„Tantra ist die Umwandlung von Sex in Liebe durch Bewusstheit, sagt Osho: Das bedeutet, dass es wichtiger ist, wie wir etwas tun, als was wir tun.“
Diana Richardson
Tantra
Tantra kann ein Weg ehrlicher Gefühle sein
Tantra ist nicht Sex, auch wenn es oft so verkauft wird. Angst, Traurigkeit, Wut oder Lust – all das kann Tantra bedeuten. Tantra ist der Weg ehrlicher Gefühle.
Tantrische Praktiken suchen die natürliche Kommunikation mit der Welt. Tantra fragt: Wie können wir unseren Resonanzkörper (bestehend aus dem physischen Körper, unseren fünf Sinnen und Gefühlen) so einstimmen, dass wir die Welt wirklich wahrnehmen, mit ihr schwingen und spontan auf sie reagieren können? Tantra blickt aufs Ganze, Sexualität ist ein kleiner Teil davon.
Für uns bedeutet Tantra: Ich bin der Schatz, ich suche meinen Schatz nicht im Außen. Eine tantrische Haltung signalisiert: Ich bin bereit, mein „Ich spüre nichts“ oder „Du berührst mich falsch“ als Bremse zu erkennen, die mich vom Leben trennt, und tiefer zu schauen. Ich lasse mich auf mein Gegenüber ein und finde Antworten in mir selbst.
Das Wort „Tantra“ ist hohl und leer
Tantra kann lehren: Heilung passiert jedes Mal, wenn eine Frau ihre Kraft annimmt, und wenn ein Mann die Frauen in seinem Leben genauso ehrt wie das Weibliche in sich selbst. Im 21. Jahrhundert wird das Wort Tantra leider allzu oft als Deckmantel für Ökonomien der Ohn/Macht verwendet. Auch Tantra-Lehrende und Institute vertreten teilweise sehr unterschiedliche Haltungen. Als spirituelle Praxis ist Tantra Teil unserer Privatsphäre. Das Wort selbst ist hohl und leer, denn es kann alles bedeuten und ist nicht qualitätsgeschützt: Wir verwenden es nicht als Label für unsere Arbeit.
Ideologie schert alle über denselben Kamm, da fällt so manche_r durch den Rost
Nicht zuletzt feiert das ursprüngliche Tantra die „natürliche“ Anziehungskraft zwischen Mann und Frau. Das Wort heteronormativ weist darauf hin, dass diese Haltung in zwei Geschlechtern denkt – Mann, Frau – die eindeutig unterschieden sind und sich gegenseitig begehren. Alle anderen Formen, Geschlecht und Begehren zu leben, werden in dieser Konstruktion ausgelöscht. Für uns ist das in dieser Auschließlichkeit nicht stimmig: Ideologie schert alle über denselben Kamm, wobei so manche_r durch den Rost fällt. Mit Ideologien haben wir nichts am Hut.
Vielfalt birgt die Kraft der Komplettierung
Unser wertschätzender Umgang mit Körpern und Sexualität ist das Produkt vieler Jahre Aus- und Fortbildung in Intimer Massage, IBP, unseres Studiums an der Uni, langjähriger Supervision, Freude an Selbstreflexion, und viel Lebenserfahrung.
Kontakt
Institut ATMA – Sensibilisierung von Körper und Seele
Mag. Atma Pöschl
Hütteldorferstrasse 329/2/4
A-1140 Wien
UID: ATU 65403556
Mail: kontakt (at) institut-atma.at
Web: www.institut-atma.at

