„Der Körper ist das Tor zur Lust, zur Selbsterkenntnis und zur Stille:
Fühlen heißt zuhause sein.“
Atma Pöschl
ATMA Touch® – Fühlen lernen
VERTIEFUNGSTRAINING MIT YONIMASSAGE / Deine Liebeskompetenz erweitern, im Körper ankommen, heimkommen
Das Wort Yoni stammt aus dem Sanskrit und bezeichnet den weiblichen Intimbereich: Vulva, Vagina, Gebärmutter und Eierstöcke. Das Wort ist traditionell mit Wertschätzung des Weiblichen verbunden. Eine Yonimassage ist eine Massage, bei der neben dem ganzen Körper auch der Intimbereich behutsam berührt wird.
Sexualität in Kontakt mit allen Gefühlen genießen
Eine Yonimassage ist intime Berührung. Und intime Berührung braucht Vertrauen. Denn in unserer Sexualität begegnen wir nicht nur Freude, Lust und Entspannung: Im Körper können auch Angst, Scham, Wut, Trauer, Sehnsucht, Unsicherheit oder ein tiefes „Nein“ lebendig sein. Manches davon ist uns bewusst, anderes vielleicht lange nicht mehr spürbar. Daher lässt sich eine Yonimassage nicht „machen“ oder „abliefern“. Es braucht Kontakt. Es braucht Zeit. Und es braucht das Vertrauen, wirklich da sein zu können. Genau hier setzt das Vertiefungstraining an: Die Yonimassage findet nicht für sich allein statt, sondern eingebettet in Gefühls- und Körpererfahrung. So entsteht ein Raum, in dem du dir selbst und deiner Sexualität bewusst begegnen kannst. ATMA Touch® ist eine körperorientierte Lehr- und Trainingsmethode für erfüllenden Kontakt mit allen Gefühlen, sich selbst und anderen: Erfüllende Intimität ist kein Zufall, sondern eine Kompetenz – und sie ist erlernbar.
Die Yonimassage braucht Vertrauen
Eine Yonimassage ist mehr als intime Berührung. Sie ist eine Einladung, wahrzunehmen, was bei intimer Berührung in dir geschieht. Vielleicht spürst du Freude, Lust und Entspannung. Vielleicht Trauer, Angst, Scham, Wut oder etwas ganz anderes. Vielleicht gibt es Empfindungen, die lange keinen Raum hatten. Vielleicht bemerkst du erst durch die Berührung, wie viel oder wie wenig du tatsächlich spürst. Nichts davon muss weg. Nichts muss anders werden: Die Yonimassage geht nicht über das hinweg, was da ist. Sie bleibt in Kontakt damit. Denn intime Begegnung braucht Kontakt – zuallererst mit dir selbst. So wird die Yonimassage zur Einladung, dein Spüren, deine Wahrnehmung und deine Kommunikation zu vertiefen: Was geschieht gerade in meinem Körper? Was möchte ich? Was nicht? Was noch nicht? Was fühlt sich im Moment stimmig an? Dafür braucht es Vertrauen – in die Berührung, in den gemeinsamen Kontakt und vor allem in das eigene Spüren.
Deshalb beginnt die Massage nicht mit der Massage
Die erste 2-stündige Trainingseinheit ist Gefühls- und Körpererfahrung – ohne Nacktheit, ohne Öl und ohne Massage. Was möchtest du in der Yonimassage erfahren? Was ist dein Anliegen? Wonach sehnst du dich? Wo sind deine Grenzen? Und was brauchst du, damit du dich auf die Berührung wirklich einlassen kannst? Wir nehmen uns Zeit, Worte für das zu finden, was dir wichtig ist: Antworten kommen vom Körper, nicht vom Kopf. Was hier beginnt, darf anschließend in dir weiterwirken. So gehst du nicht einfach zur Massage: Du kommst mit einem bewussten Anliegen und mehr Vertrauen – in den Kontakt und die Berührung. Das verändert die Erfahrung.
Die Yonimassage als Teil des Trainings
In der zweiten Trainingseinheit findet die Yonimassage statt. Was ist heute da? Was brauchst du? Nach einer entspannten Dusche beginnt die Massage. Dabei darfst du Berührung jederzeit ablehnen, verändern, eine Pause machen, dich wieder anziehen oder die Massage beenden. Auch bei der Intimmassage darfst du selbst bestimmen, was sich für dich im Moment gut anfühlt – im äußeren oder auch im inneren Bereich deiner Yoni. Die Yonimassage folgt deinem Spüren – nicht umgekehrt. Gerade dadurch kann sie zu einer besonders intensiven Erfahrung werden. Nicht weil es um immer mehr Lust geht, sondern weil Berührung etwas in dir berühren kann, das sonst vielleicht im Hintergrund bleibt: Vielleicht sind da Freude und Lust. Vielleicht aber auch Gefühle, mit denen du nicht gerechnet hast. Vielleicht zeigt sich ein Wunsch, eine Sehnsucht oder ein tiefes Nein. Vielleicht wird etwas spürbar, für das bisher die Worte gefehlt haben. Alles ist willkommen.
Tiefe, die weit über die Berührung hinausgeht
Nach der Yonimassage darfst du in Ruhe nachspüren: Was hat dich berührt? Was hast du im Körper wahrgenommen? Welche Gefühle waren da? Was hat dich überrascht? Wo willst du dranbleiben? Die dritte Trainingseinheit ist wieder Gefühls- und Körpererfahrung. Sie gibt dem Erlebten noch einmal Raum: Vielleicht möchtest du etwas, das während der Massage deutlich geworden ist, noch einmal aufgreifen. Vielleicht eine Erfahrung vertiefen, etwas genauer verstehen oder dich einem Thema noch einmal von einer anderen Seite nähern. Vielleicht ist inzwischen etwas klarer geworden. Vielleicht zeigt sich auch etwas ganz Neues.
Die Yonimassage endet nicht in dem Moment, in dem die Berührung endet. Sie ist eingebettet in einen größeren Raum – mit Zeit, vor der Massage deinem Anliegen nachzuspüren, mit Zeit für die Berührung selbst, und mit Raum für das, was sich dabei zeigt und später vielleicht noch einmal aufgegriffen werden möchte. So wird aus einer einzelnen Massage eine bewusste Erfahrung, die dir etwas über dich und deine Sexualität zeigen kann. Diese Erfahrung kann eine Tiefe bekommen, die weit über die Berührung hinausgeht.
Nein sagen dürfen und aus ganzem Herzen Ja sagen
Eine vertrauensvolle intime Begegnung braucht ein echtes Nein genauso wie ein echtes Ja. Du darfst jederzeit sagen, dass du etwas nicht möchtest, eine Berührung ablehnen oder eine Pause machen. Du darfst etwas ausprobieren und deinen Wunsch auch wieder zurücknehmen, wenn sich etwas anders anfühlt als erwartet. Nur wer klar Nein sagt, kann aus ganzem Herzen Ja sagen. Erfüllende Intimität bedeutet nicht, möglichst viel zuzulassen: Liebeskompetenz bedeutet, immer besser zu wissen, was sich für dich stimmig anfühlt – und danach handeln zu können.
8 Stunden, die sich deinem Spüren anpassen
Das Vertiefungstraining umfasst 8 Stunden. In der Regel ist die Yonimassage dabei eingebettet in Gefühls- und Körpererfahrung: 2 Stunden Gefühls- und Körpererfahrung · 4 Stunden Yonimassage · 2 Stunden Gefühls- und Körpererfahrung. Aber nicht jede Frau braucht dasselbe. Vielleicht wünschst du dir vor der Yonimassage noch ein zweites Mal Gefühls- und Körpererfahrung. Oder du entscheidest dich für insgesamt 4 Einheiten – und verschiebst die Massage auf später. Und spürst du am Tag der Massage, dass das für dich heute gar nicht passt, nutzen wir die 4 Stunden für Gefühls- und Körpererfahrung – ohne Öl, Nacktheit und Massage. Auch das ist Teil des Trainings: wahrzunehmen, was jetzt gerade stimmt. Der Ablauf muss nicht von Anfang an feststehen. Er darf sich aus deinem Spüren und deinen Wünschen entwickeln.
Für wen ist das Vertiefungstraining gedacht?
Für Frauen und Trans*menschen, die ihre Sexualität bewusster erfahren, ATMA Touch® vertiefen und die Yonimassage kennenlernen oder erneut erleben möchten. Du brauchst keine Vorerfahrung. Vielleicht kennst du die Yonimassage bereits und möchtest sie diesmal bewusster erleben und dir dabei mehr Raum für dein eigenes Spüren geben. Vielleicht ist sie völlig neu für dich. Vielleicht möchtest du deiner Sexualität bewusst Zeit geben und herausfinden, was dein Körper dir zu sagen hat. Entscheidend ist nicht, wie viel du bereits weißt oder erlebt hast. Entscheidend ist deine Bereitschaft, dich auf dein eigenes Spüren einzulassen. Die Yonimassage ist kein „Programm“, das an dir durchgeführt wird. Sie ist eine gemeinsame, achtsame Lern- und Erfahrungssituation, in der Vertrauen, Selbstwahrnehmung und „saubere“ Kommunikation die Grundlage für echten Kontakt bilden.
8 Stunden für dich & dein Fühlen
8 Stunden, um deiner Sexualität Raum zu geben, deinen Körper immer feiner wahrzunehmen und deine Liebeskompetenz zu erweitern. Die erste Trainingseinheit mit Gefühls- und Körpererfahrung ist fix: Sie schafft die Grundlage für die Yonimassage. Danach ist der Ablauf offen und entwickelt sich aus deinem Spüren und deinen Wünschen. In der Regel umfasst die zweite Einheit die Yonimassage. Die dritte Einheit mit Gefühls- und Körpererfahrung gibt dem Raum, was sich während der Massage gezeigt hat und weiter bewegt werden möchte.
VERTIEFUNGSTRAINING mit YONIMASSAGE · Deine Liebeskompetenz erweitern
8 Stunden · flexibel gestaltbar · für Frauen & Trans*menschen · Präsenz
Mehr Zeit. Mehr Raum. Mehr Möglichkeiten, deinem Spüren zu folgen.
Deine Liebeskompetenz beginnt dort, wo du deinem Körper vertraust und in dir selbst ankommst.
Was Menschen im Training erleben
10 Menschen, 10 Beispiele, 10 Geschichten
Maria (32J.) / Psychotherapeutin, Linz
„Für mich war es eine neue und sehr mutige Entscheidung, zu dir zu kommen, weil ich eigentlich nicht so gerne von Fremden berührt werde, bzw. mich nicht wohl fühle, wenn mir jemand körperlich zu nahe kommt. Durch Deine ruhige Präsenz und dein professionelles Auftreten habe ich mich aber schnell sicher und geborgen gefühlt, was mich überrascht hat. Ich konnte mich gut fallen lassen und weg vom Kopf ins Spüren kommen. Kurze Traurigkeitswellen haben mich überflutet, die ich nicht zuordnen kann: Ich glaube, es gibt für mich da noch was zu lösen – da habe ich den Wunsch weiter einzutauchen.“
Maria buchte ein Vertiefungstraining mit Yonimassage, danach zusammen mit ihrem Partner einige Wutseminare und parallel dazu ein Paartraining. Die beiden wünschten sich Kinder und wollten sich davor konkrete Werkzeuge für erfüllende Intimität in’s Boot holen.
Rike (41J.) / Ärztin, Köln
„Ein extrem spannender biologischer Aspekt der Yonimassage ist meine Herzratenvariabilität: Ich messe sie mit einem Oura-Ring. Der Durchschnitt der letzten 5 Jahre ist 108. Der Durchschnitt von diesem Jahr ist 88. Das ist alles schon sehr überdurchschnittlich gut, das könnten Werte von einem Kind sein, aber seit der Massage waren meine Werte 139, 145, 137. Dieser Wert wird in der Nacht gemessen und ist der Durchschnitt der ganzen Nacht. Ein paar Nächte so gute Werte hintereinander ist sehr selten. Das ist sehr eindrucksvoll.“
Rike war Ärztin, gründete gerade ein eigenes Zentrum in Wien, besuchte viele Ärztekongresse und war auf „Bio-Hacking“ spezialisiert: daher ihr eher technischer spannender Ansatz.
Iris (35J.) / Sportlehrerin, Bruck
Iris hatte in ihrem Leben noch keine Liebesbeziehung und erst wenige Male Sex. Beim Sex war ihr Gefühl immer gewesen, es möglichst schnell hinter sich bringen zu müssen. In ihrer Psychotherapie hatte sie einen Zusammenhang mit dem Missbrauch durch ihren Vater erkannt. Iris buchte das Vertiefungstraining mit Yonimassage nach einem Intensivtraining, Wutseminaren und einem Frauenjahrestraining (in Deutschland). Die Massage war eine ganz bewusste Entscheidung, nachdem sie das woanders konsumiert hatte und spürte: „Drübernudeln – fehlender Kontakt – bringt mich nicht weiter. In Wahrheit geht es um’s Zulassen von Intimität, nicht um den Konsum professioneller Intimberührung.“ Die Person, die sie in ihrem Feedback erwähnt ist der Mann, den sie kurz vor Ende des Trainings kennenlernte.
„Nach der Massage hatte ich echt viel Energie. W. hat mich ganz euphorisch gefragt, wie es mir ergangen ist, und ich sagte: ‚Das sage ich Dir, wenn wir uns sehen.‘ Meine Wunde mit ihm zu teilen ist ein riesengroßer Schritt für mich: Ich habe Angst, er könnte davonlaufen, wenn er davon erfährt. Aber mein Gefühl sagt mir, dass alles gut geht! Und er bereit ist, ‚langsam zu machen‘. Ich habe es satt. Ich will endlich frei lieben und mache alles, was notwendig ist: Keiner hält mich auf.
Als ich gestern meine Reflexion zur Massage schrieb, spürte ich den Satz: ‚Es braucht ein KLARES NEIN, damit ein KLARES JA, möglich ist.‘ Und dann habe ich diesen Satz auf meinen Beruf angewandt! Ich hatte Dir ja erzählt, dass ich bereits allen gesagt habe, dass ich kündigen werde. Nur den Brief hatte ich noch nicht verfasst. Gestern – bei der Reflexion der Massage – spürte ich: ‚Jetzt ist es soweit.‘ Und habe die Kündigung abgesendet. Ich stand vor dem Briefkasten, hielt den Brief in der Hand, sagte ‚für meine Berufung braucht es ein klares Nein oder klares JA‘ – und warf den Brief hinein. Im selben Augenblick kam die Postlerin heraus, nahm den Brief, lud ihn ein und verschickte ihn. Als ob das Universum sagt: ‚Endlich, ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass Du Deinen Weg nun wirklich zu 100% gehst. Ich bin da und freue mich auf Dich.‘ Im Anschluss fuhr ich in die Schule. Während der Fahrt musste ich weinen und ständig erleichterte Seufzer von mir geben. Schritt für Schritt gehe ich meinen Weg: Das Training ist mir eine riesengroße Hilfe. Danke!“
Bianca (22J.) / Kunststudentin, Wien
„Du hast so viel gegeben, wie ich offen war und hast mir Öffnen erst möglich gemacht. Ich werde diesen Geburtstag nie vergessen.“
Bianca war eine meiner ersten Klientinnen: Sie hatte eine schmerzhafte chronische Krankheit und wünschte sich eine bessere Beziehung zu ihrem Körper, ihren Körperempfindungen und Gefühlen. Daher schenkte sie sich zum 22. Geburtstag ein Vertiefungstraining mit Yonimassage.
Jule (52J.) / Tantralehrerin, Berlin
„Wegen der Hitze habe ich nach der Massage noch ein Eis verspeist und bin mit dem Nachtzug heimgefahren. Danke nochmal für die schöne Massage. Ist es dir recht, wenn ich deine Kontaktadresse auf meine Homepage stelle? Das mache ich gerne. Das Paartraining mit Lingammassage schenke ich meinem Mann zu Weihnachten – ich bin gespannt.“
Julia kannte mich von einem Massage-Seminar, das sie zusammen mit ihrem Partner bei mir besucht hatte: Sie wollte ihm zu Weihnachten ein Paartraining mit Lingammassage schenken, der Sache davor aber erstmal selbst auf den Grund gehen und sich selbst noch besser spüren.
Anna (35J.) / Polizistin, Feldkirch
„Ich hatte nach der Massage das Gefühl des ‚Satt-Seins‘, was neu für mich ist: Ich habe ansonsten immer Sehnsucht nach mehr Berührung, es ist nie genug. Das Sattsein habe ich genossen.
Auch mit dem Sex wird es durch das Training immer feiner: Ich spüre mit meinem Herzen und kann mich besser fallen lassen. Interessanterweise spüre ich auch mehr, wenn ich selbst ‚Hand an mich lege‘: Ich glaube, weil ich nicht mehr so fixiert darauf bin, etwas Bestimmtes zu spüren.“
„Ich habe mich so tief und gleichzeitig zart berührt gefühlt. Die Brustberührung war wunderschön: Es ist vom Gefühl her, als ob sich hier eine Blume geöffnet hat! Du hast mich genauso berührt, wie ich es mir tief drinnen ersehne: Mir viel Zeit gegeben zu spüren, zart und achtsam, behutsam, liebevoll, spielerisch, sanft – und gleichzeitig so Halt gebend. Es ist mir wichtig, das in Worte zu fassen und dir mitzuteilen: Ich danke dir.“
„Eine der schönsten Auswirkungen deiner Arbeit ist die Tatsache, dass sich meine Selbstwahrnehmung verändert hat: Geschlechtlich zu sein, Geschlechtsorgane zu haben und Erregung zu genießen ist nun normal (nicht mehr gefährlich und abgewertet). Danke für deine wunderbare Arbeit.“
Anna buchte ein Intensivtraining, weil sie sich selbst näher kommen wollte. Ihre Trainingseinheiten waren für sie Auszeit in Wien: bewusste Zeit nur für sich und ihr Spüren. Innerhalb einiger Monate entschied sie sich, vom stressigen Job als Polizistin ein Jahr off zu nehmen, und als sie zuletzt die Jahresfortbildung absolvierte, wurde sie vom neuen Partner begleitet.
Kim (66J.) / Immobilienmaklerin, Graz
„Ich musste immer Kleider anziehen. Aber ich wollte Hosen tragen und Rennrad fahren: ‚Nein, das tut kein Mädchen, das tut nur ein Bub‘ – immer diese Trennung. Im Training darf ich endlich ich selbst sein. Mein Leben ist durch meine Vergangenheit ein Überleben: Und ich habe den Wunsch, glücklich zu sein. Mich im Training ganz zu spüren tut so gut: In Bauchlage war jede Berührung wunderbar. Es war, als ob bunte Schmetterlinge in unterschiedlicher Intensität landen, mich streifen, streicheln, drücken, berühren – und wieder wegfliegen. Die Rückenlage fühlte sich nicht so gut an – das ist eine andere Welt, wie Ausgeliefertsein. Die Tränen haben gut getan, das war schön.“
Als Kim ein Vertiefungstraining mit Yonimassage buchte, hatte sie „ihren Fall“ gerade bei der Klasnic-Kommission eingebracht, was für sie keine schöne Erfahrung gewesen war. Kim Wunsch war, in Kontakt mit ihren Gefühlen noch besser für sich einstehen zu können.
Lilli (43J.) / Prostituierte, Salzburg
„Es war intensiv, wohltuend, entspannend, lösend und berührend. Ich fühlte mich getragen, heiter, friedvoll, stark und ganz bei mir – auch noch beim Nachhausefahren. Straßenbahn, Bahnhofsgetümmel, Zugfahrt – all das hat mir nichts ausgemacht. Danach habe ich herrlich geschlafen und heute erstmals keine Schmerzen in Schultern und Nacken: Ich fühle mich beweglich und leicht. Am Abend bin ich nun traurig geworden, und meine Tränen fließen: Das Training bringt mich in Kontakt mit meinen Gefühlen, dafür bin ich dankbar.“
Lilli arbeitete als Prostituierte. Sie wollte aus dem Job aussteigen – und im Vertiefungstraining den Kontakt zu sich selbst, ihrem Körper und ihren Gefühlen stärken.
Bärbel (61.) / Gruppendynamikerin, Wien
„Was mich sehr fasziniert: Ich war während der gesamten Massage innerlich anwesend. Sonst beobachte ich häufig, wie mir Gedanken durch den Kopf gehen, und ich an ganz andere Dinge denke. Das war bei der Massage gar nicht der Fall: Deine Präsenz hat dazu eingeladen. Daheim wollte ich Franz von meinem Erlebnis erzählen: Das war gar nicht so leicht, denn außer dem konkreten Ablauf fiel es mir schwer in Worten wiederzugeben, was ich empfunden hatte. Das führte zu einer Verkrampfung zwischen uns. Im zweiten Anlauf konnte ich zumindest die Atmosphäre teilen: Das hat uns gutgetan. Im Moment befinde ich mich in einem Schwebezustand – empfangsbereiter.“
In Bärbel’s langjähriger Partnerschaft war der Sex eingeschlafen: Sie überlegte ein Paartraining, um neue Tools zum bewussten Gestalten ihrer Intimität zu erhalten. Davor wollte sie sich selbst ein Bild von der Sache machen.
Emma (42J.) / Bankerin, Hamburg
„Die Berührung hat mich mit einer Intensität in meinen Körper geflasht, die ich mir nicht hätte träumen lassen. Das äußert sich noch Tage später in einer Lebensfreude, die mir die letzten Monate gefehlt hat: Jetzt empfinde ich zu erledigende Dinge nicht mehr als Belastung und Hürde, sondern als Möglichkeit und Freude. Es hat sich eine tiefe, starke, brummende Lebensfreude eingestellt – ich könnte Bäume ausreißen und die Welt umarmen. ‚Es atmet mich‘ – der Satz wird mich von jetzt an begleiten. Er löst in mir ein tiefes Gefühl der Geborgenheit und Verbundenheit mit der Welt und dem Universum aus: Egal wo ich bin, ich fühle mich zu Hause, angenommen und sicher. Das Wissen, mich dem Fluss anvertrauen und hingeben zu können – ohne etwas tun zu müssen – habe ich noch selten so stark erlebt.“
Emma war beruflich sehr erfolgreich. Gleichzeitig litt sie unter Schlaflosigkeit, empfand ihre Beziehungen als schal und ihre Sexualität als nicht erfüllend. Im Einzeltraining wollte sie ihren Körperempfindungen und Gefühlen näher kommen, um aus ihrem Fühlen heraus selbstbestimmt zu ändern, was zu ändern war.
Hinweis zur Einordnung des Angebotes
ATMA Touch® ist ein Lehr- und Trainingsangebot. Im Training werden die von Atma Pöschl entwickelte körperorientierte Methode und ihre Grundlagen vermittelt und durch praktische Übungen erfahrbar gemacht. Im Mittelpunkt stehen Körperwahrnehmung, Spüren, Kommunikation, Grenzen sowie ein bewusster Zugang zu Berührung, Nähe und Intimität. Das Training ist traumasensibel ausgerichtet: Nichts wird erzwungen oder übergangen; die Teilnehmenden lernen, dem eigenen Körperempfinden und Spüren zu vertrauen.
Das Angebot dient der Vermittlung von Wissen und Kompetenzen auf Augenhöhe: Es ist keine Lebens- und Sozialberatung, Psychotherapie, medizinische oder sonstige Heilbehandlung. Es werden weder Diagnosen gestellt, noch psychische oder sexuelle Störungen behandelt.
Vermittelt werden allgemeine Lehr- und Trainingsinhalte: Das setzt die Bereitschaft voraus, selbstverantwortlich mit den vermittelten Inhalten umzugehen. Bei psychischen oder körperlichen Beschwerden und individuellem Beratungs- oder Behandlungsbedarf wende dich bitte an eine Fachperson mit der dafür erforderlichen Ausbildung und Befugnis.
Zum Weiterdenken
„I entered the classroom with the conviction that it was crucial for me and every other student to be an active participant, not a passive consumer.“
bell hooks
„Ihr seid nicht da, um verbessert zu werden: Ihr seid da, um ihr selbst zu sein, damit die Welt um diesen Klang, diesen Ton, um diesen Schatten reicher sei.“
Hermann Hesse
Kontakt
Institut ATMA – Sensibilisierung von Körper und Seele
Mag.a Atma M. Pöschl
Hütteldorfer Strasse 329/2/4
A-1140 Wien
UID: ATU 65403556
Mail: kontakt (at) institut-atma.at
Web: www.institut-atma.at

