit Substanzen „abfackeln“. Gerne arbeite ich mit dir, nachdem du für dich die Entscheidung getroffen hast: Ich höre auf.
- Für Antidepressiva gilt dasselbe: Selten gibt es Ausnahmen, wo es trotz der Einnahme von Antidepressiva wirklich lohnt.
- Ich arbeite mit Menschen, die in der Lage sind, Verantwortung für ihr Spüren zu übernehmen, und in der Regel schon viel an sich gearbeitet haben: Werde ich zur Projektionsfläche alter, ungeliebter oder ungelebter Gefühle (beispielsweise wenn professionelle Grenzen als persönliche Beleidigung interpretiert werden), beende ich die Begleitung, dann passt es nicht. Hier ist Psychotherapie der Weg der Wahl, um in Kontakt mit den eigenen Gefühlen zu kommen und zu bleiben.
- Bitte buche mit der Haltung „schaumamal“, „mach mal“, „zeig was du kannst“ nichts: Ich kann nur mit dem arbeiten, was du zu fühlen und teilen bereit bist. Ich kann es nicht für dich tun.
- Meine Praxis und Seminarräume sind leider nicht barrierefrei: Daher arbeite ich nicht mit Menschen, die sich im Rolli fortbewegen.
- Ich habe an der UC Los Angeles studiert und arbeite dennoch ausschließlich auf Deutsch: Tiefgehende Arbeit zum Thema Intimität (Kontakt mit allen Gefühlen) braucht einen präzisen Umgang mit Sprache. Das gelingt in der Muttersprache und mit einem muttersprachlichen Gegenüber leichter.
Paarspezifisch
- Fragt euch: „Was ist unsere Sehnsucht?“ Dann frage dich: „Was ist meine Sehnsucht? Warum machen wir das zusammen?“ Von „weil du das brauchst“ und „weil du ein Problem hast“ rate ich ab: Im Fachjargon heißt das „Co-Abhängigkeit“. Damit seid ihr /bist du hier falsch: Das bringt euch nicht weiter.
Seminarspezifisch
- Ist es für dich undenkbar, Übungen im Seminar auch mal mit gleichgeschlechtlichen Personen zu machen, sind meine Seminare nicht für dich geeignet. Es ist meine Stärke, das Entwicklungspotenzial jedes Schrittes an’s Licht zu holen und scheinbar Konträres harmonisch zu vereinen.
- In 15 Jahren ist das nur je einmal passiert:
- Menschen mit Alkoholgeruch fordere ich auf, das Seminar zu verlassen: Alkoholgeruch wirkt auf Menschen, die das aus der Kindheit kennen, retraumatisierend. Die durch Alkoholkonsum fehlende Präsenz macht Vertrauen unmöglich und verhindert Intimität.
- Im Fall von Ungepflegtheit fordere ich Seminarteilnehmende auf, wieder nach hause zu gehen und gewaschen wiederzukommen. Riechen Kleidung und Haare dann immer noch unangenehm, fordere ich Menschen auf, das Seminar zu verlassen. Grund für mangelnde Körperhygiene kann leider auch – wie es in diesem einen Fall war – eine beginnende Demenz sein.
- Werden fremde Grenzen von Seminarteilnehmenden nicht respektiert, behalte ich mir vor, Menschen des Seminares zu verweisen. Hier ist Psychotherapie der Weg der Wahl, um in Kontakt mit den eigenen Gefühlen zu kommen und zu bleiben.
Last but not least
Spüre ich, das passt nicht, lehne ich Anfragen im Vorfeld ab und betrachte das als Teil echter Professionalität: Mein Nein soll unterstützen. Du sparst Geld für etwas, das dir nichts bringt.
Kompetenz, die meine Zielgruppe (an mir) schätzt
- Klarheit und Empathie, Kontakt auf Augenhöhe / Meine Superpower, mich rasch einzufühlen und Dinge in kurzer Zeit auf den Punkt zu bringen. Ich begegne klar, empathisch und – indem ich Menschen nicht kategorisiere, schubladisiere und mich damit drüberstelle – auf Augenhöhe.
- Präsenz / Die Fähigkeit, sicher durch laute und ganz leise Gefühle zu begleiten. Aufgrund meiner Lebens- und langjährigen Berufserfahrung hauen mich starke Gefühle nicht um. Ich bleibe da und halte den Raum: Eine wichtige Kompetenz und Erfahrung für’s Lösen von frühem Bindungstrauma.
- Freude am Denken und Spüren / Auch wenn ich mit dem Wort „Tantra“ werbe (Menschen, die mich finden, googeln nunmal auch „Tantra“), findest du hier keine Götterstatuen, gebatikten Lunghis und Räucherstäbchen. Das Wesen jedweder Ideologie ist, dass sie alle über denselben Kamm schert (wobei so manche_r durch den Rost fällt): Damit habe ich nichts am Hut. Ich lehre nicht Ideologie, sondern Individualität als wertvolle Gabe.
- Tiefgang mit weitem Horizont / Ich spreche verschiedene „Sprachen“ und war in diversen Kontexten zuhause: Academia, politisierte feministische Kontexte, Kunst/Theorie und deren Grenzbereiche, BDSM und Tantra, sowie (ermächtigte) spirituelle Kontexte. Ich habe Kontexte immer wieder verlassen, um mich weiter zu entwickeln – auf der Suche nach mehr Verbundenheit von Körper, Geist und Seele. Mein Hirn habe ich nirgends am Eingang abgegeben: Sondern immer mitgenommen.
- Wertschätzung / Ich mache Randständiges salonfähig und bringe Wertschätzung an Orte, wo Menschen oft Abwertung erfahren. Moral, Politik, Religion: Das generiert sich als „Wahrheit“, dabei handelt es sich um starre Fassaden, die unser Nichtspüren kompensieren sollen. Der Weg in’s Spüren ist ein anderer: Er reitet nicht auf Polaritäten wie gut/schlecht, gesund/krank, wahr/falsch rum. Frei nach C.G. Jung: „Man wird nicht dadurch erleuchtet, daß man sich Lichtgestalten vorstellt, sondern durch Bewusstmachung der Dunkelheit.“ Der Weg in’s Spüren kann Frieden schaffen (in uns selbst): In zu finden lohnt.
Kontakt
Institut ATMA – Sensibilisierung von Körper und Seele
Mag. Atma Pöschl
Hütteldorferstrasse 329/2/4
A-1140 Wien
UID: ATU 65403556
Mail: kontakt (at) institut-atma.at
Web: www.institut-atma.at

