„I’m not gay, I’m not bisexual, I’m not straight, I’m curious. If you’re really alive, how can you be at one place your whole time?“
Alice Walker
Heteronormativität
In a nutshell
Heteronormativ heißt, ausschließlich zwei Geschlechter zu denken, die eindeutig unterschieden sind und einander begehren: Mann und Frau. Alle anderen Formen, Geschlecht und Begehren zu leben, werden in dieser Konstruktion ignoriert, damit marginalisiert und ausgelöscht.
Vielfalt birgt die Kraft der Komplettierung
In unserer „ATMA Touch® – Tantramassage – Basisausbildung für traumasensible Berührung und erfüllende Nähe“ sowie in der „ATMA Touch® – Jahresausbildung in Gefühls- und Körperarbeit nach Atma Pöschl“ vergeben wir Plätze nicht von vornherein an männlich/weibliche Paare. Du kannst frei wählen, mit wem du Übungen machen möchtest. Wir erkennen an, dass die meisten von uns sich mit einer bestimmten sexuellen Orientierung identifizieren: Sollte dir die Vorstellung, Übungen auch mal mit einem/einer gleichgeschlechtlichen/gegengeschlechtlichen Partner_in zu machen, total abwegig erscheinen, sind unsere Seminare nicht für dich geeignet.
Fülle und Reichtum
Abhängig von Kontext, Szene und Kultur in der wir leben und uns bewegen, gibt es unterschiedliche Ein- und Ausschlusskriterien für eine „gesunde“ Sexualität: Mal sitzen wir am längeren Ast, mal am kürzeren, mal sind wir Randgruppe, mal im Zentrum. Wir heißen Frauen, Männer und Trans*menschen diverser sexueller Orientierung willkommen, einzelne und Paare, ob dick oder dünn, erfahren oder unerfahren, mutig oder scheu, jung oder alt. Gelernt wird mit- und voneinander.
Kontakt auf Augenhöhe
Das braucht Kontakt auf Augenhöhe, kein: „Ich bin das größte Opfer“. Politische Diskussionen, wo eine_r Recht hat, der/die andere nicht, der/die eine richtig ist, der/die andere falsch, kann Gefühle von Ohnmacht in Überlegenheit verwandeln. Wer von uns kennt das nicht? Aber unser Angebot sind nicht Diskussionen, sondern das Spüren von dem, was ist. Nicht Versteckspiel hinter Worten, sondern Berührbarkeit, echter Kontakt.
Was ist Intimität? Wie fühlt sich das an? Wie können wir das zulassen? Genießen? Zusammen erschaffen? Wie andere Menschen sicher an diesen Ort begleiten? „Ich zeige mich mit meinen Gefühlen, du zeigst dich mit deinen Gefühlen, wir zeigen uns damit einander:“ Hier beginnt Intimität. Nicht mit Nacktheit, Sex. Und sicher nicht mit Diskussionen darüber, wer das größte „Opfer“ ist.
Kontakt
Institut ATMA – Sensibilisierung von Körper und Seele
Mag. Atma Pöschl
Hütteldorferstrasse 329/2/4
A-1140 Wien
UID: ATU 65403556
Mail: kontakt (at) institut-atma.at
Web: www.institut-atma.at

