„It is easy to take off your clothes and have sex, people do it all the time. Opening up your soul to someone, letting them into your fears,
future, hopes and dreams … that’s being naked.“
Rob Bell
ATMA Touch® – Fühlen lernen
VERTIEFUNGSTRAINING FÜR PAARE MIT YONIMASSAGE ODER LINGAMMASSAGE / Eure Liebeskompetenz erweitern
Das Wort Yoni stammt aus dem Sanskrit und bezeichnet den weiblichen Intimbereich: Eine Yonimassage ist eine Massage, bei der neben dem ganzen Körper auch der Intimbereich behutsam berührt wird.
Das Wort Lingam stammt aus dem Sanskrit und benennt den männlichen Intimbereich: Die Lingammassage ist eine Massage, bei der neben dem ganzen Körper auch der Intimbereich behutsam berührt wird.
Sexualität in Kontakt mit allen Gefühlen genießen
Wie fühlt es sich an, wirklich berührt zu werden? Und wie ist es, so zu berühren, dass der/die andere wirklich genießen kann? Vielleicht kennt ihr euch schon viele Jahre: Ihr wisst, was dem/der anderen gefällt. Und was im Alltag zu tun ist. Aber gibt es auch Momente, in denen ihr Neues entdeckt? Berührung, für die ihr euch wirklich Zeit nehmt, ohne dass daraus ‚mehr‘ werden muss? Vielleicht wollt ihr einander intensiver spüren. Vielleicht wünscht ihr euch mehr Vertrauen, Leichtigkeit oder Freiheit, eure Wünsche auszusprechen. Oder ihr möchtet lernen, einander auf neue Weise zu berühren: nährend und offen dafür, was dabei entsteht. Im Training lernt ihr inspirierende Massagetechnik und entdeckt, wie viel sich verändern kann, wenn ihr euch bewusst Zeit nehmt, Berührung zu geben und zu empfangen: Es geht darum, einander nicht bloß zu berühren, sondern einander wirklich zu begegnen.
Berührung als nährende Kraft erfahren
Berührt zu werden kann wunderbar sein. Und manchmal ist es gar nicht einfach, sich wirklich darauf einzulassen: Vielleicht taucht der Gedanke auf, etwas zurückgeben zu müssen. Vielleicht fällt es schwer, zu sagen, was man sich wünscht. Oder man merkt erst beim Spüren, dass eine Berührung anders sein muss. Auch beim Berühren ist nicht immer klar, was dem/der anderen guttut: Soll die Hand länger verweilen? Mit mehr Druck oder weniger? Ist die Berührung angenehm, oder wird sie gerade zu viel? Statt raten zu müssen, könnt ihr lernen, genauer wahrzunehmen, nachzufragen und auf Rückmeldungen einzugehen: Im Training übt ihr, Berührung bewusst zu gestalten und zu verfeinern. Ihr gewinnt Sicherheit im Geben und mehr Freiheit im Empfangen.
Vertrauen entsteht, bevor die Hände berühren
Die erste Trainingseinheit ist der Gefühls- und Körpererfahrung gewidmet: 2 Stunden lang habt ihr Zeit, euch selbst und einander nahe zu sein – ohne Nacktheit, ohne Öl und ohne Massage. Was wünscht ihr euch? Wonach sehnt ihr euch? Gibt es etwas, das ihr gerne sagen würdet, aber bisher nicht die richtigen Worte gefunden habt? Einen Wunsch, den ihr noch nicht auszusprechen wagt? Oder etwas, bei dem ihr selbst erst herausfinden wollt, ob es sich stimmig anfühlt? Ihr müsst nicht mit fertigen Antworten kommen. Manchmal zeigt sich erst beim Innehalten, was man vermisst. Manchmal wird ein Wunsch deutlicher, sobald er ausgesprochen werden darf. Und manchmal ist es schon viel, sich gegenseitig zuzuhören, ohne sofort etwas lösen oder verändern zu müssen. Ihr müsst nicht schon wissen, was ihr braucht: Ihr dürft es gemeinsam herausfinden.
Zwei Massageeinheiten – was wollt ihr entdecken?
Für die Massage stehen euch 2 Einheiten à 4 Stunden zur Verfügung. Ihr entscheidet, was ihr lernen möchtet: Yoni- oder Lingammassage, zunächst nur die vorbereitende Ganzkörpermassage oder das Empfangen von Berührung.
- Eine Yoni- oder Lingammassage erlernen
Ihr wollt einander verwöhnen und eine Massage erlernen, die den ganzen Körper einbezieht und Raum für intime Berührung schafft? In der ersten 4-stündigen Einheit lernt ihr die Grundlagen der Ganzkörpermassage – eine Person empfängt, die andere gibt. Ihr übt unterschiedliche Griffe und Berührungsqualitäten und entdeckt, wie Tempo und Art der Berührung das Erleben der empfangenden Person verändern. In der zweiten Einheit wiederholt und vertieft ihr das Gelernte und erweitert es um die Intimmassage: Dabei lernt ihr, Intimberührung technisch sorgfältig und mit Gefühl zu gestalten. Ihr entwickelt ein Repertoire, mit dem ihr euch nicht bloß an eine feste Abfolge von Griffen haltet, sondern eure Berührung an das anpasst, was ihr wahrnehmt. So lernt ihr, eine tiefgehende Massage zu geben – auch im Intimbereich – und entdeckt dabei vielleicht Seiten aneinander, für die im Alltag wenig Raum bleibt. - Einander mit einer Ganzkörpermassage verwöhnen
Vielleicht möchtet ihr zunächst bei der Ganzkörpermassage bleiben – ganz ohne Intimberührung: So könnt ihr beide einmal empfangen und einmal geben. In der ersten Einheit empfängt eine Person von euch eine Massage, während die andere sie gibt. In der zweiten Einheit wechselt ihr die Rollen. Wer massiert, kann sich ganz auf das Geben konzentrieren: auf die einzelnen Griffe und die Rückmeldungen des Gegenübers. Wer massiert wird, darf entdecken, was guttut – und wo es anders sein soll. Vielleicht genießt ihr es, einfach einmal nichts tun zu müssen. Vielleicht entdeckt ihr, wie schön es ist, Berührung zu schenken, ohne dafür eine bestimmte Reaktion zu erwarten. Oder ihr erlebt, wie wohltuend es sein kann, einen Wunsch auszusprechen und zu spüren, dass er gehört wird. - Ganz empfangen – ohne selbst zu massieren
Vielleicht möchtet ihr euch beide einmal ganz dem Empfangen widmen, ohne selbst massieren zu müssen. Auch dafür gibt es Raum: Bei zwei 4-Hand-Massagen massiere ich gemeinsam mit einer Person von euch die andere. Beim nächsten Massagetermin tauscht ihr die Rollen. So könnt ihr euch ganz auf euer eigenes Erleben konzentrieren: Was kann ich genießen? Wo möchte ich mehr, weniger oder etwas anderes? Was überrascht mich? Du musst nichts zurückgeben und darfst in Ruhe wahrnehmen, was die Berührung für dich bedeutet.
Berührung zu empfangen ist eine wichtige Facette des Lernens: Wer selbst erfährt, wie sich eine Berührung anfühlt, was guttut und was nicht, gewinnt eine wichtige Grundlage dafür, andere bewusster und aufmerksamer zu berühren.
Mehr als perfekte Griffe
Eine Massage zu geben bedeutet mehr, als eine Abfolge von perfekten Griffen auszuführen. Es bedeutet, den Menschen wahrzunehmen, den man berührt. Zu spüren, ob eine Berührung willkommen ist, ob sich etwas verändert und ob es gerade mehr Ruhe, eine andere Berührung oder eine Pause braucht. Auch Gefühle wie Scham, Angst, Trauer, Wut oder Unsicherheit dürfen auftauchen. Ihr müsst sie nicht wegmachen oder sofort verstehen: Ihr könnt lernen, sie wahrzunehmen, darüber zu sprechen und die Berührung so anzupassen, dass der Kontakt erhalten bleibt. Das ist ein wesentlicher Bestandteil traumasensiblen Arbeitens: nichts erzwingen, nichts übergehen und die Grenzen und das Erleben des anderen Menschen ernst nehmen. Nur wer klar Nein sagen kann, kann auch aus ganzem Herzen Ja sagen. Erfüllende Intimität bedeutet nicht, möglichst viel zuzulassen. Sie entsteht dort, wo beide wahrnehmen und ausdrücken können, was sich für sie stimmig anfühlt.
Dem Erlebten Raum geben
In der Regel endet das Vertiefungstraining mit einer 2-stündigen Gefühls- und Körpererfahrung: Was klingt in euch nach? Was hat euch berührt, überrascht oder irritiert? Was wollt ihr vielleicht noch einmal anders ausprobieren? Nicht alles braucht sofort eine Erklärung: Manches wird erst mit etwas Abstand klarer. Manches möchte noch einmal erlebt werden. Und manches darf einfach nachklingen. Ihr bekommt Zeit, das Erlebte miteinander zu teilen und herauszufinden, was ihr in euren Alltag und eure Intimität mitnehmen möchtet.
Euer Training. Euer Tempo. Euer Weg.
Das Vertiefungstraining umfasst 12 Stunden: 2 Stunden Gefühls- und Körpererfahrung, 2 Massageeinheiten à 4 Stunden, und 2 Stunden Gefühls- und Körpererfahrung zum Abschluss. Der Rahmen gibt Orientierung, ohne einen starren Ablauf festzulegen: Vielleicht wollt ihr die Yoni- oder Lingammassage erlernen. Vielleicht erstmal nur die vorbereitende Ganzkörpermassage. Oder ihr merkt, dass ihr mehr Zeit für Gefühls- und Körpererfahrung braucht: Auch mehrere Einheiten Gefühls- und Körpererfahrung sind möglich. Schritt für Schritt dürft ihr herausfinden, was für euch stimmig ist und euren Lernweg gemeinsam gestalten. Und wollt ihr nach den 12 Stunden weiterlernen, könnt ihr das Training erweitern: Ihr müsst nicht alles im Voraus wissen. Es geht darum, euch selbst und einander immer besser kennenzulernen – mit euren Wünschen, Grenzen und allem, was euch als Paar lebendig macht.
12 Stunden für euch & euer Spüren
Zeit, um neue Berührungen kennenzulernen, euch gegenseitig zu verwöhnen und herauszufinden, was guttut. Zeit für professionell tiefgehende Massagetechnik und Begegnungen, die euch überraschen dürfen.
VERTIEFUNGSTRAINING FÜR PAARE MIT YONI- ODER LINGAMMASSAGE · Eure Liebeskompetenz erweitern
12 Stunden · flexibel gestaltbar · Präsenz
Mehr Spüren. Mehr Vertrauen. Mehr Nähe zueinander – und zu euch selbst.
Liebeskompetenz bedeutet, einander zu berühren, zu spüren und offen miteinander zu kommunizieren.
Was Paare im Training erleben
7 Beispiele, 7 Paare, 7 Geschichten
Paul & Elias (39J./35J.), Weinbauer & Immobilienmakler, Eisenstadt
„Wir haben uns bei dir wohl und richtig gefühlt und wollen tiefer gehen. Das Kennenlerntraining hat uns beeindruckt: Du befüllst den Raum mit viel Leichtigkeit, Wertschätzung, Vertrauen und natürlichem Spass, damit fällt es uns leichter, uns einzulassen. Es gab so viel Interessantes und Neues: Beispielsweise war uns beiden nicht bewusst, dass Grenzen fundamental für jede Art von Beziehung sind (auch im Hinblick auf Elias‘ Kinder). Wir haben jetzt ein Vertiefungstraining gebucht und freuen uns aufs nächste Mal – bis bald.“
Paul und Elias wollten ihre Sexualität gemeinsam weiterentwickeln. Besonders in körperlich intensiven Momenten entstand eine Dynamik, in der Elias den Kontakt abbrach und Paul ihn nicht mehr erreichen konnte. Beide spürten: Da ist noch mehr möglich – sie wollten tiefer gehen und neue Wege für ihre Intimität kennenlernen. Paul wollte im „Vertiefungstraining mit Lingammassage“ seine Berührungskompetenz erweitern und sicherer darin werden, Elias auch in intensiveren Momenten bewusst zu begleiten. Elias wollte lernen, sich stärker auf intime Berührung einzulassen und neue Formen sexuellen Kontakts zu erforschen. Im Paartraining konnten beide ihre Wahrnehmung, Kommunikation und Berührungskompetenz erweitern und miteinander üben, wie sich Nähe, Lust und Intimität bewusst gestalten lassen.
Emma & Sophia (36J./39J.), Osteopathin & Tantralehrerin, Hamburg
„Dank deiner Tools hat sich unser Zusammenleben nochmal verbessert und wird täglich schöner. Dafür sind wir dir sehr dankbar.“
Emma schenkte Sophia zum Hochzeitstag ein Vertiefungstraining mit Yonimassage. Beide genossen die gemeinsame Erfahrung so sehr, dass sie das Training später noch einmal buchten – diesmal schenkte Sophia es Emma. Ihre Beziehung war bereits glücklich. Sie wollten nichts „reparieren“, sondern sich bewusst Zeit für einander nehmen, Neues erleben und ihre Verbindung weiter vertiefen. Wien war für beide ein Lieblingsort: So wurde das Training ein wichtiger Teil ihrer gemeinsamen Auszeit. Ein schönes Beispiel dafür, dass Training nicht nur dann lohnt, wenn etwas nicht funktioniert: Manchmal geht es einfach darum, eine gute Beziehung noch bewusster zu erleben und gemeinsam neue Möglichkeiten zu entdecken.
Manuel & Ramona (65J./62J.), Trainer & Lehrerin, St. Pölten
Feedback Manuel:
„Bemerkenswert ist, dass das Paartraining überhaupt stattfindet – viele Jahre wäre es für mich undenkbar gewesen, sowas – gerade in Zusammenhang mit Sexualität und Körper – wahrzunehmen. Hier hat mir sehr geholfen, dass ich mich bei dir gut aufgehoben fühle und vertrauen zu dir habe. Einiges hat mich berührt und neue Gedankenwege eröffnet: Ich erinnere mich da an alles rund um das Thema Grenze und vor allem an Ramona’s Überraschung, als ich in der einen Aufgabe klar und deutlich meine Grenze klargelegt habe und sie meine grundsätzliche Kraft wahrnahm. Dann natürlich wie ich für mich wählen konnte in den Massageeinheiten als Massierender nackt zu sein – und mich dabei trotzdem sicher fühlen konnte.
Ansonsten habe ich mittlerweile erkannt, dass ich weiterhin eine Menge Wut (schon seit einigen Jahren) mitführe. Dies ist gemischt mit Gefühlen des Scheiterns, um Wesentliches betrogen zu sein, nicht gut genug zu sein. Zumeist lebe ich recht unbeeinträchtigt von all diesem, nur manche Situationen holen dann den Zorn hervor. Diesen Zorn, diese Wut möchte ich umwandeln, denn aktuell schwächt und belastet mich dies und ich will auch so nicht sein.
Und dieses Wechselbad hat auch Auswirkung darauf, wie ich auf die Massage-Einheiten zurückblicke: in der einen Stimmungslage nehme ich wahr, was ich aufgenommen habe – und sehe für mich/uns einen – wenn auch noch längeren – Weg. In der Zorn-Stimmungslage sehe ich dann alles eher als hilfloses, betrogenes Bemühen ein Ziel zu verfolgen, das ich nie werde erreichen können.
Ich bin neugierig und zumeist in positiver Erwartung, was sich in den nächsten Trainingseinheiten ergeben wird.“
Feedback Ramona:
„Unser Paartraining hat in einer sehr schwierigen Phase unserer Beziehung begonnen. Für mich hat es mehr Klarheit und Struktur gebracht – wie ein „klärendes Aufräumen“. Und für mich war nochmal deutlich das Ja zu Ernst spürbar. Ich bin diejenige in der Beziehung, die Veränderung und Weiterentwicklung reinbringt. Jetzt ist gemeinsames Wachstum möglich. Ich habe es toll gefunden, wie bereit Ernst war, über seine Grenzen zu gehen und begann, alte Muster und Mauern zu durchbrechen – auch wenn das den Alltag manchmal schwieriger macht. Ich bin in diesem Prozess seine Frau an seiner Seite.
Vom Setting bei dir haben mir die Grenzübungen gut gefallen: Weil sie Einiges aufgezeigt haben, was mir nicht bewusst war. Sie haben mir auch gezeigt, welches Urkraft Potenzial in Ernst steckt, wenn er sich erlaubt, es zu leben. Massagen liebe ich, und wenn dabei ein Thema hochkommt, freue ich mich, dann bin ich wieder einen Schritt weiter in meiner Kraft. Ich konnte Berührung so viele Jahrzehnte nichts abgewinnen: So dass ich noch immer jedesmal begeistert bin, wenn ich die Berührung spüre, wie sie mich lebendig macht…ein Geschenk.
Ich freue mich auf die nächsten Stunden bei dir und die Veränderung, die sie bewirken werden.“
Als Manuel und Ramona ins Paartraining kamen, befand sich ihre Beziehung in einer schwierigen Phase. Ramona hatte Manuel mit einem gemeinsamen Freund betrogen: Als sich herausstellte, dass dieser Masseur auch mit vielen anderen Frauen aus der Nachbarschaft sexuelle Beziehungen gehabt hatte, waren Wut und Verletzung groß. Manuel fühlte sich als Versager – und um ganz viel betrogen. Für ihn stand viel auf dem Spiel: Vertrauen, Selbstwert und die Frage, ob ein gemeinsamer Weg überhaupt noch möglich war.
Im Training bekam das Paar Raum, sich mit seinen Grenzen, Gefühlen und bisherigen Mustern auseinanderzusetzen. Für Manuel war es ein großer Schritt, sich überhaupt auf ein Training einzulassen, in dem Sexualität und Körperlichkeit eine Rolle spielten. Grenzübungen eröffneten ihm neue Erfahrungen: Er konnte seine Grenze klar vertreten und dabei eine Kraft an sich entdecken, die ihm selbst und Ramona zuvor nicht in dieser Deutlichkeit bewusst gewesen war.
Auch die Massageeinheiten wurden zu einem Erfahrungsfeld: Manuel konnte selbst entscheiden, wie er sich dabei zeigen wollte, und erleben, dass Nacktheit nicht zwangsläufig Unsicherheit bedeuten muss. Ramona wiederum entdeckte, wie lebendig und kraftvoll sie Berührung erleben kann – etwas, das ihr über viele Jahrzehnte kaum zugänglich gewesen war.
Der gemeinsame Weg blieb widersprüchlich. Neben Neugier und Hoffnung tauchten bei Manuel immer wieder Wut, Enttäuschung und das Gefühl auf, um Wesentliches betrogen worden zu sein. Beides durfte nebeneinanderstehen: die Sehnsucht nach Veränderung und die Zweifel, ob sie gelingen kann.
Für Ramona wurde im Training deutlich, wie sie Manuel in diesem Prozess zur Seite stehen und bei ihrem Ja zur Beziehung bleiben wollte. So entstand Schritt für Schritt mehr Klarheit darüber, welche Mauern sich bewegen ließen und was gemeinsames Wachstum bedeuten könnte.
Bianca (22J.) / Kunststudentin, Wien
„Du hast so viel gegeben, wie ich offen war und hast mir Öffnen erst möglich gemacht. Ich werde diese Yonimassage an meinem Geburtstag nie vergessen.“
Bianca war eine meiner ersten Massageklientinnen. Zum 22. Geburtstag schenkte sie sich ein Vertiefungstraining mit Yonimassage: Sie hatte eine chronische schmerzhafte Erkrankung, wollte ihre Körperwahrnehmung stärken, ihre Kraft spüren und ihre Sexualität als Frau selbstbestimmt gestalten.
Bianca & Anton (28J./34J.), Dekorationsmalerin & Tischler, Wien
„Liebe Atma, was wir mit dir erlebt haben, hat bei uns den ganzen nächsten Tag nachgewirkt und strahlt heute noch in unser partnerschaftliches Miteinander aus.
Feedback Anton:
Mein Tag ist getaktet, es gibt dauernd etwas zu tun. Beim Schreiben denke ich an unseren Samstag vor einer Woche, beim Mittagessen an die Einkäufe für’s Wochenende. Ich bin meist gar nicht da wo ich bin. Bei der Massage gab es nichts zu tun als da zu sein! Vier Stunden Zeit, um ich selbst zu sein für mich und Bianca. Dabei passierte nichts: Da waren nur drei Menschen im Raum, die respektvoll und aufmerksam miteinander umgegangen sind. In der Berührung ging die Unsicherheit verloren, in der Stille meine Nervosität, in der Offenheit mein Misstrauen vor Neuem. Das war für mich keine Auszeit vom Alltag, sondern der Beginn eines neuen Alltags, in dem ich mehr da sein will: mehr im Moment, mehr mit allen Sinnen. Danke dass du mich daran erinnert hast.
Feedback Bianca:
Die Massage und die unerschöpfliche Zeit, die zur Verfügung stand, deine Berührung und die von Anton, all das war neu für mich. Durch deine Berührung und Anton’s habe ich all das wieder gespürt: Kindliches ‚einfach Sein dürfen‘, partnerschaftliches ‚ich sehe dich‘, urkräftiges ‚Mann-Frau Sein‘, stützendes ‚ich bin für dich da‘, heilendes ‚alles ist ok‘, mütterliches ‚du bist geschützt und sicher‘ bis zu aufregender Lust. Aufregend aus der Erde heraus, nicht aus dem Kopf! Ich habe Mut gebraucht, meine Augen zu öffnen, aber ich wollte aus dem Meer der Empfindungen auftauchen ins Jetzt! Ich wollte sehen, wer mich berührt, dass es wirklich mein Körper ist, der berührt wird, mein unvollkommener vollkommener Körper, und dass zwei Menschen mich berühren. Und ob das Gefühl des Aufgehobenseins auch anhält, wenn’s wirklich real wird: Danke, dass du achtsam warst, dass du wirklich da warst! Ich kann noch Tage danach aus der erlebten Fülle und dem Gefühl des Nachgenährtseins aus dem Herzen heraus lächeln.“
2015 kam Bianca gemeinsam mit ihrem Mann Anton für ein Paartraining zurück. Bianca und Anton hatten einander kurz nach Biancas Yonimassage kennengelernt. Beide wollten das Thema Intimität nun bewusster erforschen und neue Erfahrungen mit Nähe, Berührung und Lust sammeln. Nach einem Vertiefungstraining mit Yonimassage schrieben beide dieses Feedback.
Bianca & Anton (36J./42J.), Dekorationsmalerin & Tischler, Wien
„Die Yonimassage mit dir und Anton ist bis heute das intensivste Spürerlebnis meines Lebens. Du bist eine Lichtgestalt mit dem was und wie du es anbietest.“
2023 kamen Bianca und Anton für ein Paartraining zurück. Anton hatte während der Corona-Jahre Veränderungen in seiner Sexualität erlebt: Erektionen fielen ihm schwerer, seine Lust war weniger geworden. Bianca war darüber wütend. Beide wollten etwas verändern. Ihr Ziel war, ihre Grenzen bewusster wahrzunehmen und ihre Toolbox für erfüllende Nähe um weitere Tools zu ergänzen.
Klaus & Alice (61J./56J.), Musiklehrerin & Steuerberater, St. Pölten
Feedback Alice:
„Danke für die Stunden am Samstag, es hat mich auf allen Ebenen tief berührt. Während der Massage konnte ich mich sehr gut fallen lassen. Im Kopf war es ganz still, und auch nachher war es so ruhig in mir mit einer tiefen Zufriedenheit wie ich es nach einer längeren Meditation kenne.
Hätte ich mir vorher nicht vorstellen können. Einen Moment gab es, in dem ich überrascht war, als du meine Brüste massiert hast. Das war etwas Neues und hat mich anfangs etwas irritiert, darum hatte ich wahrscheinlich Gänsehaut: Das war ein kurzer Moment, dann konnte ich mich wieder entspannen. Es war sehr schön und beglückend, von Klaus so fein und achtsam berührt zu werden. Wir haben auch ein Zwiegespräch darüber geführt und wollen die Erfahrung gerne vertiefen. Ich möchte die Grundprinzipien auch gern lernen, vielleicht das nächste Mal. Ich wünsche dir eine gute Zeit und danke für deine schöne Arbeit.“
Feedback Klaus:
„Für mich ist es so schön, neben dem Zwiegespräch ins Tun zu kommen, auch neue Fertigkeiten zu erlernen, dadurch mehr Selbstvertrauen zu finden und gleichzeitig meine Beziehung zu stärken. Das Leben ist so bunt, man muss sich nur trauen.
„Vielen Dank für den heutigen Nachmittag, da hat sich wieder viel bewegt in Richtung Stärkung und liebevollen Bindung zu Alice. Da war viel Verbindung während der Massage: Das war für mich zeitweise wie das Eintauchen in die Stille (ich habe im Jänner ein 2-tägiges Schweigeretreat gemacht, die Massage heute hat sich aber noch intensiver und präsenter angefühlt – weil ich mich durch die Berührung gehalten und geerdet gefühlt habe. Ich denke, es ist einfach schön, mit Berührung das Leben zu feiern.“
„Nach unserer letzten Sitzung vergangenen Samstag war Alice fast einen Tag in sich gekehrt und kaum ansprechbar für mich. Automatisch habe ich mich sofort schlecht und beschämt gefühlt – obwohl ich nach der Sitzung ein zufriedenes und dankbares Gefühl gehabt hatte. Im Zwiegespräch am Sonntag sind wir dann beide gut zu Wort gekommen und haben wieder eine schöne Verbindung zueinander aufbauen können. In meiner Einzeltherapie habe ich am Montag ganz deutlich gespürt, wie richtig es sich anfühlt, weiter an meiner Paarbeziehung und Körperwahrnehmung zu arbeiten, auch und gerade wenn Widerstände auftauchen.“
Klaus und Alice kommen seit etwa 2 Jahren zu mir. Als sie mit dem Training begannen, ging es ihnen vor allem darum, wieder mehr Verbindung miteinander zu erleben. Sie wollten einander besser verstehen und herausfinden, wie sie ihre Beziehung lebendiger gestalten können. Massagen standen zunächst gar nicht im Mittelpunkt. Alice konnte sich anfang gar nicht vorstellen, in dem Rahmen zu berühren. Mit der Zeit bekam auch die Berührung ihren Platz. Alice erlebte, wie tief sie sich auf eine achtsame Massage einlassen konnte und wie still und zufrieden sie sich danach fühlte. Klaus entdeckte eine neue Möglichkeit, aus dem Gespräch ins Tun zu kommen: Er konnte etwas lernen, selbst aktiv werden und Alice auf eine Weise begegnen, die ihre Verbindung stärkte. Als Mann war er auch recht unsicher: Das Training gab ihm auch Sicherheit.
Doch nicht jede Erfahrung war einfach. Manchmal zeigte sich erst im Nachhinein, dass etwas irritiert oder verletzt hatte. Dann brauchte es Zeit, bis beide ihre Empfindungen in Worte fassen und einander wieder erreichen konnten. Für mich gehört auch das zu ihrem gemeinsamen Lernen: nicht über schwierige Gefühle hinwegzugehen, sondern ihnen Raum zu geben und im Gespräch herauszufinden, was jede_r von ihnen braucht.
Inzwischen entdecken die beiden auch außerhalb des Trainings neue Formen von Begegnung, etwa in der Kontaktimprovisation. Ihr Weg zeigt mir, wie sich eine Beziehung verändern kann, wenn zwei Menschen bereit sind, sich immer wieder aufeinander einzulassen – mit Neugier, mit Mut und auch dann, wenn es einmal schwierig wird.
Milena & Tom (49J./55J.), Integrationslehrerin & Zeitungsredakteur, Wien
„Die letzte Trainingseinheit hat mich bewegt und bestärkt, dass die Entscheidung für die Tantramassage zu dritt ein guter, direkter, schwieriger und herausfordernder erster Schritt sein könnte, der uns ermöglicht, tief in unsere Beziehung und uns selbst hineinzuspüren und tief Vergrabenes ans Tageslicht zu bringen. Es macht mir Angst und Hoffnung. Das Training bestärkt mich, mit meinen Gefühlen in Kontakt zu kommen: Den Weg möchte ich unbedingt weitergehen. Nichts ist mehr wie zuvor, und zurück geht es nicht mehr.
Meine Therapie hat mir lange sehr gut geholfen, im Leben zurechtzukommen: Doch den Raum meiner wahren Untiefen habe ich ‚gefühlsmäßig‘ nie erreicht. Vor der Krise war ich die letzten Jahre wie eingefroren, betäubt, ratlos, kraftlos – als ob ich vor dem Nichts stünde: Ich hatte keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Die Krise hat dann alles mit einem Knall zum Leben erweckt: Alle ungelösten Probleme und Ängste waren plötzlich lebendig, ich konnte ihnen nicht mehr ausweichen. Die Wut, die Tom’s Affäre in mir ausgelöst hat, war plötzlich lebendig und unausweichlich. Der Schleier ist jetzt weg.
Jetzt ist alles in Aufruhr: Ich erlebe eine Achterbahnfahrt der Gefühle, möchte sie fühlen und spüren, wo sie herkommen. Gedanken und Gefühle sind noch durcheinander: Vieles ist nur im Kopf und noch nicht im Körper. Da ist auch Scham, mich zu zeigen, wie ich bin, und das Gefühl, eine Versagerin zu sein.
Das Paartraining schafft in unserer Beziehung erstmals einen Raum, in dem ich mich gut aufgehoben fühle, in diese Abgründe zu schauen.
Die Erleichterung von Tom, dass sein Geheimnis ans Licht kam – und sein Wunsch, dass jetzt alles wieder gut ist, wir uns dadurch wieder näher sind – machen mich wütend. Aber ich schätze seine Bereitschaft, sich der Krise zu stellen und an unserer Beziehung dranzubleiben. Für mich ist gar nichts gut! Das zu sagen braucht Mut: Damit wir uns in aller Tiefe begegnen können (und uns nicht in ein paar Jahren wieder alles um die Ohren fliegt). Ich bin nach wie vor verunsichert, mein tiefes Vertrauen in Tom ist erschüttert. Er machte immer alles mit sich selbst aus, ließ mich nicht teilhaben an seinen Prozessen: Und dann kam ohne Vorwarnung eine Bombe daher, die mir den Boden unter den Füßen wegreißt.
Ich ahne aber, dass auch bei mir Bomben liegen, die ich spüren und entschärfen möchte: Auch sie wirken sich trennend auf die Beziehung aus. Während Tom mehr Mut und Selbstvertrauen hat, aktiv zu werden (und sei es, dass er Sex mit anderen Frauen hat), spüre ich bei mir Mutlosigkeit und Verlorenheit, Kraftlosigkeit und Lähmung. Aber auch Aufbruchsstimmung und Neugierde sind gleichzeitig da.
Meine Mutter hat sexuellen Missbrauch erlebt: Sie hat immer wieder Andeutungen in diese Richtung gemacht, wollte und konnte aber nie darüber reden. Auch mein Vater hat als Kind zumindest emotionalen Missbrauch, extreme Vernachlässigung und möglicherweise Gewalt erlebt: Aber auch er will und kann darüber nicht sprechen. Ich bin mir sicher, dass ihre unverarbeiteten Traumata unausgesprochen und ungelöst tief und ungreifbar in mich übergegangen sind – von Anfang an.
Da ist ein unendlicher Schmerz, nicht gesehen worden zu sein. Kein Platz für meinen Schmerz, meine Angst, meine Wut und Lebendigkeit. Meine Eltern haben mir leid getan: Da war kein Platz für mich. Nicht einmal für Rebellion hat es gereicht, die war nicht drin, sonst wäre alles zerbrochen. Ich habe immer funktioniert wie erwünscht: Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ein Scheinleben habe ich geführt: Nach außen hin war ich glücklich, erfolgreich, tatkräftig und immer fröhlich. Aber mit den Jahren hat sich alles immer hohler angefühlt. Ganz tief drinnen bin ich mir selbst abhanden gekommen, oder schlimmer noch – ich weiß gar nicht wirklich, wer ich bin: Was will ich, was darf ich, darf ich mich zeigen, und wie geht das? Je älter ich wurde, desto mehr fehlt mir die Kraft, diesess Scheinleben aufrechtzuerhalten.
All die 23 Jahre unseres Familienlebens hat Tom wundervoll für uns gesorgt: Ich habe mich umsorgt und sicher gefühlt. Er war mein Retter, mein Prinz – der mich vor mir selbst gerettet hat. Ich wollte aufgehoben sein und glaubte, meine Grundprobleme wären durch ihn verschwunden, ich sei erlöst. Mein Leben hat sich immer mehr um ihn gedreht, während er in letzter Zeit gefühlt von mir davon galoppiert ist, und ich das Gefühl hatte, ich bleibe hohl zurück. Die Krise hat mich so getroffen, weil ich spürte, dass mein Wunschgebäude in sich zusammengefallen ist. Ich bin auf mich zurückgeworfen worden: Seine Untreue hat tiefe alte Wunden aufgerissen – zurück an den Start, allein und verloren ohne ihn.
Die Übung mit den Seilen war sehr aufschlussreich für mich: Sie hat sichtbar gemacht, dass ich selbst gar nicht weiß, wo meine Grenzen sind. Ich spüre, dass ich bisher immer zwischen totaler Abgrenzung (trotziges ‚ich brauche niemand‘) und dem Wunsch nach totaler Hingabe und Verschmelzung gependelt bin. Das Dazwischen ist Neuland für mich. Begegnung an der Grenze: Wie geht das?
Anfangs habe ich mich beim Legen meiner Grenze an Tom orientiert und sie sehr klein gelegt. Am Ende habe ich meinen Raum vergrößert, was sich gut anfühlte. Da war auch die Frage: Darf ich mir so viel Raum nehmen? Dazwischen hat Tom einmal sein Seil um meines gelegt, ich war innerhalb seiner Grenzen – und da habe ich heftig ablehnend reagiert: Es hat sich angefühlt, als hätte er mich verschluckt, als sei ich ein Teil von ihm. Im Nachhinein denke ich, dass das aber sehr gut unsere Beziehungslage – meinen Wunsch nach Aufgehobensein und mich dabei aufgegeben haben – dargestellt hat.
Es hat mich erschüttert, Tom in seinem Raum zu sehen: In dem abgeschlossenen kleinen Bereich, wo keiner reinkommt und er nicht herauskommt. Das Bild hat ein Gefühl sichtbar und spürbar gemacht, das ich immer hatte: Ich kann Tom emotional nicht erreichen. Meine Sehnsucht nach inniger Begegnung (auch beim Sex) kann so nicht stattfinden. Das war traurig und aufschlussreich. Ich habe immer geglaubt Alleinsein ist meine Superkraft: Doch jetzt sehe ich, dass die Einsamkeit in Wahrheit mein größter Schmerz ist. Da kam auch noch dieser Satz: Ich bin ich – und nicht wir.
Die letzte Trainingseinheit hat einiges ausgelöst, ein großes Dankeschön!“
Nach 23 gemeinsamen Jahren hatte Toms länger andauernde Affäre ihre Beziehung erschüttert. Für seine Partnerin brach nicht nur das Vertrauen in ihn ein, sondern auch das Gefühl, in ihrem gemeinsamen Leben sicher aufgehoben zu sein. Im Paartraining wurde spürbar, wie sehr sie sich nach inniger Begegnung sehnte – und wie wenig sie bislang ihren eigenen Grenzen, Wünschen und Bedürfnissen Raum gegeben hatte.
Eine Übung mit Seilen machte sichtbar, was bisher schwer greifbar gewesen war: den Unterschied zwischen Abgrenzung und Hingabe, zwischen dem Wunsch nach Verschmelzung und dem Bedürfnis, als eigenständiger Mensch Raum einzunehmen. Zum ersten Mal wurde das Dazwischen für sie erfahrbar. Das Training berührte tiefe Schichten und eröffnete neue Fragen: Wer bin ich, wenn ich mich nicht länger über den anderen definiere? Wie kann ich Nähe zulassen, ohne mich selbst aufzugeben? Und wie können wir einander begegnen, ohne uns hinter unseren Schutzmauern zu verlieren?
Eva & Harald (beide 40J.), IT-Beratende, Wien
„Am 14. April 2017 haben wir unser erstes Paartraining gebucht – ich habe es gerade im Kalender gefunden. Seitdem ist einiges passiert! Ich kann mich erinnern, dass wir am Heimweg vom Training oft Streit hatten, weil es so viel aufgewirbelt hatte, was sich danach wieder ‚abbauen‘ musste. Heute nicht: Wir sind auch Dank des Paartrainings so weit, dass wir die unangenehmen Gefühle, die dabei mitunter auftauchen, nicht gleich loswerden müssen, sondern halten, mitnehmen – jeder für sich – und teilweise gemeinsam anschauen können. Deine Feinfühligkeit beim Anleiten im Training ist etwas ganz Besonderes: Danke, dass du mit deinem Angebot für uns da bist und so bist wie du bist!“
Eva und Harald wünschten sich erfüllendere Sexualität. Im Training zeigte sich, dass hinter dem Gefühl, ‚wir haben schlechten Sex‘ mehr steckte als ’schlechte Berührung‘. Beide hatten früh erfahren, dass persönliche Grenzen nicht immer geachtet werden. Das wirkte sich bis in ihre Paarbeziehung aus: Nähe zulassen, eigene Bedürfnisse spüren und Grenzen ziehen waren für beide herausfordernde Lernfelder.
Ursprünglich hatte Harald ein Vertiefungstraining mit Yonimassage gebucht, weil er der Meinung war: Eva hat ein Problem und braucht eine Massage. Als Eva keine Massage wollte, ließen sie den ursprünglichen Plan los. Stattdessen widmeten wir uns dem, was für beide gerade stimmig war: Grenzen wahrnehmen, Nähe zulassen und herausfinden, was hinter ihren Schwierigkeiten steckte. Auch bei den folgenden Terminen musste Eva sich nicht ausziehen. Das Training richtete sich nach dem, was beide tatsächlich erfahren und lernen wollten – nicht nach einem vorab festgelegten Ziel. Schon nach 4 Trainingseinheiten begann ihre Intimität wieder ins Fließen zu kommen. Entscheidend war, dass keine_r zum Problem erklärt wurde. Beide waren bereit, den eigenen Anteil an ihrer Beziehungsdynamik zu erkennen und Verantwortung dafür zu übernehmen, statt den anderen verändern zu wollen.
Was mich an Eva und Harald besonders berührt hat, war ihr starkes Ja zueinander: Sie suchten nicht nach einem Schuldigen, sondern gemeinsam nach neuen Möglichkeiten. Ihre Geschichte zeigt, wie viel sich verändern kann, wenn beide bereit sind, sich selbst besser kennenzulernen und einander auf Augenhöhe zu begegnen – mit den eigenen Grenzen und mit Offenheit für die des anderen.
Hinweis zur Einordnung des Angebotes
ATMA Touch® ist ein Lehr- und Trainingsangebot. Im Training werden die von Atma Pöschl entwickelte körperorientierte Methode und ihre Grundlagen vermittelt und durch praktische Übungen erfahrbar gemacht. Im Mittelpunkt stehen Körperwahrnehmung, Spüren, Kommunikation, Grenzen sowie ein bewusster Zugang zu Berührung, Nähe und Intimität. Das Training ist traumasensibel ausgerichtet: Nichts wird erzwungen oder übergangen; die Teilnehmenden lernen, dem eigenen Körperempfinden und Spüren zu vertrauen.
Das Angebot dient der Vermittlung von Wissen und Kompetenzen auf Augenhöhe: Es ist keine Lebens- und Sozialberatung, Psychotherapie, medizinische oder sonstige Heilbehandlung. Es werden weder Diagnosen gestellt, noch psychische oder sexuelle Störungen behandelt.
Vermittelt werden allgemeine Lehr- und Trainingsinhalte: Das setzt die Bereitschaft voraus, selbstverantwortlich mit den vermittelten Inhalten umzugehen. Bei psychischen oder körperlichen Beschwerden und individuellem Beratungs- oder Behandlungsbedarf wende dich bitte an eine Fachperson mit der dafür erforderlichen Ausbildung und Befugnis.
Zum Weiterdenken
„I entered the classroom with the conviction that it was crucial for me and every other student to be an active participant, not a passive consumer.“
bell hooks
„Ihr seid nicht da, um verbessert zu werden: Ihr seid da, um ihr selbst zu sein, damit die Welt um diesen Klang, diesen Ton, um diesen Schatten reicher sei.“
Hermann Hesse
Kontakt
Institut ATMA – Sensibilisierung von Körper und Seele
Mag.a Atma M. Pöschl
Hütteldorfer Strasse 329/2/4
A-1140 Wien
UID: ATU 65403556
Mail: kontakt (at) institut-atma.at
Web: www.institut-atma.at

